AT53735B - Hochofen mit elektrischer Raffiniereinrichtung. - Google Patents

Hochofen mit elektrischer Raffiniereinrichtung.

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AT53735B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/12Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in electric furnaces

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  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Stromführung nicht erforderlich ist. Dabei kann das Eisen in den Verbindungskanälen durch die Stromleitung stets flüssig erhalten werden. 



   Es ist wohl bekannt-allerdings bei elektrisch betriebenen   Hochöfen-den   Strom von aussen angeordneten Elektroden durch Kanäle in den Hochofen zu leiten (z. B. D. R. P. Nr. 197525 und franz. P. Nr. 383587), dort aber trifft er auf Widerstand, der ihn jetzt erst zwingt, thermische Arbeit zu leisten, bevor   6 : zu   den anderen mit dem Metallbad kurzgeschlossenen Elektroden gelangt. Der elektrische Prozess findet hier also ausschliesslich im Hochofen statt. 



   Nach vorliegender Erfindung findet im Hochofen selbst kein elektrischer Prozess statt, vielmehr sind ausserhalb des Hochofens selbständige Raffinierzellen zur Abwicklung des elektrischen Prozesses angeordnet und nur zum Überleiten des Eisens und zur unmittelbaren und widerstandslosen Verbindung der einzelnen Raffinierzellen wird der Hochofeneisensumpf mit den anschliessenden Kanälen benützt. 



   Um das raffinierte Metall in einfacher Weise, sei es in Form von   Abstichen,   sei es als kontinuierlicher Abfluss, bewältigen zu können und um dem ganzen System von RoheisenofenRaffinierzellen in der geschmolzenen Eisenzone eine grössere Festigkeit zu geben, werden nach vorliegender Erfindung den Raffinierzellen flache Mulden, die passend bis zur Höhe der Abstichlöcher oder Überlauf kanten reichen, vorgelagert, die mit den Raffinierzellen ein ungeteiltes Ofenmassiv bilden. Das raffinierte   Metall niesst   beim Abstich oder bei kontinuierlichem Ausfluss in diese Mulden und von hier zur   Verarbeitungss1 elle.   



   Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen eine beispielsweise Ausführungsform eines Hochofens mit zwei Raffinierzellen im Vertikalschnitt bzw. Grundriss. 



   Vie Hochofensohle erweitert sich an mehreren Stellen 2, 3 nach aussen. In den Verbreitungen sind Kanäle 5 mit anschliessenden Raffinierzellen 6 angeordnet, so dass Hochofen, Verbindungkanäle und   Rafnnierzellen   ein   ungeteiltes   Ofenmassiv bilden. Die Rafinierzellen selbst erweitern ihre Ofensohle bis zur Höhe der Ausflussöffnungen   7,   wo sie Mulden 8 bilden, welche zur rationellen Bewältigung der fertigen Eisenmassen und als äussere Verspannung dienen. Diese Mulden 6 können auch rings um die Raffinierzelle herum angeordnet sein. In die Raffinierzelle hängen von oben regulierbare Elektroden 9 hinein. 



   Das Roheisen im Hochofenschacht   A   fliesst aus seinem Sumpf 10 durch die   Kanäle   ununterbrochen in die Raffinierzellen 6, steigt hier allmählich empor und gelangt in die elektrische Erhitzungszone, wird dort durch geeignete Zuschläge und Manipulationen raffiniert und entweicht als fertiges Produkt durch den Ausfluss 7 über die Mulden 8 zur Verwendungsstelle. Die   hängender     Arbeitsclektroden   9 der einzelnen Zellen sind vorteilhaft von verschiedener Polarität und der   Hochofeneisensumpf   bildet die untere   stromleitende   Verbindung der Raffinierzellen. 



   Die Erfindung bleibt unverändert, wenn der Hochofen als Kupolofen ausgebildet oder elektrisch betrieben ist. 
 EMI2.1 


AT53735D 1910-03-10 1911-01-14 Hochofen mit elektrischer Raffiniereinrichtung. AT53735B (de)

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