AT528368A1 - Mauerstein mit einer Hochlochstruktur - Google Patents

Mauerstein mit einer Hochlochstruktur

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AT528368A1
AT528368A1 ATA50487/2024A AT504872024A AT528368A1 AT 528368 A1 AT528368 A1 AT 528368A1 AT 504872024 A AT504872024 A AT 504872024A AT 528368 A1 AT528368 A1 AT 528368A1
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Herbert Schrattenecker Mag
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Abstract

Boden-Wand-Anordnung, wobei die Wand (9) aus Mauersteinen (103) mit einer Hochlochstruktur aufgebaut ist, umfassend plane Auflageflächen (104), Stoßflächen (105), Sichtflächen und eine senkrecht zur Auflagefläche (104) verlaufende Lochung, die die Mauersteine (103) als erste Installationshohlräume (110) vertikal durchsetzt, wobei die Installationshohlräume (110) von im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen (103) einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken, wobei deren Installationshohlräume (110,112) durchgehende vertikale Installationskanäle ausbilden, und wobei der Kabelkanal eine Mehrzahl von Ausnehmungen (3) zur Durchführung von aus der Wand kommenden Kabeln (17) in den Kabelbehälter aufweist, und wobei hinter wenigstens einer der Mehrzahl von Ausnehmungen (3) des Wandprofilabschnitts (1b) in der Außenwand (111,113) eines ersten Mauersteins (103) eine in den Installationshohlraum (110,112) des ersten Mauersteins (103) führende Durchbrechung (16a) ausgebildet ist, sodass ein Kabel (17) von dem zugehörigen vertikalen Installationskanal (110,112) durch die Ausnehmung in den Kabelbehälter führbar ist.

Description

A ‚hes AT 528 368 A1 2025-12-15
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Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft einen Mauerstein mit einer Hochlochstruktur, umfassend plane Auflageflächen zum Aufeinanderlegen einer Mehrzahl von Mauersteinreihen, Stoßflächen, an denen benachbarte Mauersteine einer Mauersteinreihe aneinanderstoßen, Sichtflächen und eine senkrecht zur Auflagefläche verlaufende Lochung.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung eine Mauer aus derartigen Mauersteinen sowie eine BodenWand-Anordnung mit einem Boden, einer auf diesem stehenden Wand und einem am Ubergang von Boden und Wand angeordneten Kabelkanal.
[0003] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Verlegung einer Leitung in einen Installationskanal einer erfindungsgemäßen Mauer.
[0004] Das Verlegen von Leitungen in Rohbau-Ziegelwänden bedeutet in der Praxis eine Beschädigung der fertig gemauerten Wand durch Auffräsen bzw. Ausstemmen der äußersten Tragschicht des Ziegels. Während vertikale Schlitze den Ziegel punktuell schwächen, beeinträchtigen waagrecht eingestemmte Leitungen die statische Funktion - vor allem von Hochlochziegeln massiv. Außerdem bedeutet das Ausfräsen bzw. Ausstemmen der Leitungen erneuten Bauschutt und Lärm in einem zuvor fertig gestellten Rohbau und hat Nacharbeiten, wie das Verschließen der Leitungen zur Folge. Oftmals bilden sich dabei an den erst aufgestemmt und danach wieder vermörtelten Stellen nach dem Verputzen trotz Einsatz von Gewebearmierungen Risse in der Wand. Auch die Entstehung von Schallbrücken durch unkontrolliertes Stemmen in dünnen Zwischenwänden kann nach der Fertigstellung zu Problemen führen.
Ein nachträgliches Einziehen von Leitungen in die Wand ist bei Verwendung von handelsüblichen (Hochloch-) Ziegeln mit einem im Vergleich zur oben beschriebenen Rohbauinstallation noch größBeren Aufwand verbunden. Tatsächlich ist eine Nachrüstung in den meisten Fällen aufgrund der Lage der horizontalen Leitungen unter dem betonierten Estrich nur sehr eingeschränkt, wenn überhaupt möglich. Eine zusätzliche Herausforderung bei der Nachrüstung stellt die Lokalisierbarkeit der Leitungen in der Wand dar. Da Leitungen zu Datenauslässen oftmals nicht in einer vertikal nach oben verlaufenden Linie, sondern auch waagrecht in die Wandflächen eingestemmt werden, bedeutet ein Arbeiten an fertig verputzten Wänden ein Risiko, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass eine solche Leitung unabsichtlich angebohrt wird.
[0005] Eine Reihe von Patentveröffentlichungen offenbart die Ausstattung von Ziegeln mit Möglichkeiten zur Leitungsführung von elektrischen, aber auch anderen Leitungen. Bei einer Vielzahl dieser Vorschläge handelt es sich jedoch um Sonderziegelformate, wie beispielsweise in den Veröffentlichungen DE 100 36 060 A1, CN 208309795 U, CN 202131701 U, EP 0 850 340 B1, ES 2081 737 B1, FR 2 377 493 und FR 3 015 534 B1.
[0006] Auch hinsichtlich der Art der Herstellung der Wand aus den einzelnen Ziegeln betrifft der genannte Stand der Technik aufwändige Sonderverfahren. Während die Schriften FR 2 377 493, CN 202131701 U und FR 3 015 534 B1 ein Versetzen und Vergießen der Mauer zur Erlangung von statischer Festigkeit (oftmals in Verbindung mit dem Eingießen der Leitungen) vorsehen, werden die in den Schriften DE 100 36 060 A1, EP 0850 340 B1 und CN 208309795 U angeführten Mauersteine aufeinander gesteckt. Ein einfaches Verkleben oder Vermörteln im Dünnbett ist nicht vorgesehen.
[0007] Hinsichtlich der Position der Leitungsführung im Ziegel werden die Leitungen in den Schriften DE 85 19 906 U1, DE 100 36 060 A1, EP 0 850 340 B1, CN 208309795 U und CN 202131701 U im Kern des Mauersteins geführt, während sich die Schrift GB 2 255 117 B ausschließlich auf Außenwände und die Schrift ES 2 081 737 B1 wiederum nur auf Innenwände bezieht.
[0008] Einige der oben genannten Schriften thematisieren die Nachrüstung von Leitungen in fertiggestellten Mauern. In sämtlichen Fällen betrifft dies jedoch entweder eine partielle ErschlieBung der Wandfläche, d.h. die Hohlräume sind im verputzten Zustand von außen nicht mehr sichtbar, oder ist mit maßgeblichen Stemmarbeiten in der fertigen Wand verbunden. Eine beschädigungsfreie Nachrüstung (elektrischer) Leitungen durch einfache, punktuelle Bohrungen an
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jeder gewünschten Position in der Wandfläche, zu jedem Zeitpunkt und ohne Vor- und Folgearbeiten ist nicht möglich.
[0009] Die vorliegende Erfindung zielt daher darauf ab, einen Mauerstein dahingehend zu verbessern, dass den oben genannten Anforderungen Rechnung getragen wird und die Verlegung von Leitungen im Rohbau sowie das Nachrüsten von Leitungen an jeder Stelle in der Wand vereinfacht werden.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung gemäß einem ersten Aspekt einen Mauerstein mit einer Hochlochstruktur vor, umfassend plane Auflageflächen zum Aufeinanderlegen einer Mehrzahl von Mauersteinreihen, Stoßflächen, an denen benachbarte Mauersteine einer Mauersteinreihe aneinanderstoßen, Sichtflächen und eine senkrecht zur Auflagefläche verlaufende Lochung, wobei die Lochung den Mauerstein vertikal durchsetzende erste Installationshohlräume umfasst, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche bildenden ersten Außenwand des Mauersteins in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind, sodass die ersten Installationshohlräume von im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken.
[0011] Es handelt sich somit um einen als Hochloch- und Planziegel ausgeführten Mauerstein, der genauso wie andere handelsübliche Ziegel im Verband und gleichmäßig vorgegebenen Versatz, d.h. ohne Vergießen oder Stecken vermauert werden kann. Dabei wird der Mauerstein entweder geklebt oder im Dünnbett vermörtelt, um das Verstopfen der leitungsführenden Installationshohlräume durch zu dickflüssige Mörtelmasse zu vermeiden.
[0012] Raumseitig verfügt der erfindungsgemäße Mauerstein über im Rastermaß angeordnete Installationshohlräume, welche, im Verband vermauert, vertikal übereinander liegende Installationskanäle in der Wand bilden. Da die Installationshohlräume erfindungsgemäß unmittelbar hinter der die Sichtfläche bildenden Außenwand des Mauersteins angeordnet sind, können sie auch bei fertiggestellter Mauer in einfacher Weise dadurch zugänglich gemacht werden, dass in die AuBenwand eine Durchbrechung ausgebildet wird, durch die Leitungen hindurch und in den jeweiligen Installationshohlraum geführt werden können.
[0013] Grundsätzlich können die erfindungsgemäßen Mauersteine zweihüftig angeordnete Installationshohlräume oder einhüftig angeordnete Installationshohlräume aufweisen. Im Fall einer Außenmauer ist eine einhüftige Ausführung ausreichend. Im Falle von Innenmauern können einhüftige oder zweihüftige Ausführungen zum Einsatz gelangen. Für die zweihüftige Variante ist die Erfindung derart weitergebildet, dass die Lochung zusätzlich den Mauerstein vertikal durchsetzende zweite Installationshohlräume umfasst, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche bildenden, der ersten Außenwand gegenüberliegenden zweiten Außenwand des Mauersteins in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind, sodass die zweiten Installationshohlräume von im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken.
[0014] Während die Installationshohlräume nach außen hin durch die die Sichtfläche bildende erste bzw. zweite Außenwand des Mauersteins begrenzt sind, sind sie an der Innenseite bevorzugt von einer ersten bzw. zweiten Innenwand begrenzt. In seitlicher Richtung sind die Installationshohlräume vorzugsweise durch im Rastermaß angeordnete Trennstege begrenzt, die benachbarte Installationshohlräume voneinander trennen.
[0015] Weiters verfügen die erfindungsgemäßen Mauersteine in der Regel über eine innere Hochlochstruktur. Im Falle der einhüftigen Ausführung ist hierbei bevorzugt vorgesehen, dass die innere Hochlochstruktur von der ersten Innenwand und einer der ersten Außenwand gegenüberliegenden zweiten Außenwand begrenzt ist. Im Falle einer zweihüftigen Ausführung ist die innere Hochlochstruktur zwischen der ersten Innenwand und der zweiten Innenwand angeordnet.
[0016] Vorzugsweise weist die innere Hochlochstruktur einschließlich der diese begrenzenden Wände einen Lochanteil von <60%, vorzugsweise <50% auf. Der Lochanteil bezieht sich auf das Verhältnis der gesamten Hohlraumfläche, d.h. die Summe aller Löcher oder Hohlräume, zur gesamten Querschnittsfläche der inneren Hochlochstruktur einschließlich der diese unmittelbar be-
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grenzenden Wände. Ein Lochanteil von <50% gewährleistet eine ausreichende Stabilität des Mauersteins bei guten Dämmeigenschaften. Vorzugsweise liegt der Lochanteil im Bereich von 30-50%.
[0017] In einer besonderen Variante kann der erfindungsgemäße Mauerstein auch ohne innere Hochlochstruktur ausgeführt werden, insbesondere wenn es sich um einen besonders dünnen Mauerstein mit zweihüftiger Anordnung der Installationshohlräume handelt, bei dem die ersten und zweiten Installationshohlräume lediglich durch eine Innenwand bzw. Zwischenwand voneinander getrennt sind.
[0018] Um zu gewährleisten, dass diese Installationshohlräume nur mit geringen Abweichungen stets übereinander liegen und damit vertikal durchgehende Installationskanäle in der Wand bilden, ist gemäß einer bevorzugten Ausbildung vorgesehen, dass an der Außenseite der ersten und ggf. zweiten Außenwand wenigstens eine das Rastermaß kennzeichnende Markierung angeordnet ist. Die Markierung kann zum Beispiel als im Rastermaß angeordnete, vertikale Kerbe(n) ausgeführt sein, die eine Markierungslinie bildet bzw. bilden. Diese gibt bzw. geben die Position der Mauersteine im übereinander liegenden Wandverband vor. Insbesondere ist die wenigstens eine Markierung jeweils im Bereich eines Trennstegs zwischen benachbarten Installationshohlräumen angeordnet.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Mauerstein als Ziegel ausgebildet. Ziegel weisen vorteilhafte bauphysikalische Eigenschaften auf, insbesondere eine hohe Druckfestigkeit und eine gute Wärmedämmung. Durch die Kombination der erfindungsgemäßen Hochlochstruktur mit den vorteilhaften Eigenschaften des Ziegelmaterials wird ein besonders leistungsfähiger und vielseitig einsetzbarer Mauerstein geschaffen. Jedoch ist die Erfindung nicht auf Ziegel als Material beschränkt. Vielmehr kann der erfindungsgemäße Mauerstein auch aus anderen geeigneten Materialien hergestellt werden, wie beispielsweise Kalksandstein, Porenbeton oder Leichtbeton.
[0020] Die Installationshohlräume der Mauersteine sind vorzugsweise gerade so tief bemessen, dass handelsübliche (Elektro-) Installationsdosen in ihnen montiert werden können, ohne dass diese die Mittelwand bzw. Innenwand berühren. Durch den Luftraum zwischen Dose und Mittelwand bzw. Innenwand werden unnötige Schallbrücken vermieden. Dies wird bevorzugt dadurch erreicht, dass die Installationshohlräume jeweils eine zwischen Außenwand und Innenwand gemessene Tiefe von 25-40 mm. vorzugsweise 30-35 mm aufweisen.
[0021] In bevorzugten Ausführungsbeispielen beträgt die Dicke der Außenwand 15 mm und jener des dahinter liegenden Installationshohlraumes 30-35 mm (abhängig von der Tiefe des Ziegels). In Kombination mit 15 mm Innenputz ergibt sich damit eine mögliche Installationstiefe für elektrische Installationsdosen von etwa 60 mm.
[0022] Der erfindungsgemäße Mauerstein kann in allen gängigen Ziegeldimensionen ausgeführt werden. Mauersteine für Außenwände können beispielsweise 25, 30, 38 oder 50 cm, Mauersteine für Innenwände können beispielsweise von 10, 12, 17 bis zu 25 oder 30 cm tief sein bei gängigen Längen, etwa von 25, 38, oder 50 cm.
[0023] Zur Installation von Steckdosen, Schaltern, anderen Stromauslässen und Leitungen in aus den erfindungsgemäß en Mauersteinen bestehenden Mauern wird eine Bohrung in der gewünschten Position in die Wand gebohrt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Mittel- bzw. Innenwand des Ziegels nicht an- bzw. durchbohrt wird. Im Gegensatz dazu können die Trennstege zwischen den Installationshohlräumen problemlos angebohrt werden. Sollte dies der Fall sein und eine Installationsdose in der Position eines Trennsteges vorgesehen sein, so kann die Verlegung der Leitungen im vertikalen Installationshohlraum sowohl rechter- als auch linkerhand der Dosenbohrung erfolgen.
[0024] Zusätzlich zur Elektroinstallation können die Installationshohlräume auch zur Aufnahme von vertikalen Wasserleitungen oder ähnlichen Leitungen verwendet werden. Eine Nachrüstung dieser Leitungen ist für den Bereich der Wand - ähnlich wie bei Elektroleitungen - durch Bohren möglich.
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[0025] Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung eine Mauer aus im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen nach dem ersten Aspekt der Erfindung, deren Installationshohlräume einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken und durchgehende vertikale Installationskanäle ausbilden. Dies bedeutet, dass die Installationshohlräume einander zumindest zu 85%, bevorzugt zumindest zu 90%, besonders bevorzugt zumindest zu 95% oder zu 100% ihrer Querschnittsfläche überdecken.
[0026] Bevorzugt sind die Mauersteine geklebt oder im Dünnbett vermörtelt.
[0027] Bevorzugt ist in der Außenwand wenigstens eines Mauersteins eine in den Installationshohlraum des Mauersteins führende Durchbrechung ausgebildet und in die Durchbrechung ist bevorzugt eine Elektroinstallationsdose eingebracht, die von außen in den Installationshohlraum hineinragt, wobei die Durchbrechung vorzugsweise der Außenkontur der Elektroinstallationsdose im Wesentlichen formangepasst ist.
[0028] Vorzugsweise weist die Elektroinstallationsdose im in die Durchbrechung eingebrachten Zustand einen Abstand von der Innenwand des Installationshohlraums von 2-20 mm auf, um Schallbrücken zu vermeiden. Darüber hinaus schützt die Dose, welche in unterschiedlichen Größen ausgeführt werden kann, eingezogene Kabel vor Beschädigung durch die bei der Durchbrechung entstehende Ziegelkante.
[0029] Die Wand der vorliegenden Erfindung lässt sich in vorteilhafter Weise mit einem Kabelkanal kombinieren, um Leitungen nicht nur in der Wand, sondern von der Wand in den Boden und umgekehrt verlegen zu können. Gemäß einem dritten Aspekt betrifft die Erfindung daher eine Boden-Wand-Anordnung mit einem Boden, einer auf diesem stehenden Wand und einem am Übergang von Boden und Wand angeordneten Kabelkanal, wobei die Wand aus im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen nach dem ersten Aspekt der Erfindung aufgebaut ist, deren Installationshohlräume durchgehende vertikale Installationskanäle ausbilden, und wobei der Kabelkanal ein Profil mit einem Bodenprofilabschnitt und einem Wandprofilabschnitt umfasst, wobei der Bodenprofilabschnitt einen vorzugsweise in einen Bodenaufbau des Bodens integrierten Kabelbehälter ausbildet und der Wandprofilabschnitt an der Wand befestigt ist und eine Mehrzahl von Ausnehmungen zur Durchführung von aus der Wand kommenden Kabeln in den Kabelbehälter aufweist, und wobei hinter wenigstens einer der Mehrzahl von Ausnehmungen des Wandprofilabschnitts in der Außenwand eines ersten Mauersteins eine in den Installationshohlraum des ersten Mauersteins führende Durchbrechung ausgebildet ist, sodass ein Kabel von dem zugehörigen vertikalen Installationskanal durch die Ausnehmung in den Kabelbehälter führbar ist.
[0030] Für das Herstellen einer Verbindung der im Kabelkanal verlaufenden Leitungen zu den vertikalen Leitungen in der Wand verfügt der an der Wand anliegende Wandprofilabschnitt des Kabelkanals somit über eine Mehrzahl von Ausnehmungen. Die Ausnehmungen sind vorzugsweise in regelmäßigen Abständen voneinander angeordnet, wobei der Mittenabstand zwischen zwei benachbarten Ausnehmungen vorzugsweise dem Rastermaß der in der Wand angeordneten Installationskanäle entsprechen kann.
[0031] Exemplarisch kann hierbei ein Mitten- oder Achsabstand von 5 cm zwischen Ausnehmungen des Kabelkanals gewählt werden, der dem Achsabstand der in den Mauersteinen angeordneten Trennstege der Installationshohlräume entspricht, wobei dieses Grundrastermaß aktuell in der üblichen Ziegelproduktion (in Österreich, Deutschland und der Schweiz) Anwendung findet. In Ländern mit anderen gängigen Ziegelformaten wird das Rastermaß der Ausnehmungen im Wandprofilabschnitt des Kabelkanals entsprechend angepasst.
[0032] Ein vereinheitlichtes Grundrastermaß bietet den zusätzlichen Vorteil, dass jede der vorgefertigten, im selben Raster angeordneten Ausnehmungen im Kabelkanal zur Installation von Leitungen in einem der Installationskanäle in der Wand genutzt werden kann.
[0033] Um einen geeigneten Auslass in der Mauer herzustellen, ist bevorzugt vorgesehen, dass in der Außenwand eines zweiten Mauersteins eine in den Installationshohlraum des zweiten Mauersteins führende Durchbrechung ausgebildet ist, wobei der vertikale Installationskanal den In-
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stallationshohlraum des ersten Mauersteins mit dem Installationshohlraum des zweiten Mauersteins verbindet.
[0034] In diese Durchbrechung kann wie bereits beschrieben eine Elektroinstallationsdose eingebracht sein, die von außen in den Installationshohlraum hineinragt.
[0035] Zur Vermeidung von Schallbrücken weist die Elektroinstallationsdose im in die Durchbrechung eingebrachten Zustand bevorzugt einen Abstand von der Innenwand des Installationshohlraums von 2-20 mm auf.
[0036] Der Kabelkanal kann dahingehend ausgebildet sein, dass er in den Bodenaufbau des Bodens integriert werden kann. Hierzu ist bevorzugt vorgesehen, dass der Boden beispielsweise einen Bodenaufbau mit, von unten nach oben, einer Rohdecke, ggf. einer auf der Rohdecke angeordneten Ausgleichsschicht, einem Estrich oder Trockenestrich und einem Bodenbelag aufweist, und dass der Kabelbehälter eine raumseitige Vorderwand sowie eine an deren oberem Ende an diese anschließende erste Abzugskante aufweist und der Kabelkanal derart in den Bodenaufbau integriert ist, dass der Estrich bzw. Trockenestrich flächenbündig mit der ersten Abzugskante oder einem darauf aufgebrachten Randdämmstreifen verläuft.
[0037] Um nicht nur eine flächenbündige Ausführung des Estrichs bzw. Trockenestrichs zu erreichen, sondern auch einen bündigen Übergang zur angrenzenden Wand zu erleichtern, sieht eine bevorzugte Ausbildung des Bodenkanals vor, dass der Wandprofilabschnitt an seinem oberen Ende eine zweite Abzugskante aufweist und an der Wand eine Deckschicht angebracht ist, die mit der zweiten Abzugskante bündig ist. Diese Abzugskante dient beispielsweise bei Aufbringen eines Wandverputzes als Bezugskante für die bündige Ausführung der Putzfläche mit dem Profil des Kabelkanals. Die zweite Abzugskante ist vorzugsweise als umgebogener Endbereich des an der Wand verlaufenden Randprofilabschnitts ausgeführt und steht insbesondere horizontal von diesem vor.
[0038] Der Kabelkanal kann mit seinem Wandprofilabschnitt vor Herstellung des FuRbodenaufbaus an die Rohbauwand geschraubt werden, sodass ein direktes Aufliegen auf die Rohbaudecke mit dem damit verbundenen Entstehen von Schallbrücken vermieden werden kann. Für die Zwecke der Montage ist jedoch ein Auflegen auf die Rohbaudecke unter Zuhilfenahme von temporären Ausgleichsunterlagen möglich. Eine Ausgleichsschüttung und ggf. eine Trittschalldämmung, soweit notwendig (je nach Bodenaufbau), können unter das Profil des Kabelkanals hineingreifen, wodurch Schallbrücken über die Rohbaudecke vermieden werden. Das montierte und exakt eingerichtete Profil dient ab diesem Zeitpunkt auch als Referenz für alle weiteren Ausbauarbeiten, wie etwa als Abzugskante für Estrich und Putz, Klebefläche für Dämmstreifen und für die Festlegung der genauen Höhe aller Installationspunkte, Schalter und Auslässe an der Wand. Vor allem aber nimmt der Kabelkanal sämtliche Elektro- und Datenleitungen auf und stellt die horizontale Verbindung dieser Leitungen zu den vertikalen Leitungen in der Wand her. Der Kabelkanal ersetzt damit alle in der gängigen Praxis oft kreuz und quer auf dem Rohboden durch den Raum geführten Bodenleitungen, die wiederum einen Großteil der Ausgleichsschüttung am Boden zur Folge haben.
[0039] Die Ausführung des Profils ist vorteilhafterweise in Aluminium möglich, sie ist jedoch auch in anderen Metallen, oder Materialien mit ähnlichen Eigenschaften, wie etwa Kunststoff, möglich. Seine Dimensionen richten sich unter anderem nach dem gewünschten Aufnahmevolumen an Leitungen im Bereich des Kabelbehälters, nach den Durchmessern marktüblicher Elektrodosenbohrer zur Schaffung der Installations-Hohlräume in der Rohbauwand hinter dem Profil, sowie nach der Höhe der gewünschten Sockelleiste.
[0040] Zur Trennung von verschiedenen Typen von Leitungen, wie z.B. von Elektro- und Datenleitungen, im Kabelbehälter kann ein Trennsteg in vorgestanzte Öffnungen des Kanalbodens eingesetzt werden. Dieser Steg kann auch nachträglich, sowie abschnittsweise, an den gewünschten Stellen eingesetzt werden.
[0041] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kabelkanal Rastmittel zur Herstellung einer Rastverbindung zwischen dem Wandprofilabschnitt
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und einer Sockelleiste aufweist. Dies ermöglicht eine einfache und positionsflexible Befestigung einer die Zugangsöffnung in den Kabelbehälter verschließenden Sockelleiste. Für die nachträgliche Verlegung oder Entfernung von Leitungen kann die Sockelleiste auf Grund der Rastverbindung ohne Mühe entfernt und so der Zugang zum Kabelbehälter freigegeben werden. Im montierten Zustand überdeckt die Sockelleiste somit den horizontalen Spalt zwischen Bodenbelag und Wand, welcher der Verlegung und Nachrüstung von Kabeln im Bodenkanal dient.
[0042] Vorzugsweise ist die Sockelleiste federnd gegen den Bodenbelag, die erste Abzugskante oder einen darauf angebrachten Randdämmstreifen gedrückt. Insbesondere weist die Sockelleiste Gegenrastmittel auf, die mit den Rastmitteln des Wandprofilabschnitts derart zusammenwirken, dass die Sockelleiste mit einer gegen einen Bodenbelag des Bodenaufbaus oder die erste Abzugskante wirkenden Vorspannung beaufschlagt ist. Auf Grund dieser Vorspannung wird die Sockelleiste stets auf den fertigen FuRboden gedrückt. Sie schließt damit permanent den Spalt, welcher ansonsten bei einer kaum zu vermeidenden Absenkung des Fußbodens entstehen würde. Insbesondere bei Heizestrichen und schwimmendem Aufbau sind geringfügige Randverformungen und Absenkungen des Fußbodens nicht zu vermeiden. Bei größeren Absenkungen kann die Sockelleiste zusätzlich abgenommen und über das Langloch des Halteklipps in einem gewissen Toleranzbereich höhenverstellt wieder montiert werden, ohne dass die obere Kante des Grundprofils, die von der Sockelleise vorzugsweise überdeckt wird, sichtbar wird. Zusätzliche Verfugungen zum Boden und zur Wand aus Acryl oder Silikon können somit bei Sockelleisten aus Holz, Holzwerkstoffen, beschichteten Metallsockelleisten, oder ähnlichen Materialien, entfallen und dadurch Kosten vermindert werden. Darüber hinaus kann die Sockelleiste zur Revision und Anpassung der Leitungen jederzeit ohne Beschädigung abgenommen und wieder eingesetzt werden.
[0043] Bevorzugt werden die Rastmittel von Halteklipps gebildet, die am Wandprofilabschnitt befestigbar oder befestigt sind, wobei die Halteklipps vorzugsweise ein sich in vertikaler Richtung erstreckendes Langloch zur höhenverstellbaren Befestigung mittels einer Schraubverbindung aufweisen. Die Montage der Halteklipps am Wandprofilabschnitt kann über gleichmäßig im Rastermaß verteilte Rundlöcher erfolgen, in welche jeweils eine ein Langloch des Halteklipps durchsetzende Schraube geschraubt werden kann. Die Halteklipps sind aufgrund ihrer Langlöcher h6öhenverstellbar und werden im gewünschten Abstand zum fertigen Fußboden befestigt.
[0044] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass die Halteklipps zwei Federarme mit nach unten gerichteten Rastvorsprüngen aufweisen. Dies stellt eine konstruktiv einfache Lösung dar, um die gewünschte Vorspannung zum Ausgleich von Bodenabsenkungen zu bewerkstelligen. Die Federarme des Halteklipps gleiten bei der Montage der Sockelleiste vorzugsweise entlang von schrägen Flächen an der Rückseite der Sockelleiste nach oben und rasten vorgespannt in der Gegenprofilierung ein.
[0045] Der Querschnitt der Sockelleiste kann in vielen Varianten und der Sichtteil in jedem gängigen Material ausgeführt und gestaltet bzw. an den Bodenbelag angepasst werden.
[0046] Beispielsweise kann eine Sockelleiste mit vollflächigem, monolithischem Querschnitt ausgeführt werden, welcher beispielsweise aus Holz, einem Holzwerkstoff, oder einem anderen geeigneten Material, wie z.B. Kunststoff, besteht. Der vom Halteklipp gehaltene Querschnitt kann so ausgeführt sein, dass er von vorne in die Klammer gesteckt werden kann. Die Ausformung des nach der Montage sichtbaren Teils des Querschnitts der Sockelleiste kann beliebig gestaltet sein, genauso wie dessen Oberfläche.
[0047] Die Sockelleiste kann alternativ als Hohlkammerprofil ausgebildet sein, welches beispielsweise aus Aluminium, oder einem ähnlichen Material mit geeigneten Eigenschaften besteht. Bei dieser Form des Hohlkammerprofils handelt es sich zugleich um die Sockelleiste selbst. Es verfügt über alle oben beschriebenen Eigenschaften der Sockelleiste, greift über den Putz hinauf und ist in einem Material ausgeführt, das sichtbar bleibt (z.B. Alu, Edelstahl, oder Ähnliches), bzw. beschichtet oder lackiert wird.
[0048] Das Kammerprofil kann an seiner Vorderseite aber auch eine Oberfläche aufweisen, auf
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welche verschiedene Werkstoffe in unterschiedlichen Dicken appliziert werden können. Somit kann die Sockelleiste an jeden Fußbodenbelag angepasst werden. Auch applizierte Leisten mit Hohlkehlen aus Linoleum oder PVC sowie Steinzeug sind möglich.
[0049] Im Rohbau können auch Bodendosen aus dem erfindungsgemäßen Kabelkanal in die Mitte des Raumes angeordnet und mittels Leerverrohrung angeschlossen werden. Die Vorderwand weist zu diesem Zweck Ausnehmungen oder ausbrechbare Bereiche zur Ausbildung von Ausnehmungen zur Durchführung von Kabeln auf.
[0050] Wie bereits erwähnt, ist der Bodenprofilabschnitt des Kabelkanals bevorzugt in den Bodenaufbau integriert, indem die raumseitige Vorderwand des Bodenprofilabschnitts eine am oberen Ende der Vorderwand an diese anschließende erste Abzugskante aufweist. Die Abzugskante ist vorzugsweise als abgewinkelter Endbereich der Vorderwand ausgebildet und erstreckt sich insbesondere horizontal von der Vorderwand in Richtung zum Wandprofilabschnitt. Der Bodenprofilabschnitt endet an dieser Stelle vorzugsweise mit der horizontalen Abzugskante. Die Abzugskante hat den Zweck eine bündige Ausführung des Estrichs zu erleichtern, wobei als Bezugsniveau die Abzugskante selbst oder ein darauf angebrachtes Element, wie z.B. eine Schutzleiste dienen kann.
[0051] Vorzugsweise ist nämlich vorgesehen, dass die Vorderwand und die erste Abzugskante abdeckend ein Randdämmstreifen am Bodenprofilabschnitt angeordnet ist, wobei der Randdämmstreifen vorzugsweise über eine Sollbruchstelle mit einer Schutzleiste verbunden ist, die einen Freiraum zwischen der ersten Abzugskante und dem Wandprofilabschnitt verschließt.
[0052] Der Randdämmstreifen reicht somit bis über die horizontale Abzugskante des Profils hinauf, an der der Dämmstreifen waagrecht ebenfalls verklebt werden kann. Der so entstehende horizontale Dämmstreifen nimmt die Setzung des FuRbodenaufbaus bei Estrichsenkung auf. Um darüber hinaus den Kabelbehälter und die gegebenenfalls bereits in ihm verlegten Kabel für die Putz- und Estricharbeiten vor Verschmutzung zu schützen, ist der Dämmstreifen mit einer Schutzleiste bis an die Kanalrückwand ausgestattet, von welcher nach dem Aufkleben des Dämmstreifens eine Schutzfolie über das Sockelleistengrundprofil aufgeklappt und an dieses angeklebt werden kann. Damit sind alle Öffnungen des Profils über die gesamte Länge für die Folgearbeiten geschützt. Der später zu entfernende Teil, d.h. die Schutzleiste, ist dabei druckfest ausgeführt und dient somit als Abzugskante für den Estrich. Nach Fertigstellung der Putz- und Estricharbeiten kann dieser Teil des Dämmstreifens samt der Schutzfolie an der Rückwand entlang einer vorgeprägten Linie durchgeschnitten und entfernt werden.
[0053] Auf die erste Abzugskante bzw. den darauf liegenden Randdämmstreifen wird in der Folge ein Bodenbelag verlegt, der je nach Ausführung vorzugsweise über das freie Ende der Abzugskante vorragt.
[0054] Gemäß einem vierten Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Verlegung einer Leitung in einen Installationskanal einer Mauer nach dem zweiten Aspekt der Erfindung, umfassend folgende Schritte:
a) Bohren einer Durchbrechung, insbesondere einer kreisrunden Bohrung (od. ähnliche Herstellung einer Durchbrechung) in die Außenwand eines Mauersteins, bis ein dahinter liegender erster oder zweiter Installationshohlraum erreicht ist,
b) Einführen einer dem Bohrungsquerschnitt im Wesentlichen entsprechenden Elektroinstallationsdose in die Bohrung bis in den Installationshohlraum hinein,
c) Einführen einer Leitung über die Elektroinstallationsdose in den Installationshohlraum und den von Installationshohlräumen übereinander liegender Mauersteine gebildeten Installationskanalı.
[0055] Bevorzugt wird die Elektroinstallationsdose in Schritt b) nur so weit eingeführt, dass diese in einem Abstand von der Innenwand des Installationshohlraums von 2-20 mm angeordnet ist.
[0056] Die Erfindung weist folgende Vorteile auf, und zwar insbesondere wenn der erfindungsgemäße Mauerstein in Kombination mit dem beschriebenen Kabelkanal zum Einsatz gelangt.
[0057] Die Elektro-Installation zeichnet sich durch einfaches und sauberes Arbeiten aus, indem
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lediglich an gewünschten Auslasspunkten in der Mauer und genau darunter, hinter dem wandmontierten Kabelkanal, gebohrt wird. Dies eliminiert die Notwendigkeit für staub- und lärmintensive Stemmarbeiten, das Schließen von Schlitzen in Rohbauwänden und fertigen Wandaufbauten sowie nachträgliche Ausbesserungsarbeiten wie Malerarbeiten.
[0058] Durch die Führung der Leitungen zu den Stromauslässen in der Wand vertikal in den Installationshohlräumen hinter dem Kabelkanal entfallen sowohl senkrechte als auch waagrechte Stemmarbeiten vollständig. Dadurch bleiben die statischen Eigenschaften des Mauerwerks, im Vergleich zu traditionellen Installationsmethoden, weitestgehend erhalten.
[0059] Zudem verhindern die punktuellen Bohrungen in der Wand das Entstehen von Spannungsrissen, da keine Schlitze für die Installation gestemmt werden müssen. Das bedeutet, dass die Notwendigkeit für eine Armierung zur Überbrückung von Rissen im Schlitzmörtel wegfällt, wodurch Risse auf ein Minimum reduziert und gleichzeitig Material und Arbeitszeit eingespart werden.
[0060] Der Schallschutz wird durch die Konstruktion von Installationshohlräumen in den erfindungsgemäßen Mauersteinen auch bei dünnen Innenwänden sichergestellt, die zweihüftig und mit einem Mittelsteg getrennt sind. Dies erlaubt präzise Bohrungen durch nur die äußere Ziegelwand von beiden Seiten, ohne die Mittelwand zu beschädigen. Auf diese Weise bleibt auch bei schmalen Zwischenwänden ein Grundmaß an Schallschutz erhalten, der bei herkömmlichen Installationen, die oft ein unkontrolliertes Durchbrechen der tragenden Ziegelstruktur mit sich bringen, verloren gehen kann. Ein verbesserter Schallschutz gegenüber herkömmlichen Installationen wird auch erreicht, indem Elektrodosen so versetzt werden, dass sie im eingebauten Zustand einige Millimeter von der Mittelwand entfernt bleiben.
[0061] Die Anzahl der Arbeitsschritte reduziert sich, da die Rohinstallation in einem einzigen Schritt abgeschlossen werden kann, ohne dass das Verbinden der Leerverrohrung auf dem Rohfußboden nötig ist. Die Fertigstellung erfolgt wie üblich nach dem Aufbringen des Putzes und dem Einbau des Estrichs oder des Trockenfußbodenaufbaus.
[0062] Durch den Einsatz von speziellen Hohlwanddosen, die trocken in die Wandbohrung eingesetzt werden und ohne den Einsatz von Gips oder Mörtel auskommen, kann zudem auf die Verwendung von feuchten Befestigungsmassen verzichtet werden. Dies ermöglicht eine Installation in Ziegelwänden aus den erfindungsgemäßen Mauersteinen, die vergleichbar mit Installationen in Leichtbauwänden ist, und führt zur Einsparung von Material und zur Reduzierung der Baufeuchtigkeit.
[0063] Dank der geschützten Führung der Leitungen in den Installationshohlräumen ist eine Leerverrohrung nicht mehr notwendig, was eine weitere Einsparung von Material ermöglicht.
[0064] Das flexible Nachrüsten von Elektro-, Daten- oder ähnlichen Leitungen in Wänden aus erfindungsgemäßen Mauersteinen kann auch nach der Fertigstellung des Gebäudes und an jeder Stelle der Wand durchgeführt werden. Hierfür ist lediglich eine Bohrung an der gewünschten Stelle in der Wandfläche erforderlich, sowie eine senkrecht darunter liegende Bohrung durch eine der vorgeformten Öffnungen des wandmontierten Kabelkanals. Die Installation der nachzurüstenden Leitungen erfolgt über die vertikalen Installationshohlräume in den Ziegeln und den wandmontierten Kabelkanal im Bodenbereich.
[0065] Die Anordnung der Installationshohlräume über die gesamte Wandfläche hinweg erlaubt ein umfangreiches Nachrüsten an nahezu jedem Punkt der Wand, mit Ausnahme der Bereiche über Türen und Fensterstürzen. Zudem ermöglicht die Größe der Installationshohlräume das Hinzufügen zahlreicher Leitungen, was die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Systems zusätzlich erhöht.
[0066] Das sichere Nachrüsten wird durch die vertikale Verlegung der Leitungen in den Installationshohlräumen gewährleistet, wodurch ihre Position in der Wand stets klar definiert ist. Beim Nachrüsten ermöglicht die Entfernung der Sockelleiste über dem wandmontierten Kabelkanal im Fußbodenbereich in Verbindung mit der Position des Leitungsauslasses in der Wand eine präzise Lokalisierung jeder vertikalen Leitung. Das Risiko, beim Bohren unbeabsichtigt bereits verlegte
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Leitungen zu treffen, wie es bei herkömmlichen Installationen vorkommen kann, wird somit eliminiert. Sollte dennoch ein Installationshohlraum angebohrt werden, in dem sich ein Kabel befindet, wird das Kabel durch den nicht starren Einbau zunächst vom Bohrer zur Seite geschoben und so vor Schäden bewahrt. Durch kontrolliertes Durchbohren der Außenwand lassen sich Beschädigungen von Leitungen zuverlässig vermeiden.
[0067] Wenn die erfindungsgemäßen Mauersteine ohne den oben beschriebenen Kabelkanal eingebaut werden, so bestehen einige der soeben angeführten Vorteile im Rohbaustadium dennoch. Diese betreffen vor allem das einfache, saubere Arbeiten, den Erhalt der statischen Eigenschaften und die Minimierung von Spannungsrissen durch Entfallen von Schlitz- und Stemmarbeiten, sowie den Schallschutz. Auch die Reduktion von Arbeitsschritten und Materialaufwand in Kombination mit einer rascheren Installation stellen wesentliche Vorteile dar. In diesem Fall entfällt jedoch die uneingeschränkte Möglichkeit der Nachrüstung nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten. Sämtliche Leitungen werden entsprechend der gängigen Praxis horizontal über der Rohdecke vor Einbringen des Fußbodenaufbaus verlegt und verbunden. Sollte eine Nachrüstung von Leitungen dennoch gewünscht sein, so kann diese im Knickbereich zwischen Fußboden und Wand hinter marktüblichen Sondersockelleisten zur Kabelverlegung (üblicherweise nur Nachrüstung eines bzw. weniger Kabel) erfolgen und von dieser aus wiederum mittels punktueller Bohrungen in jeden gewünschten vertikalen Installationshohlraum geführt werden.
[0068] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In diesen zeigen
[0069] - Fig. 1 eine axonometrische Ansicht einer Außen- und Innenmauer bestehend aus erfindungsgemäßen Mauersteinen,
[0070] - Fig. 2 eine exemplarische Übersicht über verschiedene Formate für den erfindungsgemäßen Mauerstein in einer axonometrischen Ansicht,
[0071] - Fig. 3 eine exemplarische Übersicht über verschiedene Formate für den erfindungsgemäßen Mauerstein im Grundriss,
[0072] - Fig. 4 eine Außenmauer bestehend aus erfindungsgemäßen Mauersteinen mit eingebauten Elektrodosen im Grundriss, Längs- und Querschnitt,
[0073] - Fig. 5 eine Innenmauer bestehend aus erfindungsgemäßen Mauersteinen mit eingebauten Elektrodosen im Grundriss, Längs- und Querschnitt,
[0074] - Fig. 6 eine axonometrische Ansicht eines Kabelkanals zur Verwendung in Kombination mit den erfindungsgemäßen Mauersteinen,
[0075] - Fig. 7 einen Kabelkanal an einer Wand aus den erfindungsgemäßen Mauersteinen mit integrierten Installationskanälen,
[0076] - Fig. 8 die Verwendung eines Bohrers bei der Neuinstallation von Leitungen,
[0077] - Fig. 9 die Verwendung eines Bohrers bei der Nachrüstung von Leitungen,
[0078] - Fig. 10 die Anbringung von Randdämmstreifen mit Verschluss-Schutzleiste während Putz und Estricharbeiten,
[0079] - Fig. 11 einen Kabelkanal mit monolithischer Sockelleiste,
[0080] - Fig. 12 einen Kabelkanal mit einer Hohlprofil-Sockelleiste,
[0081] - Fig. 13 einen Kabelkanal mit einer Hohlprofil-Sockelleiste mit Deckmaterial,
[0082] - Fig. 14 einen Kabelkanal mit einer Hohlprofil-Sockelleiste mit aufkaschiertem Belag, [0083] - Fig. 15 einen Kabelkanal mit einer Hohlprofil-Sockelleiste mit aufkaschierter Fliese, [0084] - Fig. 16 einen Kabelkanal mit flächenbündiger Sockelleiste,
[0085] - Fig. 17 einen Kabelkanal mit einer Sockelleiste für Sichtmauerwerk, und
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[0086] - Fig. 18 eine Detaildarstellung eines Halteklipps für die Sockelleiste,
[0087] Fig. 1 zeigt eine Mauer umfassend eine Außenmauer 101 und eine Innenmauer 102, die jeweils aus erfindungsgemäßen Mauersteinen 103 aufgebaut sind, die im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordnet sind. Die Mauersteine 103 umfassen plane Auflageflächen 104 zum Aufeinanderlegen einer Mehrzahl von Mauersteinreihen und profilierte Stoßflächen 105, an denen benachbarte Mauersteine 103 einer Mauersteinreihe aneinanderstoßen. Weiters umfassen die Mauersteine 103 Sichtflächen 106 und 107 und eine senkrecht zur Auflagefläche 104 verlaufende Lochung 109, 110, 112.
[0088] Im Fall der die Außenmauer 101 bildenden Mauersteine 103 umfasst die Lochung eine innere Lochstruktur 109 und den Mauerstein 103 vertikal durchsetzende erste Installationshohlräume 110, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche 106 bildenden ersten Außenwand 111 des Mauersteins 103 in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind. Im dargestellten Beispiel entspricht das Rastermaß etwa 50% der Mauersteinbreite, sodass je Mauerstein 103 zwei gleich breite erste Installationshohlräume 110 nebeneinander vorgesehen sind. Die Installationshohlräume 110 werden durch die Innenwand 108 von der inneren Lochstruktur 109 des Mauersteins 103 getrennt.
[0089] Im Fall der die Innenmauer 102 bildenden Mauersteine 103 umfasst die Lochung den Mauerstein 103 vertikal durchsetzende erste Installationshohlräume 110, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche 106 bildenden ersten Außenwand 111 des Mauersteins 103 in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind, und den Mauerstein 103 vertikal durchsetzende zweite Installationshohlräume 112, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche 107 bildenden, der ersten Außenwand 111 gegenüberliegenden zweiten Außenwand 113 des Mauersteins 103 in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind. Die Installationshohlräume 110 und 112, werden durch die Innenwand 108 voneinander, bzw. von der inneren Lochstruktur 109 des Mauersteins 103 getrennt, wobei bei dünnen Mauersteinen 103 die innere Lochstruktur 109 vorZzugsweise entfällt, wie anhand von Innenmauer 102 dargestellt.
[0090] Die Installationshohlräume 110 bzw. 112 sind durch Trennstege 114 voneinander getrennt und in einem solchen Rastermaß nebeneinander angeordnet, dass die ersten, bzw. zweiten Installationshohlräume 110, bzw. 112, übereinander liegender Mauersteine 103 einander im Wesentlichen vollständig überdecken und dadurch vertikale Installationskanäle bilden. Zur Erleichterung der Einhaltung des richtigen Verbandsmaßes ist an der Außenwand 111, bzw. 113, jeweils eine Verbandsmaß-Kerbe 115 vorgesehen.
[0091] Fig. 2 und 3 zeigen verschiedene Formate für die Mauersteine 103 in einer axonometrischen Ansicht und einer Schnittansicht, wobei auf der linken Seite Mauersteinformate für Außenmauern 101 und auf der rechten Seite Mauersteinformate für Innenmauern 102 dargestellt sind.
[0092] Fig. 4 zeigt die Anordnung einer Installationsdose 19 in einer in die Außenwand 111 eines Mauersteins 103 gebohrte Durchbrechung, wodurch der dahinter liegende Installationshohlraum 110 für die Verlegung von Leitungen 117 zugänglich gemacht wird. Wenn eine Installationsdose 19, wie in Fig. 4 dargestellt, in einem oberen und einem unteren Mauerstein 103 angeordnet wird, können Leitungen 117 durch den diese beiden Mauersteine verbindenden Installationskanal 110 verlegt werden. Im Bereich der untere Installationsdose 19 ist hierbei ein Kabelkanal 116 an der untersten Mauersteinreihe angebracht, sodass, wie weiter unten noch näher erläutert, Leitungen 117 vom Kabelkanal 116 in die mauerintegrierten Installationskanäle 110 geführt werden können.
[0093] Während Fig. 4 die Leitungsverlegung für eine Außenmauer zeigt, ist dies in Fig. 5 für den Fall einer Innenmauer dargestellt, die an beiden Raumseiten mit Installationskanälen 110 und 112 ausgestattet ist.
[0094] Fig. 6 zeigt einen Kabelkanal 116, umfassend ein Profil 1 mit einem Bodenprofilabschnitt 1a und einem Wandprofilabschnitt 1b. Der Bodenprofilabschnitt 1a bildet einen Kabelbehälter bzw. eine Kabelwanne aus und umfasst eine Bodenwand 1c und eine raumseitige Vorderwand 1d, deren abgewinkelter Endbereich eine erste Abzugskante 1e ausbildet. Der Wandprofilabschnitt 1b dient der Befestigung des Profils 1 an einer Wand 9 (siehe Fig. 7) und weist einen
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abgewinkelten Endabschnitt 1f auf, welcher eine zweite Abzugskante zur bündigen Ausführung einer Putzschicht 21 oder einer vordersten Beplankung der Wand 9 ausbildet. Im Wandprofilabschnitt 1b ist eine Mehrzahl von Ausnehmungen 3 zur Durchführung von aus der Wand kommenden Kabeln in den Kabelbehälter ausgebildet. Weiters umfasst der Wandprofilabschnitt 19 Bohrungen 2 zur Befestigung des Grundprofils an der Wand und Bohrungen 4 zur Montage von Halteklipps 6 für die Sockelleiste 8. An der Bodenwand 1c ist ein optionaler Trennsteg 20 zur Trennung von Strom- und Datenkabeln angeordnet, der beispielsweise in Stanzungen in der Bodenwand 1c gesteckt werden kann. Schließlich sind in der Vorderwand 1d vorgestanzte Bohrung 5 zum Ausbrechen für das Durchführen von Anschlussleitungen zu einer Bodendose ausgebildet.
[0095] In Fig. 7 ist der Kabelkanal 116 in montiertem Zustand dargestellt. Es ist ersichtlich, dass der Boden einen Bodenaufbau mit einer Rohdecke 10, einer Beschüttung 11, einer Trittschalldämmung 12, einem Estrich 14a mit darunter liegender Trennlage 14b und einem Bodenbelag 15 aufweist. Die Beschüttung 11 und die Trittschalldämmung 12 sind unterhalb des Kabelkanals angeordnet. Der Estrich 14a ist flächenbündig mit der ersten Abzugskante 1e bzw. einem darauf angebrachten Randdämmstreifen 13 ausgeführt.
[0096] Der Zugang zu den Installationskanälen 110 erfolgt einerseits über obere Bohrungen 18a durch die Außenwand der Mauersteine 103 bzw. obere Bohrungen 18b in der Verputzschicht 21. In die Bohrung 18a, 18b kann eine Elektroinstallationsdose 19 eingeführt werden, die in den jeweiligen Installationshohlraum 110 hineinragt. Andererseits erfolgt der Zugang zu den Installationskanälen 110 über untere Bohrungen bzw. Wandaussparungen 16a, die mit einem geeigneten Werkzeug durch die Ausnehmungen 3 hindurch ausgebildet werden können, und in die ebenfalls eine Elektroinstallationsdose 19 eingeführt werden kann. Auf diese Weise wird eine Verbindung zwischen Wandauslässen und dem Kabelkanal 116 gebildet.
[0097] Zur Anbindung einer Bodendose 24 kann eine vorgestanzte Bohrung 5 durch Ausbrechen des vorgesehenen Bereichs der Vorderwand 1d hergestellt werden.
[0098] Fig. 8 und 9 zeigen die Herstellung der Bohrung 16a mit Hilfe eines Bohrers 28a im Falle der Neuinstallation (Fig. 8) und im Falle der Nachrüstung von Leitungen (Fig. 9). Wie in Fig. 9 dargestellt, wird für die Nach- oder Umrüstung von Leitungen ein Dosenbohrer mit StandardDurchmesser 28b und kurzer Bohrkrone verwendet. Ein zwischen Bohrer und Standardbohrgerät zwischengeschaltetes Umlenkgetriebe ermöglicht dabei eine maximal tief angesetzte Bohrung, um Engstellen in der Kabelführung zu vermeiden.
[0099] Fig. 10 zeigt die Anbringung eines Randdämmstreifens am Bodenprofilabschnitt. Die Vorderwand 1d des Bodenprofilabschnitts 1a wird mit einem selbstklebenden Randdämmstreifen 13a ausgestattet, der sich bis über die horizontale Abzugskante 1e des Profils erstreckt und dort waagrecht weiterverklebt wird. Dieser horizontale Dämmstreifen 13b ist konzipiert, um die Setzung des FuRbodenaufbaus, insbesondere bei einer Estrichsenkung, zu kompensieren. Zusätzlich wird der Kabelbehälter und die möglicherweise darin verlegten Kabel gegen Verschmutzung während der Putz- und Estricharbeiten geschützt. Hierfür ist der Dämmstreifen mit einer Schutzleiste 13c versehen, die bis zur Kanalrückwand reicht. Nach dem Anbringen des Dämmstreifens wird eine Schutzfolie 13d vom Randdämmstreifen 13 entfaltet und am Wandprofilabschnitt 1b befestigt, sodass alle Öffnungen des Profils entlang seiner gesamten Länge für nachfolgende Arbeiten abgedeckt sind. Der Teil der Schutzleiste 13c, der später entfernt wird, ist druckfest gestaltet und dient als Abzugskante für den Estrich. Nach Abschluss der Putz- und Estricharbeiten kann dieser Teil des Dämmstreifens entlang einer vorgezeichneten Kerbe 13f durchgeschnitten und gemeinsam mit der Schutzfolie 13d entfernt werden, um die endgültige Struktur freizulegen. Darüber hinaus kann vom Randdämmstreifen 13a eine Anschlussfolie 13e für den Anschluss an die Trennlage 14b unter dem Estrich heruntergeklappt werden.
[00100] Fig. 11 bis Fig. 17 zeigen verschiedene Ausführungen der Sockelleiste. Fig. 11 zeigt eine Sockelleiste mit einem vollständigen, monolithischen Querschnitt 8a, hergestellt aus Materialien wie Holz, Holzwerkstoffen oder einem alternativen geeigneten Material wie Kunststoff. Dieser Querschnitt ist so konzipiert, dass er von vorne in den Halteklipp 6 eingesetzt werden kann. Die Gestaltung des nach der Installation sichtbaren Teils der Sockelleiste und deren Oberfläche kann
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nach Belieben variiert werden. Die Entfernung der Sockelleiste kann beispielsweise mit einem speziellen Blechwerkzeug 30, ähnlich einer flachen Spachtel mit Haken, erfolgen, das unter die Sockelleiste geschoben und zum Lösen vom Halteklipp 6 verwendet wird, wie in Fig. 11 illustriert.
[00101] Fig. 12 zeigt ein Hohlkammerprofil 8b aus einem Material wie Aluminium oder einem ähnlich geeigneten Stoff, das zugleich als Sockelleiste dient. Diese Version umfasst alle zuvor erwähnten Eigenschaften einer Sockelleiste, erstreckt sich über den Putzbereich 21 hinaus und ist in einem sichtbaren Material (zum Beispiel Aluminium, Edelstahl oder Ähnliches) gefertigt und kann entsprechend beschichtet oder lackiert werden.
[00102] Fig. 13 zeigt ein Kammerprofil 8c, dessen Vorderseite so gestaltet ist, dass darauf verschiedene Materialien 8d in unterschiedlichen Stärken aufgebracht werden können. Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung der Sockelleiste an jede Art von FuRbodenbelag 15, einschließlich verschiedener Holzarten in Form von Furnier bis hin zu Brettdicke, Naturstein, Steinzeugund Keramikfliesen, Teppiche, Linoleum, Vinyl und vielen weiteren.
[00103] In der Darstellung gemäß Fig. 14 wird eine Sockelleiste 88 mit einer aufgebrachten Leiste 8f gezeigt, die Hohlkehlen aus Linoleum oder PVC aufweist. Ahnlich dazu zeigt Fig. 15 eine Sockelleiste 8g mit einer applizierten Leiste aus Steinzeug 8h.
[00104] Fig. 16 zeigt eine Variante, bei der die Sockelleiste 8i flächenbündig mit der Wand, bzw. der Putzschicht 21, gestaltet ist. Es ist jedoch zu beachten, dass es im Falle einer Estrichsenkung zu einem Spalt 31 zwischen der bündigen Sockelleiste 8i und der Oberkante des Profils 1f kommen kann. Dieser Spalt kann nach dem Abschluss der Bodensetzung entweder als Schattenfuge bestehen bleiben oder durch das einfache Einsetzen einer höheren Sockelleiste korrigiert werden.
[00105] Fig. 17 zeigt eine Ausbildung, die für die Installation des Profils auf sichtbarem Mauerwerk ohne die Notwendigkeit von Aussparungen in der Wand geeignet ist. Dabei sind das Sockelleistengrundprofil (Wandprofilabschnitt 16) und die ausgewählte Sockelleiste 8j so aufeinander abgestimmt, dass die Sockelleiste die obere Kante des Profils 1f vorzugsweise vollständig abdeckt.
[00106] Fig. 18 zeigt die Verrastung der Sockelleiste 8 mit dem am Wandprofilabschnitt 1b angebrachten Halteklipp 6. Der Halteklipp 6 weist zwei in vertikaler Richtung federnd auslenkbare Federarme 6a mit nach unten gerichteten Rastvorsprüngen 6b auf. An der Rückseite der Sockelleiste sind entsprechende Gegenrastmittel 8k vorgesehen, die schräge Auflaufflächen 8l und am Ende der Auflaufflächen ausgebildete Rastausnehmungen 8m für die Rastvorsprünge 6b des Halteklipps 6 aufweisen.
[00107] Nachfolgend wird ein bevorzugter Ablauf der Montage des erfindungsgemäßen Kabelkanals näher beschrieben, wobei sich in Abhängigkeit von der Ausführung der Wand unterschiedliche Abläufe ergeben können.
MONTAGE VON LEITUNGEN IN WÄNDEN AUS ERFINDUNGSGEMÄREN MAUERSTEINEN IN KOMBINATION MIT EINEM WANDMONTIERTEN KABELKANAL
1. Die Mauersteine werden zur Herstellung der Rohbauwand im Verband verklebt oder im Dünnbett vermörtelt, wobei dessen Verbandsmaß-Kerben immer genau übereinander liegen. Am Ende der Mauer wird der Mauerstein unabhängig vom Rastermaß an einer beliebigen Stelle geschnitten. Somit entstehen in der gesamten Wand raumseitig übereinander liegende, vertikale Hohlräume.
2. Im Bereich des Fußbodenaufbaus wird der Kabelkanal montiert und exakt auf Höhe eingerichtet.
3. Anschließend werden die Installationshohlräume an den für die Auslässe gewünschten Stellen punktuell in der Wand, sowie im Fußbodenbereich hinter dem Kabelkanal, aufgebohrt. Dabei wird nur die Außenwand des Ziegels durchbohrt, während dessen Mittel-/ Innenwand unbeschädigt bleibt. Das herkömmliche Stemmen und Schlitzen der Wände entfällt gänzlich. Bohrgut kann im Installationshohlraum bis zum Fuß der Wand (hinter
dem Kabelkanal) hinunterfallen, und dort verbleiben, da es weitere Arbeitsschritte nicht behindert.
4. Anschließend werden (Elektro-) Installationsdosen für Ziegelwände, bzw. alternativ Hohlwanddosen (ohne Gips- oder Mörtelmasse), in die Bohrungen in der Wand eingebaut und wie üblich vor den Putzarbeiten verschlossen.
5. Es folgt das Verputzen der Wände, sowie der Einbau des Estrichs/ Trockenfuß bodenaufbaus. Dies ist aufgrund des Kabelkanals ohne zeitlichen Abstand aufgrund von Trockenzeiten möglich.
6. Nun werden die gewünschten Leitungen in die vertikalen Hohlräume (ohne oder mit Leerverrohrung) eingezogen und mit den Wandeinsätzen für Schalter, Stecker, oder anderen Auslässen verbunden. In den Hohlräumen hinter dem Kabelkanal werden die vertikalen mit den horizontalen Leitungen verbunden. Wurde zuvor ein Trennsteg zwischen zwei Installationshohlräumen angebohrt, so können die vertikalen Leitungen in den Hohlräumen sowohl links als auch rechts vom Trennsteg verlegt werden.
7. Es folgen die Malerarbeiten.
8. Zuletzt werden sämtliche Abdeckungen von Steckern, Schaltern, oder anderen Auslässen montiert.
NACHRÜSTEN VON LEITUNGEN IN WÄNDEN AUS DEN ERFINDUNGSGEMÄREN MAUERSTEINEN IN KOMBINATION MIT EINEM WANDMONTIERTEN KABELKANAL
1. Sockelleiste abnehmen
2. Punktuelle Öffnung, etwa für Lichtauslässe, oder Öffnung zur Setzung von Dosen, mittels Standard-Bohrer an gewünschter Stelle in der fertig verputzten Wand bohren
3. Vertikal darunter liegende Öffnung in der Rückwand des Profils aufbohren, um Zugang zum Installationshohlraum in der Wand zu schaffen
4. Kabel durch obere neu gebohrte Öffnung in die Wand einführen und durch den vertikalen Installationshohlraum bis zum Boden hinunterschieben, anschließend aus der frisch gebohrten Öffnung an der Rückwand des Kabelkanals ziehen und mit der gewünschten horizontalen Leitung im Kabelkanal verbinden, oder bis zur Anschlussstelle verlegen
5. Elektrodose für Ziegelwände bzw. alternativ Hohlwanddosen (ohne Gips- oder Mörtelmasse) in die Bohrungen in der Wand einbauen
6. Wandeinsätze samt Abdeckungen für Schalter und Stecker montieren
7. Nacharbeiten in Form von Putz- oder Malerarbeiten entfallen
MONTAGE VON LEITUNGEN IN WÄNDEN AUS DEN ERFINDUNGSGEMÄßEN MAUERSTEINEN OHNE DEN WANDMONTIERTEN KABELKANAL
[00108] Hierbei erfolgt die Leitungsverlegung während der Rohbauphase. Zum Einziehen der vertikalen Leitungen in die Wand wird diese, wie oben beschrieben, einerseits in der Position des gewünschten Auslasses in der Wandfläche, sowie andererseits vertikal darunter (im selben Installationshohlraum) im Bereich des Fußbodenaufbaus punktuell aufgebohrt. Die Leitungen in der Wand werden anschließend, ebenfalls wie oben beschrieben, ohne Stemmen und Schlitzen durch den Installationshohlraum der Mauersteine geführt und über dem Rohboden mit den horizontalen Leitungen verbunden. Alle übrigen Arbeitsschritte entsprechen der gängigen Praxis, wobei auch in diesem Fall das zeit- und materialaufwändige Schließen von Schlitzen entfällt.
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Patentansprüche
1. Mauerstein (103) mit einer Hochlochstruktur, umfassend plane Auflageflächen (104) zum Aufeinanderlegen einer Mehrzahl von Mauersteinreihen, Stoßflächen (105), an denen benachbarte Mauersteine (103) einer Mauersteinreihe aneinanderstoßen, Sichtflächen und eine senkrecht zur Auflagefläche (104) verlaufende Lochung, wobei die Lochung den Mauerstein (103) vertikal durchsetzende erste Installationshohlräume (110) umfasst, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche (106,107) bildenden ersten Außenwand (111) des Mauersteins (103) in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind, sodass die ersten Installationshohlräume (110) von im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen (103) einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken.
2. Mauerstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochung den Mauerstein (103) vertikal durchsetzende zweite Installationshohlräume (112) umfasst, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche (107) bildenden, der ersten Außenwand (111) gegenüberliegenden zweiten Außenwand (113) des Mauersteins (103) in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind, sodass die zweiten Installationshohlräume (112) von im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen (103) einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken.
3. Mauerstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und ggf. zweiten Installationshohlräume (110,112) von einer zur Außenwand (111,113) parallelen ersten bzw. zweiten Innenwand (108) begrenzt sind.
4. Mauerstein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochung eine von der ersten Innenwand (108) und einer der ersten Außenwand (111) gegenüberliegenden zweiten Außenwand begrenzte innere Hochlochstruktur (109) aufweist.
5. Mauerstein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochung zwischen der ersten Innenwand (108) und der zweiten Innenwand (108) eine innere Hochlochstruktur (109) aufweist.
6. Mauerstein nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Hochlochstruktur (109) einschließlich der diese begrenzenden Wände einen Lochanteil von <60%, vorzugsweise <50% aufweist.
7. Mauerstein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der AußBenseite der ersten und ggf. zweiten Außenwand (111,113) wenigstens eine das Rastermaß kennzeichnende Markierung (115) angeordnet ist.
8. Mauerstein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Markierung (115) Jeweils im Bereich eines Trennstegs (114) zwischen benachbarten Installationshohlräumen (110,112) angeordnet ist.
9. Mauerstein nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mauerstein (103) als Ziegel ausgebildet ist.
10. Mauerstein nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Installationshohlräume (110,112) jeweils eine zwischen Außenwand (111,113) und Innenwand (108) gemessene Tiefe von 25-40mm. vorzugsweise 30-35mm aufweisen.
11. Mauer aus im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen (103) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, deren Installationshohlräume (110,112) einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken und durchgehende vertikale Installationskanäle ausbilden.
12. Mauer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mauersteine (103) geklebt oder im Dünnbett vermörtelt sind.
13. Mauer nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenwand (111,113) wenigstens eines Mauersteins (103) eine in den Installationshohlraum (110,112)
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des Mauersteins (103) führende Durchbrechung (16a,18a) ausgebildet ist und dass in die Durchbrechung (16a,18a) eine Elektroinstallationsdose (19) eingebracht ist, die von außen in den Installationshohlraum (110,112) hineinragt, wobei die Durchbrechung (16a,18a) vorzugsweise der Außenkontur der Elektroinstallationsdose (19) im Wesentlichen formangepasst ist.
Mauer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsdose (19) im in die Durchbrechung (16a,18a) eingebrachten Zustand einen Abstand von der Innenwand (108) des Installationshohlraums (110,112) von 2-20 mm aufweist.
Boden-Wand-Anordnung mit einem Boden, einer auf diesem stehenden Wand (9) und einem am Übergang von Boden und Wand (9) angeordneten Kabelkanal, wobei die Wand (9) aus im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen (103) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufgebaut ist, deren Installationshohlräume (110,112) durchgehende vertikale Installationskanäle ausbilden, und wobei der Kabelkanal ein Profil (1) mit einem Bodenprofilabschnitt (1a) und einem Wandprofilabschnitt (1b) umfasst, wobei der Bodenprofilabschnitt (1a) einen vorzugsweise in einen Bodenaufbau des Bodens integrierten Kabelbehälter ausbildet und der Wandprofilabschnitt (1b) an der Wand (9) befestigt ist und eine Mehrzahl von Ausnehmungen (3) zur Durchführung von aus der Wand kommenden Kabeln (17) in den Kabelbehälter aufweist, und wobei hinter wenigstens einer der Mehrzahl von Ausnehmungen (3) des Wandprofilabschnitts (1b) in der Außenwand (111,113) eines ersten Mauersteins (103) eine in den Installationshohlraum (110,112) des ersten Mauersteins (103) führende Durchbrechung (16a) ausgebildet ist, sodass ein Kabel (17) von dem zugehörigen vertikalen Installationskanal (110,112) durch die Ausnehmung in den Kabelbehälter führbar ist.
Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenwand (111,113) eines zweiten Mauersteins (103) eine in den Installationshohlraum (110,112) des zweiten Mauersteins (103) führende Durchbrechung (18a) ausgebildet ist, wobei der vertikale Installationskanal den Installationshohlraum (110,112) des ersten Mauersteins (103) mit dem Installationshohlraum (110,112) des zweiten Mauersteins (103) verbindet.
Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass in die Durchbrechung (16a,18a) eine Elektroinstallationsdose (19) eingebracht ist, die von außen in den Installationshohlraum (110,112) hineinragt.
Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsdose (19) im in die Durchbrechung (16a,18a) eingebrachten Zustand einen Abstand von der Innenwand (108) des Installationshohlraums (110,112) von 2-20 mm aufweist.
Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (3) des Wandprofilabschnitts (1b) im gleichen Mittenabstand voneinander angeordnet sind wie die Installationskanäle.
Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden einen Bodenaufbau umfassend, von unten nach oben, eine Rohdecke (10), ggf. eine auf der Rohdecke (10) angeordnete Ausgleichsschicht (11), einen Estrich (14a) oder Trockenestrich und einen Bodenbelag (15) aufweist und dass der Kabelbehälter eine raumseitige Vorderwand (1d) sowie eine an deren oberem Ende an diese anschließende erste Abzugskante (1e) aufweist und der Kabelkanal derart in den Bodenaufbau integriert ist, dass der Estrich (14a) bzw. Trockenestrich flächenbündig mit der ersten Abzugskante (1e) oder einem darauf aufgebrachten Randdämmstreifen (13) verläuft.
Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandprofilabschnitt (1b) an seinem oberen Ende eine zweite Abzugskante (1f) aufweist und an der Wand (9) eine Deckschicht (21) angebracht ist, die mit der zweiten Abzugskante (1f) bündig ist.
Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelkanal mit seinem Wandprofilabschnitt (1a) im Abstand von der Rohdecke (10) an der
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Wand (9) befestigt ist.
23. Verfahren zur Verlegung einer Leitung in einen Installationskanal einer Mauer nach einem der Ansprüche 1114, umfassend folgende Schritte:
a) Bohren einer Durchbrechung (16a,18a), insbesondere einer kreisrunden Bohrung (od. ähnliche Herstellung einer Durchbrechung) in die Außenwand (111,113) eines Mauersteins (103), bis ein dahinter liegender erster oder zweiter Installationshohlraum (110,112) erreicht ist,
b) Einführen einer dem Bohrungsquerschnitt im Wesentlichen entsprechenden Elektroinstallationsdose (19) in die Bohrung (16a,18a) bis in den Installationshohlraum (110,112) hinein,
c) Einführen einer Leitung (17) über die Elektroinstallationsdose (19) in den Installationshohlraum (110,112) und den von Installationshohlräumen (110,112) übereinander liegender Mauersteine (103) gebildeten Installationskanal.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsdose (19) in Schritt b) nur so weit eingeführt wird, dass diese in einem Abstand von der Innenwand (108) des Installationshohlraums (110,112) von 2-20 mm angeordnet ist.
Hierzu 18 Blatt Zeichnungen
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Claims (19)

A ‚hes AT 528 368 A1 2025-12-15 Ss N Neue Patentansprüche
1. Boden-Wand-Anordnung mit einem Boden, einer auf diesem stehenden Wand (9) und einem am Übergang von Boden und Wand (9) angeordneten Kabelkanal, wobei die Wand (9) aus im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen (103) mit einer Hochlochstruktur aufgebaut ist, umfassend plane Auflageflächen (104) zum Aufeinanderlegen einer Mehrzahl von Mauersteinreihen, Stoßflächen (105), an denen benachbarte Mauersteine (103) einer Mauersteinreihe aneinanderstoßen, Sichtflächen und eine senkrecht zur Auflagefläche (104) verlaufende Lochung, wobei die Lochung die Mauersteine (103) vertikal durchsetzende erste Installationshohlräume (110) umfasst, die jeweils unmittelbar hinter die Sichtfläche (106,107) bildenden ersten Außenwänden der Mauersteine (103) in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind, sodass die ersten Installationshohlräume von im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen (103) einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken, wobei deren Installationshohlräume (110,112) durchgehende vertikale Installationskanäle ausbilden, und wobei der Kabelkanal ein Profil (1) mit einem Bodenprofilabschnitt (1a) und einem Wandprofilabschnitt (1b) umfasst, wobei der Bodenprofilabschnitt (1a) einen vorzugsweise in einen Bodenaufbau des Bodens integrierten Kabelbehälter ausbildet und der Wandprofilabschnitt (1b) an der Wand (9) befestigt ist und eine Mehrzahl von Ausnehmungen (3) zur Durchführung von aus der Wand kommenden Kabeln (17) in den Kabelbehälter aufweist, und wobei hinter wenigstens einer der Mehrzahl von Ausnehmungen (3) des Wandprofilabschnitts (1b) in der Außenwand (111,113) eines ersten Mauersteins (103) eine in den Installationshohlraum (110,112) des ersten Mauersteins führende Durchbrechung (16a) ausgebildet ist, sodass ein Kabel (17) von dem zugehörigen vertikalen Installationskanal (110,112) durch die Ausnehmung in den Kabelbehälter führbar ist.
2. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochung den Mauerstein (103) vertikal durchsetzende zweite Installationshohlräume (112) umfasst, die jeweils unmittelbar hinter einer die Sichtfläche bildenden, der ersten Außenwand (111) gegenüberliegenden zweiten Außenwand (113) des Mauersteins (103) in einem Rastermaß nebeneinander angeordnet sind, sodass die zweiten Installationshohlräume (112) von im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen einander im Wesentlichen über ihre gesamte horizontale Erstreckung überdecken.
3. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und ggf. zweiten Installationshohlräume (110,112) von einer zur Außenwand (111,113) parallelen ersten bzw. zweiten Innenwand (108) begrenzt sind.
4. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochung eine von der ersten Innenwand (108) und einer der ersten Außenwand (111) gegenüberliegenden zweiten Außenwand (113) begrenzte innere Hochlochstruktur (109) aufweist.
5. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochung zwischen der ersten Innenwand (108) und der zweiten Innenwand (108) eine innere Hochlochstruktur (109) aufweist.
6. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Hochlochstruktur (109) einschließlich der diese begrenzenden Wände einen Lochanteil von <60%, vorzugsweise <50% aufweist.
7. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite der ersten und ggf. zweiten Außenwand (111,113) wenigstens eine das Rastermaß kennzeichnende Markierung (115) angeordnet ist.
8. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Markierung (115) Jeweils im Bereich eines Trennstegs (114) zwischen benachbarten Installationshohlräumen (110,112) angeordnet ist.
9. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mauerstein (103) als Ziegel ausgebildet ist.
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ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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10. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Installationshohlräume (110,112) jeweils eine zwischen Außenwand (111,113) und Innenwand (108) gemessene Tiefe von 25-40mm. vorzugsweise 30 35mm aufweisen.
11. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenwand (111,113) eines zweiten Mauersteins (103) eine in den Installationshohlraum (110,112) des zweiten Mauersteins (103) führende Durchbrechung (18a) ausgebildet ist, wobei der vertikale Installationskanal den Installationshohlraum (110,112) des ersten Mauersteins (103) mit dem Installationshohlraum (110,112) des zweiten Mauersteins (103) verbindet.
12. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in die Durchbrechung (16a, 18a) eine Elektroinstallationsdose (19) eingebracht ist, die von außen in den Installationshohlraum (110,112) hineinragt, wobei die Durchbrechung (16a, 18a) vorzugsweise der Außenkontur der Elektroinstallationsdose (19) im Wesentlichen formangepasst ist.
13. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsdose (19) im in die Durchbrechung (16a,18a) eingebrachten Zustand einen Abstand von der Innenwand (108) des Installationshohlraums (110,112) von 2-20 mm aufweist.
14. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (3) des Wandprofilabschnitts (1b) im gleichen Mittenabstand voneinander angeordnet sind wie die Installationskanäle.
15. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden einen Bodenaufbau umfassend, von unten nach oben, eine Rohdecke (10), ggf. eine auf der Rohdecke (10) angeordnete Ausgleichsschicht (11), einen Estrich (14a) oder Trockenestrich und einen Bodenbelag (15) aufweist und dass der Kabelbehälter eine raumseitige Vorderwand (1d) sowie eine an deren oberem Ende an diese anschließende erste Abzugskante (1e) aufweist und der Kabelkanal derart in den Bodenaufbau integriert ist, dass der Estrich (14a) bzw. Trockenestrich flächenbündig mit der ersten Abzugskante (1e) oder einem darauf aufgebrachten Randdämmstreifen (13) verläuft.
16. Boden-Wand-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandprofilabschnitt (1b) an seinem oberen Ende eine zweite Abzugskante (1f) aufweist und an der Wand (9) eine Deckschicht (21) angebracht ist, die mit der zweiten Abzugskante (1f) bündig ist.
17. Boden-Wand-Anordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelkanal mit seinem Wandprofilabschnitt (1a) im Abstand von der Rohdecke (10) an der Wand (9) befestigt ist.
18. Verfahren zur Verlegung einer Leitung in einen Installationskanal einer Mauer aus im Verband und gleichmäßigen Versatz angeordneten Mauersteinen einer Boden-Wand- Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, umfassend folgende Schritte:
a) Bohren einer Durchbrechung (16a,18a), insbesondere einer kreisrunden Bohrung (od. ähnliche Herstellung einer Durchbrechung) in die Außenwand (111,113) eines Mauersteins (103), bis ein dahinter liegender erster oder zweiter Installationshohlraum (110,112) erreicht ist,
b) Einführen einer dem Bohrungsquerschnitt im Wesentlichen entsprechenden Elektroinstallationsdose (19) in die Bohrung (16a,18a) bis in den Installationshohlraum (110,112) hinein,
c) Einführen einer Leitung (17) über die Elektroinstallationsdose (19) in den Installationshohlraum (110,112) und den von Installationshohlräumen (110,112) übereinander liegender Mauersteine (103) gebildeten Installationskanal.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsdose (19) in Schritt b) nur so weit eingeführt wird, dass diese in einem Abstand von der Innenwand (108) des Installationshohlraums (110,112) von 2-20 mm angeordnet ist.
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