AT526605B1 - Vorrichtung zum lageweisen Entstapeln eines Brettstapels - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum lageweisen Entstapeln eines Stapels aus Brettern (1) und aus mit gegenseitigem Abstand quer zu den Brettern (1) verlaufenden Stapelleisten (2) zwischen den einzelnen Brettlagen (4) mit einem den Brettstapel aufnehmenden, entsprechend dem Lagenabstand stufenweise höhenverstellbaren Hubtisch (3) und mit einer eine vom Brettstapel abgenommene Brettlage (4) einem Querförderer (6) aufgebenden Übergabeeinrichtung (7) beschrieben, die in Förderrichtung des Querförderers (6) ausgerichtete, zwischen einer eingeschobenen Übergabestellung und einer eine Brettlage (4) untergreifenden, ausgeschobenen Übernahmestellung längsverschiebbare Förderarme (10) mit einem ausschwenkbaren Mitnehmer (13) am freien Armende aufweist. Um einfache Konstruktionsbedingungen sicherzustellen, wird vorgeschlagen, dass die jeweils zwischen den beiden obersten Brettlagen (4) in die den Brettstapel mit einem Überstand durchsetzende Übernahmestellung ausschiebbaren Förderarme (10) ein Zugelement für den beim Einschieben der Förderarme (10) die Brettlage (4) von den Stapelleisten (2) abschiebenden Mitnehmer (13) bilden, der aus einer anschlagbegrenzten, ausgeschwenkten Mitnahmestellung gegen Federkraft in eine eingeschwenkte Schublage verschwenkbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum lageweisen Entstapeln eines Stapels aus Brettern und aus mit gegenseitigem Abstand quer zu den Brettern verlaufenden Stapelleisten zwischen den einzelnen Brettlagen mit einem den Brettstapel aufnehmenden, entsprechend dem Lagenabstand stufenweise höhenverstellbaren Hubtisch und mit einer eine vom Brettstapel abgenommene Brettlage einem Querförderer aufgebenden UÜbergabeeinrichtung, die in Förderrichtung des Querförderers ausgerichtete, zwischen einer eingeschobenen Ubergabestellung und einer eine Brettlage untergreifenden, ausgeschobenen Ubernahmestellung längsverschiebbare Förderarme mit einem ausschwenkbaren Mitnehmer am freien Armende aufweist.
[0002] Um Bretter lageweise von einem Brettstapel abnehmen und einem Querförderer zum Weitertransport aufgeben zu können, ist es bekannt (EP 0 038 432 A1), die jeweils oberste Brettlage durch eine Entstapelungseinrichtung vom Brettstapel abzuheben, um die abgehobene Brettlage von der Entstapelungseinrichtung durch quer zu den Brettern verlaufende Förderarme zu übernehmen und dem Querförderer zu übergeben. Die in Längsrichtung verschiebbar gelagerten Förderarme sind an ihren freien Enden mit einem ausschwenkbaren Mitnehmer versehen, sodass die in eine Ubernahmestellung ausschiebbaren Förderarme die angehobene Brettlage untergreifen und mithilfe der in der Ubernahmestellung ausschwenkbaren Mitnehmer von der Entstapelungseinrichtung abschieben. Die Entstapelungseinrichtung umfasst einen die Bretter einer zu entstapelnden Brettlage stirnseitig beaufschlagenden Schubkopf auf einer Stirnseite eines den Brettstapel aufnehmenden Hubtischs und eine Hubauflage für die über den Brettstapel vorstehenden Enden der durch den Schubkopf in Längsrichtung teilweise vom Brettstapel abgeschobenen Bretter auf der gegenüberliegenden Stirnseite des Hubtischs. Beim Anheben der Hubauflage werden somit die Bretter der teilweise abgeschobenen Brettlage endseitig angehoben, Sodass die Förderarme zwischen dem Brettstapel und der angehobenen Brettlage in die Ubernahmestellung ausgeschoben und die angehobenen Bretter auf den Förderarmen abgelegt werden können, um sie mit dem Einschieben der Förderarme in eine Ubergabestellung an den Querförderer zu übergeben. Da das Abheben der über die Stirnseite des Brettstapels vorgeschobenen Bretter der Brettlage unabhängig davon ist, ob zwischen den Brettlagen Stapelleisten als Abstandhalter vorgesehen sind, kann diese bekannte Vorrichtung zum Entstapeln von Brettstapeln mit oder ohne Stapelleisten zwischen den einzelnen Brettlagen eingesetzt werden.
[0003] Nachteilig ist allerdings, dass zum Abheben der Brettlagen vom Brettstapel ein erheblicher Konstruktionsaufwand erforderlich ist und dass über die Förderarme das Gewicht der Brettlagen abgetragen werden muss, was wiederum entsprechende Konstruktionsmaßnahmen nötig macht.
[0004] Bei einer anderen Vorrichtung zum Entstapeln eines Stapels aus unmittelbar aufeinander abgelegten Brettern (KR 20200062060 A) ruht der Stapel auf quer zu den Brettern verlaufenden Tragschienen auf, sodass das jeweils unterste Brett des Stapels mithilfe eines Förderarms vom Stapel weg entlang der Förderschienen verschoben wird. Der an einen Stellzylinder auf der den Tragschienen zugewandten Seite des Stapels angeschlossene Förderarm untergreift dabei den Stapel und zieht das jeweils unterste Brett des Stapels mit einem ausschwenkbaren Mitnehmer unter dem Stapel weg, sodass der Stapel schwerkraftbedingt um die Bretthöhe auf die Tragschienen abgesenkt wird. Es ist aber auch möglich, den Stellzylinder auf der von den Tragschienen abgewandten Seite des Stapels vorzusehen, wodurch der Förderarm von einem Zugelement zu einem Druckelement wird. Die Vereinzelung der Bretter durch ein Verschieben des jeweils untersten Bretts des auf den Tragschienen aufruhenden Bretterstapels bleibt jedoch gleich. Mit einer solchen Konstruktionsvorgabe ist ein Entstapeln von Brettern eines Bretterstapels unter Zwischenlage von Stapelleisten allerdings nicht möglich.
[0005] Um Dickentoleranzen gestapelter plattenförmiger Werkstücke beim Abschieben eines Teilstapels berücksichtigen zu können, ist es bekannt (EP 1 716 988 A1), die tatsächliche Höhe des abzuschiebenden Teilstapels mithilfe eines Sensors zu erfassen, um die Soll-Position des Hubtischs und der Abschiebeeinrichtung vorgeben zu können.
[0006] Schließlich ist es bekannt (DD 250514 A1), die Stapelleisten eines auf eine vorgegebene
Arbeitshöhe anhebbaren Schnittholzstapels beim Entstapeln mittels höhenverstellbarer Abstreifer an einem verfahrbaren Schlitten vom Stapel abzustreifen und einer Transport- oder Sammeleinrichtung zu übergeben.
[0007] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum lageweisen Entstapeln eines Brettstapels mit Stapelleisten zwischen den einzelnen Brettlagen so auszugestalten, dass ein sicheres, lageweises Entstapeln mit vergleichsweise einfachen, platzsparenden Konstruktionsmaßnahmen gewährleistet werden kann.
[0008] Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass die jeweils zwischen den beiden obersten Brettlagen in die den Brettstapel mit einem Uberstand durchsetzende Ubernahmestellung ausschiebbaren Förderarme ein Zugelement für den beim Einschieben der Förderarme die Brettlage von den Stapelleisten abschiebenden Mitnehmer bilden, der aus einer anschlagbegrenzten, ausgeschwenkten Mitnahmestellung gegen Federkraft in eine eingeschwenkte Schublage verschwenkbar ist.
[0009] Da zufolge dieser Maßnahmen die Bretter der zu entstapelnden Brettlage mithilfe der Förderarme auf den Stapelleisten vom Brettstapel auf den Querförderer abgeschoben werden können, ohne die Brettlage vorausgehend vom Brettstapel anheben zu müssen, brauchen über die Förderarme lediglich die zum Abschieben der Bretter entlang der Förderleisten erforderlichen Zugkräfte übertragen zu werden. Die dadurch ermöglichte, leichte Bauweise in Form von Zugelementen ist Voraussetzung für Förderarme, die in den durch die Stapelleisten bestimmten Spalt zwischen den Brettlagen in eine Ubernahmestellung ausgeschoben werden sollen und beim gegensinnigen Einschieben in die Ubergabestellung die Bretter der Brettlage durch die ausgeschwenkten Mitnehmer ohne Belastung durch das Brettergewicht entlang der Stapelleisten fördern können. Beim Ausschieben der Förderarme in die Ubernahmestellung werden die gegen Federkraft verschwenkbar gelagerten Mitnehmer beim Anschlagen an die Brettlage aus der ausgeschwenkten, anschlagbegrenzten Mitnahmestellung in eine eingeschwenkte Schublage gedreht, in der die Mitnehmer in den Spalt zwischen den Brettlagen eingeführt werden können, um nach der Freigabe durch die Brettlage wieder in die Mitnahmestellung auszuschwenken, damit beim gegensinnigen Einschieben der Förderarme in die Ubergabestellung die Mitnehmer kraftübertragend an dem Randbrett der Brettlage angreifen können.
[0010] Voraussetzung für ein störungsfreies Ausschieben der Förderarme in die Übernahmestellung durch den Spalt zwischen den beiden obersten Brettlagen ist eine entsprechende Ausrichtung dieses Lagenspalts gegenüber den Förderarmen. Hierfür ist es zweckmäßig, einen die Höhenlage des durch die Stapelleisten bestimmten Spalts zwischen den beiden jeweils obersten Brettlagen erfassenden Sensor zur Steuerung des Hubtischs vorzusehen.
[0011] Um die nach dem Abnehmen einer Brettlage frei auf der nächsten Brettlage aufliegenden Stapelleisten vom Brettstapel zu entfernen, kann ein entlang einer zur Längsachse des Hubtischs parallelen Führung verfahrbarer Schlitten vorgesehen werden, der einen der Höhe nach verlagerbaren Abstreifer für die Profilleisten trägt, die durch den Abstreifer auf der Brettlage zu einer Stirnseite des Brettstapels gefördert und in einen Sammelbehälter abgeworfen oder durch einen Förderer zu einer Sammelstelle transportiert werden.
[0012] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
[0013] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum lageweisen Entstapeln eines Brettstapels in einem schematischen Längsschnitt durch den Brettstapel, [0014] Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie Il-Il der Fig. 1, die
[0015] Fig. 3 und 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung der Vorrichtung in unterschiedlichen Zwischenstellungen der Förderarme in einem größeren Maßstab und
[0016] Fig. 5 einen Querschnitt der beiden obersten Brettlagen des Brettstapels ausschnittsweise mit in den Spalt zwischen den Brettlagen ausgeschobenen Förderarmen in unterschiedlichen Ausschublagen in einem größeren Maßstab.
[0017] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum lageweisen Entstapeln eines Stapels aus Brettern 1, die unter Zwischenlage von quer zu den Brettern 1 verlaufenden Stapelleisten 2 lageweise gestapelt sind, umfasst einen den Brettstapel aufnehmenden Hubtisch 3, der entsprechend dem durch die Dicke der Bretter 1 und der Profilleisten 2 bestimmten Lagenabstand stufenweise der Höhe nach verstellt werden kann, sodass die einzelnen Brettlagen 4 für ihr Entstapeln in eine vorgegebene, übereinstimmende Höhenlage angehoben werden können.
[0018] Im unmittelbaren Anschluss an eine Längsseite des Hubtischs 3 ist ein Gestell 5 vorgesehen, in dem einerseits ein Querförderer 6 und anderseits eine Übergabeeinrichtung 7 angeordnet sind, mit deren Hilfe die einzelnen Brettlagen 4 vom Brettstapel abgenommen und dem Querförderer 6 zum Weitertransport übergeben werden. Der Querförderer 6 umfasst beispielsweise mehrere über die Länge des Hubtischs 3 verteilte, endlos um Kettenräder 8 geführte Förderketten 9, was jedoch nicht zwingend ist.
[0019] Die Übergabeeinrichtung 7 weist ebenfalls über die Länge des Hubtischs 3 verteilte Förderarme 10 auf, die in quer zur Längsrichtung des Hubtischs 3 verlaufenden, zu den Brettlagen 4 und damit zur Aufnahmeebene des Hubtischs 3 parallelen Führungen 11 längsverschiebbar gelagert und an einen Stelltrieb 12, z. B. an einen umlaufenden Zugmitteltrieb, angeschlossen sind. Da der Hubtisch 3 so angesteuert wird, dass der sich zwischen den beiden jeweils obersten Brettlagen 4 des Brettstapels zufolge der zwischengelegten Stapelleisten 2 ergebende Spalt gegenüber den Führungen 11 ausgerichtet ist, können die Förderarme 10 aus einer eingeschobenen Übergabestellung mithilfe des Stelltriebs 12 durch den Spalt zwischen den beiden obersten Brettlagen in eine Ubernahmestellung ausgeschoben werden, in der die Förderarme 10 über den Brettstapel mit einem Uberstand vorstehen, wie dies die Fig. 2 und 5 zeigen.
[0020] Am freien Armende ist an den Förderarmen 10 ein Mitnehmer 13 angelenkt, der aus einer in der Fig. 5 strichpunktiert angedeuteten, anschlagbegrenzten Mitnahmestellung gegen Federkraft in eine in vollen Linien dargestellte Schublage eingeschwenkt werden kann, in der er durch den Spalt zwischen zwei Brettlagen 4 führbar ist. Die Mitnehmer 13 werden beim Ausschieben der Förderarme 10 an der Längskante des gestellseitigen Randbretts 1 der abzunehmenden Brettlage 4 gegen die Federkraft in die Schublage eingeschwenkt, aus der sie nach dem Durchtritt durch den Spalt zwischen den beiden Brettlagen 4 in der Übernahmestellung der Förderarme 10 in die anschlagbegrenzte Mitnahmelage federbedingt rückgeschwenkt werden.
[0021] Beim Einschieben der Förderarme 10 aus der Übernahmestellung schlagen die ausgeschwenkten Mitnehmer 13 an den Längsrand des Randbretts 1 auf der dem Gestell 5 gegenüberliegenden Seite des Brettstapels an und nehmen dieses Randbrett 1 mit, das auf den Stapelleisten 2 lastabtragend entlanggleitet, bis dieses Randbrett 1 an das benachbarte Brett 1 anschlägt und dieses mitgenommen wird. Die Bretter 1 der abzunehmenden Brettlage 4 schlagen somit nacheinander unter Mitnahme des jeweils anschlagenden Bretts 1 aneinander an, wie dies in der Fig. 3 angedeutet ist, sodass schließlich die aneinander anliegenden Bretter 1 der abzunehmenden Brettlage 4 gemäß der Fig. 4 auf den Querförderer 6 aufgeschoben werden. In der eingeschobenen Ubergabestellung der Förderarme 10 ist der Entstapelungsvorgang für die abgenommene Brettlage 4 abgeschlossen. Nach einer Entfernung der frei auf der nächsten Brettlage 4 aufliegenden Stapelleisten 2 und einem Anheben des Brettstapels um eine Brettlage 4 durch eine entsprechende Ansteuerung des Hubtischs 3, vorzugsweise mithilfe eines die Höhenlage des Spalts zwischen den beiden obersten Brettlagen 4 erfassenden Sensors, steht die Vorrichtung für die Abnahme der nächsten Brettlage 4 bereit.
[0022] Zur automatischen Entfernung der Stapelleisten 2 ist eine zur Längsachse des Hubtischs 3 parallele Führung 14 für einen Schlitten 15 vorgesehen, in dem ein Abstreifer 16, vorzugsweise in Form einer Bürste, höhenverstellbar gelagert ist. Nach der Abnahme einer Brettlage 4 durch die Übergabeeinrichtung 7 können somit die Profilleisten 2 nacheinander in Stapellängsrichtung von der nachfolgend abzunehmenden Brettlage 4 abgestreift und über eine Stirnseite des Brettstapels zur Sammlung oder zum Weitertransport abgeworfen werden.
[0023] Da die Brettlagen 4 auch bei ihrer Förderung durch die Förderarme 10 gewichtsabtragend auf den Förderleisten 2 aufruhen, können die Förderarme 10 als leichte Zugelemente ausgeführt
werden, die beispielweise in Form von Metallzungen durch den Spalt zwischen den beiden obersten Brettlagen 4 des Brettstapels geschoben werden können, um die abzunehmende Brettlage zu untergreifen und mithilfe der endseitigen Mitnehmer 13 entlang der Profilleisten vom Brettstapel abzuschieben.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum lageweisen Entstapeln eines Stapels aus Brettern (1) und aus mit gegenseitigem Abstand quer zu den Brettern (1) verlaufenden Stapelleisten (2) zwischen den einzelnen Brettlagen (4) mit einem den Brettstapel aufnehmenden, entsprechend dem Lagenabstand stufenweise höhenverstellbaren Hubtisch (3) und mit einer eine vom Brettstapel abgenommene Brettlage (4) einem Querförderer (6) aufgebenden Übergabeeinrichtung (7), die in Förderrichtung des Querförderers (6) ausgerichtete, zwischen einer eingeschobenen Übergabestellung und einer eine Brettlage (4) untergreifenden, ausgeschobenen Übernahmestellung längsverschiebbare Förderarme (10) mit einem ausschwenkbaren Mitnehmer (13) am freien Armende aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zwischen den beiden obersten Brettlagen (4) in die den Brettstapel mit einem Uberstand durchsetzende Übernahmestellung ausschiebbaren Förderarme (10) ein Zugelement für den beim Einschieben der Förderarme (10) die Brettlage (4) von den Stapelleisten (2) abschiebenden Mitnehmer (13) bilden, der aus einer anschlagbegrenzten, ausgeschwenkten Mitnahmestellung gegen Federkraft in eine eingeschwenkte Schublage verschwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Höhenlage des durch die Stapelleisten (2) bestimmten Spalts zwischen den beiden jeweils obersten Brettlagen (4) erfassender Sensor zur Steuerung des Hubtischs (3) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein entlang einer zur Längsachse des Hubtischs (3) parallelen Führung (14) verfahrbarer Schlitten (15) vorgesehen ist, der einen der Höhe nach verlagerbaren Abstreifer (16) für die Profilleisten (2) trägt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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