AT252306B - Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Lokomotiven - Google Patents

Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Lokomotiven

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AT252306B
AT252306B AT365365A AT365365A AT252306B AT 252306 B AT252306 B AT 252306B AT 365365 A AT365365 A AT 365365A AT 365365 A AT365365 A AT 365365A AT 252306 B AT252306 B AT 252306B
Authority
AT
Austria
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frame
ventilation
vehicles
vehicle
grilles
Prior art date
Application number
AT365365A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Kneuttinger
Wilhelm Ing Preus
Original Assignee
Rheinstahl Henschel Ag
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Description


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  Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen
Lokomotiven 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Lokomotiven. Solche Lüftungsgitter sind mit einer vorderen ersten und dahinter angeordneten zweiten Reihe senkrechter, im Querschnitt winkelförmig ausgebildeter und mit Abstand zueinander auf Lücke stehender Lamellen ausgestattet, wobei die äussere Lamellenreihe etwas über die Fahrzeugwand hinausragt. 



   Die im Rahmen sitzenden Lamellen haben   V-förmigen   Querschnitt und stehen auf Lücke miteinander zugekehrten Winkelöffnungen. Die Winkelschenkel übergreifen einander und haben eine bestimmte Winkelöffnung, die von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängig ist und sich auf empirischem Wege ermitteln lässt. Das ganze Lüftungsgitter liegt bündig in der Fahrzeugwand, jedoch ragt die aussen liegende Lamellenreihe etwas über die Fahrzeugaussenfläche hinaus. 



   Diese Lüftungsgitter haben den Nachteil, dass sich in den Profilstäben im Laufe der Zeit viel Schmutz ansammelt, der sich verhärtet und daher nur mit scharfen Werkzeugen mühevoll abgekratzt werden kann. 



  Die Schmutzauflage   erreicht einesolche Dicke, dass   der Durchgangsquerschnitt nahezu auf die Hälfte verringert wird. Dadurch wird das Winkelprofil stark verändert und verliert seine Wirkung dementsprechend. 



  Bei fest eingebauten,   z. B.   eingeschweissten   Lüftungsgittern   tritt daneben der weitere Nachteil ein, dass bei Verformungen   des Fahrzeugkastenaufbaues die Verformungen bis in   die Lüftungsgitter gehen, so dass zur Erneuerung die Gitter ganz oder teilweise herausgebrannt werden müssen. 



   Es sind auch Lüftungsgitter bekannt, die in Form von   KühlertUren   zweiteilig und aufklappbar eingerichtet wurden, um die Gitter nach Öffnen der Kühlertür von aussen leichter reinigen zu können. Dies hatte bezüglich der Reinigung gewisse Vorteile, aber   Kühlertüren,   die als Hälfte des vollständigen Lüftungsgitters ausgebildet waren, sind gewichtsmässig schwer, was ihre Herstellung verteuert. Hier setzt die Erfindung ein. 



   Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass das Lüftungsgitter aus einem inneren, fest in der Fahrzeugwand eingebauten Rahmen mit den inneren Lamellen und einem an diesem Rahmen, mit Hilfe von Scharnieren um eine waagrechte Achse nach aussen abklappbar befestigten äusseren Rahmen mit den daran befestigten äusseren Lamellen besteht. 



   Die Lüftungsgitter nach der Erfindung sind also auch unterteilt, aber um eine waagrechte Achse nach aussen, unten oder oben abklappbar, so dass sie zur Reinigung leicht zugänglich sind. 



   In den Figuren der Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, doch soll die Erfindung nicht auf diese Möglichkeit ihrer Verwirklichung beschränkt bleiben. 



   Fig. l zeigt das in der Fahrzeugwand eingebaute Lüftungsgitter in Ansicht, Fig. 2 einen Horizontalschnitt mit äusserer und innerer Lamellenreihe. Fig. 3 die Lamellenprofile im Rahmenquerschnitt und Fig. 4 das Lüftungsgitter in einer Seitenansicht mit aufgeklapptem äusserem Rahmen. 



   Das Lüftungsgitter 1 besteht aus dem inneren Rahmen 2 mit den inneren senkrecht stehenden Lamellen 3, der fest in die Seitenwand 4 eines Fahrzeuges eingebaut ist. Der äussere Rahmen 5 mit den äusseren Lamellen 6 ist mit Hilfe von Scharnieren 7 am inneren Rahmen 2 befestigt. Im 

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 geschlossenen Zustande wird der äussere Rahmen 5 mit Hilfe von Schraubenbolzen 8 oder andern Mitteln gegen den inneren Rahmen 2 herangezogen und befestigt, so dass die inneren und äusseren Lamellen 3 und 6 die Normalstellung zueinander einnehmen. 



     Nach Aufklappen des äusseren Rahmens   5 sind diesenkrechtstehenden Lamellen in beiden Rahmenteilen leicht zugänglich und zu reinigen. Bei grösseren und breiteren Lüftungsgittern ist der äussere Rahmen 5   in zwei oder mehrere Einheiten unterteilt, wobei die äusseren Lamellen   6 jeweils in den unterteilten Einheiten fest eingebaut sind. Dadurch ist die Bedienung beim Reinigen der Lüftungsgitter, aber auch der Einbau in das Fahrzeug erleichtert. 



   Die Vorteile des erfindungsgemässen Lüftungsgitters bestehen neben der Möglichkeit der guten Zugänglichkeit besonders noch darin, dass die beiden Rahmenteile für sich ohne Schwierigkeit anzufertigen sind, wodurch sich die Herstellungskosten wesentlich verringern. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Lokomotiven, mit einer vorderen ersten und dahinter angeordneten zweiten Reihe senkrechter, im Querschnitt winkelförmig ausgebildeter und mit Abstand zueinander auf Lücke stehender, in Rahmen eingebauter Lamellen, wobei die äussere Lamellenreihe etwas über die Fahrzeugwand hinausragt, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftunggitter   (1)   aus einem inneren, fest in der Fahrzeugwand (4) eingebauten Rahmen (2) mit den inneren Lamellen (3) und einem an diesem Rahmen, mit Hilfe von Scharnieren (7) um eine waagrechte Achse nach aussen abklappbar befestigten äusseren Rahmen (5) mit den daran befestigten äusseren Lamellen (6) besteht.

Claims (1)

  1. 2. Lüftungsgitter für Fahrzeuge nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere aufklappbare Rahmen (5) zugleich mit dem inneren Rahmen (2) an der Fahrzeugwand (4) durch gemeinsame Schrauben (8) befestigt ist.
AT365365A 1965-04-21 1965-04-21 Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Lokomotiven AT252306B (de)

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