AT5320U1 - Stationäre verkehrswarnanlage - Google Patents

Stationäre verkehrswarnanlage Download PDF

Info

Publication number
AT5320U1
AT5320U1 AT0036501U AT3652001U AT5320U1 AT 5320 U1 AT5320 U1 AT 5320U1 AT 0036501 U AT0036501 U AT 0036501U AT 3652001 U AT3652001 U AT 3652001U AT 5320 U1 AT5320 U1 AT 5320U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
warning system
traffic warning
stationary traffic
control device
vehicle detector
Prior art date
Application number
AT0036501U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Via Traffic Controlling Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Via Traffic Controlling Gmbh filed Critical Via Traffic Controlling Gmbh
Publication of AT5320U1 publication Critical patent/AT5320U1/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/01Detecting movement of traffic to be counted or controlled
    • G08G1/052Detecting movement of traffic to be counted or controlled with provision for determining speed or overspeed
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/07Controlling traffic signals
    • G08G1/08Controlling traffic signals according to detected number or speed of vehicles
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/0962Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages
    • G08G1/0967Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits
    • G08G1/096708Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits where the received information might be used to generate an automatic action on the vehicle control
    • G08G1/096716Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits where the received information might be used to generate an automatic action on the vehicle control where the received information does not generate an automatic action on the vehicle control
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/0962Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages
    • G08G1/0967Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits
    • G08G1/096733Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits where a selection of the information might take place
    • G08G1/096758Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits where a selection of the information might take place where no selection takes place on the transmitted or the received information
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/0962Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages
    • G08G1/0967Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits
    • G08G1/096766Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits where the system is characterised by the origin of the information transmission
    • G08G1/096783Systems involving transmission of highway information, e.g. weather, speed limits where the system is characterised by the origin of the information transmission where the origin of the information is a roadside individual element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Atmospheric Sciences (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Abstract

Eine stationäre Verkehrswarnanlage (10) zum Warnen von Fahrzeugen (14) vor einer Gefahrenstelle (16) weist einen Fahrzeugdetektor (26) zur Erzeugung eines Anwesenheitssignals bei Detektion eines sich annähernden Fahrzeuges (14), eine Warnleuchte (28) zur Erzeugung eines Lichtsignals und eine Steuervorrichtung (30) auf, die mit dem Fahrzeugdetektor (26) und der Warnleuchte (28) verbunden ist. Die Steuervorrichtung (30) gibt ein Aktivierungssignal an die Warnleuchte (28) aus, wenn von dem Fahrzeugdetektor (26) ein Anwesenheitssignal empfangen wird. Ferner ist ein Betriebszeitengeber (32) vorgesehen, der mit der Steuervorrichtung (30) verbunden ist, und der während der Betriebszeiten ein Betriebssignal an die Steuervorrichtung (30) sendet. Die Verkehrswarnanlage ist nur während der programmierbaren Betriebszeiten in Betrieb. Die Verkehrswarnanlage lässt sich auf diese Weise an die täglichen und jährlichen Schulzeiten, Geschäftsöffnungszeiten etc. anpassen. Hierdurch wird die Akzeptanz der Verkehrwarnanlage bei den Verkehrsteilnehmern erhöht und der Energieverbrauch sehr niedrig gehalten.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine stationäre Verkehrswarnanlage zum Warnen vor Fahrzeugen vor einer Gefahrenstelle. 



  Mit einer stationären Verkehrswarnanlage sind Warnanlagen gemeint, die mit von einer Warnleuchte erzeugten Lichtsignalen sich annähernde Fahrzeuge vor einer Gefahrenstelle warnen, beispielsweise vor einer Kurve, vor Fussgängerüberwegen, vor Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern etc. Zur Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch sind Verkehrswarnanlagen häufig mit einem Fahrzeugdetektor ausgestattet, der bei Detektion eines sich annähernden Fahrzeuges ein Anwesenheitssignal erzeugt, das von einer mit dem Fahrzeugdetektor verbunden Steuervorrichtung ausgewertet wird. Die Steuervorrichtung erzeugt bei Empfang eines Anwesenheitssignals ein Aktivierungssignal, das an die Warnleuchte ausgegeben wird, die daraufhin ein warnendes Lichtsignal erzeugt.

   Die Akzeptanz von Verkehrswarnanlagen bei den Verkehrsteilnehmern leidet insbesondere dann, wenn die Warnleuchte der Verkehrswarnanlage auch dann ein warnendes Lichtsignal erzeugt, wenn eine Gefahr nicht besteht. Dies ist beispielsweise bei Gefahrstellen der Fall, die nur während bestimmter Zeiten, z. B. bei Dunkelheit, während der Schulzeiten, während der Geschäftsöffnungszeiten, etc. eine Gefahrenstelle bilden, zu den übrigen Zeiten jedoch keine Gefahr darstellen. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, die Akzeptanz stationärer Verkehrswarnanlagen bei den Verkehrsteilnehmern zu erhöhen und den Energieverbrauch zu senken. 



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. 



  Die erfindungsgemässe Verkehrswarnanlage weist einen Betriebszeitengeber auf, der mit der Steuervorrichtung verbunden ist und der während der Betriebszeiten ein Betriebssignal an die Steuervorrichtung sendet. Nur während der Betriebszeiten erzeugt die Steuervorrichtung ein Aktivierungssignal zur Ausgabe 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 an die Warnleuchte. Ausserhalb der Betriebszeiten legt die Steuervorrichtung den Fahrzeugdetektor und die Warnleuchte still. Der Betriebszeitengeber kann auf vielfältige Weise ausgebildet sein, beispielsweise als Helligkeitssensor und/ oder als Jahres-Zeitschaltuhr.

   Der Betriebszeitengeber wird so eingestellt bzw. programmiert, dass die Verkehrswarnanlage nur dann in Betrieb ist, wenn eine Gefahr tatsächlich besteht und eine Warnung der Fahrzeuge erforderlich ist, beispielsweise nur bei Dunkelheit, nur während der täglichen und jährlichen Schulzeiten, nur während der Geschäftsöffnungszeiten, etc. 



  Durch den Betriebszeitengeber wird die Verkehrswarnanlage nur dann betrieben, wenn erfahrungsgemäss tatsächlich ein Gefahrenmoment vorliegt. Die Abschaltung des Betriebes der Verkehrswarnanlage ausserhalb der kritischen bzw. gefährlichen Zeiträume erhöht die Akzeptanz der Verkehrswarnanlage bei den Verkehrsteilnehmern. Ferner wird durch die an die örtlichen Gegebenheiten angepassten Betriebszeiten eine deutliche Energieeinsparung erzielt, da während der Abschaltzeiten fast keine Energie verbraucht wird. 



  Vorzugsweise ist der Fahrzeugdetektor ein Radargerät, das die Geschwindigkeit des sich annähernden Fahrzeugs ermittelt und nur bei Überschreiten einer vorbestimmten Geschwindigkeitsschwelle ein Anwesenheitssignal erzeugt. 



  Radargeräte als Fahrzeugdetektoren sind relativ genau, zuverlässig und erfordern, insbesondere im Intervallbetrieb, nur relativ wenig Versorgungsenergie. Es handelt sich um eine Geschwindigkeitswarnanlage mit niedriger Warnschwelle. Die Warnanlage warnt nur zu schnell auf eine Gefahrenstelle zufahrende Fahrzeuge, während Fahrzeuge, die sich mit angemessener langsamer Geschwindigkeit nähern, nicht gewarnt werden. Durch diese Massnahme wird die Akzeptanz, der Verkehrswarnanlage bei den Verkehrsteilnehmern erhöht. 



  Vorzugsweise ist ein Pfahl vorgesehen, an dem eine Verkehrszeichentafel und ein Schutzgehäuse vorgesehen sind, das den Verkehrsdetektor, die Warnleuchte, die Steuervorrichtung und den Betriebszeitengeber enthält. Alle für die Steuerung und den Betrieb der Verkehrswarnanlage erforderlichen Aggregate sind in einem Schutzgehäuse zusammengefasst und vor Witterung geschützt untergebracht. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Das Schutzgehäuse kann auf einfache Weise von dem Pfahl entfernt und abgekoppelt, und auf diese Weise ausgetauscht werden. Im Falle einer erforderlichen Reparatur oder im Rahmen einer routinemässigen Wartung wird das Schutzgehäuse mit allen Aggregaten einfach ausgetauscht. Auf diese Weise wird die Wartung der Verkehrswarnanlage erheblich vereinfacht. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Fahrzeugdetektor in einer Höhe von 3,0 - 5,0 m über der Fahrbahn und mit einem Winkel von ungefähr 10  - 20  zur Horizontalen nach unten auf die Fahrbahn geneigt an dem Pfahl befestigt. 



  Dies gilt insbesondere für Fahrzeugdetektoren, die mit elektromagnetischen oder akustischen Wellen arbeiten. Bei der genannten Anordnung hat der Fahrzeugdetektor ungefähr einen Detektionsbereich von 10 - 40 m. Der einzustellende Detekionsbereich hängt Masse von den örtlichen Gegebenheiten ab und ist insbesondere abhängig von den zulässigen Fahrzeuggeschwindigkeiten, der Leuchtweite der Warnleuchte, der Energieversorgung der Verkehrswarnanlage, etc. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung ist ein elektrischer Energiespeicher zur Energieversorgung des Fahrzeugdetektors, der Warnleuchte, der Steuervorrichtung und des Betriebzeitengebers vorgesehen. Der elektrische Energiespeicher stellt einen Energie-Puffer für Zeiten dar, in denen keine Energiezufuhr erfolgt. Bei einer externen Energieversorgung über das Stromnetz wird auf diese Weise der Betrieb der Verkehrswarnanlage   auch -   bei Stromversorgungs-Ausfällen im Stromnetz sichergestellt. 



  Vorzugsweise ist die Verkehrswarnanlage mit einem elektrischen Solarelement zur Energiegewinnung ausgestattet, das mit dem Energiespeicher verbunden ist. Das Solarelement liefert nur bei ausreichendem Tageslicht elektrische Energie, die in dem elektrischen Energiespeicher gespeichert wird. Durch die Kombination eines Solarelementes mit einem elektrischen Energiespeicher ist zur Aufstellung und zum Betrieb der Verkehrswarnanlage kein Anschluss an ein öffentliches Stromversorgungsnetz erforderlich. Dadurch werden die Aufstellungskosten für Verkehrswarnanlagen erheblich reduziert. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Vorzugsweise ist ein Laderegler vorgesehen, der mit dem Solarelement und dem Energiespeicher zur Regelung der Ladung des Energiespeichers verbunden ist. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Fahrzeugdetektor ein induktiver Geber in der Fahrbahn. Der Fahrzeugdetektor kann jedoch auch als Infrarotdetektor, als Laser-Doppler-Detektor, als Mikrowellendetektor, als Ultraschalldetektor oder als auf andere Weise ausgestalteter Fahrzeugdetektor ausgebildet sein. 



  Vorzugweise weist der Pfahl in der unteren Hälfte eine verschliessbare Wartungsöffnung auf, durch die der in diesem Bereich untergebrachte Energiespeicher zugänglich ist. Auf diese Weise kann der Energiespeicher einfach überprüft und ggf. ausgetauscht werden. Der Energiespeicher ist in der Regel ein elektrischer Akumulator, der sich erfahrungsgemäss relativ schnell in seiner Leistungsfähigkeit, d. h. in seiner Ladekapazität verschlechtert. Dies kann unter Umständen einen jährlichen oder noch häufigeren Austausch des Energiespeichers erfordern, der durch die Wartungsöffnung problemlos erfolgen kann. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Betriebszeitengeber eine Jahrens-Zeitschaltuhr und/ oder ein Helligkeitssensor. Mit der Jahres- Zeitschaltuhr lassen sich die Betriebszeiten genau an Gefahrenstellen wie Schulen, Kindergärten etc. anpassen und eine gute Akzeptanz und ein sparsamer Betrieb realisieren. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung ist auf der Rückseite der Verkehrszeichentafel eine Fläche zur Aufbringung von Werbung vorgesehen. Auf diese Weise kann auch die Rückseite der Verkehrszeichentafel genutzt werden. 



  Als Werbung könnte beispielsweise ein Hinweis auf den Sponsor der Verkehrszeichenwarnanlage angebracht sein. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung ist die vordere Wand des Schutzgehäuses, d. h. die dem herannahenden Fahrzeug zugewandte Wand, die 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 die Warnleuchte enthält, schwarz ausgebildet. Dadurch wird der Kontrast zu den von der Warnleuchte erzeugten Lichtsignalen verbessert. 



  Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. 



  Es zeigen:   Fig. 1   eine Verkehrswarnanlage zur Warnung herannahender
Fahrzeuge vor einem Zebrastreifen, Fig. 2 die Verkehrswarnanlage der Fig. 1 in Seitenansicht, und Fig. 3 die elektrischen Bauteile der Verkehrswarnanlage der Fign. 1 und 2. 



  In den Fign. 1 - 3 ist eine stationäre Verkehrswarnanlage 10 seitlich einer Fahrbahn 12 dargestellt. Die Verkehrswarnanlage 10 ist in Fahrtrichtung eines herannahendenden Fahrzeuges 14 10 bis 20 m vor einer Gefahrenstelle, im vorliegenden Fall vor einem Fussgängerübergang 16, aufgestellt. Der Fussgängerübergang 16 kann beispielsweise vor einer Schule oder einem Kindergarten angelegt sein. 



  Die Verkehrswarnanlage 10 weist einen Stahlpfahl 20 auf, an und in dem alle übrigen Bestandteile der Verkehrswarnanlage 10 befestigt bzw. angeordnet sind. 



  In einem rechteckigen schwarzen Schutzgehäuse 22 sind an der vorderen Wand 24 als Fahrzeugdetektor ein Radargerät 26 und zu beiden Seiten je eine   Warnleuchte   28 angeordnet. Innerhalb des Schutzgehäuses 22 sind eine Steuervorrichtung 30, ein Betriebszeitengeber 32 und ein Blitzgenerator 34 untergebracht. 



  Am oberen Ende des Pfahles 20 ist zur Energieversorgung ein elektrisches Solarelement 36 befestigt, das über eine elektrische Versorgungsleitung 40 mit einem Laderegelungsgerät 38 innerhalb des 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Schutzgehäuses 22 verbunden ist. Das Laderegelungsgerät 38 ist über entsprechende Versorgungsleitungen 40 direkt mit der Steuervorrichtung 30, dem Radargerät 26 und dem Blitzgenerator 34 verbunden. Ferner ist das Laderegelungsgerät 38 über eine Steuerleitung 42 mit der elektronischen Steuervorrichtung 30 verbunden. 



  Am unteren Ende des Pfahles 20 ist in dem Pfahl 20 als Energiespeicher ein elektrischer Akkumulator 44 angeordnet, der über eine Versorgungsleitung 40 direkt mit dem Laderegelungsgerät 38 in dem Schutzgehäuse 22 verbunden ist. 



  Unterhalb des Schutzgehäuses 22 ist an dem Pfahl 20 eine Verkehrszeichentafel 46 befestigt, die auf ihrer Vorderseite mit einem warnenden Verkehrszeichen versehen ist. Die Rückseite der Verkehrszeichentafel 46 dient als Werbefläche, auf der beispielsweise ein Hinweis bzw. Werbung eines Sponsors der Verkehrswarnanlage 10 angebracht sein kann. Die Verkehrszeichentafel 46 weist eine Höhe von ungefähr 1,4 m und eine Breite 0,9 m auf. Als Oberfläche der Verkehrszeichentafel 46 wird eine reflektierende Hochleistungsfolie gewählt. 



  Der Akkumulator 44 ist durch eine mit einem Deckel 48 verschlossene Wartungsöffnung in dem Pfahl 20 zugänglich und auf einfache Weise austauschbar. Die mittlere Höhe des Schutzgehäuses 22 über der Fahrbahn 12 beträgt ungefähr 3,80 m. Das Schutzgehäuse 22 und damit auch die optische Achse 50 der zwei Warnleuchten 28 und des Radargerätes 26 sind in einem Winkel 52 von ungefähr 17  zur Horizontalen 54 nach unten auf die Fahrbahn 12 geneigt. Daraus ergibt sich ein Detektionsbereich des Radargerätes 26 von ungefähr 10 - 40 m. 



  Die Steuervorrichtung 30 ist sternartig über entsprechende Steuerleitungen 42 auch mit dem Betriebszeitengeber 32, dem Blitzgenerator 34 und dem Radargerät 26 verbunden. 



  Der Betriebszeitengeber 32 ist eine Jahres-Zeitschaltuhr, in der die Betriebszeiten für 12 Monate gespeichert sind. Die gespeicherten Betriebszeiten werden ggf. jährlich neu programmiert, beispielsweise durch einen 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Datenaustausch über Funk, über eine externe Datenleitung oder durch Austausch eines Speichermoduls. Die gespeicherten Betriebsdaten sind an die örtlichen Gegebenheiten, also an die Gefahrenstelle 16 angepasst. So kann beispielsweise eine Verkehrswarnanlage, die vor einer Schule aufgestellt ist, die Schulferien, die schulfreien Nachmittage, Samstage und andere schulfreie Tage berücksichten. 



  Dadurch ist sichergestellt, dass die Verkehrswarnanlage nur dann in Betrieb ist, wenn tatsächlich Schulbetrieb in der Schule herrscht. Hierdurch wird die Akzeptanz der Verkehrswarnanlage bei den Verkehrsteilnehmern und damit auch die durch die Verkehrswarnanlage erzeugte Sicherheit verbessert. Ferner wird durch die exakte Programmierung der Betriebszeiten der Energieverbrauch der Verkehrswarnanlage so gering wie möglich gehalten. 



  Der Blitzgenerator 34 dient zur Erzeugung der zum Betrieb der Warnleuchten 28 erforderlichen hohen elektrischen Spannung. Als Warnleuchte 28 kann eine Blitzleuchte verwendet werden, die einen Doppelblitz mit einem Blitzabstand von ungefähr 0,5 s abgeben kann. 



  Die Warnleuchten 28 sind nicht bündig mit der Vorderwand 24 des Schutzgehäuses 22 befestigt, sondern etwas zurückversetzt in dem Gehäuse 22 angeordnet, so dass sie vor direktem Einfall von Sonnenlicht geschützt sind. 



  Der Pfahl 20 ist mit gelber Farbe beschichtet und auf seiner rückwärtigen Seite mit Informationen versehen, beispielsweise mit dem Hinweis auf eine Internetadresse. 



  Als elektrischer Akkumulator werden fünf Bleigelakkus mit einer Betriebsspannung von 12 V und einer Kapazität von insgesamt ungefähr 36 Ah in Reihe geschaltet. 



  Die Funktionsweise der Verkehrswarnanlage 10 ist Folgende: In dem Betriebszeitengeber 32 sind die Betriebszeiten der Anlage gespeichert. 



  Während der gespeicherten Betriebszeiten wird von dem Betriebszeitengeber 32 über die Steuerleitung 42 ein Betriebssignal an die Steuervorrichtung 30 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 gesendet. Solange von der Steuervorrichtung 30 ein Betriebssignal empfangen wird, schaltet diese über die Steuerleitung 42 das Radargerät 26 auf Sende-/ Empfangsbetrieb. Sobald ein Fahrzeug 14 in den Strahlenkegel des Radargerätes 26 eindringt und die Strahlung reflektiert, werden von dem Radargerät die reflektierten Strahlen empfangen und ausgewertet. Liegt die aus den empfangenen Strahlen ermittelte Fahrzeuggeschwindigkeit oberhalb einer bestimmten Schwelle, beispielsweise oberhalb von 30 km/h wird ein Anwesenheitssignal über die Steuerleitung 42 an die Steuervorrichtung 30 gesendet.

   Bei Empfang eines Anwesenheitssignals sendet die Steuervorrichtung 30 über die Steuerleitung 42 ein Aktivierungssignal an den Blitzgenerator 34. Bei Eintreffen eines Aktivierungssignals erzeugt der Blitzgenerator 34 zwei kurze Spannungsimpulse, die über elektrische Leitungen 43 an die beiden Warnleuchten 28 übertragen werden. Dadurch werden in den Warnleuchten 28 jeweils zwei Blitze in einem Abstand von 0,5 s ausgelöst. 



  Ausserhalb der gespeicherten Betriebszeiten sendet der Betriebszeitengeber 32 kein Betriebssignal an die Steuervorrichtung 30. Solange kein Betriebssignal von der Steuervorrichtung 30 empfangen wird, ist weder das Radargerät 26 aktiviert noch wird der Blitzgenerator 34 angesteuert. 



  Das Laderegelungsgerät 38 arbeitet sowohl während der Betriebszeiten, als auch ausserhalb der Betriebszeiten kontinuierlich und regelt stets die Ladung des Akkumulators 44 durch das Solarelement 36. 



  Alternativ oder ergänzend zu fest programmierten Betriebszeiten kann der Betriebszeitengeber auch durch eine entsprechende Fernsteuerung über Draht oder über Funk an- und ausgeschaltet werden. Die Betriebszeiten können über einen langen Zeitraum hinweg, beispielsweise über 10 Jahre in dem Betriebszeitengeber gespeichert sein, können jedoch auch jährlich neu programmiert werden, beispielsweise, um die Betriebszeiten an sich ändernde Umstände, wie Schulferien und ähnliches anzupassen. 



  Durch Kopplung einer akkubetriebenen Verkehrswarnanlage mit einem Betriebszeiten-Generator wird zum einen die Akzeptanz der Warnanlage durch 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 die Verkehrsteilnehmer erhöht und zum anderen der Energieverbrauch so gering wie möglich gehalten, so dass die Anlage problemlos mit einem elektrischen Solarelement betrieben werden kann.

Claims (16)

  1. Ansprüche 1. Stationäre Verkehrswarnanlage zum Warnen von Fahrzeugen (14) vor einer Gefahrenstelle (16), mit einem Fahrzeugdetektor (26) zur Erzeugung eines Anwesenheitssignals bei Detektion eines sich annähernden Fahrzeuges (14), einer Warnleuchte (28) zur Erzeugung eines Lichtsignals, und einer Steuervorrichtung (30), die mit dem Fahrzeugdetektor (26) und der Warnleuchte (28) verbunden ist, und die ein Aktivierungssignal an die Warnleuchte (28) ausgibt, wenn von dem Fahrzeugdetektor (26) ein Anwesenheitssignal empfangen wird, gekennzeichnet durch, einen Betriebszeitengeber (32), der mit der Steuervorrichtung (30) verbunden ist und der während der Betriebszeiten ein Betriebssignal an die Steuervorrichtung (30) sendet.
  2. 2. Stationäre Verkehrswarnanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeugdetektor (26) ein Radargerät ist, das die Geschwindigkeit des sich annähernden Fahrzeugs (14) ermittelt und nur bei Überschreiten einer vorbestimmten Geschwindigkeitsschwelle ein Anwesenheitssignal erzeugt.
  3. 3. Stationäre Verkehrswarnanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebszeitengeber (32) eine Jahres- Zeitschaltuhr ist.
  4. 4. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als fertigmontierte Einheit ausgebildet ist, mit <Desc/Clms Page number 11> einem Pfahl (20), an dem eine Verkehrszeichentafel (46) und ein Schutzgehäuse (22) vorgesehen sind, das den Fahrzeugdetektor (26), die Warnleuchte (28), die Steuervorrichtung (30) und den Betriebszeitengeber (32) enthält.
  5. 5. Stationäre Verkehrswarnanlage nach @ Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeugdetektor (26) in einer Höhe von 3,0 - 5,0 m über der Fahrbahn (12) und mit einem Winkel von 10 - 20 zur Horizontalen nach unten auf die Fahrbahn (12) geneigt an dem Pfahl (20) befestigt ist.
  6. 6. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Energiespeicher (44) zur Energieversorgung des Fahrzeugdetektors (26), der Warnleuchte (28), der Steuervorrichtung (30) und des Betriebszeitengebers (32) vorgesehen ist.
  7. 7. Stationäre Verkehrswarnanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrisches Solarelement (36) zur Energiegewinnung vorgesehen ist, das mit dem Energiespeicher (44) verbunden ist.
  8. 8. Stationäre Verkehrswarnanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Laderegler (38) vorgesehen ist, der mit dem Solarelement (36) und dem Energiespeicher (44) zur Regelung der Ladung des Energiespeichers (44) verbunden ist.
  9. 9. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeugdetektor ein induktives Geberelement ist.
  10. 10. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeugdetektor ein Infrarot-Detektor ist.
  11. 11. Stationäre Verkehrswarnanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungswinkel des Radardetektors ungefähr 11 beträgt. <Desc/Clms Page number 12>
  12. 12. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 4 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfahl (20) in der unteren Hälfte eine mit einem Deckel (48) verschliessbare Wartungsöffnung aufweist, durch die der in diesem Bereich untergebrachte Energiespeicher (44) zugänglich ist.
  13. 13. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebszeitengeber ein Helligkeitssensor ist.
  14. 14. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 4 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite der Verkehrszeichentafel (46) eine Fläche zur Aufbringung von Werbung vorgesehen ist.
  15. 15. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 4 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Wand (24) des Schutzgehäuses (22), die die Warnleuchte (28) enthält, schwarz ist.
  16. 16. Stationäre Verkehrswarnanlage nach einem der Ansprüche 4 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (22) lösbar und austauschbar an dem Pfahl (20) befestigt ist.
AT0036501U 2000-08-25 2001-05-09 Stationäre verkehrswarnanlage AT5320U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20014632U DE20014632U1 (de) 2000-08-25 2000-08-25 Stationäre Verkehrswarnanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT5320U1 true AT5320U1 (de) 2002-05-27

Family

ID=7945598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0036501U AT5320U1 (de) 2000-08-25 2001-05-09 Stationäre verkehrswarnanlage

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT5320U1 (de)
DE (1) DE20014632U1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011008146A1 (de) 2011-01-08 2012-07-12 Axel Nossek Vorrichtung zur Energiegenerierung
DE102022118587A1 (de) * 2022-07-25 2024-01-25 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Sensorvorrichtung, Sensorsystem, Umfeldüberwachungssystem, Verfahren und Computerprogramm

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT401438B (de) * 1989-01-27 1996-09-25 Strahlen Umweltforsch Gmbh Warneinrichtung
DE4042044C1 (en) * 1990-12-28 1992-09-03 Souji Kawaguchi Saitama Jp Kobayashi Power-saving illuminated traffic sign - has sec. cell battery charged by solar cell panel by day and lights up only in response to detection of motor vehicle headlamp(s)

Also Published As

Publication number Publication date
DE20014632U1 (de) 2002-01-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1942366A1 (de) Strassenverkehrszeichen mit veranderbarer Anzeige und mit Weisungen fuer Kraftfahrer
EP0688696A2 (de) Zusammenklappbares Warndreieck
EP2205045A1 (de) Verfahren zum steuern des abstrahlverhaltens von leuchten in einer anordnung aus einer mehrzahl von leuchten sowie anordnung aus mehrzahl von leuchten
DE4002337C2 (de) Warneinrichtung
EP0565992A2 (de) Verfahren sowie System zum Überwachen des Strassenverkehrs und zur Information der Verkehrsteilnehmer
AT412132B (de) Drahtlose, insbesondere mobile kommunikationseinrichtung
DE202019005763U1 (de) Warnvorrichtung
AT5320U1 (de) Stationäre verkehrswarnanlage
DE102020202527A1 (de) System und Verfahren zur Erfassung und Kommunikation von Informationen für ein Fahrzeug
DE2527877A1 (de) Steuereinrichtung zum selbsttaetigen schalten von leuchten
DE3851920T2 (de) Vorgefertigtes ununterbrochenes Strassenmarkierungsband mit optischer und elektromagnetischer Funktion.
DE102013110762B3 (de) Warnschild-Vorrichtung für Falschfahrer
DE202017101931U1 (de) Sensorsystem
CH694712A5 (de) Fussgaengerwarnanlage.
EP0516059B1 (de) Verkehrswarnsystem
DE102009018931B4 (de) Warnschild mit Geschwindigkeitssensor und Leuchtanzeige
DE3728949A1 (de) Verkehrsinformationssystem
DE202008002619U1 (de) Wildwechsel-Warnanlage
EP1790774A1 (de) Elektronische Wildwarneinrichtung an Strassen
DE202005018880U1 (de) Elektronische Wildwarneinrichtung an Straßen
EP1284478B1 (de) Vorrichtung mit einem Beleuchtungsmittel zum Beleuchten eines Schildes
DE102013102613A1 (de) Vorrichtung zum Stoppen eines in falscher Richtung fahrenden Kraftfahrzeugs und Batterie zur Verwendung bei einer derartigen Vorrichtung
DE9205018U1 (de) Elektronisches Sicherungssystem
DE19647251A1 (de) Identifikationseinrichtung für ein ortsbewegliches Objekt
DE202021101277U1 (de) Autarke Sicherheitseinrichtung für den Straßenverkehr

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee