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Die Erfindung bezieht sich auf ein Schutzgehäuse für eine Spritzgiessmaschine mit einem
Grundgerüst aus Stäben.
An sich geht die Entwicklung bei Spritzgiessmaschinen dahin, die aus Sicherheitsgründen notwendige Abdeckung aus Blechen zu gestalten, welche durch geeignete Profilierung selbsttragend sind. Allenfalls werden noch Schutzgitter in Form von Schiebetüren von einem durch Stäbe gebildeten Rahmen aufgenommen. Die Erfindung geht hingegen von einer wesentlich einfacheren Gehäuseform aus, welche überhaupt oder zumindest in wesentlichen Teilbereichen der Seitenwände durch aneinandergrenzende Rahmen gebildet ist. Die von den Rahmen umschlossenen Flächen können von durchsichtigen oder undurchsichtigen Scheiben abgedeckt sein.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass derart einfache Rahmenkonstruktionen zwar geringe Möglichkeiten zu phantasievoller Oberflächengestaltung bieten, jedoch in einfacher Weise die Anbringung von Zusatzgeräten erlauben. Hiezu ist lediglich vorzusehen, dass die Stäbe an der Aussenseite des Gehäuses mit in Richtung der Stäbe durchgehenden Profilierungen versehen sind.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, gegenläufig zur derzeitigen Entwicklung die Konstruktion in den Dienst der technischen Funktion und nicht primär der schönen Gestaltung zu legen, die Form also durch die Funktion zu bestimmen.
Im einfachsten Fall bestehen die Profilierungen aus hinterschnittenen Nuten zur Aufnahme des Kopfes von Schrauben bzw. von Muttern. An derartigen Schrauben können verschiedene Zusatzeinrichtungen, beispielsweise Tragkonsolen, Schutzblenden usw. montiert werden, wie anschliessend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert wird.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel in Schrägansicht von der Schliessseite der Maschine, Fig. 2 eine entsprechende Darstellung von der Spritzseite der Maschine aus, Fig. 3 ist ein vergrösserter Ausschnitt aus Fig. 2, und Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 3.
In Fig. 1 ist eine Spritzgiessmaschine bekannter Bauart lediglich durch die feststehende Formaufspannplatte 10 symbolisiert, an welcher sich im zusammengebauten Zustand die Schliesseinheit der Maschine anschliesst, wogegen die Einspritzung des Kunststoffes durch
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die zentrale Öffnung in der Formaufspannplatte 10 mittels einer in Fig. 1 hinter dieser
Formaufspannplatte angeordneten Dosier- und Einspritzeinrichtung erfolgt.
Das wesentliche Konstruktionselement des die Spritzgiessmaschine umgebenden Gehäuses sind aus Stäben 1 gebildete Rahmen. Zur Bildung eines Gerüstes besteht dabei die Möglichkeit, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, vollständige Rechteckrahmen entlang ihrer vertikalen Ränder miteinander zu verbinden. Die Rahmenöffnungen können durch undurchsichtige Scheiben 13 oder durch Glasscheiben verschlossen sein, entlang des durch die Rahmen gebildeten Gerüstes sind Schiebetüren 12 horizontal bewegbar angeordnet.
Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass die Stäbe 1 zumindest an der Aussenseite des Schutzgehäuses in Längsrichtung durchgehende Profilierungen aufweisen, damit an diesen Profilierungen Zusatzeinrichtungen befestigt werden können. Hierauf wird bei der Beschreibung von Fig. 2 im Detail eingegangen.
Fig. 2 zeigt zunächst eine gegenüber Fig. 1 vereinfachte Rahmenausbildung, bei welcher die im Eckbereich zusammenlaufenden horizontalen Stäbe 1 an einem vertikalen Stab 1 enden.
Da die Stäbe mit durchgehenden Nuten versehen sind, können in diesen die Köpfe von Befestigungsschrauben, sogenannte Nuten- oder Kulissensteine, entlang der Nuten 2 verschiebbar angeordnet werden. Mittels Schrauben 3 und Muttern 14 lassen sich nun an den Stäben 1 Zusatzeinrichtungen, wie etwa eine Tragkonsole 5 für ein Kühlgerät 9 anbringen.
Häufig ist es wünschenswert, im Entnahmebereich der Maschine, welcher durch ein verschiebbares Schutzgitter 12 abgedeckt ist, die Absperrung zu erhöhen. Diese Erhöhung ist sicherheitstechnisch notwendig, weil sonst ein Hineingreifen von Bedienungspersonen in den Gefahrenbereich möglich wäre. Andererseits wäre es unerwünscht, das gesamte Schutzgehäuse so hoch zu machen wie im Entnahmebereich. Dieses Problem wird bei der erfindungsgemässen Einrichtung elegant gelöst, indem im kritischen Bereich auf das Schutzgehäuse selbst oder auf die ebenfalls einen Rahmen aus Profilstäben aufweisende Schiebetüre eine hochstehende Blende 11 aufgeschraubt wird. Natürlich sind weitere Nutzungsmöglichkeiten der durch die Erfindung gegebenen Montagefunktion denkbar.
Fig. 3 zeigt im Detail die Befestigung der Tragkonsole 5 an einem vertikalen Stab 1. Diese Befestigung erfolgt an den Montageprofilen in durchaus üblicher Weise durch einen in einer der Nuten 2 verschiebbaren Schraubenkopf 4, wobei die Schraube 3 mittels der Mutter 14
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festgehalten wird. Aus Fig. 4 ist weiters ersichtlich, wie die durch die Stäbe 1 gebildeten Rahmen zur Aufnahme von Abdeckungen 13 herangezogen werden können.