AT528605B1 - Modulhalterung mit einem Solarmodul - Google Patents

Modulhalterung mit einem Solarmodul

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AT528605B1 ATA55089/2025A AT550892025A AT528605B1 AT 528605 B1 AT528605 B1 AT 528605B1 AT 550892025 A AT550892025 A AT 550892025A AT 528605 B1 AT528605 B1 AT 528605B1
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    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F8/00Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
    • E01F8/0005Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
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Abstract

Modulhalterung (1) mit einem Solarmodul (2) zur Verbindung mit einer Wand (3), insbesondere mit einer Lärmschutzwand (4), wobei die Modulhalterung (1) mindestens einen ersten Modulverbindungsbereich (5) und einen zweiten Modulverbindungsbereich (6) aufweist, wobei das Solarmodul (2) an den beiden Modulverbindungsbereichen (5, 6) mit der Modulhalterung (1) verbunden, insbesondere befestigt, ist, wobei die Modulhalterung (1) mindestens einen ersten Wandverbindungsbereich (7) und einen zweiten Wandverbindungsbereich (8) aufweist, wobei die Wandverbindungsbereiche (7, 8) zur Befestigung der Modulhalterung (1) an der Wand (3) vorgesehen sind, wobei sich eine gedachte Modulebene (9) durch die beiden Modulverbindungsbereiche (5, 6) und eine gedachte Wandebene (10) durch die beiden Wandverbindungsbereiche (7, 8) vertikal oberhalb des Solarmoduls (2) schneiden, wobei die Modulverbindungsbereiche (5, 6) weniger als die Hälfte der Fläche der einer gedachten Wandebene (10) zugewandten Rückseite (11) des Solarmoduls (2) abdecken.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Modulhalterung (1) mit einem (vorzugsweise bifazialen) Solarmodul (2) zur Verbindung mit einer Wand (3), insbesondere mit einer Lärmschutzwand (4). Die Modulhalterung (1) weist mindestens einen ersten Modulverbindungsbereich (5) und einen zweiten Modulverbindungsbereich (6) auf. Das Solarmodul (2) ist an den beiden Modulverbindungsbereichen (5, 6) mit der Modulhalterung (1) verbunden, insbesondere befestigt, z.B. durch klemmen, schrauben, stecken, oder kleben. Die Modulhalterung (1) weist mindestens einen ersten Wandverbindungsbereich (7) und einen zweiten Wandverbindungsbereich (8) auf. Die Wandverbindungsbereiche (7, 8) sind zur Befestigung der Modulhalterung (1) an der Wand (3) vorgesehen. Eine gedachte Modulebene (9) durch die beiden Modulverbindungsbereiche (5, 6) und eine gedachte Wandebene (10) durch die beiden Wandverbindungsbereiche (7, 8) schneiden sich vertikal oberhalb des Solarmoduls (2), sodass das Solarmodul in Bezug auf eine Vertikale geneigt angeordnet ist, oder in einem schrägen Winkel auf die Vertikale. Die Modulverbindungsbereiche (5, 6), insbesondere die Modulhalterung insgesamt, decken weniger als die Hälfte der Fläche einer gedachten Wandebene (10) zugewandten Rückseite (11) des Solarmoduls (2) ab, vorzugsweise weniger als ein Drittel, weniger als 25%, oder weniger als 10% dieser Fläche.
[0002] Eine Wand mit bifazialen Solarmodulen ist aus KR1020200006161A bekannt. Dort sind die Module allerdings vertikal angeordnet und bilden die Wandfläche. Die Erfindung ermöglicht demgegenüber eine geneigte Anordnung, sodass unter den Solarmodulen eine Außenseite der Wand für Schall erreichbar ist.
[0003] Auf diese Art geneigte Solarmodule sind aus AT520932B1 bekannt. Allerdings ist dort keine Verwendung bifazialer Solarmodule gezeigt. Die Erfindung verbessert demgegenüber die Energieeffizienz, weil die Rückseiten bifazialer Module auch beitragen können zur Energieerzeugung, und sie verbessert die Belüftung der Solarmodule.
[0004] Die Modulhalterung (1) kann einen ersten Schenkel (12) aufweisen, der parallel zur gedachten Wandebene (10) angeordnet ist, und einen zweiten Schenkel (13), der den zweiten Modulverbindungsbereich (6) mit dem ersten Schenkel (12) verbindet.
[0005] Die beiden Schenkel (12, 13) können durch einen dritten Schenkel (14) miteinander verbunden sein, wobei die Verbindungen (15, 16, 17) des ersten Schenkels (12) und des zweiten Schenkels (13), des zweiten Schenkels (13) und dritten Schenkels (14) und des ersten Schenkels (12) und dritten Schenkels (14) ein Dreieck bilden können.
[0006] Der dritte Schenkel (14) kann zumindest abschnittsweise parallel zu der gedachten Modulebene (9) angeordnet sein. Das ermöglicht eine besonders stabile Verbindung des Solarmoduls, falls dieses zwischen zwei Schienen oder Klemmen eingespannt ist.
[0007] Der dritte Schenkel (14) kann in einem Abstand von dem Solarmodul (2) angeordnet sein, vorzugsweise in einem Abstand von mindestens 5 mm, vorzugsweise mindestens 1 cm. Der Abstand verbessert die Lichtzufuhr und die Belüftung weiter.
[0008] Die Modulhalterung oder zumindest der dritte Schenkel kann schmal im Vergleich zum Solarmodul sein, z.B. weniger als 80% der horizontalen Breite aufweisen, oder weniger als 50%.
[0009] Die Erfindung betrifft auch eine Lärmschutzwand (4) mit mindestens einer Modulhalterung (1) samt Solarmodul (2) wie vorstehend beschrieben.
[0010] Die Modulhalterung (1) kann an der Lärmschutzwand (4) mit Schrauben (18) befestigt sein.
[0011] Die dem Solarmodul (2) zugewandte Außenseite (19) der Lärmschutzwand (4) kann zumindest eine für ankommenden Schall direkt erreichbare Schallabsorptionsoberfläche (20) aufweisen, wobei die Schallabsorptionsoberfläche (20) zumindest abschnittsweise in Bezug auf eine Vertikale (21) und/oder in Bezug auf eine Längsrichtung (22) der Lärmschutzwand (4) geneigt sein kann, wobei der Flächeninhalt der Schallabsorptionsoberfläche (20) größer sein kann als der Flächeninhalt einer Ansichtsfläche der Lärmschutzwand (4), insbesondere ca. dem 1,2-fachen
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oder dem mehrfachen des Flächeninhalts einer Ansichtsfläche der Lärmschutzwand (4) entsprechen kann. Für die Definitionen der Begriffe „Ansichtsfläche“ und „Schallabsorptionsfläche“ wird auf AR521487B1 verwiesen.
[0012] Die Lärmschutzwand (4) kann in zumindest einem der Wandverbindungsbereiche (7, 8) der Modulhalterung (1) aus einem schallabsorbierenden Material bestehen, vorzugsweise aus Holzbeton oder Porenbeton.
[0013] Die Erfindung wird in den Figuren 1 bis 11 anhand von besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, genauer illustriert. Die Figuren sind durch die obigen Bezugszeichen erläutert. Die Zusammenhänge und Beziehungen zwischen den Figuren ergeben sich aus deren Inhalt.
[0014] Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass die Figuren 9, 10 und 11 den schrittweisen Aufbau oder die Erweiterung einer Lärmschutzwand zeigen. Fig. 9 zeigt eine an sich herkömmliche Lärmschutzwand. Fig. 10 zeigt die beidseitige Ausrüstung der Lärmschutzwand aus Fig. 9 mit den hier offenbarten Modulhalterungen und Fig. 11 schließlich die zusätzlich beidseitig mit Solarmodulen ausgerüstete Lärmschutzwand.
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Claims (9)

Patentansprüche
1. Modulhalterung (1) mit einem Solarmodul (2) zur Verbindung mit einer Wand (3), insbesondere mit einer Lärmschutzwand (4), wobei die Modulhalterung (1) mindestens einen ersten Modulverbindungsbereich (5) und einen zweiten Modulverbindungsbereich (6) aufweist, wobei das Solarmodul (2) an den beiden Modulverbindungsbereichen (5, 6) mit der Modulhalterung (1) verbunden, insbesondere befestigt, ist, wobei die Modulhalterung (1) mindestens einen ersten Wandverbindungsbereich (7) und einen zweiten Wandverbindungsbereich (8) aufweist, wobei die Wandverbindungsbereiche (7, 8) zur Befestigung der Modulhalterung (1) an der Wand (3) vorgesehen sind, wobei sich eine gedachte Modulebene (9) durch die beiden Modulverbindungsbereiche (5, 6) und eine gedachte Wandebene (10) durch die beiden Wandverbindungsbereiche (7, 8) vertikal oberhalb des Solarmoduls (2) schneiden, wobei die Modulverbindungsbereiche (5, 6) weniger als die Hälfte der Fläche der einer gedachten Wandebene (10) zugewandten Rückseite (11) des Solarmoduls (2) abdecken.
2. Modulhalterung (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Modulhalterung (1) einen ersten Schenkel (12) aufweist, der parallel zur gedachten Wandebene (10) angeordnet ist, und einen zweiten Schenkel (13), der den zweiten Modulverbindungsbereich (6) mit dem ersten Schenkel (12) verbindet.
3. Modulhalterung (1) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel (12, 13) durch einen dritten Schenkel (14) miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungen (15, 16, 17) des ersten Schenkels (12) und des zweiten Schenkels (13), des zweiten Schenkels (13) und des dritten Schenkels (14) und des ersten Schenkels (12) und des dritten Schenkels (14) ein Dreieck bilden.
4. Modulhalterung (1) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Schenkel (14) zumindest abschnittsweise parallel zu der gedachten Modulebene (9) angeordnet ist.
5. Modulhalterung (1) gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Schenkel (14) in einem Abstand von dem Solarmodul (2) angeordnet ist, vorzugsweise in einem Abstand von mindestens 5 mm, vorzugsweise mindestens 1 cm.
6. Lärmschutzwand (4) mit mindestens einer Modulhalterung (1) samt Solarmodul (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5.
7. Lärmschutzwand (4) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Modulhalterung (1) an der Lärmschutzwand (4) mit Schrauben (18) befestigt ist.
8. Lärmschutzwand (4) gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Solarmodul (2) zugewandte Außenseite (19) der Lärmschutzwand (4) zumindest eine für ankommenden Schall direkt erreichbare Schallabsorptionsoberfläche (20) aufweist, wobei die Schallabsorptionsoberfläche (20) zumindest abschnittsweise in Bezug auf eine Vertikale (21) und/oder in Bezug auf eine Längsrichtung (22) der Lärmschutzwand (4) geneigt ist, wobei der Flächeninhalt der Schallabsorptionsoberfläche (20) größer ist als der Flächeninhalt einer Ansichtsfläche der Lärmschutzwand (4), insbesondere ca. dem 1,2-fachen oder dem mehrfachen des Flächeninhalts einer Ansichtsfläche der Lärmschutzwand (4) entspricht.
9. Lärmschutzwand (4) gemäß einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lärmschutzwand (4) in zumindest einem der Wandverbindungsbereiche (7, 8) der Modulhalterung (1) aus einem schallabsorbierenden Material besteht, vorzugsweise aus Holzbeton oder Porenbeton.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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