AT53937B - Verfahren zum Beschweren von Seide. - Google Patents

Verfahren zum Beschweren von Seide.

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  Verfahren zum Beschweren von Seide. 



   Nach dem Verfahren gemäss dem   Stammpatente   Nr. 46955 werden für die Beschwerung der Seide von den Salzen der seltenen Erden nur jene verwendet, welche in der hydratischen Form an der Luft nicht oxydieren, weil durch den Oxydationsprozess die Faser leidet. 



   Die Salze der seltenen Erdmetalle haben nun die eigentümliche Eigenschaft, dass sie in Mischung untereinander ein anderes Verhalten zeigen, als das einzelne Salz. 



   Stellt man beispielsweise aus einem chemisch reinen Cersalz das Oxyd dar, so ist dieses Oxyd beinahe weiss und hat die Eigenschaft, in Säure unlöslich zu sein. Mischt man jedoch das Cersalz mit anderen Salzen dieser Gruppe, beispielsweise mit Salzen des Didyms oder des Lanthans, und verwandelt dieses Gemenge in Oxyd, so ist dieses Oxyd dunkelbraun und hat die Eigenschaft, in Säure löslich zu sein, welche Eigenschaft beim   blossen Verreiben   der Oxyde nicht vorhanden ist. 



   Das aus einem reinen Cersalz hergestellte bzw. entstehende Hydrat oxydiert an der Luft, während ein Hydrat, welches aus einem Gemenge bestehend aus einem Cersalz mit anderen Salzen der seltenen Erden insbesondere der Ceriterden hergestellt wird, an der Luft nur schwer oder überhaupt nicht oxydiert. 



   Dieses veränderte Verhalten der Salzgemenge der seltenen Erdmetalle wird vorliegender   Erfindung gemäss   dazu benützt, um die Salze der seltenen Erdmetalle, welche in   der hydratischen   Form an der Luft leicht oxydieren,   insbesondere   die Salze des Cars zum   Be"ciweren   der Seide geeignet zu machen, und zwar der   Erfindung gemäss dadurch,   dass diese Salze mit solchen Salzen der seltenen Erdmetalle gemischt werden, welche diese nachteilige Eigenschaft nicht haben, wobei das   Mischungsverhältnis   so gewählt wird, dass das Gemenge in Hydrat übergeführt, an der Luft nicht oxydiert. 



   Dieses   Mischungsverhältnis bzw. Konzentrationsverhältnis   der Salze ist auf empirischem
Wege leicht   ermittelbar.   



   Für die Praxis ergibt sich daraus insofern ein Vorteil, als derartige Gemenge der ('ersalze mit den Ceriterden als Nebenprodukt bei der Glühlichtfabrikation erhalten werden, welche Gemenge als Ausgangsprodukt für die Herstellung des   Beschwerungsbades   bereits geeignet sind. 



   Erwähnt soll werden, dass die Verwendung der Salze des Cers, Didyms oder Lanthans   zum Ausfärben von Seide bekannt   ist (siehe deutsche Patentschrift Nr. 97525). Mit dem
Farben ist jedoch nicht eine Gewichtsvermehrung beabsichtigt, sondern man will mit möglichst geringen Mengen an Farbstoff die grössten Färbeeffekte erzielen. Hier erfolgt auch die Behandlung mit dem Cersalz, nachdem die Faser mit dem Zinnsalz bereits beschwert ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Beschweren von Seide gemäss Patent Nr. 46955, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die Salze der seltenen Erdmetalle, welche in der bydratischen Form an der
Luft leicht oxydieren, in einem derartigen Gemenge mit Salzen der seltenen Erdmetalle zur Verwendung gelangen, welche diese Eigenschaft nicht besitzen, dass das Gemenge in
Hydrat   übergeführt   an der Luft nicht oder schwer oxydiert. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsprodukt für die Herstellung des Beschwerungsbades das bei der Glühlicht- fabrikation als Nebenprodukt erhaltene Gemenge der Ceriterden benützt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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