AT507416A4 - Verfahren zur herstellung eines tattoos - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects

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  • Cosmetics (AREA)

Description


  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Tätowieren einer tierischen Haut. 

  
Tattoos sind seit jeher ein beliebter Körperschmuck. Quer durch alle sozialen Schichten gibt es Menschen, die sich bewusst für ein Tattoo entscheiden, auch wenn dies bedeutet, dass sie es bis an ihr Lebensende an einer bestimmten Stelle ihrer Haut tragen müssen. 

  
Dann gibt es Menschen, die gerne ein Tattoo hätten, sich aber entweder nicht getrauen sich eines stechen zu lassen aus Angst vor den damit verbundenen Schmerzen, oder eben nicht bereit sind, sich für die Ewigkeit "brandmarken" zu lassen. 

  
Viele dieser Tattoos sind kleine Kunstwerke und Fotos ebendieser nach der Tätowierung können nicht den eigentlichen Effekt jenes Tattoos wiedergeben. 

  
Da Tattoos meist auch intime Kunstwerke sind, welche die tätowierte Person nur mir einem beschränkter! Personenkreis teilt, sei es aus privaten oder beruflichen Gründen, ist es vielen Interessierten nicht gegönnt, sich diese Tattoos anzusehen, um die Feinheiten der Tätowierkunst bestaunen zu können. 

  
Um es den oben beschriebenen Personen zu erleichtern, ebenfalls ein Tattoo zu bekommen, wird anstelle der menschlichen Haut eine tierische Haut mit einem Motiv tätowiert. 

  
Es zeigt: 

  
Fig. 1 eine aufgespannte tierische Haut auf einer Unterlage 

  
Eine frische tierische Haut (1) wird z.B. mittels eines Hautmessers vollständig von Fett befreit. Am besten geeignet ist eine Schweinehaut, weil diese der menschlichen Haut rein optisch am meisten ähnelt. Es kann aber jede andere tierische Haut verwendet werden. Je nach verwendeter Tätowiertinte ergeben sich die verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten. Z.B. helle Haut, dunkle Farben, dunkle Haut, helle Farben, ... 

  
Die Oberfläche der Haut (1) wird mit einem Lösungsmittel z.B. Alkohol behandelt, um das restliche Fett zu entfernen. Anschliessend wird die Haut (1) auf einer Unterlage (2) mit Befestigungsmittel (3) befestigt. 

  
Nun ist die Haut (1) für das Tätowieren vorbereitet. Ob das Motiv mittels Körperstifte vorgezeichnet wird oder mittels Freihand aufgebracht wird, bleibt dem Anwender selbst überlassen. Jedes bekannte Tätowierverfahren ist anwendbar. 

  
Nachdem die Haut tätowiert worden ist, muss sie getrocknet werden. Entweder mehrere Wochen in einem dunklen, luftigen Raum oder anderweitig. Wichtig ist der Schutz vor Licht in der Trocknungsphase.  Wenn die Haut (1) getrocknet ist, wird sie von der Unterlage (2) gelöst und mit einem Konservierungsmittel behandelt. Z.B. kann die Haut mehrere Male mit einem Klarsichtlack bestrichen werden. 

  
Anschliessend wird die Haut (1) in eine luftdichte Präsentationsvorrichtung, z.B. einem Bilderrahmen appliziert. Dabei kann die Haut auf verschiedene Arten (Nägel, Schrauben, Kleber, ...) befestigt werden.

Claims (8)

Ansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- Bereitstellen einer frischen, tierischen Haut (1),
- Befreien der tierischen Haut (1) von Fett,
- Entfernung des restlichen Fettes der Haut (1) mit einem Lösungsmittel,
- Befestigen der tierischen Haut (1) auf einer Unterlage (2) mittels Befestigungsmittel (3),
- Aufbringen des Tattoos auf bekannte Art und Weise,
- Trocknen der tierischen Haut für einen bestimmten Zeitraum,
- Konservieren der tierischen Haut (1),
- Applizieren der tierischen Haut (1) in einer Präsentationsvorrichtung.
2. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die tierische Haut (1) eine Schweinhaut ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (3) lösbar sind.
4. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel Alkohol ist.
5. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknung Iichtgeschützt statt findet.
6. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konservierung mittels mehrmaligen Bestreichens mit einem Klarsichtlack erfolgt.
7. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsentationsvorrichtung luftdicht ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines Tattoos nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsentationsvorrichtung ein Bilderrahmen ist.
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