AT55487B - Einrichtung zur Erzeugung, Verstärkung oder Aufnahme elektrischer Schwingungen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung, Verstärkung oder Aufnahme elektrischer Schwingungen.

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AT55487B
AT55487B AT55487DA AT55487B AT 55487 B AT55487 B AT 55487B AT 55487D A AT55487D A AT 55487DA AT 55487 B AT55487 B AT 55487B
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Description


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   Bei der in Fig. 1 dargestellten Senderanordnung kommen zwei Lichtbögen in Verwendung, deren Elektroden 1s 2 bzw. 3, 4 aus magnetisierbarem Metall, z. B. aus Eisen, oder aus magnetisier- baren Legierungen hergestellt sind und an federnden Trägern   5,   6 bzw. 7, 8 befestigt sind oder mit diesen aus einem Stuck bestehen. 



   Um das Zustandekommen und die Fortdauer des Lichtbogens tu ermöglichen, ist die positive
Metallelektrode 1 bzw. 3 mit einem aus schwer schmelzbarem Metall oder Legierung hergestellten
Krater 9 und die andere negative Elektrode 2 bzw. 4 mit einem Kegel10 von gleicher Beschaffen- heit versehen. Beide Teile 9 und   10,   die im nachstehenden stets als "Kontakte" bezeichnet werden sollen, können auch auswechselbar angeordnet sein. Die Kontakte können auch aus einem radio- aktiven Metall, wie Uran und dgl., oder aus einer die gleiche Eigenschaft besitzenden Legierung hergestellt sein, um den Elektrodenzwischenraum zu ionisieren. In manchen Fällen kann auch der positive Kontakt allein aus einem radioaktiven Metall hergestellt sein. 



   Die   beidenlichtbögen   sind in einen Stromkreis, dem durch die   Klemmen 11   und 12 Gleichstrom zugeführt wird, in Reihe geschaltet. Die positive Klemme 11 ist durch Leitung 13 über eine mit einem geschlossenen, stark unterteilten Eisenkern versehene Selbstinduktion   14   und über zwei
Elektromagnete 15 und 16 mit der Anschlussklemme 17 der positiven Elektrode 1 des einen Licht- bogens verbunden : die   Anschlussklemme   18 der negativen Elektrode 2 dieses Lichtbogens ist durch Leitung 19 über zwei Elektromagnete 20 und 21 mit der   Anschlussklemme   22 der positiven federnden Elektrode. 3 des zweiten Lichtbogens verbunden.

   Die Anschlussklemme 23 der federnden   @ Elektrode 4 dieses zweiten Lichtbogens ist durch Leitung 24   über eine mit geschlossenem. stark unterteiltem Eisenkern versehene Selbstinduktion 25 mit der negativen   Klemme 7. 2 verbunden.   



   In einem   Nebenschluss   26 des beschriebenen Stromkreises sind die   Regulier-Elektro-     magnete 7, 28 eingeschaltet, von   denen je einer   einen ; Lichtbogen angehört.   Die lichtbogen-   biidenden ElektrodenpaAre   bzw. die in Reihe   geschalteten Lichtbögen,   deren Anzahl für praktische 
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 in Umdrehung versetzten Welle 30 festsitzt und an dem Umfange mit in gleichen Abständen voneinander angeordneten, magnetisierten Stahlschrauben 31 verschen ist, deren entsprechend   bemessene Köpfe   bei der Drehung des Rades auf die inneren Elektroden   1.     4   aller Lichtbögen   gleichzeitig einwirken, wodurch   die Lichtbogenlänge periodisch geändet wird. 



   Die in Reihe geschalteten, gegebenenfalls stellbaren Fixier-Elektromagnete 15, 16 und 20, 21, deren Kerne den betreffenden magnetisierbaren Elektroden gegenüberstehen. haben das Bestreben. die beiden in stromlosen Zustand einander berührenden Elektroden 1, 2 bzw. 3, 4 in einem bestimmten Abstand und die Elektrodentragfedern 5, 6 bzw. 7, 8 in Parallellage zu halten. Die im 
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   Zur Beeinflussung der beiden Lichtbogen in Fig. 3 sowie auch bei den früher genannten Anordnungen, z. B. Fig. 1, dient gleichfalls ein Magnetsystem, das im vorliegenden Falle aus 
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 Membran 43 bzw. ihres endständigen Ankers o angeordnet sind und zum Zwecke einer regulierbaren Empfindlichkeit längs der elastischen Stahlfeder verschoben werden können. Die Magnetspulen sind in die Leitung 58 eingeschaltet und diese ist mit den Klemmen 59 und 60 verbunden. Diese beiden Magnete mit entweder entgegengesetzten oder gleichen Polen sollten sich, genau genommen, in ihrer Wirkung aufheben, wenn die elastische Stahlfeder 4. 3 absolut genau in der Mitte eingestellt wäre. Allein da dies praktisch nie der Fall ist, so folgt die federnde Elektrode genau jedem Stromstoss, auch bei sehr schwachem Strom und sehr geringen Spannungen.

   Bei einem diesbezüglichen Versuche'wurde als Stromquelle ein nahezu vollständig verbrauchtes   Trockenelement   von den Dimensionen 110 X 55 X 55 mm benützt, dessen Klemmenspannung noch zirka   0'1   Volt betrug bei einer Stromstärke von vier Milliampère.

   Wurde nun der vorliegende Apparat eingeschaltet, so sank die Stromstärke auf zirka eine Milliampère und bei Vorschaltung   zweier Grapbitwiderstände   von hunderttausend (100. 000) und fünfzigtausend (50.000) Ohm (also insgesamt 150.000 Q) gehorchte die federnde Elektrode jedem Drucke des Morsetasters auch bei den schnellsten Unterbrechungen, so dass jede Unterbrechung des Stromes in einem mit dem Kontaktstromkreis, der von einem Trockenelement gespeist wurde, gekoppelten StentorTelephon mit Schalltrichter bis auf 10 bis 15 m vom Telephon entfernt noch deutlich hörbar 
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 geschaltet. Durch einen Schalter werden die Klemmen 59, 60 der beiden Magnete entweder mit der Antenne   61.   62 oder mit. der Linie usw. gekoppelt. von welcher dem Apparate die zu verstärkenden Ströme   zugeführt   werden. 



   Die letzteren können mittels eines Umschalters 61 mit einer vom Sender kommenden Leitung oder, wie dargestellt, mit einem Luftleiter (Antenne) 62 verbunden werden, der die vom Sender übertragenen elektrischen Wellen aufnimmt. Durch Umlegen des Schalters 61 auf zwei andere   Klemmen   63 und   64   kann der Luftleiter 62 mit einer Leitung 65 verbunden werden, die eine Anzahl von für verschiedene   Periodenzahlen     abgestimmte,   zueinander in Serie oder parallel geschaltete   Resonanzi'plais 66. 67, 68. 69 (Monotelephone usw.) bekannter Art enthält.

   Jedem Resonanzrelais ist eine Sia : nalvorrichtung 66'. 67', 68', 69' zugeteilt, die beim Ausprechen des betreffenden   Itesonanzrelais   in Tätigkeit   gesetzt wird. 
 EMI4.3 
 nach der einen oder anderen Richtung die beiden   Elektromagnete   gleichzeitig der Feder oder Membrane 43 genähert oder von ihr entfernt werden können. 



   Die beiden Elektromagnete 56, 57 können aber auch auf die beiden federnden Elektroden l' und 2'einwirken, wobei die beiden   Reguliermagnete J 2, 5. 3 anz   entfallen bzw. durci die von den   (Iralitlos     iibertragenen elektrisclien   Wellen oder den undulierenden Strömen der Linie durchflossenen Elektromagneten 56, 57 ersetzt werden. 
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 möglichst ausbalanciert.

   Die Feder   96   ist an ihrer   Anschlussklemme   durch eine Leitung mit der   spositrsn Polklemme gs   und die negative Elektrode 2 durch ihre Tragfeder 99 über deren An-   8chlussk1emme   durch eine Leitung mit dem auf das Eisenstück 96 wirkenden Fixiermagnet 100 der positiven Elektrode mit der negativen Polklemme   M ?   verbunden. In einem   Nebenschluss     Hr2   ist der Fixiermagnet   103   mit dem Beguliermagnet 104 der negativen Elektrode 2 in Reihe geschaltet. 



   Werden nun die nach Fig. 4,5 und 6 beschriebenen Mikrophonanordnungen in die tele-   phomache Sendevorrichtung   der Sendestation eingeschaltet, so geschieht dies in der Weise. dass der undulierende Mikrophonstrom zwei verstellbare Elektromagnete, z.   B. 56. 57   in Fig. 3,    dur (ll-   
 EMI6.2 
 diese die Länge des Lichtbogens und somit auch die Spannung desselben. Dabei wäre nun vorausgesetzt, dass diese Magnete geradeso wie in Fig. 3 von einem eigenen Strome durchflossen werden. also beispielsweise dem einer eigenen Mikrophonbatterie. 



     In   einfacher Weise kann aber auch die beschriebene   Mikrophonanordnung   mit dem Lichtbogen der beschriebenen Sendevorrichtung z. B. nach Fig. 1 und 3 in Reihe oder parallel geschaltet werden. 
 EMI6.3 
 
1.   Einrichtung   zur Erzeugung oder Verstärkung möglichst ungedämpfter elektrischer   Schwingungen, dadurch gekennzeichnet,   dass als Generator elektrischer Wellen ein auf   gleiche   Spannung (Stromstärke oder Widerstand) selbsttätig regulierender, zwischen teilweise oder ganz magnetisierbaren Metallelektroden gebildeter Lichtbogen benützt wird, dessen Länge und somit auch dessen Spannung durch ein schwingende oder rotierendes   Magnetsystem periodisch ge-   ändert wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der sich selbsttätig regulierende Lichtbogen zwischen zwei federnden, teilweise oder ganz magnetisierbaren Metallelektroden (1. bzw. 3, im stromlosen Zustande sich berührenden und unter dem Einfluss eines in der Hauptrichtung des Lichtbogens angeordneten Regulierelektromagneten (27 bzw.
    28) sowie zweier senkrecht zur Hauptrichtung des Lichtbogens angeordneter, die Elektroden in Parallelstellung EMI6.4 EMI6.5 <Desc/Clms Page number 7> Lichtbogenstromkreis zweckentsprechend gekoppeltes Telephon (oder Telegraph) wahrnehmbar gemacht werden können, welche Einrichtung auch als Ton-oder Zeichenverstärker (Relais) in Verbindung mit einem, mit derselben irgendwie gekoppelten Empfänger (Telegraph, Telephon) dienen kann.
    10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der unmittelbaren Schallaufnahme die eine Lichtbogenelektrode mit einer federnd befestigten Membran (75) fest verbunden ist, die durch eine Anzahl kreisförmig die Membran umgebender und auf den freien EMI7.1 gehalten wird, um 1mbeabsicht, igte Eigenschwingungen der Membran zu verhindern.
    11. Einrichtung nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran aus einem elastischen Material, wie Aluminium, Glimmer, Glas usw., besteht und entweder mit umgebogenen eisernen Randteilen oder Randverstärkungen (81) versehen ist, die von den Elektromagneten (78, 79, 80) fixiert werden, wobei der in der Mitte angeordnete Kontakt (9) bei Membranen aus nichtleitendem Material durch einen Stanniolstreifen (77) mit Strom versorgt wird.
    12. Einrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verwendung der Einrichtung als Mikrophon die Schallwellen entweder unmittelbar durch einen Trichter, Rohr usw. oder durch einen Draht oder anderen Leiter auf die von den Elektromagneten fixierte Membran geleitet werden, wodurch die parallel zur Elektrode angeordneten verschiebbaren Elektromagnete in Wegfall kommen.
    13. Einrichtung nach Anspruch 11,12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verwendung der Einrichtung als Mikrophon zwei in Reihe geschaltete Lichtbögen benutzt werden und eine zur Beeinflussung einer der Elektroden dienende Membran (75) vorgesehen ist. während eine zweite Elektrode von einer Feder oder zur ersten parallelen Membran getragen wird und dem zwischen beiden Membranen befindlichen Raum Kühlluft durch Öffnungen des Umschliessung- gehäuses zugeführt wird.
    14. Einrichtung nach Anspruch 10, 11,12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf gleichen Widerstand regulierende Differentiallichtbögen mit einer gemeinsamen, durch einen in Reihe geschalteten Elektromagnet fixierten federnden Elektrode (u) zwei zueinander in Serie geschaltete Lichtbogen bilden und die Cberlagerung und Verstärkung elektrischer Schwingungen irgend welcher Art auf den Liehtbogenstromkreis mittels zweier Elektromagnete (-M, 57) erfolgt, die auf eine gemeinsame oder zwei getrennte Elektroden der Lichtbögen einwirken. EMI7.2
AT55487D 1910-08-05 1910-08-05 Einrichtung zur Erzeugung, Verstärkung oder Aufnahme elektrischer Schwingungen. AT55487B (de)

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