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Turbinenschaufel mit Querstegen aus Blech.
Turbinenschaufeln mit Querstegen zur Unterteilung des Radkranzes in konzentrische Schaufelkränze sind bekannt. Die Unterteilung wurde bisher auf verschiedene Arten hewirkt. So wurde z. B. der Schaufelkranz mitsamt den ringförmigen Querwänden aus einem Stück durch Guss hergestellt ; auch wurden die einzelnen Schaufeln durch Ausfrässen mit Rippen versehen, oder aber es wurden die Rippen in Form von Bandstreifen über die Schaufeln gestülpt oder seitlich in Schlitze eingesteckt.
Alle diese bisher bekannten Herstellungsarten haben sich wegen der ihnen anhaftenden Unzuträglichkeiten wenig in die Praxis einführen können. Aus einem Stück gegossene Radkränze können nicht genügend hearbeitet werden; die Fräsarboit an den einzelnen Schaufeln aber ist kostspielig und zeitraubend und dns Einbringen und Befestigen von Randstreifen in den Schaufelkranz ist kaum durchführbar, wo) die Schaufelschtitze tief eingeschnitten werden müssen, damit die Querrippen die Höhlung der Schaufeln ausfüllen, wodurch der Schaufetkörper zu sehr geschwächt wird.
Nach der Erfindung sollen die Qoerstege mi ! Zapfen oder Ansätzen in Einschnitte des einzelnen Schaufelkörpers freischwebend eingesetzt und befestigt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindllngsgegenstand \eranschauiicht, und zwar zeigt : Fig. 1 einen Schnitt durch eine Anzahl von Srhaufnlkörpern mit eingesetzten Stegen ver- schiedener Formen. Fig. 2 einen Steg in Ansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach x - x durch die Hefestigungsstellen zwischen Schaufelkörper und Steg, Fig. 4 die Vorderansicht, Fig. f) die Seitenansicht einer derartigen Schaufel.
Die Verbindung der mit Zapfen oder Ansätzen versehenen Querstege in Einschnitten des Schaufelkörpers kann in beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise wie bei der in Fig. 1 dargestellter Ausführungsform durch Einschlitzen des Schaufelkörpers und Einstecken der Stege in diese Schlitze.
Dabei kann (entsprechend der Anordnung I und II) der Schlitz bogenförmig so eingefräst werden, dass der Steg mit seinem Ansatz an den Rändern tiefer eingreift als in der Mitte oder er kann (entsprechend III) eine Einfräsuing erhalten. die auf dem Grund geradlinig verläuft, wobei die Eingriffsstelle an den Ecken der Schaufeln noch tiefer werden Die Einfräsung kann aber auch (entsprechend 11') nur an den Ecken erfolgen, so dass die Stege nur hier in die Schaufelkörper eingreifen, wodurch die Festigkeit des Schaufolkörpers fast ungestört erhalten bleibt. Die Stege können dabei an ihrer vorderen Kante so gestaltet sein, dass sie sich nur gegen den Rücken der nächsten Schaufel stützen.
Sie können aber auch (entsprechend I) mehr oder weniger in den Rücken dieser Schaufel eingreifen.
DieeinzelnenStegewerdenaufirgendeineWeiseausBlechoderblechartigem Matorial besonders hergestellt und mit Zapfen oder Ansätzen bzw. Fortsatzen versehen.
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anbringen; bei Blechschaufeln z. B. in der Mitte.
Eine fortige Schaufel A mit Querstegen B ist in Fig. 4 und 5 dargestellt. Der unterste der vier Stege ist für den Fall crforderlich, dass man von Zwischenstücken zwischen den einzelnen Schaufelkörpern, die ihren Abstand sichern sollen, absehen will.