AT54310B - Mechanischer Zeitzünder mit einer Sperrscheibe, die auf einer durch das Triebwerk des Zeitzünders verdrehbaren Welle mit Reibung befestigt ist. - Google Patents

Mechanischer Zeitzünder mit einer Sperrscheibe, die auf einer durch das Triebwerk des Zeitzünders verdrehbaren Welle mit Reibung befestigt ist.

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AT54310B
AT54310B AT54310DA AT54310B AT 54310 B AT54310 B AT 54310B AT 54310D A AT54310D A AT 54310DA AT 54310 B AT54310 B AT 54310B
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locking
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 verschiebt. Im Transportzustande des Zünders liegt diese   Öffnung   vollständig oberhalb des Vier-   kan les d4, so   dass die Sperrscheibe beim   Einsteuern   des Zünders ungehindert gegenüber der Welle D verdreht werden kann. 



   Die achsiale Verschiebbarkeit der Sperrscheibe   A   gewährt den Vorteil, dass es möglich ist, die Kupplung al, el sehr einfach auszubilden, da die achsiale Verschiebung der Sperrscheibe zum   selbsttätigen Ausrücken   der Kupplung ausgenutzt werden kann. Wie besonders aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, genügt es, an der Sperrscheibe einen fest mit dieser verbundenen Mitnehmer al und an dem verstellbaren äusseren Zünderteile E ein ebenfalls fest mit diesem verbundenes Gabel-   stÜe. k e1 anzuordnen,   das im Transportzustande des Zünders den Mitnehmer al umfasst. Die Kupplungsteile al und   e1   sind hiebei so ausgebildet, dass sie bei dar achsialen Verschiebung der Sperrscheibe   A     ausser Eingriff   miteinander gelangen.

   Die Einfachheit der beschriebenen Kupplung wird durch den Umstand begründet, dass bei ihr beide Kupplungsteile fest mit ihrem Träger verbunden sind, während bei den bekannten Kupplungen stets mindestens eines der beiden Kupplungsteile gegenüber seinem Träger beweglich angeordnet sein muss. 



   Beim Abfeuern des Schusses schnellt die Sperrscheibe A zusammen mit dem   Druckstücke   G   nach' ! cm   Gesetze der Trägheit entgegen der Wirkung der Feder F zurück und schliesst sich auf dem        @erkante   d4 fest, wobei sich dessen Kanten in die Sperrscheibe einschneiden, so dass zwischen dieser und der Welle D eine feste Verbindung hergestellt wird. Die Weichmetallfüllung gl wird hiebei in die durch die Gewindegänge des Zapfens d3 gebildeten Vertiefungen hineingepresst und verhindert somit, dass die Sperrscheibe   A   nach dem Verschwinden der Trägheitskräfte unter der
Wirkung der Feder F in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt. 



   Sobald sich die Sperrscheibe   A   auf dem Vierkante d4 festgeschossen hat, tritt infolge der achsialen Verschiebung, die die Sperrscheibe hiebei erfahren hat, der Mitnehmer al aus dem   Gabelstücke     e1   heraus. Die Sperrscheibe beginnt sich alsdann zusammen mit der durch das Triebwerk des Zeitzünders angetriebenen Welle D, mit der sie nunmehr gekuppelt ist, zu drehen, worauf in bekannter Weise nach Ablauf der eingestellten Zündzeit die Sperrwelle C die Zündfeder B freigibt. 



   Da die Sperrscheibe   A   im Augenblicke der Auslösung der Kupplung al, el bereits fest mit der Welle D verbunden ist, so kann sie sich nach Lösung der Kupplung nicht mehr unter der Wirkung der tangentialen   Trägheitskräfte,   die erst verhältnismässig spät ihren Höchstwert erreichen, gegenüber der Welle D verdrehen. Hiedurch wird eine Fehlerquelle, die nicht vernachlässigt werden darf, ausgeschaltet. 



   Bei der in Fig. 4 bis 6 veranschaulichten zweiten Ausführungsform ruht die Sperrscheibe A, die mit vier   kreuzförmig   angeordneten Armen a2 versehen ist, auf einer an ihrem äusseren Rande mit einer Verzahnung   hl   versehenen Scheibe   II,   die fest mit der Welle D verbunden ist. Zwischen den Armen a2 sind an der Sperrscheibe schräg abwärtsgebogene Lappen   a3   angeordnet, die im Transportzustande des Zünders in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise über die ihnen benach- barten Teile der Verzahnung hl greifen, ohne diese zu berühren, so dass die Sperrscheibe A beim Einstellen des Zünders ungehindert gegenüber der Welle D verdreht werden kann.

   Auf den Lappen a3 ruht mit Klauen i1 ein Druckstück J (vergl. besonders Fig. 5), das im
Transportzustande des Zünders durch eine Tellerfeder K an die Lappen a3 angedrückt wird.
Das   Druckstück   J kann sich beim Abfeuern des Schusses unter der Wirkung der Trägheit in achsialer Richtung   zurückschiessen   und hiebei die Lappen   a3,   nachdem es diese weiter abwärtsgebogen hat, in die Verzahnung h1 hineindrücken, so dass die Sperrscheibe   A   gegen- über der Welle D festgestellt wird. 



   Bei der in Fig. 7 und 8 veranschaulichten dritten Ausführungsform ruht die Sperrscheibe   A   auf einer fest mit der Welle D verbundenen Scheibe M, die in der Mitte mit einem durch die 
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 der Sperrscheibe für den Vierkant ml vorgesehene Durchtrittsöffnung a4 ist so gross bemessen, dass die   Sperrscheibe beim Einstellen   des Zünders ungehindert gegenüber der Welle D verdreht werden kann. Auf dem Vierkante   1111 ist ein   in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise angeordnetes   Druckstück A'in achsialer   Richtung verschiebbar geführt, das einer die   Sperrscheibe @   A an die   Scheibe. V andrückenden Teilerfeder   P als Widerlager dient.

   Im Transportzustande des Zünders stehen vier an dem Druckstücke N sitzende Stifte nl, die durch die Tellerfeder P hindurchtreten, der Sperrseheibe A in geringem Abstande gegenüber. Das Druckstück   N   kann sich beim Abfeuern des Schusses unter der Wirkung der Trägheit   zurückschiessen   und hiebei mit seinen Stiften nl   nach Durchstanzen   der Sperrscheibe   A   in entsprechende, in der Scheibe M angeordnete   Buhrungen m eintre'nen, wodurch   die Sperrscheibe   A   fest mit der Welle D verbunden wird. 



   Da bei den beiden zuletzt beschriebenen Ausführuugsformen die Sperrscheibe   A   nicht in   ' chsialer Richtung verschiebbar   ist, so kann bei ihnen die bei der ersten Ausführungsform vor- gesehene Kupplung a1, e1 keine Anwendung finden Zur Kupplung der Sperrscheibe A mit dem einstellbaren äusseren Zünderteile E kann bei der zweiten und dritten Ausführungsform eine beliebigeKupplungbekannterArtdienen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mechanischer Zeitzünder mit einer Sperrscheibe, die auf einer durch das Triebwerk des Zeitzünders verdrehbaren Welle mit Reibung befestigt ist, so dass sie zwecks Einstellung des Zünders unabhängig von dem Triebwerke verdreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, die dazu bestimmt ist, die Sperrscheibe (A) unter der Wirkung der beim Abfeuern des Schusses auftretenden Trägheitskräfte gegenüber der zugehörigen Welle (D) festzustellen.
    2. Mechanischer Zeitzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verbindung der Sperrscheibe (A) mit der zugehörigen Welle (D) vorgesehene Einrichtung (d4) beim Abfeuern des Schusses eine achsiale Verschiebung der Sperrscheibe (A) gestattet, und dass in an sieh bekannter Weise zur Verbindung der Sperrscheibe (A) mit einem einstellbaren äusseren Zünderteile (E) eine Kupplung (al, el) vorgesehen ist, die aus einem fest mit der Sperrscheibe (A) und einem ebenfalls fest mit dem äusseren Zünderteile (F) verbundenen Kupplungsteile (al bzw. ei) besteht, wobei die beiden Kupplungsteile (al und el) so ausgebildet sind, dass sie bei der achsialen Verschiebung der Sperrscheibe (A) ausser Eingriff miteinander gelangen.
    3. Mechanischer Zeitzünder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein beim Abfeuern des Schusses unter der Wirkung der Trägheit bewegliches Druckstück (G), das mit einer Weich- metallfüllung (rl) versehen ist, die dazu bestimmt ist. sich unter der Wirkung der Trägheit in Vertiefungen der Welle (D) hineinzupressen, an der die Sperrscheibe (A) angeordnet ist.
    4. Mechanischer Zeitzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über der Sperrscheibe (A) ein beim Abfeuern unter der Wirkung der Trägheit bewegliches Druckstück (J) angeordnet ist, das sich auf umbiegbare Lappen (a3) der Sperrscheibe (A) stützt, und dass an der Welle (D) eine fest, mit dieser verbundene gezahnte Scheibe (II) so angeordnet ist, dass sich die Lappen (a3) der Sperrscheibe (A), nachdem sie beim Abfeuern des Schusses durch das Druckstück (J) unter der Wirkung der Trägheit verbogen sind, in die Verzahnung (hl) der gezahnten Scheibe (H) eindrücken.
    5. Mechanischer Zeitzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über der Sperrscheibe (A) ein unter der Wirkung der beim Abfeuern des Schusses auftretenden Trägheitskraft bewegliches Druckstück (N) angeordnet ist, das mit Stiften (nI) oder dgl. versehen ist, die die Sperrscheibe (A) zu durchstanzen vermögen und in entsprechende Bohrungen (m2) einer fest mit der Welle (D) verbundenen Scheibe (M) eintreten können.
AT54310D 1910-05-25 1911-04-28 Mechanischer Zeitzünder mit einer Sperrscheibe, die auf einer durch das Triebwerk des Zeitzünders verdrehbaren Welle mit Reibung befestigt ist. AT54310B (de)

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