AT52913B - Verfahren zur Herstellung wasserundurchlässiger Stoffe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserundurchlässiger Stoffe.

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  Verfahren zur Herstellung wasserundurchlässiger Stoffe. 



    Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von wasserundurchlässigen StoSen, die zu irgend welchen geeigneten Gegenständen, wie Bekleidungsstücken. 



  Schlafdecken oder -säcken, Zelttüchern, Wandbekleidungen und dgl. verwendet werden sollen und neben ihrer Hauptaufgabe, der Wasserundurchlässigkeit, die Bedingung leichten Luftdurchganges erfüllen müssen, sowie ferner zur heissen Jahreszeit eine kühlende, zur kalten Jahreszeit eine wärmende Wirkung ausüben sollen. 



  Zur Erreichung der vorstehend aufgeführten Bedingungen wird gemäss vorliegender Erfindung eine der Oberflächenseiten eines porösen, also für den ungehinderten Hindurchgang von Luft geeigneten Gewebes aus beliebigem Material, wie Wolle, Baumwolle, Jute, Hanf, Leinen,   
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 selben auch gut   haften, dass   sie aber den Hindurchtritt von Luft durch die Poren des Gewebes in keiner Weise behindern. Dieses wird dadurch erreicht, dass die Federn schuppenartig überund gegebenenfalles auch nebeneinander angeordnet werden und nur eines ihrer beiden Enden. 
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   Gelangt nun, durch irgendwelche Umstände veranlasst, Wasser oder Feuchtigkeit auf die
Federn des damit belegten Gewebes, so   fliesst dieses Wasser an   der   dem Stosse abgekehrten Fläche   der Federn in kleinen Tröpfchen längs der letzteren ab auf die darunter befindliche zweite Feder- lage, von wo es nacheinander die verschiedenen Federlagen passiert, bis es auf die letzte. den Stoff besetzende Federlage gelangt und von hier auf den Boden abtropft oder verdunstet.

   Die derart hergestellten Gegenstände, wie Kleidungsstücke, Decken, Zelttücher und dgl., eignen sich ganz besonders gut zur Verwendung in tropischen Ländern, weil sie nicht nur ein Durchdringen von   'Feuchtigkeit mit Sicherheit   verhüten, sondern auch einen ungehinderten Luftkreislauf   ermöglichen   und weil die Federn ferner Hitze und Kälte abhalten. 
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 die Innenfläche des Stoffes c des Kleidungsstückes gelegt, wobei unterhalb der untersten, in der Nähe des Saumes des Kleidungsstückes befindlichen Federlage eine aus Leder, Gummi oder sonstigem geeigneten Stoff hergestellte Saumtasche g, die durch den porösen Oberstoff des Kleidungsstückes hindurchgedrungene Feuchtigkeit, z.

   B.   Regen-oder Schneewasser,   das an den Federn des Futterstoffes in der schon geschilderten Weise abgeträufelt ist, auffangen und durch in Abständen angebrachte   Öffnungen   h oder dgl. ablassen kann. Es geht also keine Feuchtigkeit auf den Futterstoff und damit auf den Körper des Trägers über ; dagegen lassen die vielen, zwischen, den einzelnen Federzweigen verbleibenden Luftzwischenräume einen ungehinderten Durchtritt von Luft zu. 
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 abfliessenden, durch den Oberstoff c eingedrungenen Wassers aus dem   Kleidungsstück   zu ermöglichen, in den unteren Saum desselben auch eine Einlage aus Schwamm oder Mossgummi angebracht sein, aus der das aufgefangene Wasser allmählich verdunstet. 



   An Stelle tierischer Federn können auch künstlich hergestellte Federn in der beschriebenen Weise Anwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung wasserundurchlässiger Stoffe, dadurch gekennzeichnet, dass zweckmässig tierische Federn   (bl)   schuppenartig übereinandergelegt und mit ihren oberen Enden an dem Stoff (a) befestigt werden, während deren untere Enden lose abhebbar und frei beweglich auf dem Stoff aufruhen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schuppenartig neben-und übereinander in einzelnen Lagen angeordneten Federn (bd mit ihren Kielenden in faltenartig zusammengelegten Stoffstreifen befestigt werden, welche auf den zu schützenden Stoff (a.) in den Federlängen entsprechenden Abständen mit ihrer oberen Kante aufgenäht oder sonstwie befestigt werden.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennnzeichnet, dass die Befestigung der Federenden in den faltenartigen Stoffstreifen mittels einer emgebrachten Schicht von Klebmasse, z. B. Gummilösung, erfolgt.
AT52913D 1911-03-31 1911-03-31 Verfahren zur Herstellung wasserundurchlässiger Stoffe. AT52913B (de)

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