AT52687B - Verfahren zum Behandeln von Garnen durch Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren zum Behandeln von Garnen durch Flüssigkeiten.

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AT52687B
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Frederik Hayward Daniell
John Calder Hebden
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Frederik Hayward Daniell
John Calder Hebden
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  Verfahren zum Behandeln von Garnen durch Flüssigkeiten. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Behandlung von Garnen in Kops oder   Päckchen   beim Färben, Beizen und ähnlichen Prozessen, wie z. B. Oxydations-, Beiz-, Dämpf-, Trocken-, Waschund ähnliche Prozesse. 



   Die Erfindung ist in   Figez   3 und 4 näher erläutert, und zwar ist in Fig. 1 ein Garnhalter   oder Garnkops   von zylindrischer Form dargestellt, wobei das Garn auf ein Rohr B   gewunden ist,   weiches in der Längsrichtung bei   Ausübung   eines Druckes zusammenpressbar ist. Vorzugsweise wird ein Kopsrohr angewendet, welches aus einem biegsamen Rohr b von   durchlässigen   Fabrikat besteht, und   weiches   in seiner Ringform gehalten und gesichert wird durch eine Durckspirale o oder durch ein   gleichwertiges dur hbrochenes   oder geripptes Stützrohr, welches die Zusammenpressbarkeit in achsialer Richtung gestattet.

   Diese Rohrform wird besonders angewendet für Kopse, welche bis zu   grossem Durchmesser aufgewickelt sind.   und welche eine   grosse   Masse von Garn auf kleinstem   Raum     aufnehmen   können. 



   Es ist vorteilhaft,   das Garn   in grossen Volumen aufzuwinden, damit dasselbe ökonomisch 
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 eine grosse Zahl von Kops zur gleichen Zeit zu färben, und um einen   gleichmässigen Widerstand   für die Durchdringung der Flüssigkeit für alle Garnkopse zu erreichen, muss das Garn zu einer festen Masse zusammengepresst werden. Zu dem Zweck sind die einzelnen   Kopse oder Garnstücke   End an End oder Kopf an Kopf mit ihren zentralen Rohröffnungen in einer Linie ineinander- 
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 zu derselben Zeit unterworfen. 



   Fig. 2 zeigt eine Einrichtung, um die   Kopse.-1, A   in einer Vereinigung von dreien beim Färbeprozess zu   halten, ein perforiertes Rohr b   ist der Träger für die drei   Kopse.   An   einem   Ende des Rohres ist ein   Flansch oder Kopf/'angeordnet,   der durch eine Mutter gehalten wird, die   entweder aufgeschraubt oder in irgend   einer passenden Weise fest auf dem Rohr   P   sitzt. Am 

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 zusammenpressen. Die Enden des Rohres P werden dann mit passenden Ventilen in der Färbekammer verbunden und die Flüssigkeit in das Rohr gedrückt, von welchem es durch die Durchlochungen p austritt und zwischen die Spiralen c und die durchlässigen Tragmäntel b in die Garnmasse eindringt.

   Nachdem ein genügender Zufluss stattgefunden hat, werden die Ventile umgeschaltet, um die Flüssigkeit wieder abzulassen, entweder durch Druck oder durch Saugung. 



  Das Rohr P, welches diesen Zwecken dient, kann auch dazu benutzt werden, um Luft zum Trocknen der Kopse nach dem Färbeprozess hindurchzudrücken ; durch einfache Entfernung des   Flansches/"   können dann die Kopse   A   wieder voneinander getrennt werden. 



   Fig. 3 zeigt eine Methode, die Garne ohne Benutzung eines zentralen Rohres zu halten. 



  Bei dieser Anordnung sind die Kopse auf einer Stange r angeordnet, welche mit passenden Zentriereinrichtungen, z. B. Muffen   h,   versehen sind. Diese besitzen Arme i, die im Innern der Spirale c als Führung dienen und die Stange zentral zu den Kops halten.   Der Anschluss   für die Färbeflüssigkeit 
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 Kopse angeordnet sind, welche durch Schraubmuttern n die Kopse zusammenpressen. o ist das Zuführungsrohr für die Flüssigkeit, welches an l befestigt ist. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Behandlung von Garnen durch   Flüssigkeiten   unter Verwendung hohler. in der Längsrichtung zusammenpressbarer Garnträger, dadurch gekennzeichnet, das die Kopse derart aneinandergereiht   werden,   dass die   rohrformigen Garnträger   in einer Linie liegen und die Wickel sich mit ihren Bodenflächen gegenseitig abstützen, worauf die so erhaltene Garnmasse in der LängsrichtugnzusammengepresstundsodannderEinwirkungderFärbeflüssigkeitausgesetztwird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein perforiertes Rohr, auf welches die Garnträger aufgeschoben werden und welches das Knicken EMI2.3
AT52687D 1909-11-10 1909-11-10 Verfahren zum Behandeln von Garnen durch Flüssigkeiten. AT52687B (de)

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