AT54059B - Verfahren zum Galvanisieren von Aluminium und Legierungen mit vorwiegendem Aluminiumgehalt. - Google Patents

Verfahren zum Galvanisieren von Aluminium und Legierungen mit vorwiegendem Aluminiumgehalt.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Galvanisierten von Aluminium und Legierungen mit vorwiegendem
Aluminiumgehalt. 



   Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zum Galvanisieren von Aluminium sowie von Legierungen mit vorwiegendem Aluminiumgehalt geht von der be-   kannten Tatsache aUs,   dass die Schwierigkeiten der Galvanisierung von   Aluminiumgegen-   ständen in der stets vorhandenen Oxydschicht liegen. Wenn es zwar auf verschiedene Weise   gefangen   ist, auf   Alumipium   einen Metallniederschlag zu erhalten, so hat sich doch stets herausgestellt, daC dieser keineswegs haltbar ist, sondern sehr leicht abblättert. Die äusserst dünne Oxydschicht verhindert nämlich, dass sich der Metallüberzug mit dem Grundmetall, also dem   Aluminium,   innig verbinden kann. 



   Die Versuche, haltbare galvanische Niederschläge auf Aluminium zu erzeugen, sind, deshalb   zum     grüssten Teil darauf gerichtet,   vor der eigentlichen   Nif'derschlagsarbeit die   Oxydschicht so zu entfernen, dass die metallische Oberfläche des Aluminiums freigelegt 
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 denn sofern etwa ein Aufrauhen der Oberfläche stattfindet, kann man keine glänzenden   Überzüge erhalten. Wohl alle bisher   bekannt gewordenen Verfahren haben, wie die Praxis gezeigt hat, die auf sie gesetzten Erwartungen nicht ganz erfüllt, indem   nämlich   die verwendeten Desoxydierungsbäder nicht bei allen aluminiumgegenständen gleich gute Resultate ergaben. 



   Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Vorbehandlung der   gereinigten und entfetteten Aluminiumgegenstände   in einem   Dekapierungsbade, welches   eine gegenüber ähnlichen Bädern wesentlich verschiedene Zusammensetzung besitzt. Dieses   Bad bestcht aus einer Lösung eiues Chlorides der Schwermetalle, deren Schmelzpunkt höher     als 9 n" ('liegt,   mit einem Zusatz von wenigstens   80/0 Königswasser. Beispielsweise   hat sich 
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 mehr zu erreichen ist. 



   Bei dem oben angegebenen Bade wird dieser chemische Vorgang aber wieder ausgeglichen, so dass kein   Chlorür   im Bade festzustellen ist. Dur Vorgang ist wahrscheinlich folgender : Beim Eintauchen der Aluminiumgegenstände wird Wasserstoff gebildet, der sofort,   d.   h. im naszierenden Zustand eine Reduktion des Eisenchlorids zu Eisenchlorür herbeiführt. Die Anwesenheit von Königswasser bewirkt aber, dass der naszierende Wasserstoff 
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 Eigenschaft, bei der Oxydation des   Chlorura   zu Chlorid auch auf das Aluminium eine oxydierende Wirkung auszuüben,   so dass   von neuem eine Oxydschicht auf dem Aluminium entsteht. 



   An Stelle von Eisenchlorid kann auch eine Chlorverbindung von Wolfram, Mangan, Kobalt oder eines anderen Schwermetalls mit einem über 9000 C liegenden Schmelzpunkt genommen werden. 



   Das oben angegebene Bad kann in warmem oder kaltem Zustande verwendet werden. 



  Je kälter das Bad ist,   desto. höher   kann der Gehalt an Salzen und Königswasser sein. 



  Ein kälteres Bad erfordert ein längeres Eintauchen der Gegenstände als ein wärmeres Bad. 



   Um aber auch mit einem kalten Bade schneller arbeiten zu können, hat sich ein Zusatz von Flusssäure als empfehlenswert gezeigt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Galvanisieren von Aluminium und Legierungen mit vorwiegendem Aluminiumgehalt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände, nachdem sie in irgend einer Weise entfettet sind, in ein Bad, bestehend aus einer Lösung von Chloriden der Schwermetalle, deren Schmelzpunkt höher als 9000 C liegt, mit einem Zusatz von wenigstens :-/ Königswasser zwecks Dekapierens getaucht werden, worauf die eigentliche Niederschlagsarheit in einem gewöhnlichen Galvanisierungsbade vorgenommen wird.
AT54059D 1911-02-23 1911-02-23 Verfahren zum Galvanisieren von Aluminium und Legierungen mit vorwiegendem Aluminiumgehalt. AT54059B (de)

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