AT54697B - Verfahren zum Dichten von Mauerwerk jeder Art bei Wasserandrang. - Google Patents
Verfahren zum Dichten von Mauerwerk jeder Art bei Wasserandrang.Info
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Description
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Verfahren zum Dichten von Mauerwerk jeder Art bei Wasserandrang.
Bekanntlich kann für Grundwasser durchlässig gewordenes Mauerwerk in Keller- räumen, Eisenbahntunnelen, Bergwerken u. a. Bauwerken nur schwer gedichtet werden.
Wohl gibt es organische Dichtungsmittel aus Erdpech u. ä. Stoffen, wie Goudron und Asphaltlösungen, die man dem Zement oder den Mörtelmischungen zufügt. Auch sind neben den üblichen Zementmischungen zahlreiche anorganische Zusatzstoffe, wie Magnesiaoxychlorid, Wasserglas, Zinkweiss, Zinkchlorid, Borax u. dgl. bereits benutzt worden, um Mauerwerk und Fugen, durch die das Wasser dringt, zu verkitten und zu schliessen. Alle diese bekannten Dichtungshufsmittel für Tiefbaumauerewerk bewähren sich besonders desbalb nicht, weil sie stark mit Wasser angemacht benutzt werden. Es dringt daher während der Ausfüllung der Fugen des wasserdurchlässigen Mauerwerkes übermässig viel Grundwasser in die Mörtelmischungen und verhindert dadurch ein normales Abbinden und spült die Fugen aus.
Nach dem vorliegenden neuen Verfahren wird bei dem Anmengen der frischen Entmischung, die für die stark durcllfeuchteten Fugen und Wasserdurchlassstellen bestimmt ist, nicht Wasser sondern Spiritus benutzt. Der Spiritus oder Alkohol als verdunstungsfähige Flüssigkeit gibt dem anzufeuchtenden Zementpulver vorübergehend einen gewissen Grad der Plastizität, so dass die mit Spiritus durchfeuchtete Mörtelmischung in die feuchten wasserhaltigen Fugen genügend mechanisch sicher hineingearbeitet werden kann. Das nachdringende natürlich vorhandene Wasser sorgt dann dafür, dass der Mörtel normal abbindet, während sich der Spiritus allmählich verflüchtigt.
Mittels dieses Verfahrens können erfahrungsgemäss gerade die unter stetem Wasserdruck stehenden, auf andere Weise kaum zu dichtenden, sehr feuchten Kellerwände ohne Abpumpen des Grundwassers unmittelbar und dauernd-haltbar gedichtet werden. Anstatt des reinen Spiritus sind auch andere Alkohole oder ähnliche sich verflüchtigende organische
Flüssigkeiten für das Verfahren verwendbar, welche auf die Bestandteile des Mörtels nicht
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Das beschriebene Verfahren kann auch bei Herstellung ganz neuen Mauerwerkes, z. B. bei Detontiefbauten, vorteilhaft Verwendung finden.
In solchen Fällen, z. U. bei umfangreichen Tiefbauten, wo die durchgehende Anwendung des Verfahrens, den Mörtel mit richtigen organischen Flüssigkeiten anzufeuchten, zu teuer oder nicht erforderlich sein würde, kann man gegebenenfalls so vorgehen, dass man nur einen Teil des Mauer- werkes in der dargelegten Weise dichtet. Beispielweise kann eine dem Wasserandrang aus- gesetzte Kellersohle zunächst mit gewöhnlichen groben Betonmischungen ausgefüllt werden.
Darüber wird dann kunstgemäss, besonders an den der Wasserdurchsickerung ausgesetzten
Stellen, der verhältnismässig wasserarme Mörtel nach dem Spiritusvernüchtigungsverfahren als Deckschicht in Anwendung gebracht. Sobald die Bindung dieser spezifischen Mörtel- mischungen eingetreten ist, lassen sich darüber auch noch weitere Schichten einer gewöhn- lichen Mörtel-oder Betonmisehung oder Steinmauerwerk anbringen, um die Abnutzung der Dichtungsschicht möglichst zu verhindern und dem ganzen Mauerwerk genügend Stärke und innere Festigkeit zu gehen.
Es dürfen hiebei auch mechanische Einlagen von Flechtwerk, Stäben, organischen oder anorganischen Stoffen in bekannter Weise gemacht werden, um das Ganze äusserst druckfest auszugestalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Dichten von Mauerwerk jeder Art. bei einseitigem Wasserandrang. dadurch gekennzeichnet, dass an sich bekannte trockene Zementmörtelmischungen mit
Spiritus oder ähnlichen flüchtigen organischen Flüssigkeiten, welche auf den Mörtel nicht ungünstig einwirken und durch Wasser verdrängt werden, angefeuchtet und in die wasser- haltigen und wasserdurchlässigen Mauerfugen und porösen Wände hineingedrängt werden.
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Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, zur Ausführung von Beton- ) hauten aller Art, sowie von Grundmanerwerk, dadurch gekennzeichnet, dass die die flüchtigen Flüssigkeiten enthaltenden Mörtelmischungen nur an den dem Wasser besonders ausgesetzten Stellen ucben gewöhnlichem Betion- oder Zementmauerwerk, beipielsweise in solches a) s dünne Zwischenschicht eingelagert, Verwendung finden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| DE4432879A1 (de) * | 1994-09-15 | 1996-03-21 | Fischer Artur Werke Gmbh | Aushärtbare Mörtelmasse |
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1911
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