<Desc/Clms Page number 1>
Kinderwagen mit abnehmltar8m Wagenkorb.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kinderwagen mit abnehmbarem Wagenkorb. Die bisher bekannton Kinderwagen dieser Art haben den Nachteil, dass beim Abnehmen des Korbes vom Untergestell gewisse Handhabungen erforderlich sind, weiche das Aufsetzen und Herausnehmen des Korbes umständlich und zeitraubend gestalten und ausserdem den damit in der Regel betrauten Personen ungeläufig sind und schwer fallen. Ausserdem haben die bekannten Kinderwagen den Nachteil, dass infolge der Ausbildung der Verbindung von Korb und Untergestell nur ein bestimmter Wagenkorb verwendet werden kann, dass also eine Auswechselung des Wagenkorbes durch Einsätze anderer Art, wie Ein-oder Doppelsitz eines Sportwagens, eine Badewanne usw. unmöglich ist.
Die Erfindung bezweckt, die vorstehenden Nachteile zu beseitigen. " Dies wird dadurch erreicht, dass der zur Aufnahme des Korbes dienende Gestellrahmen eine der Gestalt des Korbes angepasste korb-oder ka ? tenähnliche Gestalt erhält, in welchen der Wagenkorb oder ein anderer ähnlicher Behälter eingesetzt oder aus demselben ohneweiters herausgenommen werden kann.
Ein Kinderwagen gemäss der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungbeispiel in verschiedenen Gebrauchsstellungen in Ansicht dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der mit dem Untergestell a verbundene Gestellrahmen b korb-oder kastenähnlich ausgebildet, und zwar in einer Gestalt, welche sich der Form des Korbes c im wesentlichen anpasst. Der Rahmen b kann aus lackierten Eisenstäben oder einem anderen geeigneten Material bestehen. In den Rahmen b, Fig. 2, wird der Korb c lose, Fig. 3, hineingesetzt, so dass der in Fig. 1 dargestellte Wagen gebildet wird. Es kann, falls es erforderlich sein sollte, auch eine leicht lösbare Sicherung zwischen Radgestell bzw. Rahmen und Korb angebracht werden. Soll beispielsweise das Kind von der Strasse in die Wohnung gebracht werden, so wird der Korb, z.
B. mittels der Handgriffe d, dl, aus dem Rahmen b herausgenommen und mit dem Kind nach oben getragen, während das unhandliche Radgestell im Erdgeschoss untergestell wird. Hei einer Bahnfahrt wurde das Radgestell als Gepäck aufgegeben und der Korb mit dem Kinde in das Abteil genommen werden können.
In der Wohnung kann der Korb c entweder auf ein zweites Radgestell oder auf ein anderes geeignetes Untergestell (Fig. 4) gesetzt werden. Auch kann der Korb unmittelbar auf den'Boden gestellt und nach Herausnahme der Kissen usw. als Behälter für Gegenstände beliebiger Art, wie z. B. Wäsche, verwendet werden. Zu diesem Behufe ist er zweckmässig mit seitlich ausziehbaren Füssen e (Fig. 5) versehen, welche ein Umkippen verhindern sollen.
Statt des in der Zeichnung abgebildeten Korbes kann auch ein solcher anderer Gestaltung angewendet werden, z B. könnte ein Behälter in Form einer Badewanne genommen werden, welche in gleicher Weise wie der Korb c in den Gitterrahmen b gemäss Fig. 2 eingesetzt werden kann. Bei den täglichen Spazierfahrten zu Hause wird die Wanne herausgenommen und nur zum Baden eingesetzt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.