AT55119B - Einrichtung zum Versiegeln von Briefen und dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Versiegeln von Briefen und dgl.

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AT55119B
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sealing
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sealed
sealing stick
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Franz Grubhoffer
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Franz Grubhoffer
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  EinrichtungzumVersiegeinvonBriefenunddgl. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Versiegeln von Briefen und dgl. und besteht   dem-   Wesen nach darin, dass der Schaft des Siegelstockes in einer Büchse aus einem die Elektrizität schlecht leitenden Material steckt, welche Büchse an eine   Elektrizi tatsquelle derart   angeschlossen ist, dass beim Niederdrücken dos Siegelstockes auf den zu siegelnden Gegenstand der Strom geschlossen und die Büchse erhitzt wird, so dass deren Wärme auf den Siegelstock und ein darunter befindliches Siegellackstückchen übertragen wird, um letzteres auf dem versiegelten Gegenstande festzuhalten. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 1 die Seitenansicht der Gesamtanordnung und Fig. 2 Einzelheiten im Schnitt und in etwas grösserem Massstabe. 



   Der Schaft a des Siegelstockes steckt in einer Büchse b (Fig. 2), welche aus einem die Elektrizität schlecht leitenden Material, wie z. B. Kohle, gefertigt ist, um dem Durchgang des elektrischen Stromes einen so grossen Widerstand entgegenzusetzen, dass eine   Erwärmung   der   Büchse     11   herbeigeführt wird. Die Büchse b ist in einem Handhebel c gelagert und trägt an ihrem oberen bzw. an ihrem unteren Ende je eine lilemme d bzw. d. An jede dieser Klemmen ist der eine Leitungsdraht d1 bzw. e1 einer Elektrizitätsquelle f angeschlossen. Der Hebel c ist nahe seiner Drehachse   9   mit einem Kontaktstück Cl und der Lagerbock A dieses Hebels mit einem Kontaktstück ha ausgestattet.

   Das Kontaktstück cl ist derart angeordnet, dass es bei der Tiefstlage des Hebels c das Kontaktstück hl berührt, wodurch der Strom, der dann durch die Büchse b   hindurchgeht,   geschlossen wird. Die Druckplatte des Siegelstockes ist von einem unten scharfkantigen Abstreifer i umgeben, den eine Schraubenfeder k, die sich gegen den Hebel c stützt, abwärts zu drücken sucht. 



   Die Benützung der dargestellten Einrichtung geschieht in folgender Weise. Der zu siegelnde
Gegenstand wird auf die Unterlage na gebracht ; dann wird auf die zu siegelnde Stelle ein am besten vorrätig gehaltenes   Stückchen   Siegellack von entsprechender Grösse und
Stärke aufgelegt. Ilierauf wird der Handhebel c mit einem kurzen kräftigen Druck nieder- 
 EMI1.1 
   letzteres   geprägt und an den zu siegelnden Gegenstand angeklebt. Beim Loslassen des Handhebels c wird derselbe durch die Rückziehfeder n in seine UrsprllngsstelIung gehoben, wobei die Kontakte   Cl,     ausser Berührung kommen   und der Strom wieder unterbrochen wird.

   Beim Niederdrücken des Hebels c wird die Feder k gespannt ; bei der beginnenden Rückbewegung des Handhebels c hält sie dann den zu siegelnden Gegenstand noch ein Weilchen nieder,   während   die Grundplatte des   Siegelstockes   von dem Siegel abgehoben   wird. Um ein Haftenbleiben des Siegelstockes am Siegellack noch sicherer zu verhindern, kann die Unterflächo des Siegelstockes mit Glyzerin benetzt sein.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Versiegeln von Briefen und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des   Siegelstockes   in einer Büchse aus einem die   Elektrizität schlecht leitenden   Material steckt, weiche Büchse an eine   EtektrizitätsqueHo   derart angeschlossen ist, dass   heim Niederdrücken   des   Siegelstockes auf den   zu siegelnden Gegenstand der Strom geschlossen und die Büchse erhitzt wird, so dass deren Wärme auf den Siegelstock und ein darunter befindliches Siegellackstückchen übertragen wird, um letzteres auf dem zu versiegelndenGegenstandefestzuhalten. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse in einem Ilandhebol gelagert ist, welcher, ebenso wie sein Träger, mit einem Kontakt derart ausgestattet ist, dass bei der Betätigung des Handhebels die beiden an dieselbe Elektrizitätsquelle angeschlossenen Kontakte zur Berührung kommen und den Stromkreis für die Dauer des Siegelns schliessen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen unter Federwirkung abwärts gedrückten Abstreifer, der beim Abheben des Siegelstockes von dem ge- siegelten Gegenstande diesen niederhält und so das AbUsen des Siegelstocke & von dem Siege ! edochtert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT55119D 1911-07-27 1911-07-27 Einrichtung zum Versiegeln von Briefen und dgl. AT55119B (de)

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