AT5329U1 - Pflug, vorzugsweise drehpflug - Google Patents

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AT5329U1
AT5329U1 AT0045001U AT4502001U AT5329U1 AT 5329 U1 AT5329 U1 AT 5329U1 AT 0045001 U AT0045001 U AT 0045001U AT 4502001 U AT4502001 U AT 4502001U AT 5329 U1 AT5329 U1 AT 5329U1
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Poettinger Ohg Alois
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B15/00Elements, tools, or details of ploughs
    • A01B15/18Coulters

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Abstract

Pflug, vorzugsweise Drehpflug, mit einem die Pflugkörper 4 tragenden Rahmen 1 mit einem Stützrad und einem jeder Reihe von Pflugkörpern 4 zugeordneten über eine Konsole oder ein Tragstück 6 mit dem Rahmen 1 verbundenen, vorzugsweise gegen Federkraft um eine horizontale Achse 15 verschwenkbaren Arm 13, der ein frei drehbares Scheibensech 14 trägt, und daß der Arm an einem Endbereich eines länglichen Halteblocks 7 um eine vertikale Achse 10 drehbar gelagert ist und daß der Halteblock 7 durch zwei Schraubbolzen 8, 9 mit einem frei auskragenden Ende des Tragstücks 6 in der Weise verbunden ist, daß eine Montage des Halteblocks 7 in um 180 Grad gedrehten Stellung möglich ist.

Description


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  Die Erfindung betrifft einen Pflug, vorzugsweise Drehpflug, mit einem die Pflugkörper tragenden Rahmen mit einem Stützrad und mit einem jeder Reihe von Pflugkörpern zugeordneten, über eine Konsole oder ein Tragstück mit dem Rahmen verbundenen, vorzugsweise gegen Federkraft um eine horizontale Achse verschwenkbaren Arm, der ein frei drehbares Scheibensech trägt. 



  Scheibenseche sind scheibenförmige Pflugmesser, die vor und seitlich versetzt zu dem letzten Pflugkörper an dem Pflugrahmen drehbar gehaltert sind und eine saubere Schnittkante zwischen der äusseren Furche und dem ungepflügten Acker ziehen. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, einen Pflug der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem sich das Scheibensech in einfacher Weise in seiner Stellung zu dem letzten Pflugkörper einstellen lässt. 



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Arm an einem Endbereich eines länglichen Halteblocks um eine vertikale Achse drehbar gelagert ist 

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 und dass der Halteblock durch zwei Schraubbolzen mit einem frei auskragenden 
Ende des Tragstücks in der Weise verbunden ist, dass eine Montage des Halte- blocks in um 180  gedrehte Stellungen möglich ist. 



   Bei dem erfindungsgemässen Pflug lässt sich das Scheibensech dadurch in einfa- cher Weise in Fahrtrichtung des Schleppers verstellen, dass der Halteblock in einer seiner beiden um 180 gedrehten Stellungen an dem Tragstück montiert wird. Die durch 180  gedrehten Stellungen können auf einfache Weise dadurch eingestellt werden, dass die beiden Schrauben oder Schraubbolzen gelöst und nach Drehung des Halteblocks um 180  wieder montiert werden. In jeder Montagestellung des 
Halteblocks dreht sich der schräg zum Boden verlaufende Arm von selbst in eine nachlaufende Stellung des Scheibensechs. 



   Neben der Verstellung des Scheibensechs in Fahrtrichtung des Schleppers ist auch eine Verstellung in Querrichtung zur Fahrtrichtung erwünscht, um den Abstand des Scheibensechs zu dem letzten Pflugkörper einstellen zu können. Nach einer erfin- derischen Weiterbildung ist daher vorgesehen, dass eine der beiden Bohrungen des Tragstücks oder des Halteblocks, durch die die beiden Schraubbolzen hindurchge- führt sind, als konzentrisch um die Achse der beiden anderen fluchtenden Bohrun- gen gekrümmtes Langloch ausgeführt ist. Wird durch die fluchtenden Bohrungen der Schraubbolzen hindurchgeführt, bildet dieser vor seinem Festziehen eine Schwenkachse für den Halteblock, der sich sodann um einen Winkel um den durch die anderen Bohrungen hindurchgeführten Schraubbolzen verschwenken lässt, der der Länge des Langlochs entspricht.

   Ist durch Verschwenken des Halteblocks der gewünschte Abstand des Scheibensechs zu dem letzten Pflugkörper eingestellt worden, lässt sich diese Stellung durch Festziehen der beiden Schraubbolzen fixie- ren. 



  Zweckmässigerweise ist der Arm auf einer an einer Buchse befestigten, horizontalen Achse gelagert, wobei die Buchse um eine vertikale drehbar an dem Halteblock gelagert ist. Durch Drehung um die vertikale Achse stellt sich das Scheibensech 

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 jeweils in Fahrtrichtung ein. Durch die Schwenkbarkeit um die horizontale Achse kann die Höhenlage des Scheibensechs eingestellt werden. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die horizontale Achse aus einem Schraubbolzen besteht, die fluchtende Bohrungen eines mit der Buchse verbundenen rohrförmigen Teils und des Arms durchsetzt, und dass die einander zugewandten Ränder der Bohrungen mit ineinander greifenden ringförmigen Verzahnungen versehen sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine Tiefenverstellung des Scheibensechs. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt 
Fig. 1 eine Seitenansicht eines an einem Pflugrahmen gehal- terten Scheibensechs in schematischer Darstellung und 
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Halteblock mit an diesem gela- gerten, das Scheibensech tragenden Arm. 



  An dem schematisch dargestellten Pflugrahmen 1 ist in üblicher Weise über eine Konsole 2 und einem Tragarm 3 ein Pflugkörper 4 gehaltert. Mit der entsprechend ausgestalteten Konsole 2 ist ein Tragstück 5 verbunden, dessen frei auskragendes Ende 6 Z-förmig abgekröpft ist. Mit diesem frei auskragenden Ende ist ein Halteblock 7 durch Schraubbolzen 8,9 verbunden, die fluchtende Bohrungen des frei auskragenden Endes 6 und des Halteblocks durchsetzen. Mit dem das abgekröpfte Ende 6 des Tragstücks 5 überkragenden Endbereich des Halteblocks 7 ist eine vertikale Achse 10 verbunden, auf der eine Buchse 11 drehbar gelagert ist. Mit der Buchse 11ist eine weitere Buchse 12 verschweisst oder in sonstiger Weise verbunden, deren Bohrung horizontal verläuft und somit die Achse 10 rechtwinkelig kreuzt. 



  Die Bohrung dieser zweiten Buchse 12 fluchtet mit einer Bohrung an dem oberen Ende des Arms 13, der an seinem unteren Ende das um eine horizontale Achse drehbare Scheibensech 14 trägt. Die einander zugewandten Ränder der Bohrun- 

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 gen der horizontalen Buchse 12 und des oberen Endes des Arms 13 sind mit inein- ander greifenden ringförmigen Verzahnungen versehen, so dass durch Lösen des die Bohrungen durchsetzenden Schraubbolzens 15 und entsprechende Ver- schwenkung des Arms 13 die Einstellung des Scheibensechs 14 der Tiefe nach erfolgen kann. 



  Die innere Bohrung des Halteblocks 7 ist als Langloch 16 ausgeführt, das in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise konzentrisch um die Mittellinie des Schraubbolzens 8 gekrümmt ist. Aus Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den Halteblock 7 ersichtlich, und zwar in einem Schnitt, der durch die Schraubbolzen 8,9 in der Ebene der aufein- anderliegenden Teile des Halteblocks und des auskragenden Endes 6 des Trag- stücks 5 hindurchgeführt ist. Zur Einstellung des seitlichen Abstandes des Schei- bensechs 14 von dem nachlaufenden Pflugkörper 4 können die Schraubbolzen 8,9 gelöst und der Halteblock 7 um den Schraubbolzen 8 zwischen den Enden des Langlochs 16 in der gewünschten Weise verschwenkt werden. Die eingestellte Schwenkstellung kann sodann durch Festziehen der Schraubbolzen 8,9 fixiert werden.

   Unabhängig von der Schwenkstellung des Halteblocks stellt sich das nachlaufende Scheibensech 14 immer in Fahrtrichtung ein. 



  Um das Scheibensech 14 in Fahrtrichtung nach vorne zu setzen, werden die Schraubbolzen 8,9 gelöst und der Halteblock wird um 180  gedreht, so dass die den Arm 13 lagernde Buchse 11 aus ihrer hinter dem abgekröpften Endteil 6 lie- genden Ende in Fahrtrichtung nach vorne zeigend montiert wird. In dieser Monta- gestellung befindet sich der vertikale Achszapfen 10 in der Stellung 10' und die ho- rizontale Schwenkachse 15 des Arms 13 in der Stellung 15'. Auch in dieser Stel- lung stellt sich das Scheibensech in seine strichpunktiert dargestellte nachlaufende Stellung 14' ein.

Claims (4)

  1. Ansprüche 1. Pflug, vorzugsweise Drehpflug, mit einem die Pflugkörper 4 tragenden Rah- men (1) mit einem Stützrad und mit einem jeder Reihe von Pflugkörpern (4) zugeordneten über eine Konsole oder ein Tragstück (5) mit dem Rahmen (1) verbundenen, vorzugsweise gegen Federkraft um eine horizontale Achse (15) verschwenkbaren Arm (13), der ein frei drehbares Scheibensech (14) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (13) an einem Endbereich eines länglichen Halteblocks (7) um eine vertikale Achse (10) drehbar gelagert ist und dass der Halteblock (7) durch zwei Schraubbolzen (8,9) mit einem frei auskra- genden Ende (6) des Tragstücks (5) in der Weise verbunden ist, dass eine Montage des Halteblocks (7) in um 180 gedrehten Stellungen möglich ist. <Desc/Clms Page number 6>
  2. 2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Boh- rungen des Tragstücks (6) oder des Halteblocks (7), durch die die beiden Schraubbolzen (8,9) hindurchgeführt sind, als konzentrisch um die Achse der beiden anderen fluchtenden Bohrungen (8) gekrümmtes Langloch (16) aus- geführt ist.
  3. 3. Pflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (13) auf einer an einer Buchse (11) befestigten horizontalen Achse (15) gelagert und die Buchse (11) um eine vertikale Achse (10) drehbar an dem Halteblock (7) gelagert ist.
  4. 4. Pflug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Achse aus einem Schraubbolzen (15) besteht, der fluchtende Boh- rungen eines mit der Buchse (11) verbundenen rohrförmigen Teils (12) und des Arms (13) durchsetzt, und dass die einander zugewandten Ränder der Bohrungen mit ineinandergreifenden ringförmigen Verzahnungen versehen sind.
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