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Die Erfindung betrifft einen Schüttgut-Container, insbeson- dere zur Zwischenlagerung von Schüttgut im Kommunalbereich, mit einem höhenverstellbaren, mehreckigen Grundrahmen, der aus steckverbindbaren Rahmenteilen besteht, einem auf dem Grundrahmen um eine Kippachse schwenkbar angeordneten Kipp- rahmen und einem auf dem Kipprahmen angebrachten Behälter, der einen Boden und auf den Kipprahmen steckbare Seitenwände hat.
Ein derartiger Schüttgut-Container, der im Kommunalbereich, wie beispielsweise auf Friedhöfen eingesetzt wird, erlaubt die Bevorratung und Abgabe von Schüttgut, indem der Kipprah- men mit dem Behälter um die Kippachse gekippt und die an den
Kipprahmen angrenzende Seitenwand entfernt oder beiseite ge- klappt wird.
Der eingangs genannte Schüttgut-Container befindet sich in unterschiedlichen Ausführungsformen im Einsatz. Für den
Grundrahmen der bekannten Schüttgut-Containern ist eine Fi- xierung der teleskopartig ineinandersteckbaren Rahmenteile mittels Steckbolzen vorgesehen. Die Höhenverstellung erfolgt mittels teleskopierbarer Stützen, die eine Vielzahl vonein- ander beabstandeter Bohrungen haben, in die Steckbolzen zur
Fixierung der Höhenlage eingeführt werden. Auch die Seiten- wände werden bei den bekannten Schüttgut-Containern unter- einander mittels Steckbolzen gesichert. Nachteilig an dem
Aufbau des Schüttgut-Containers mittels Steckbolzen ist der grosse Aufwand beim Zusammenbau des Schüttgut-Containers, der üblicherweise vor Ort stattfindet. Nachteilig ist ausserdem, dass die Höhenverstellung mittels Steckbolzen lediglich in einem vorgegebenen Rastermass erfolgen kann.
Von Nachteil ist
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der Aufbau des Schüttgut-Containers mittels Steckbolzen auch hinsichtlich der Verlierbarkeit derselben.
Angesichts dieses Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schüttgut-Container der eingangs genannten Art zu schaffen, der einen Zusammenbau des Schüttgut-Containers mit unverlierbaren Verbindungselementen ohne grossen Arbeitsaufwand gewährleistet und ausserdem eine stufenlose Höhenverstellung erlaubt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Erfindungsgemäss wird eine kontinuierliche Höhenverstellung des Grundrahmens über mit Spindeltrieben versehenen teleskopierbaren Grundrahmen-Stützen erreicht. Ein Vorteil dieser kontinuierlichen Niveaueinstellbarkeit besteht darin, dass der Schüttgut-Container dadurch auch auf beliebig unebenem Gelände so aufgestellt werden kann, dass sein Behälterboden in einer waagrechten Ebene liegt. Dadurch wird erreicht, dass der Behälter aufgrund der waagrecht ausgerichteten Kippachse jederzeit problemlos kippbar ist.
Ein leichter und problemloser Zusammenbau des Schüttgut-Containers wird erfindungsgemäss einerseits durch selbstverriegelnde Verbindungselemente zum Verriegeln der GrundrahmenSteckverbindungsteile und der Seitenwände jeweils miteinander und andererseits durch einen speziellen zweiteiligen Aufbau des Kipprahmens dadurch gewährleistet, dass die beiden Kipprahmenhälften im zusammen-und auf den Grundrahmen aufgesetzten Zustand gemeinsam mit einem Lagerorgan am Grundrahmen ein Kipplager festlegen und gleichzeitig, ohne beispielsweise die Verwendung von Steckbolzen, miteinander verriegelt sind. Im Gegensatz hierzu ist der Kipprahmen beim Schüttgut-Container gemäss Stand der Technik einteilig aufgebaut und erfordert ein aufwendiges Kipplager, das mittels
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Schrauben am Kipprahmen und am Grundrahmen montiert werden muss.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert ; es zeigen Fig. 1 eine Explosionsansicht des Grundrahmens des erfindungsgemässen Schüttgut-Containers,
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stand und eine Explosionsansicht des zweiteiligen Kipprahmens und der Behälterseitenwände, Fig. 3 eine Detailansicht der Verbindungselemente der beiden Kipprahmenhälften des Kipprahmens bei Beginn der Montage der Kipprahmenhälften, Fig. 4 eine kippachsenseitige Stirnansicht des Querträgers des Grundrahmens und der Kipprahmenhälften, von denen eine bereits am Grundrahmen montiert ist, während die andere am Beginn der Montage steht, Fig. 5 eine Detailansicht des Schüttgut-Containers im hinteren Bereich des Behälters, und Fig.
6 eine Seitenansicht und eine Aufsicht eines erfindungsgemässen selbstverriegelnden Verbindungselements zur Verbindung eines Grundrahmenlängsträgers mit einem Grundrahmenquerträger.
Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Grundrahmen 1 des erfindungsgemässen Schüttgut-Containers umfasst einen rechteckigen Rahmenteil mit zwei parallel zueinander verlaufenden Längsträgern 2 und 3 und zwei parallel zueinander verlaufenden, die Längsträger miteinander verbindenden stirnseitigen Querträgern 4 und 5, und vier höhenverstellbare Stützen 6,7, 8 und 9.
Die Längs- und Querträger 2 bis 5 bestehen aus Vierkant-Metallrohren, während die vier Stützen 6 bis 9 jeweils
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zwei teleskopartig ineinandergesteckte Rohre 6a, 6b ; 7a, 7b ; 8a, 8b ; 9a, 9b kreiszylindrischer Gestalt umfassen, von denen jeweils das durchmesserkleinere untere Rohr in das durchmessergrössere obere Rohr eingreift und am freien unteren Ende ein ringförmiges, konusartig nach unten erweitertes Fussteil 6c, 7c, 8c, 9c hat, der an das durchmesserkleinere Rohr angeschweisst ist. Jede Stütze 6,7, 8,9 trägt seitlich an den Aussenumfang des durchmessergrösseren Rohrs 6a, 7a, 8a, 9a angeschweisst ein Vierkant-Verbindungsrohr 10, 11,12, 13.
Die Aussenkontur der Verbindungsrohre 10 und 13 sind identisch zueinander ausgebildet und an die Innenkontur des Vierkant-Querträgers 4 derart angepasst, dass sie in den Querträger 4 mit geringem Spiel einführbar sind. In ähnlicher Weise sind die Vierkant-Verbindungsrohre 11 und 12 identisch zueinander ausgebildet und mit ihrer Aussenkontur an die Innenkontur der Vierkant-Längsträger 2 und 3 angepasst, in die sie mit geringem Spiel einführbar sind. An den Querträger 4 sind, senkrecht von diesem vorspringend, weitere zueinander identische Vierkant-Verbindungsrohre 14 und 15 angeschweisst, deren Aussenkontur an die Innenkontur der Längsträger 2 und 3 derart angepasst ist, dass sie in diese mit geringem Spiel einführbar sind.
Am anderen Ende der Längsträger 2 und 3 sind an einander gegenüberliegenden Seiten identisch ausgebildete Tragelemente 16,17 in Form von zwei vertikal verlaufenden Platten mit nach oben vorspringenden Nasen ausgebildet, die in Passeingriff mit dazu komplementär ausgebildeten Tragorganen 16', 17'an den Enden des Querträgers 5 bringbar sind, wenn dieser auf die Tragelemente 16 und 17 aufgesetzt wird.
Die Montage des Grundrahmens 1 erfolgt vorzugsweise derart, dass, wie in Fig. 1 gezeigt, zunächst die beiden VierkantVerbindungsrohre 10 und 13 der Stützen 6 und 9 in den hohlen Querträger 4 eingeführt werden. Daraufhin werden die hohlen Längsträger 2 und 3 auf die Vierkantverbindungsrohre 14 und 15 am Querträger 4 aufgesteckt und die Vierkantverbindungsrohre 11,12 werden in die gegenüberliegenden Enden der Längsträger 2 und 3 eingeführt. Schliesslich wird der Quer-
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träger 5 mit seinen Tragorganen 16', 17'auf die Tragelemente 16 und 17, eine lösbare Rastverbindung bildend, aufgesteckt.
Auch die übrigen Bestandteile des Grundrahmens 1 werden frei von separaten Verbindungselementen wie Bolzen oder Schrauben durch selbstverriegelnde, an den Grundrahmenteilen angebrachten Verbindungselementen, wie beispielsweise durch das Fallenverriegelungselement 20, das in den Fig. 1 und mehr im einzelnen in Fig. 6 gezeigt ist, miteinander verbunden.
Das Fallenverriegelungselement 20 dient zum selbständigen Verriegeln des Längsträgers 2 mit dem Querträger 4 während dem Zusammenbau dieser Träger, und sämtliche anderen Träger und Verbindungselemente des Grundrahmens 1 sind, obwohl nicht dargestellt, mit demselben oder einem ähnlichen Selbstverriegelungs- oder Fallenverriegelungselement 20 versehen.' Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, umfasst das Fallenverriegelungselement 20 einen seitlich vom dem Querträger 4 gegenüberliegenden Ende des Längsträgers 2 vorspringenden Lagerzapfen 21, der mit dem Längsträger 2 fest verbunden ist.
Am Lagerzapfen 21 ist ein Riegel 22 drehbar gelagert, der ein lagerfernes Hakenende mit einer Sperrnase 23 umfasst, die dazu ausgelegt ist, in die Ausnehmung 24 eines Vorsprungs 25 einzugreifen, der von der Innenseite des Querträgers 4 in Richtung auf den Lagerbolzen 21 vorspringt. Der Riegel 22 ist, beispielsweise durch eine Schraube 21, die auf einen Gewindeendabschnitt des Lagerzapfens 21 aufgeschraubt ist, an diesem unverlierbar gesichert. Die Ruheposition des Riegels 22 wird beispielsweise durch einen Stift 26 festgelegt, der wie der Lagerzapfen 21 vom Längsträger 2 vorspringend in einer Position etwa auf der halben Erstreckungslänge des Riegels 22 angebracht ist und den Riegel 22 in einer annähernd waagerechten Position in der Ruhestellung hält.
Die Nase 23 des Riegels 22 hat eine Schrägfläche 27 derart, dass beim Aufschieben des Längsträgers 2 auf das Vierkantverbindungsrohr 14 des Querträgers 4 die Schrägfläche 27 auf das freie Ende des Vorsprungs 25 aufläuft und beim weiteren Zusammenschieben dieser Teile den Riegel 22
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nach oben verschwenkt, bis die Nase 23 in die Ausnehmung 24 des Vorsprungs 27 einfällt und für eine zuverlässige Verriegelung des Längsträgers 21 am Querträger 4 bewirkt.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf das Fallenverriegelungselement 20 beschränkt. Vielmehr kommen zum Zweck der Verriegelung der Grundrahmenbestandteile alle selbstverriegelnden Verriegelungselemente in Betracht, die dem Fachmann geläufig sind./
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das Niveau seiner in einer gemeinsamen Ebene liegenden Querund Längsträger 2 bis 5 mittels der Stützen 6,7, 8,9 nivelliert, die mit Spindeltrieben ausgebildet sind. Die Spindeltriebe sind für sämtliche Stützen 6,7, 8 und 9 identisch ausgebildet, weshalb der Aufbau der Spindeltriebe stellvertretend anhand desjenigen für die Stütze 9 beschrieben wird.
Der Spindeltrieb umfasst demnach das durchmessergrössere obere Rohr 9a und das durchmesserkleinere untere Rohr 9b der Stütze 9, eine Gewindestange 28, die im Gewindeeingriff mit dem Innengewinde eines 6 Mutterelements 21a steht, das in einer Abdeckscheibe 9d auf der Oberseite des Innenrohrs 9b angebracht ist. Das obere Ende des Gewindestange 28 ist drehbar in einer Bohrung 30 in einer oberen Abdeckscheibe 9e des Rohrs 9a gelagert, steht über die Bohrung 30 nach aussen vor und ist mit einer Kurbel 31 fest verbunden. Durch Betätigung der Kurbel 31 wird die Gewindestange 28 in Drehung versetzt, wodurch die Gewindestange 28 in axialer Richtung aus dem Rohr 9b heraus oder in dieses hinein gedreht und dadurch das obere Rohr 9a entsprechend axial relativ zum unteren Rohr 9b versetzt wird.
Durch eine individuelle Betätigung sämtlicher vier Kurbeltrieb lässt sich die Nivellierung des Grundrahmens einfach und präzise bewerkstelligen.
Die Erfindung ist nicht auf den vorstehend beschriebenen Kurbeltrieb beschränkt. Vielmehr liegen im Rahmen der Erfin-
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tätigbare Verstellmechanismen, die zur Niveauregulierung ge- eignet sind.
Als nächstes wird anhand der Fig. 2,3 und 4 der erfindungs- gemässe Aufbau des Kipprahmens des Schüttgut-Containers näher erläutert.
Der Kipprahmen dient zum kippbaren Tragen eines nachfolgend noch näher zu erläuternden Schüttgutbehälters am Grundrahmen
1 und besteht erfindungsgemäss aus zwei rechteckigen Kipprahmenhälften 40 und 41, die aneinandergesetzt derart bemessen sind, dass sie auf den Längs- und Querträgern 2 bis 5 des
Grundrahmens 1 abstützbar sind, ohne mit den Stützen 6 bis 9 zu kollidieren. Im einzelnen sind die beiden Kipprahmenhälf- ten 40 und 41 identisch vorzugsweise aus Vierkantrohrelemen- ten aufgebaut, die miteinander verschweisst sind, nämlich aus zwei zueinander parallel verlaufenden Längsträgern 42, 43 ;
44,45, zwei die Enden der Längsträger miteinander verbin- denden Querträgern 46, 47 ; 48,49 und zwei zusätzlichen
Querträgern 50, 51 ; 52, 53.
Die beiden Rahmenhälften 40 und 41 sind dazu bestimmt, an ihren Längsträgern 43,44 miteinander verbunden zu werden.
Die Verbindung der beiden Kipprahmenhälften 40 und 41 er- folgt erfindungsgemäss ohne den Einsatz externer und damit verlierbarer Verbindungselemente, wie beispielsweise Bolzen.
Vielmehr sind die Verbindungselemente an den Kipprahmenhälf- ten befestigt und springen im Bereich der Querträger 46,48 seitlich über die Längsträger 43,44 vor. Das an der Kipp- rahmenhälfte 40 vorgesehene Verbindungselement besteht aus einem im Querschnitt L-förmigen Profilschienenelement 54, das in Verlängerung des Querträgers 46 verläuft und mit sei- nem einen vertikalen Schenkel 54a an der Aussenseite des
Querträgers 46 und mit seinem anderen horizontalen Schenkel
54b an der Unterseite des Querträgers 46 und der Unterseite des Längsträgers 43 angeschweisst ist. Wie am besten aus Fig.
3 hervorgeht, ist an der freien Längskante des horizontalen
Schenkels 54b ein parallel zum Querträger 46 verlaufendes
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Sperrelement 55 vorgesehen, das plattenförmig ausgebildet ist und parallel zum vertikalen Schenkel 54a verläuft. Der
Abstand vom Verriegelungselement 55 zum vertikalen Schenkel
54a entspricht zumindest der Breite des Querträgers 48 der anderen Kipprahmenhälfte 41, das heisst der Dicke des Quer- trägers 48 in Richtung des Längsträgers 44.
Das Verriege- lungselement 55 ist innenliegend, das heisst dem Längsträger
43 der Kipprahmenhälfte 40 gegenüberliegend mit einer Rampe oder einer Schrägfläche 56 ausgebildet, deren Fusspunkt mit einem Abstand zum Längsträger 43 derart endet, dass die
Schrägfläche 56 einen Stift 57 hintergreift, der vom Querträger 48 der anderen Kipprahmenhälfte 41 nach innen vor- springend ausgebildet ist und einen vorbestimmten Abstand zum Längsträger 44 dieser Kipprahmenhälfte hat, wenn die beiden Kipprahmenhälften 40 und 41 bündig mit ihren Längs- trägern 43 und 44 aneinderliegen.
In diesem Fall liegt der
Eckbereich des Querträgers 48 der Kipprahmenhälfte 41 auf dem horizontalen Schenkel 54b des Verriegelungselements 54 zwischen dem vertikalen Schenkel 54a und dem Verriegelungse- lement 55 auf, und der Längsträger 44 dieser Kipprahmenhälf- te 41 erstreckt sich frei zwischen dem Fusspunkt der Schräg- fläche 56 und dem angrenzenden Längsträger 43 der anderen
Kipprahmenhälfte 40 hindurch. Im zusammengesetzten Zustand der Kipprahmenhälften untergreift ausserdem eine von der Un- terseite des Längsträgers 44 der Kipprahmenhälfte 41 vor- springende Lasche 58 die Unterseite des Längsträgers 43 der anderen Kipprahmenhälfte 40.
Wie aus-Fig. 3 hervorgeht, erfolgt eine Montage und Demon- tage der beiden Kipprahmenhälften aneinander'durch Schräg- stellen der Kipprahmenhälfte 40 gegenüber der Kipprahmen- hälfte 41 und Aneinandersetzen bzw. Voneinanderabziehen der beiden Kipprahmenhälften. Insbesondere erfolgt die Montage der beiden Kipprahmenhälften aneinander derart, dass die
Kipprahmenhälfte 40 um ihren Längsträger 43 nach oben ver- schwenkt an den Längsträger 44 der anderen Kipprahmenhälfte
41 herangeführt wird, so dass die Lasche 58 die Unterseite des Längsträgers 43 der Kipprahmenhälfte 40 untergreifen und
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Bohrung des Vorsprungs 62 der Kipprahmenhälfte 40 bewirkt wird. Um diesen Eingriff zu ermöglichen, ist die Bohrung des Vorsprungs 62 entsprechend grösser als die Dicke des Zapfens 60.
Mit dem Kipplager 60 bis 63 wirken bei der dargestellten Ausführungsform ausserdem seitlich dazu entfernte Stützlager zusammen. Diese Stützlager bestehen aus Vorsprüngen 65 und 66, die von der Aussenseite des Querträgers 4 vorstehen und schalenförmige obere Lagerflächen haben und aus Lagerbolzen, von denen in Fig. 4 lediglich der Lagerbolzen 67 dargestellt ist, die zur Auflage auf den schalenförmigen Lagerflächen der Vorsprünge 65 und 66 bestimmt und an ihren Enden mit Tragarmen 68, 69 ; 70,71 von der Unterseite der Querträger 47 und 49 der beiden Kipprahmenhälften vorspringend versehen sind. Die Lager 67 der beiden Stützlager verlaufen koaxial zur Kippachse und damit koaxial zum zentralen Kipplagerzapfen 60, bei auf dem Grundrahmen 1 montiertem Kipprahmen 40,41.
Die Tragarme 68,69 und 70,71 stehen mit ihren die Lagerbolzen 67 tragenden Enden nach unten über die Vorsprünge 65 und 66 vor und-sichern damit bei der Kippung des Kipprahmens 40,41 eine Verschiebung des Kipprahmens parallel zur Kippachse.
Aus Vorstehendem geht hervor, dass beide Kipprahmenhälften 40 und 41 ohne Verwendung externer Verbindungsmittel miteinander zum einen derart verbunden werden können, dass eine gemeinsame Schwenkbewegung der Kipprahmenhälften, nämlich als gemeinsamer Kipprahmen gewährleistet und andererseits zumindest der zentrale Bereich des Kipplagers gesohaffen wird, so dass für die Montage des Kipplagers weder zusätzliche Arbeitsschritte noch zusätzliche Mittel erforderlich sind.
Der Schüttgut-Container umfasst ausserdem einen Schüttgut-Aufnahmebehälter, der einen (nicht gezeigten) Boden hat, der auf dem Kipprahmen ruht und keiner besonderen Befestigungsmassnahme bedarf, weil er in seiner Lage auf dem Kipprahmen 40,41 durch auf diesen gesteckte Seitenwände randseitig
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arretiert und im übrigen durch das Gewicht des Schüttguts auf den Kipprahmen niedergehalten wird.
Der Schüttgut-Behälter umfasst insgesamt vier Seitenwände, von denen in Fig. 2 nur drei Seitenwände gezeigt sind, näm- lich die beiden Längsseitenwände 80 und 82 und die kippach- senferne Stirnseitenwand 81. Die Seitenwände 80,81 und 82 sind stationär mit dem Kipprahmen mittels jeweils zwei von ihren Unterkanten vorspringenden und entlang dieser Kanten mit Abstand versetzten und an der Aussenwand dieser Seitenwände befestigten Riegelelementen 80a, 80b ; 81a, 81b ; 82a, - 82b, die in entsprechende an den Aussenseiten der Kipprahmenhälften 40 und 41 vorgesehene Aufnahmeflansche einsetzbar sind, verbindbar.
Die Stirnseitenwand 81 ist über Verriegelungselemente mit den Längsseitenwänden im Bereich gemeinsamer Stosskanten verriegelbar, nämlich jeweils über zwei seitlich voneinander beabstandete, an der Aussenseite der Längsseitenwände 80 und 82 befestigte, und über die Aussenseite der Stirnseitenwand 81 vorspringende Riegel, von denen in Fig. 2 die Riegel 83 und 84 zu erkennen sind, die wie aus Fig. 5 hervorgeht, in der der Riegel 84 dargestellt ist, in seitlich von den Seitenkanten der Stirnseitenwand 81 vorspringende Verriegelungslaschen 85 eingreifen, wobei das Eingriffsende jedes Riegels 84 nach aussen abgebogen ist, um eine sichere dauerhafte Halterung zu gewährleisten. Damit erfordert auch die Verriegelung der Seitenwände untereinander keinerlei zusätzliche lose Elemente, wie beim Stand der Technik, z. B. Schrauben oder Bolzen.
Wie aus Fig. 5 ferner ersichtlich, können anstelle von Halterungsflanschen mit vertikal verlaufenden Aufnahmeöffnungen zur Halterung der Stirnseitenwand 81 mittels der Vorsprünge 81a, 81b von den Querträgern 46,48 des Kipprahmens nach hinten vorspringende Stifte 86 vorgesehen sein, die Löcher in den Vorsprüngen 81a und Bib durchgreifen. Diese Art der Halterung hat den Vorteil, dass die Stirnseitenwand 81 besonders zuverlässig kippgesichert ist, da diese Wand 81 bei der Kippbewegung des Kipprahmens 40, 41, vor allem bei einer
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Kippverschwenkung bis in den Bereich von 900 und darüber hinaus am stärksten der Gefahr unterliegt, bei einer reinen Steckankopplung, wie vorstehend beschrieben, aus der vertikalen Steckverankerung herausgedrängt zu werden.