AT51837B - Feststellvorrichtung für elektromagnetische schlösser. - Google Patents

Feststellvorrichtung für elektromagnetische schlösser.

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AT51837B
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Jacob Vogt
Johann Kieser
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Jacob Vogt
Johann Kieser
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  Feststellvorrichtung für elektromagnetische Schlösser. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein von beliebiger Entfernung aus zu betätigendes Schloss, bei welchem in bekannter Weise das selbsttätige öffnen des einen, unter Federwirkung stehenden Tür-oder Torflügels erfolgen kann, sobald das am anderen Flügel befestigte   Schloss auf   irgend eine Art, beispielsweise durch einen elektrischen Strom. in Auslösestellung gebracht wird. 



   Das charakteristische Kennzeichen der vorliegenden Erfindung liegt nun darin, dass durch sichere Lagerung der   Drehriegetwetie   diese, wie dies bei den bis jetzt verwendeten Schlössern der Fall ist, nicht schon durch   irgendwelche Rüttelbewegung   die   Auslösung bewirken   kann ; ausserdem wird durch ein mehrfaches Hebelwerk, das in seiner Wirkung einem grossen Übersetzungsverhältnis gleichkommt, ein sicheres Auslösen erzielt. 



   In der Zeichnung ist Fig. l eine Vorderansicht bei abgenommener Deckplatte, Fig. 2 ein Querschnitt nach A-A der Fig.   t,   Fig. 3 veranschaulicht die   Auslösestellung   der inneren be-   weglichen Rchlossteile, während   die Fig. 3   n   und 4 Einzelheiten darstellen. 



   Aus der dargestellten heispielsweisen Ausführungsform ist zu ersehen, dass im Schlossgehäuse ein   Elektromagnet   1 angeordnet ist, dem gegenüber sich ein doppelarmiger, um einen Zapfen 2 drehbar gelagerter Ankerhebel 4 befindet. der unter der Einwirkung einer Feder 3 ständig vom Elektromagnet abgehoben gehalten wird. Der untere Arm des Ankerhebels trägt an seinem Ende eine Nase   5. auf   die sich ein einarmiger, um den Zapfen 6 drehbarer, längerer Hebel 7 stützt, wobei er durch eine Feder   8   in dieser Lage festgehalten wird.

   In eine in der Nähe des Zapfens 6 vorgesehene Vertiefung 9 des Hebels 7 legt sich das Ende des doppelarmigen. um den Zapfen 10 drehbar gelagerten und unter der Wirkung der Feder 12 stehenden Hebels 21 ein, dessen kürzeres Ende gabelförmig ausgebildet ist. um zwischen sich die Drehriegelwelle 11 aufzunehmen. 



   Um zu verhüten, dass diese letztere und mit ihr der Drehriegel 13 auf irgend eine Weise, 
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 Öffnen des Schlosses ermöglichen würde, sind an der Welle zwei gegenüberliegende Zapfen 14 vorgesehen, die in   entsprechende Ausnehmungcn 7J   der beiden Gabelarme 16 eingreifen. Die   beiden Gabelarme   besitzen auch noch geneigte Flächen 17 bzw. 17'längs denen die Zapfen 14 beim Verdrehen der Welle 11 geführt sind ;   ausserdem   besitzt jeder der   Gabelarme   je einen An- 
 EMI1.2 
 und zwar geschieht dies unter Einwirkung einer starken Pufferfeder oder dgl. Ein Verdrehen des Riegels 13 ist aber erst nach Freigabe desselben möglich, was z.

   B., wie im vorliegenden Falle, durch   Betätigung   eines in beliebiger Entfernung angebrachten Tasters oder dgl. geschieht, wodurch der bei den beiden   Klemmen   21   und 2J1 in   die Elektromagnetspulen eintretende Strom geschlossen wird. Hiedurch wird der Anker   J     angezogen,   der Hebel 7 kann von der Nase 5 des Ankerhebels abfallen und gibt dadurch auch den   Gabelhebet frei. Nun   kann die Pufferfeder des 
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 verhältnismäig langen Hebeln ein sicheres Auslösen bzw. Verdrehen des Drehriegels erzielt wird, welche Vorteile noch durch die trotz alledem sehr einfache Einrichtung des ganzen   Fen. schliessers   an Wert gewinnen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Feststellvorrichtung für elektromagnetische Schlösser, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehriegelwelle   (11)   durch Lagerung in dem gabelförmigen Ende des kurzen Armes eines unter Federwirkung stehenden und in Sperrstellung des Schlosses   festgehaltenen, döppelarmigen   Hebels   (21)   mit Hilfe von zwei gegenüberliegenden, in Schlitzen der Gabelarme eingreifende   Zapfen (14J   gegen jedweden unrechtmässigen Auslösungsversuch durch Erschütterungen und dgl. in sicherer Weise gehalten ist.

Claims (1)

  1. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gabelarm mit einer schrägen Führungsfläche (17 bzw. 17') und einem Anschlag (18 bzw. M) derart versehen ist, dass letzterer eine Verdrehung der Riegelwelle in einer, dem Sinne der auf diese wirken- den Feder (19) entgegengesetzten Richtung verhindert, während erstere bei Verdrehung der Riegelwelle (11) zur Führung der Zapfen (14) dient.
AT51837D 1910-07-14 1910-07-14 Feststellvorrichtung für elektromagnetische schlösser. AT51837B (de)

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