AT53127B - Pyrophores Feuerzeug mit Kippvorrichtung als Einsatz für Stöcke und dgl. - Google Patents
Pyrophores Feuerzeug mit Kippvorrichtung als Einsatz für Stöcke und dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Pyrophores Feuerzeug mit Kippvorrichtung als Einsatz für Stöcke und dgl. Den Gegenstand der Erfindung bildet die Anordnung eines pyrophoren Feuerzeuges als Einsatz in einem Spazierstock oder in anderen Gegenständen ähnlicher Art. z. B. einem Schirm-, Billard-oder Alpenstock, einer Ruderstange, einem Gewehrlauf oder-kolben und sonstigen Gebrauchsgegenständen. Die Eigenart dieser Anordnung besteht darin, dass das Feuerzeug in den Stock usw. derart eingesetzt ist, dass es für gewöhnlich aus dem Stock nicht merklich hervortritt, bei einem gegebenen Drucke jedoch kippend vorschnellt, indem die den Einsatz des Stockes bildende Mechanik als Doppelhebel um einen Drehzapfen schwingt. Ein gegen den kurzen Hebelarm gerichteter Druck bewirkt, dass der längere Hebelarm mit entsprechend grösserem Ausschlag und entsprechend beschleunigter Bewegung aus dem Ausschnitte des Stockes hervorschnellt und bei dieser Kippbewegung eine selbsttätig in Wirkung tretende Feder freigibt, die nunmehr ebenfalls mit plötzlicher Schwungbewegung die Zündvorrichtung des Feuerzeuges in Tätigkeit setzt und mittels der erzeugten Reibungsfunken einen mit Brennstoff getränkten Docht oder eine Lunte in Brand setzt. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> oberem, längerem und unterem, kürzerem Arm bildet. In der geschlossenen Stellung (Fig. 4) ist der bügelförmige Arm c der Zündvorrichtung durch den oberen Rand des Stockausschnittes herabgedlückt und die Feder. dadurch gespannt. Die Feder f drückt den Arm c von unten nach oben gegen die Kopfwand des Stockaussehnittes und hält dadurch das Feuerzeug im Ausschnitt gegen ein zufälliges Herauskippen fest. Letzteres kann aber zweckmässig auch noch durch eine beliebige Sicherung, einen Schieber oder den in Fig. ! und 5 angegebenen, auf dem Stock q drehbaren Ring r verhindert werden. Dreht man den Ring r, so schiebt er sich mit seinem Schlitz auf einem Stift im Stock aufwärts und gibt den Ausschnitt im Stock, den er vorher teilweise überdeckte, frei. Drückt man nunmehr mit dem Finger von vorn gegen da s untere Ende des Körpers b, etwa gegen die Füllachraube o, somit also gegen den kürzeren Arm des Hebels b, so schwingt der obere, , längere Hebelarm plötzlich und kräftig aus dem Ausschnitt des Stockes heraus in die Stellung, die in Fig. 7 mit Bezug auf die gleichartige Einsetzung in ein Gehäuse a dargestellt ist. Sowie der Arm c der Zündvorrichtung aus dem oberen Ende des Stockausschnittes herausgeschwungen ist, wird auch die Feder plötzlich freigegeben und wirft den Arm c in die Offenstellung (Fig. 1, 7), wobei sie Funken erzeugt und der Docht (oder eine Lunte) in Brand gesetzt werden. Das Feuerzeug bleibt in der Offenstellung (Fig. 7), bis man es, gegen den oberen Teil des Hebels b drückend, wieder in den Stockausschnitt hineinzwängt, wobei der Arm c der Zündvoirichtung wieder herab- gedrückt wird. Die Ausführung gemäss Fig. 6,7 und 8 unterscheidet sich von der voibesehriebenen nur dadurch, dass der schwingende Körper b. hier ein Brennstoffbehälter b, in ein Gehäuse a anstatt in einen Stockausschnitt eingesetzt ist. In Fig. 6 ist noch eine jedoch nicht notwendige Feder p angegeben, die an der Rückwand des Gehäuses, innen, befestigt ist und den untern Hebelarm b nach vorn hin drückt. Dadurch wird das Feuerzeug in der geschlossenen Stellung gehalten, bis ein Druck von vorn gegen den unteren, kurzen Hebelarm b den Druck der Feder p überwindet und den oberen, längeren Arm des Hebels b mit der Zündvorrichtung schnell und kräftig heraus- schwingen lässt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Pyrophores Feuerzeug, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Funkenzündvorrichtung tragender, beispielsweise als Brennstoffbehälter ausgebildeter Körper (b) als zweiarmiger Hebel um einen Drehzapfen schwingend in einem Ausschnitt eines Stockes oder dgl. oder in einem Gehäuse derart gelagert ist, dass beim Einwärtsdrücken des unteren, kürzeren Hebelarms der obere, längere, c (e Zündvorrichtung tragende Hebelarm kräftig herausschnellt und die den Reib- funkenapparat selbsttätig in Wirkung setzende Feder plötzlich freigibt, um die Zündung des nunmehr freiliegenden Dochtes usw. zu bewirken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT53127T | 1911-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT53127B true AT53127B (de) | 1912-04-25 |
Family
ID=3574389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT53127D AT53127B (de) | 1911-02-23 | 1911-02-23 | Pyrophores Feuerzeug mit Kippvorrichtung als Einsatz für Stöcke und dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT53127B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2496840A (en) * | 1948-04-16 | 1950-02-07 | Paul R Alexander | Sportsman's knife |
-
1911
- 1911-02-23 AT AT53127D patent/AT53127B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2496840A (en) * | 1948-04-16 | 1950-02-07 | Paul R Alexander | Sportsman's knife |
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