AT528072B1 - Lackier- und Trockenkabine und Verfahren zu deren Betrieb - Google Patents
Lackier- und Trockenkabine und Verfahren zu deren BetriebInfo
- Publication number
- AT528072B1 AT528072B1 ATA50181/2024A AT501812024A AT528072B1 AT 528072 B1 AT528072 B1 AT 528072B1 AT 501812024 A AT501812024 A AT 501812024A AT 528072 B1 AT528072 B1 AT 528072B1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- air
- paint
- floor filter
- unit
- air duct
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B16/00—Spray booths
- B05B16/60—Ventilation arrangements specially adapted therefor
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F11/00—Control or safety arrangements
- F24F11/0001—Control or safety arrangements for ventilation
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F12/00—Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening
- F24F12/001—Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B2210/00—Drying processes and machines for solid objects characterised by the specific requirements of the drying goods
- F26B2210/12—Vehicle bodies, e.g. after being painted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)
Abstract
In einem Innenraum (4a) der Lackier- und Trockenkabine (100) ist eine äußere Bodenfiltergruppe (1) und eine innere Bodenfiltergruppe (2) angeordnet. Die Lackier- und Trockenkabine (100) umfasst ein mit einem Frischluftkanal (7) verbundenes Zuluftaggregat (10), einen dem Zuluftaggregat (10) nachgeschalteten Wärmetauscher (11), der mit dem Innenraum (4a) kommuniziert, wobei die innere Bodenfiltergruppe (2) über einen Rückluftkanal (21) mit dem Zuluftaggregat (10) verbunden ist und die äußere Bodenfiltergruppe (2) mit einem Abluftaggregat (9) verbunden ist, eine Druckluftversorgungsleitung (20) mit einer Lackierpistole (14), einen mit der Druckluftversorgungsleitung (20) kommunizierenden Lackiervorgangssensor (13), und eine mit dem Lackiervorgangssensor (13) kommunizierenden Steuerung (15). Die Steuerung (15) detektiert anhand von Signalen des Lackiervorgangssensors (13), ob eine Betätigung der Lackierpistole (14) stattfindet, wobei die Steuerung (15) bei Detektion einer Betätigung der Lackierpistole (14) den Rückluftkanal (21) für das Strömen von Luft sperrt, und den Rückluftkanal (21) öffnet, wenn sie keine Betätigung der Lackierpistole (14) detektiert, wobei der Lackiervorgangssensor (13) einen Drucksensor aufweist, wobei ein vom Drucksensor gemessener Druckabfall eine Betätigung der Lackierpistole (14) indiziert.
Description
Ss N
LACKIER- UND TROCKENKABINE UND VERFAHREN ZU DEREN BETRIEB
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte Lackier- und Trockenkabine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zum Betreiben einer Lackier- und Trockenkabine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7.
[0002] Bei bekannten kombinierten Lackier- und Trockenkabinen wird in der Lackierphase 100% Zuluft verwendet, die über einen Ansaugkanal und einen ersten Filter zu einem Zuluftaggregat bzw. Wärmetauscher geführt wird, wo die Zuluft erwärmt und anschließend über weitere Kanäle in die Kabine geführt wird. Bevor die Zuluft in die Kabine gelangt, wird sie über Deckenfilter gereinigt und durchströmt nach Hindurchgehen durch die Deckenfilter die Lackierkabine von oben nach unten, wo sie anschließend über Bodenfilter geführt, gereinigt, mittels eines Abluftaggregats abgesaugt und über entsprechende Abluftkanäle ins Freie abtransportiert wird.
[0003] In der Trocknungsphase gibt es verschiedene bekannte Anlagentypen und Betriebsarten. Eine Variante ist es, den Luftdurchsatz in der Kabine um bis zu 70% zu verringern, um eine h6here Trocknungstemperatur zu erreichen. Dies bedeutet aber, dass weniger Luft an die lackierten Flächen gelangt, was zu einer längeren Trocknungszeit führt. Bei anderen bekannten Kabinen wird die Luft durch die verunreinigten Bodenfilter hindurch über die Deckenfilter zum Zuluftaggregat zurückgeführt, wodurch sich Ablagerungen in Ventilatoren und in der Brennkammer des Zuluftaggregats bilden können und die Deckenfilter schneller verschmutzen.
[0004] In einer weiteren Variante einer bekannten Lackier- und Trocknungskabine ist ein getrennt arbeitendes Umluftsystem mit separaten Kanälen vorgesehen, welches aber den Nachteil hat, dass durch die geringe Bauhöhe der Unterkonstruktion und die Kanalführung am Boden bei diesem Kabinentyp nur eine “Streifenabsaugung“ in der Lackierphase möglich ist.
[0005] Bei wiederum einer anderen Variante einer bekannten Lackier- und Trocknungskabine sind zwei getrennte Bodenfiltergruppen (eine äußere und eine innere Filtergruppe) vorgesehen, über welche je nach Arbeitsphase (Lackieren oder Trocknen) die Luft abgesaugt wird, wobei während der Lackierphase die Absaugung der Luft nur über die äußere Bodenfiltergruppe erfolgt, wogegen während der Trocknungsphase die Absaugung über die innere Bodenfiltergruppe erfolgt. Die abgesaugte Luft wird durch eigene Bodentfilter gefiltert und über gesonderte Kanäle, die innerhalb der Bodengrube angeordnet sind, in das Zuluftaggregat rückgeführt und zusammen mit Frischluft erneut in Umlauf gebracht, wobei die Kanäle so montiert sind, dass innerhalb der Unterkonstruktion ein zusammenhängender Luftraum entsteht. Ein Nachteil dieser Systeme ist, dass sie nur in der Trocknungsphase Energieeinsparungen erzielen können, nicht aber in der Lackierphase.
[0006] Da in der Lackierphase 100% an Frischluft vom Freien angesaugt wird und diese über einen Wärmetauscher auf Lackiertemperatur erwärmt werden muss, ist in der Lackierphase ein dauerhafter und besonders großer Bedarf an Wärmeenergie gegeben. Stand der Technik ist es die notwendige Druckluft für den Spritzlackiervorgang über eine Versorgungsleitung zur Lackierpistole zu führen. Die Versorgungsleitung wird nach einer Vorlüftphase geöffnet und ermöglich das Lackieren. Da sich die Anlage in der Lackierphase befindet muss durchgehend 100% frische Zuluft vom Wärmetauscher erwärmt werden. Der Nachteil dieses Systems ist, dass eine dauerhafte Erwärmung von 100% Frischluft und somit ein hoher Energiebedarf, unabhängig von den tatsächlichen Arbeitsvorgängen und Tätigkeiten innerhalb der Kabine, besteht.
[0007] Die DE 9316880 U1 zeigt eine Belüftungseinrichtung für Lackierkabinen, die den Luftdurchsatz abhängig von der Betätigung einer Spritzpistole mittels einer Steuerung regelt. Wird die Spritzpistole an einem Aufhängehaken aufgehängt, so ist sie nicht einsatzbereit, und die Luftmenge des Luftdurchsatzes kann reduziert werden. Um zu verhindern, dass bei einer kurzzeitigen Unterbrechung des Lackiervorganges die Luftmengensteuerung sofort anspricht, kann eine Zeitverzögerungsschaltung vorgesehen sein, die die hohe Luftleistung für jeweils einen vorgegebenen Zeitraum (Nachlaufzeit) aufrechterhält und erst danach eine Reduzierung einleitet.
A ‚hes AT 528 072 B1 2026-01-15
Ss N
[0008] Die EP 1503868 B1 zeigt eine Lackier- und Trockenkabine mit zwei getrennten Bodenfiltergruppen, über welche je nach Arbeitsphase Luft innerhalb der Kabine absaugbar ist. Während einer Lackierphase erfolgt die Absaugung der Luft nur über die Lackier-Bodenfiltergruppe, während einer Trockenphase erfolgt die Absaugung über die Trocken-Bodenfiltergruppe. In der Trockenphase wird die Luft zudem durch einen Bodenfilter gefiltert und in ein Zuluftaggregat zurückgeleitet, woraufhin die abgesaugte Luft zusammen mit Frischluft wieder in die Kabine geführt wird.
[0009] Die US 2015273509 A1 zeigt eine Lackierkabine mit einer Lüftungsanlage. Es gibt sowohl einen Frischluft- als auch einen Zirkulationsbetrieb. Innerhalb der Lackierkabine können während eines Sprühvorgangs (spray cycle) ein erstes Temperaturniveau und während eines Trocknungsvorgang (bake cycle) ein zweites Temperaturniveau eingestellt werden. Der Wechsel zwischen diesen beiden Zuständen erfolgt durch den Wechsel zwischen Frischluft- und Zirkulationsbetrieb bevorzugt automatisch, wobei das Steuersignal von einem Durchflusssensor ausgeht, der die Durchflussrate der Luft zur Lackierpistole misst.
[0010] Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die vorstehend aufgezeigten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
[0011] Weiters soll eine kombinierte Lackier- und Trockenkabine gegenüber den bisher bekannten gattungsgemäßen Anlagen eine weitreichende Energieersparnis durch einen erhöhten Automatisierungsgrad sowie einen schonenderen und wirtschaftlicheren Betrieb und dadurch eine Verlängerung der Anlagenlebensdauer ermöglichen. Weiters ist eine Effizienzsteigerung bei zusätzlicher Verhinderung von Verschmutzungen im Bereich des Umluftsystems wünschenswert. Schließlich soll in der Lackierphase die Absaugleistung innerhalb der Kabine nicht beeinträchtigt werden und all dies soll bei freier Wahl des Aufstellungsortes der Aggregate möglich sein.
[0012] Die vorliegende Erfindung schlägt zur Lösung der gestellten Aufgaben eine kombinierte Lackier- und Trockenkabine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
[0013] Die Lackier- und Trockenkabine weist einen Kabinenkörper auf, der einen Innenraum definiert, in dem zwei getrennte Bodenfiltergruppen, vorzugsweise eine äußere Bodenfiltergruppe und eine innere Bodenfiltergruppe, angeordnet sind. Die Lackier- und Trockenkabine umfasst weiters ein mit einem Frischluftkanal verbundenes Zuluftaggregat, einen dem Zuluftaggregat nachgeschalteten Wärmetauscher, der über einen Zuluftkanal mit dem Innenraum kommuniziert, wobei die eine der zwei getrennten Bodenfiltergruppen, vorzugsweise die innere Bodenfiltergruppe, über einen Rückluftkanal mit dem Zuluftaggregat verbunden ist, und die andere der zwei getrennten Bodenfiltergruppen, vorzugsweise die äußere Bodenfiltergruppe, mit einem Abluftaggregat verbunden ist, eine Druckluftversorgungsleitung und eine daran anschlieRbare Lackierpistole.
[0014] Erfindungsgemäß wird die Lackier- und Trockenkabine betrieben, indem detektiert wird, ob eine Betätigung der Lackierpistole stattfindet, wobei bei Detektion einer Betätigung der Lackierpistole der Rückluftkanal für das Strömen von Luft gesperrt wird und der Rückluftkanal geÖffnet wird, wenn keine Betätigung der Lackierpistole detektiert wird.
[0015] Dieser Betrieb ist in der erfindungsgemäßen Lackier- und Trockenkabine implementiert, indem ein mit der Druckluftversorgungsleitung kommunizierender Lackiervorgangssensor, und eine mit dem Lackiervorgangssensor kommunizierende Steuerung vorgesehen sind, wobei die Steuerung anhand von Signalen des Lackiervorgangssensors detektiert, ob eine Betätigung der Lackierpistole stattfindet, wobei die Steuerung bei Detektion einer Betätigung der Lackierpistole den Rückluftkanal für das Strömen von Luft sperrt, und den Rückluftkanal öffnet, wenn sie keine Betätigung der Lackierpistole detektiert.
[0016] Um sicherzustellen, dass rückgeführte Luft aus dem Innenraum rein ist, ist bevorzugt vorgesehen, dass die Steuerung konfiguriert ist, den Rückluftkanal erst nach einer vorgegebenen Nachlüftzeit zu öffnen, wenn sie keine Betätigung der Lackierpistole detektiert.
[0017] Erfindungsgemäß weist der Lackiervorgangssensor einen Drucksensor auf, wobei ein
A ‚hes AT 528 072 B1 2026-01-15
Ss N
vom Drucksensor gemessener Druckabfall eine Betätigung der Lackierpistole indiziert. Zur Erhöhung der Sicherheit des Betriebs der Lackier- und Trockenkabine kann ergänzend vorgesehen sein, dass der Lackiervorgangssensor einen Durchflusssensor aufweist, wobei ein vom Durchflusssensor gemessener Luftdurchfluss, wenn er eine vorgegebene untere Grenze übersteigt, eine Betätigung der Lackierpistole indiziert.
[0018] Um die Temperaturunterschiede für die Luftführung in der Lackier- und Trockenkabine möglichst gering zu halten, ist es bevorzugt, wenn unterhalb der zwei getrennten Bodengruppen eine Bodengrube ausgebildet ist, die mit dem Abluftaggregat kommuniziert und in der der Rückluftkanal angeordnet ist.
[0019] Um die erfindungsgemäße Lackier- und Trockenkabine an unterschiedlichste Anwendungen anpassen zu können, ist es weiters bevorzugt, wenn das Mengenverhältnis der dem Zuluftaggregat durch den Frischluftkanal zuführbaren Frischluft und der dem Zuluftaggregat durch den Rückluftkanal zuführbaren Rückluft aus dem Innenraum verstellbar ist.
[0020] Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhaft veranschaulicht. Darin zeigen:
[0021] Figur 1 einen Grundriss einer erfindungsgemäßen kombinierten Lackier- und Trockenkabine;
[0022] Figur 2 die Funktionsweise der erfindungsgemäßen kombinierten Lackier- und Trockenkabine in der Lackierphase bei aktivem Lackiervorgang; und
[0023] Figur 3 die Funktionsweise der erfindungsgemäßen kombinierten Lackier- und Trockenkabine in einem Energiesparmodus der Lackierphase ohne aktiven Lackiervorgang oder in der Trocknungsphase.
[0024] Die in Fig. 1 dargestellte kombinierte Lackier- und Trockenkabine 100 weist einen Kabinenkörper 4 auf, der ein Gehäuse mit einem Innenraum 4a bildet. Den Boden der Kabine bildet eine umlaufende Abstandsfläche samt darin eingesetzten Gitterrosten 3, auf denen ein zu lackierender Gegenstand, der in den Figuren 2 und 3 beispielhaft durch ein zu lackierendes Kraftfahrzeug repräsentiert ist, abgestellt werden kann. Unter den Gitterrosten 3 befinden sich zwei getrennte Bodenfiltergruppen, nämlich eine äußere Bodenfiltergruppe 1 und eine innere Bodenfiltergruppe 2. Die äußere Bodenfiltergruppe 1 umgibt ringförmig die innere Bodenfiltergruppe 2. Der Kabinenkörper 4 ist über ein Einfahrtstor 5 zugänglich; in einer Seitenwand des Kabinenkörpers 4 befindet sich eine Gehtür 6.
[0025] Bezugnehmend auf die Figuren 2 und 3 weist die Lackier- und Trockenkabine 100 einen Frischluftkanal 7 mit einem Frischluftfiltter 7a zur Ansaugung von Frischluft mittels eines als Gebläse ausgebildeten Zuluftaggregats 10 auf. Das Zuluftaggregat 10 fördert die von ihm angesaugte Luft zu einem Wärmetauscher 11, wo sie auf die jeweils erforderliche Temperatur temperiert wird. Vom Wärmetauscher 11 wird die temperierte Luft über einen Zuluftkanal 22 durch Deckenfilter 17 hindurch nach unten in den Innenraum 4a des Kabinenkörpers 4 geblasen.
[0026] Am Boden des Innenraums 4a wird die gesättigte Luft durch die äußere Bodenfiltergruppe 1 hindurch mittels eines Abluftaggregats 9 abgesaugt und durch einen mit einem Abluftfilter 8a ausgestatteten Abluftkanal 8 ins Freie befördert.
[0027] In dem in Figur 2 dargestellten aktiven Lackiervorgang der Lackierphase wird die Lackierund Trockenkabine 100 in folgender Weise betrieben:
[0028] Während des aktiven Lackiervorgangs wird 100% Frischluft über den Frischluftkanal 7 angesaugt und, wie oben beschrieben, dem Innenraum 4a des Kabinenkörpers 4 zugeführt und anschließend durch die äußere Bodenfiltergruppe 1 hindurch mit Hilfe des Abluftaggregates 9 aus dem Innenraum 4a abgesaugt und über den Abluftkanal 8 ins Freie befördert. Die direkt über einer Bodengrube 18 der Lackier- und Trockenkabine 100 angeordnete äußere Bodenfiltergruppe 1, die in Figur 1 ringförmig dargestellt ist, ermöglicht ein gleichmäßiges Absaugverhalten. Zusätzlich kann die Absaugung der gesättigten Luft aus dem Innenraum 4a teilweise durch die innere Bodenfiltergruppe 2 hindurch erfolgen. Der verarbeitungsfertige Lack wird mittels einer druckluft-
A ‚hes AT 528 072 B1 2026-01-15
Ss N
betriebenen Lackierpistole 14 auf den zu lackierenden Gegenstand aufgetragen. Die Druckluft für die Lackierpistole 14 wird in einem Kompressor 19 erzeugt, der über eine Druckluftversorgungsleitung 20 mit der Lackierpistole 14 verbunden ist. In die Druckluftversorgungsleitung 20 sind ein Magnetventil 12 und ein Lackiervorgangssensor 13 integriert. Zur Vorbereitung eines Lackiervorgangs wird zunächst der Innenraum 4a für eine vorbestimmte Vorlüftzeit geöffnet. Nachdem die Vorlüftzeit verstrichen ist, öffnet das Magnetventil 12, wodurch die Druckluft aus dem Kompressor 19 zur Lackierpistole 14 freigeschaltet ist und ein Lackiervorgang gestartet werden kann. Anhand der Signale des Lackiervorgangssensors 13 kann detektiert werden, ob eine Betätigung der Lackierpistole 14 durch eine Bedienperson erfolgt und somit ein Lackiervorgang stattfindet. Zur Detektion eines Lackiervorgangs weist der Lackiervorgangssensor 13 einen Drucksensor auf, wobei ein vom Drucksensor gemessener Druckabfall eine Betätigung der Lackierpistole 14 und damit einen Lackiervorgang indiziert. Ergänzend kann der Lackiervorgangssensor 13 zur Detektion eines Lackiervorgangs einen Durchflusssensor aufweisen, wobei ein vom Durchflusssensor gemessener Luftdurchfluss, wenn er eine vorgegebene untere Grenze übersteigt, eine Betätigung der Lackierpistole 14 und damit einen Lackiervorgang indiziert. Idealerweise sollte die untere Grenze bei Null liegen. In der Praxis sind kleine Leckagen im Druckluftsystem nicht völlig auszuschließen, weshalb der Durchflusssensor möglicherweise einen geringen Luftdurchfluss misst, auch wenn die Lackierpistole 14 nicht betätigt wird. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, kann daher die untere Grenze auf einen Wert größer Null gesetzt werden. Es ist aus Sicherheitsgründen bevorzugt, wenn der Lackiervorgangssensor 13 sowohl einen Drucksensor als auch einen Durchflusssensor aufweist und beide ausgewertet werden.
[0029] Da die vollständige Lackierphase auch einige Zwischentätigkeiten, wie Vorbereitungsarbeiten oder Teilehandling beinhaltet, in denen die Lackierpistole 14 nicht betätigt wird, d.h. kein aktiver Lackiervorgang stattfindet, ergibt sich aus der Zeit der Zwischentätigkeiten für die gesamte Lackierphase ein Einsparungspotential von 15 bis zu 70% an Wärmeenergie.
[0030] Ist in der Lackierphase der aktive Lackiervorgang unterbrochen, d.h. die Lackierpistole wird nicht betätigt, so schaltet die Lackier- und Trockenkabine 100 automatisch in einen in Figur 3 dargestellten Energiesparmodus, in dem die durch den Innenraum 4a geführte Luft in einen Umluftbetrieb verwendet wird. Vorzugsweise erfolgt das Umschalten in einen Energiesparmodus erst nach Ablauf einer Nachlüftzeit, innerhalb der ein vorgegebener Luftwechsel, z.B. ein 5-facher Luftwechsel des Volumens des Innenraums 4a stattgefunden hat. In diesem Energiesparmodus wird die durch die innere Bodenfiltergruppe 2 hindurch abgesaugte Luft mittels der inneren Bodenfiltergruppe 2 gereinigt und über eigene Rückluftkanäle 21 dem Zuluftaggregat 10 zugeführt. Zusätzlich wird dem Zuluftaggregat 10 weiterhin Frischluft über den Frischluftkanal 7 zugeführt. Das Mengenverhältnis von Frischluft zu Rückluft am Zuluftaggregat 10 kann mittels der Steuerung 15 frei eingestellt werden. Beispielsweise kann der Rückluftanteil 85% der dem Zuluftaggregat 10 zugeführten Luftmenge und der Frischluftanteil 15% der dem Zuluftaggregat 10 zugeführten Luftmenge ausmachen. Das Gemisch aus Rückluft und Frischluft wird vom Zuluftaggregat 10 durch den Wärmetauscher 11 hindurch geblasen, dabei auf die vorgegebene Temperatur für den Lackiervorgang temperiert und durch den Zuluftkanal 22 und die Deckenfilter 17 hindurch wieder in den Innenraum 4a des Kabinenkörpers 4 in Umlauf gebracht. Da die Rückluft aus dem Innenraum 4a, wenn sie zum Zuluftaggregat 10 gelangt, fast noch die Lackiertemperatur des Lackiervorgangs aufweist, muss im Wärmetauscher 11 im Wesentlichen nur der Anteil der zugeführten Frischluftmenge auf die Lackiertemperatur für den Lackiervorgang temperiert werden, was eine hohe Energieeinsparung mit sich bringt. Die Lackiertemperatur für den Lackiervorgang kann beispielsweise mit 20°C vorgegeben werden. Die Rückluftkanäle 21 für die Rückführung der Luft zum Zuluftaggregat 10 sind unterhalb der inneren Bodenfiltergruppe 2 und der äußeren Bodenfiltergruppe 1 in der Bodengrube 18 montiert, in der eine ähnliche Temperatur herrscht wie in dem Innenraum 4a. Das Gemisch aus der angesaugten Frischluft und der Rückluft, d.h. die Umluft, sättigt sich beim Durchströmen des Innenraums 4a und wird - soweit es nicht wieder als Rückluft durch die innere Bodenfiltergruppe 1 und den Rückluftkanal 21 zum Zuluftaggregat 10 zurückgeführt wird, durch die äußere Bodenfiltergruppe 1 hindurch aus dem Innenraum 4a abgezogen, im Abluftfilter 8a gereinigt und über das Abluftaggregat 9 und den Abluftkanal 8 ins Freie ausgeschieden. Gemäß dem obigen Zahlenbeispiel beträgt der Anteil der ausgeschiedenen Abluft an
A ‚hes AT 528 072 B1 2026-01-15
Ss N
der Gesamtluftmenge, die den Innenraum 4a durchströmt, 15%, wobei dieser Anteil im Umluftbetrieb durch Frischluft ersetzt wird.
[0031] Bei Betätigung der Lackierpistole 14 schaltet die Steuerung 15 die Lackier- und Trockenkabine 100 wieder automatisch in den aktiven Lackierbetrieb zurück, indem dem Zuluftaggregat 10 100% temperierte Frischluft zugeführt und die Zuführung von Rückluft aus dem Innenraum 4a zum Zuluftaggregat 10 verhindert wird.
[0032] Nachdem die Lackierung des Gegenstands und damit die Lackierphase vollendet ist, erfolgt ein Trocknungsvorgang des lackierten Gegenstands im Innenraum 4a des Kabinenkörpers 4. In dieser Trocknungsphase wird der Luftdurchsatz durch den Innenraum 4a beibehalten. Die Durchströmung des Innenraums mit Luft erfolgt im Umluftbetrieb, wie oben anhand des Energiesparmodus der Lackierphase beschrieben. D.h. die den Innenraum 4a durchströmende Umluft wird über die mittig angeordnete innere Bodenfiltergruppe 2 abgezogen, gereinigt, über die Rückluftkanäle 21 zum Zuluftaggregat 10 zurückgeführt und zusammen mit einem Frischluftanteil aus dem Frischluftkanal 7 dem Wärmetauscher 11 zugeführt, wo sie auf eine Trocknungstemperatur temperiert und anschließend wieder über den Zuluftkanal 22 und die Deckenfilter 17 in den Innenraum 4a in Umlauf gebracht wird. Der Anteil von Rückluft zu Frischluft am Zuluftaggregat 10 ist über die Steuerung 15 frei einstellbar. Der Betrieb der Lackier- und Trockenkabine 100 in der Trocknungsphase entspricht somit dem Energiesparbetrieb der Lackierphase, mit dem Unterschied, dass die Trocknungstemperatur der Umluft im Allgemeinen wesentlich höher festgelegt wird als die Lackiertemperatur in der Lackierphase. Beispielsweise kann die Trocknungstemperatur 60°C betragen.
[0033] Durch die Größe und die für die meisten Anwendungen zweckmäßige mittige Anordnung der inneren Bodenfiltergruppe 2 erhöht sich die Luftgeschwindigkeit; gleichzeitig umströmt auch die angesaugte Frischluft bzw. die gefilterte Umluft die lackierten Flächen des Gegenstands im Innenraum 4a schneller, wodurch diese lackierten Flächen schneller abtrocknen.
[0034] Alle Prozessschritte werden über die softwaregesteuerte Steuerung 15 der kombinierten Lackier- und Trockenkabine 100 automatisch gesteuert und optional mittels eines Luftmengensensors 16 zusätzlich dauerhaft überwacht. Der Luftmengensensor 16 ist zweckmäßig im Zuluftkanal 22 zwischen dem Wärmetauscher 11 und dem Deckenfilter 17 angeordnet, er könnte beispielsweise aber auch am Zuluftaggregat 10 oder am Abluftaggregat 9 installiert sein. Der Luftmengenmesser 16 gibt der Steuerung 15 die Information, dass die Leistungen Zuluft, Abluft und Umluft übereinstimmen. Die Steuerung 15 ist vorzugsweise als speicherprogrammierte Steuerung ausgebildet und ist mit allen zur Durchführung der Prozessschritte relevanten Komponenten der Lackier- und Trockenkabine 100 verbunden, insbesondere mit dem Magnetventil 12, dem Lackiervorgangssensor 13, dem optionalen Luftmengensensor 16, den Antrieben des Zuluftaggregats 10 und des Abluftaggregats 9, der Temperatursteuerung des Wärmetauschers 11 und mit Aktuatoren für Klappen am Rückluftkanal 21.
Je nach Art und Ausführung der erfindungsgemäßen Lackier- und Trockenkabine 100 ergibt sich in der Lackierphase für die Zeiten, in denen kein aktiver Lackiervorgang erfolgt, d.h. die Lackierpistole 14 nicht von einer Bedienperson betätigt wird, eine große Energieeinsparung und darüber hinaus eine längere Lebensdauer der Lackier- und Trockenkabine 100, wodurch die Lackier- und Trockenkabine 100 insgesamt wirtschaftlicher betrieben werden kann als herkömmliche Anlagen. Das mit der erfindungsgemäßen Lackier- und Trockenkabine 100 erzielbare vorteilhafte Ergebnis ist eine weitreichende Schonung des Zuluftaggregats 10, des Wärmetauschers 11, der Frischluftfilter 7a, der Abluftfilter 8a und des Abluftaggregats 9, ein höherer Automatisierungsgrad, eine Erhöhung der Standzeit aller Komponenten und das bei einer gleichzeitigen Einsparung von bis zu 70% an Wärmeenergie bei nicht aktivem Lackiervorgang in der Lackierphase. Im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen sind für die erfindungsgemäße Lackier- und Trockenkabine 100 keine zusätzlichen Wartungsarbeiten erforderlich.
A ‚hes AT 528 072 B1 2026-01-15
Ss N
BEZUGSZEICHENLISTE
100 Lackier- und Trockenkabine 1 äußere Bodenfiltergruppe 2 innere Bodenfiltergruppe 3 Gitterrost
4 Kabinenkörper
4a Innenraum
5 Einfahrtstor
6 Gehtür
7 Frischluftkanal
7a Frischluftfilter
8 Abluftkanal
8a Abluftfilter
9 Abluftaggregat
10 Zuluftaggregat
11 Wärmetauscher
12 Magnetventil
13 Lackiervorgangssensor 14 Lackierpistole
15 Steuerung
16 Luftmengensensor
17 Deckenfilter
18 Bodengrube
19 Kompressor
20 Druckluftversorgungsleitung 21 Rückluftkanal
22 Zuluftkanal
Claims (7)
1. Lackier- und Trockenkabine (100) mit einem Kabinenkörper (4), der einen Innenraum (4a) definiert, In dem zwei getrennte Bodenfiltergruppen, vorzugsweise eine äußere Bodenfiltergruppe (1) und eine innere Bodenfiltergruppe (2), angeordnet sind, einem mit einem Frischluftkanal (7) verbundenen Zuluftaggregat (10), einem dem Zuluftaggregat (10) nachgeschalteten Wärmetauscher (11), der über einen Zuluftkanal (22) mit dem Innenraum (4a) kommuniziert, wobei die eine der zwei getrennten Bodenfiltergruppen, vorzugsweise die innere Bodenfiltergruppe (2), über einen Rückluftkanal (21) mit dem Zuluftaggregat (10) verbunden ist, und die andere der zwei getrennten Bodenfiltergruppen, vorzugsweise die äußere Bodenfiltergruppe (2), mit einem Abluftaggregat (9) verbunden ist, einer Druckluftversorgungsleitung (20) und einer daran anschließbaren Lackierpistole (14), einem mit der Druckluftversorgungsleitung (20) kommunizierenden Lackiervorgangssensor (13), und einer mit dem Lackiervorgangssensor (13) kommunizierenden Steuerung (15), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (15) anhand von Signalen des Lackiervorgangssensors (13) detektiert, ob eine Betätigung der Lackierpistole (14) stattfindet, wobei die Steuerung (15) bei Detektion einer Betätigung der Lackierpistole (14) den Rückluftkanal (21) für das Strömen von Luft sperrt, und den Rückluftkanal (21) öffnet, wenn sie keine Betätigung der Lackierpistole (14) detektiert, wobei der Lackiervorgangssensor (13) einen Drucksensor aufweist, wobei ein vom Drucksensor gemessener Druckabfall eine Betätigung der Lackierpistole (14) indiziert.
2. Lackier- und Trockenkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (15) konfiguriert ist, den Rückluftkanal (21) nach einer vorgegebenen Nachlüftzeit zu Öffnen, wenn sie keine Betätigung der Lackierpistole (14) detektiert.
3. Lackier- und Trockenkabine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lackiervorgangssensor (13) einen Durchflusssensor aufweist, wobei ein vom Durchflusssensor gemessener Luftdurchfluss, wenn er eine vorgegebene untere Grenze übersteigt, eine Betätigung der Lackierpistole (14) indiziert.
4. Lackier- und Trockenkabine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der zwei getrennten Bodengruppen eine Bodengrube (18) ausgebildet ist, die mit dem Abluftaggregat (9) kommuniziert und in der der Rückluftkanal (21) angeordnet ist.
5. Lackier- und Trockenkabine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mengenverhältnis der dem Zuluftaggregat (10) durch den Frischluftkanal (7) zuführbaren Frischluft und der dem Zuluftaggregat (10) durch den Rückluftkanal (21) zuführbaren Rückluft aus dem Innenraum (4) verstellbar ist.
6. Verfahren zum Betreiben einer Lackier- und Trockenkabine (100) mit einem Kabinenkörper (4), der einen Innenraum (4a) definiert, in dem zwei getrennte Bodenfiltergruppen, vorzugsweise eine äußere Bodenfiltergruppe (1) und eine innere Bodenfiltergruppe (2), angeordnet sind, einem mit einem Frischluftkanal (7) verbundenen Zuluftaggregat (10), einem dem Zuluftaggregat (10) nachgeschalteten Wärmetauscher (11), der über einen Zuluftkanal (22) mit dem Innenraum kommuniziert, wobei die eine der zwei getrennten Bodenfiltergruppen, vorzugsweise die innere Bodenfiltergruppe (2), über einen Rückluftkanal (21) mit dem Zuluftaggregat (10) verbunden ist, und die andere der zwei getrennten Bodenfiltergruppen, vorzugsweise die äußere Bodenfiltergruppe (2), mit einem Abluftaggregat (9) verbunden ist, einer Druckluftversorgungsleitung (20) und einer daran anschließRbaren Lackierpistole (14), dadurch gekennzeichnet, dass detektiert wird, ob eine Betätigung der Lackierpistole (14) stattfindet, wobei bei Detektion einer Betätigung der Lackierpistole (14) der Rückluftkanal (21) für das Strömen von Luft gesperrt wird und der Rückluftkanal (21) geöffnet wird, wenn keine Betätigung der Lackierpistole (14) detektiert wird.
71711
Ss N
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückluftkanal (21) nach einer vorgegebenen Nachlüftzeit geöffnet wird, wenn keine Betätigung der Lackierpistole (14) detektiert wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50181/2024A AT528072B1 (de) | 2024-03-01 | 2024-03-01 | Lackier- und Trockenkabine und Verfahren zu deren Betrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50181/2024A AT528072B1 (de) | 2024-03-01 | 2024-03-01 | Lackier- und Trockenkabine und Verfahren zu deren Betrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT528072A1 AT528072A1 (de) | 2025-09-15 |
| AT528072B1 true AT528072B1 (de) | 2026-01-15 |
Family
ID=97024905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50181/2024A AT528072B1 (de) | 2024-03-01 | 2024-03-01 | Lackier- und Trockenkabine und Verfahren zu deren Betrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT528072B1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9316880U1 (de) * | 1992-08-28 | 1993-12-23 | Feige, Alfred, 72644 Oberboihingen | Belüftungseinrichtung für Lackierkabinen o.dgl. |
| AT6259U1 (de) * | 2002-05-03 | 2003-07-25 | Krammer Rupert | Lackier- und trockenkabine |
| ITRM20060290A1 (it) * | 2006-06-01 | 2007-12-02 | Usi Italia S R L | Sistema di ventilazione per cabine di verniciatura zone di preparazione e simili |
| GB201213234D0 (de) * | 2012-07-25 | 2012-09-05 | Utting David J | |
| SE538643C2 (sv) * | 2015-09-29 | 2016-10-11 | Pivab Ab | Work booth safety system for an automotive body repair shop |
-
2024
- 2024-03-01 AT ATA50181/2024A patent/AT528072B1/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT528072A1 (de) | 2025-09-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3147613B1 (de) | Prozesskammer mit vorrichtung zum einblasen von gasförmigem fluid | |
| EP2844937B1 (de) | Anlage mit einer prozesskammer für werkstücke | |
| DE1915127C3 (de) | Vorrichtung zum Feststellen und Orten von undichten Stellen in Entstaubungsfilteranlagen | |
| DE102015008844A1 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden von Overspray und Oberflächenbehandlungsanlage | |
| DE2710254A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum belueften von farbspritzanlagen | |
| EP2814619B1 (de) | Verfahren zum behandeln von gegenständen und anlage hierfür | |
| EP2244840B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum zuführen von luft zu einem applikationsbereich einer lackieranlage | |
| EP3866985A1 (de) | Behandlungsanlage und behandlungsverfahren | |
| DE3640699C2 (de) | ||
| DE3208123A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum belueften von operationsraeumen | |
| AT528072B1 (de) | Lackier- und Trockenkabine und Verfahren zu deren Betrieb | |
| DE69320440T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung für die Behandlung von Arbeitsatmosphären mit einem Zyklon-Wärmeaustauscher | |
| DD229613A5 (de) | Vorrichtung zum auftragen von beschichtungsmedien | |
| DE102008013713A1 (de) | Lackieranlage | |
| EP2744602B1 (de) | Modularer spot-repair-platz | |
| EP1503868B1 (de) | Lackier- und trockenkabine | |
| DE19912361B4 (de) | Lackieranlage | |
| DE102021126089B3 (de) | Verfahren zur lastabhängigen Trocknereinstellung und Trockner | |
| DE10321924A1 (de) | Kabine zum Ausführen von Arbeiten an Objekten unterschiedlicher Größe | |
| EP0003970B1 (de) | Verfahren zum Lüften von Räumen sowie Lüftungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE867665C (de) | Farbnebel-Absauganlage | |
| DE4228660A1 (de) | Belüftungseinrichtung für Lackierkabinen o. dgl. | |
| CH644282A5 (en) | Spray booth for paint-spraying or varnishing which is provided with a ventilation device | |
| EP1386652B1 (de) | Vorrichtung zur Reinigung von Schlauchfiltern und Transportcontainer mit dieser Vorrichtung | |
| EP4656959A1 (de) | Rauchschutzanlage und verfahren zur rauchfreihaltung eines sicherheitsraums |