AT53023B - Verfahren zur getrennten Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft durch abwechselnde Einwirkung von Wasserdampf und Luft auf Alkalimanganat oder -permanganat. - Google Patents

Verfahren zur getrennten Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft durch abwechselnde Einwirkung von Wasserdampf und Luft auf Alkalimanganat oder -permanganat.

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AT53023B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur getrennten Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft durch ab- 
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   Den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet ein Verfahren zur getrennten Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft nach den bekannten Methoden, die 
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 -permanganat bzw. Gemische von Alkalihydrat mit einem Manganoxyd beruhen. Für eine quantitative Durchführung der Prozesse ist das   während   der Dampfperiode freiwerdende Alkali infolge seines physikalischen Verhaltens insofern hinderlich, als es unter Umständen ein Weichworden der Reaktionsmasse und ein Verstopfen der Poren derselben   herbeiführt,   zum Teil auch unter   dein Einflusse   der Wasserdampfeinwirkung sich von den Manganoxyden teilweise   räumlich   trennt und entmischt. 



   Durch beide Umstände worden die Alkaliteilchen von den zur Regenerierung des Manganates notwendigen Teilchen der Manganoxyde   (Mn   O2 und dgl.) räumlich entfernt, und somit unterbleibt dann beim Lufteinblasen ebenfalls eine quantitative Regenerierung. 



   Es wurde weiter gefunden, dass man diese schädliche, auf verhältnismässig grosse Ent-   fernung   sich erstreckende   Entmischung   zwischen Alkali und Mangan dadurch verhindern kann, dass man eine Substanz dem Manganat zusetzt, welche mit dem in der Dampfphase freigewordenen Alkali eine Verbindung eingeht, die aber ihrerseits so locker und so leicht trennbar ist, dass sie in der Phase der Regenerierung beim Einleiten von Luft das vorübergehend aufgenommene Alkali den Manganoxyden wieder zur Verfügung stellt. Als derart vorzuglich wirkende Substanzen wurden   Metapiumbate   der Alkalien erkannt, die bei 300 bis 600  (' mit überschüssigem Alkalihydrat die Orthoplumbate, also z.

   B. die Körper Na4   Pb      bzw.     X4     Pb   O4 liefern.   Heu Berührung   derselben mit Sauerstoff und den Manganoxyden vermögen aber letztere unter Manganatbildung das dazu erforderliche Alkali wieder den   Orthoplumbaten   unter Rückverwandlung derselben in Metaplumbate zu entziehen, während beim Einleiten von Wasserdampf wieder der umgekehrte Prozess der Orthoplumbatbildung unter Ent- wicklung von Sauerstoff und vorläufiger Festlegung des Alkalis stattfindet usw. 



     Auf diese Wetee   findet keine   schädliche,   d. h. keine   räumlich   zu weit gehende Ent- mischung zwischen den Manganoxyden und dem Alkali statt ; die Masse sintert deshalb auch nicht, wenn die Temperatur nicht über das erforderliche Mass gesteigert wird und 
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 ohne diesen Zusatz je möglich ist. 



   Die Schutzwirkung des zugesetzten Alkaliplumbats äussert sich um so mehr, je höher die für den Prozess aufgewendete Temperatur ist. Während (z.   H.   bei   3fJOo   C) nur ein geringer Zusatz genügt, um das Manganat wirksam zu erhalten, muss man bei höheren Temperaturen steigende Mengen Plumbat aufwenden, bis in der Masse schliesslich auf 
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     Die beschriebene Schutzwirkung würde   durch folgende Gleichungen einen Ausdruck finden können : a) Phase der Sauerstoffentwicklung beim Einleiten von Dampf : 
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 b) Phase der Regenerierung unter Einleiten von   luft :   
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Das erforderliche   Älkatiplumbat   kann übrigens sowohl fertig gebildet dem Manganat oder Permanganat zugesetzt als auch erst in der Mischung aus seinen Komponenten Bleioxyd, Sauerstoff bzw. Luft und   Alkalibydrat   bzw. Alkalioxyd bzw. Alkalisuperoxyd erzeugt werden. Au Stelle von   Bleioxyd   sind auch metallisches Blei oder alle solche Bleiverbindungen anwendbar, die beim Erhitzen für sich oder an der Luft Bleioxyd liefern, also z B. Mennige, Bleisuboxyd, Bleisuperoxyd, Bleinitrat usw. 



   Auch das Manganat oder   Permanganat   kann in der Mischung erst aus seinen   Kompo-   nenten hergestellt werden. 



   Es braucht nicht besonders hervorgehoben zu werden, dass von der zur Regenerierung der wirksamen Masse durchgeblasenen Luft nur der Sauerstoff festgehalten wird, so dass der verbleibende Gasrest aus reinem oder fast reinem Stickstoff besteht, der für sich ebenso   besonders aufgefangen   werden kann, wie der beim Einleiten von Dampf in die regenerierte Masse entwickelte Sauerstoff.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : \erfahren zur getrennten Gewiunung von Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft durch abwechselnde Einwirkung von Wasserdampf und Luft auf Alkalimanganat oder-pcrmanganat EMI2.1 durch den Zusatz von Alkalimetaplumbat oder solcher Substanzen, aus denen dieses Plumbat In der Reaktionsmischung zu entstehen vermag.
AT53023D 1910-05-28 1911-05-15 Verfahren zur getrennten Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft durch abwechselnde Einwirkung von Wasserdampf und Luft auf Alkalimanganat oder -permanganat. AT53023B (de)

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