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Schiffsturbinenanlage.
Die Erfindung bezieht sich auf Turbinepanlagen für Schiffsantrieb und insbesondere auf Vorrichtungen zum Übertragen des das Schiff antreibenden Schubes von den ihn erzeugenden Teilen, beispielsweise vom Propeller, auf den Schiffskörper.
Anstatt Drucklager vorzusehen, lässt man für gewöhnlich bei Schiffsturbineaaniagen den vom Propeller entwickelten Schub teilweise oder ganz von dem zwtschn dem Rotor und dem Turbinengehäuse herrschenden Dampfdruck ausgleichen, wobei das Gehäuse diesen
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oder eines anderen Fluidums annähernd dem Drehmoment und demzufolge bei allen Leistungen annähernd dem PropeUerschub proportional gemacht. Es stellen sich jedoch - namentlich wenn Marsch- und Hilfsturbinen zur Anwendung gelangen-Schwierigkeiten ein, deren Beseitigung Zweck vorliegender Erfindung ist.
Gemäss vorliegender Erfindung werden nämlich bei einer solchen Schiffsturhinenanlage Zusatz- oder Marschturbinenelemente vorgeschen. die mit. der l'ropellerwelle durch
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Kupplungen verbunden sind, weich letztere derart angeordnet sind. dass der durch die Leistungsabgabe der Zusatz- oder Marschturbinenelemente erzeugte zusätzticin Schul'" diesen Turbinenelementen ausgeglichen oder auf eine geeignete Schubabsorptions\ornchtung übertragen wird.
Die Ernndungsgegenstand ist in den Fig. 1, 2 und 3. die verschiedene Schiffsturbinen- anlagen veranschaulichen, beispielsweise dargestellt.
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einen) auf den anderen dieser Teile übertragenen Drehmoment proportional zu gestalten.
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des Stators nicht in der erforderlichen Weise verschieben kann, und dabei wbrden uch infolge einer verschiedenen Ausdehnung der zwei Turbinen die Verluste durch Undichtigkeit in der Marschturbine vergrössert.
Bei den Ausführungen gemäss vorliegender Erfindung werden diese Nachteile beseitigt.
Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Schiffsturbinenanlage ist die Welle a der Marschturbine t durch eine nachgiebige Kupplung v von der bereits erwähnten Gattung mit der Hauptwelle b der Hauptturbine u verbunden. Die Kupplung ist dabei derartig ausgebildet, dass durch sie ein Schub erzeugt wird, der den zusätzlichen durch das Drehmoment der Marschturbine t erzeugten Propellerschub im wesentlichen ausgleicht. Der auf diese Weise durch die Kupplung v vom Wellenteil b auf den durch die Marschturbine t angetriebenen W, ellenteil a übertragene Schub ist mithin gleich oder annähernd gleich dem zusätzlichen Propellerschub und wird durch den Dampfdruck in der Marscbturbine t ausgeglichen.
Es erhellt, dass infolge dieser Einrichtung der Rotor der Marschturbine t sich frei in achsialer Richtung bewegen kann, so dass die in diesem Turbinenelement in der Längsrichtung vorhandenen Zwischenräume, d. h. der Spalt zwischen den Seiten der festen Schaufeln und der Laufradschaufeln sowie der Spalt zwischen dem Ende der Laufradtrommel und dem Gehäuse vermittelst des einstellbaren Kammlagers dieser Turbine selbst geregelt werden können, ohne dabei die Einstellung solcher Zwischenräume in der Hauptturbine u irgendwie zu beeinflussen.
In gewissen Fällen wird der Druck durch eine Kupplung auf ein zusätzliches Kammlager oder auf getrennte mit Dampfdruck belastete oder hydraulisch betätigte Ausgleichvorrichtungen übertragen.
In Fig. 2 ist eine der Fig. 1 ähnliche Anordnung gezeigt. Es werden jedoch von dem Motor t auf Drehkräfte auf die Welle a übertragen, während der diesen Kräften entsprechende Schub von dem getrennten Kammlager z aufgenommen wird, wobei die Kupplung v infolge der Schräge ihrer ineinandergreifenden Flachen das erforderliche Verhältnis zwischen der Drehkraft des Motors t und dem von z aufgenommenen Schub oder Druck aufrecht erhält.
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Motor t durch das Getriebe 1, 2 mit der Propellerwelle b gekuppelt.
Bei einer solchen Anlage überträgt das Getriebe nur Drehkräfte auf die durch eine geeignete Kupplung v
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Ausführungsform den durch die Leistung der Marschturbine t erzeugten und auf die l'ropellerwelle durch das Getriebe, jazz 2 übertragenen Schub auf ein Kammlager z oder eine andere auf der Propellerwelle s sitzende Ausgleichsvorrichtung.