AT50142B - Verfahren zum Reduzieren von Erzen, insbesondere von Eisenerzen - Google Patents

Verfahren zum Reduzieren von Erzen, insbesondere von Eisenerzen

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AT50142B
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James Henry Reid
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James Henry Reid
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  Verfahren zum Reduzieren von Erzen,   insbesondere von Eisenerzen   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfal ren zur Behandlung und zum Raffinieren von Erzen und Metallen, nach welchem nicht   gewünschte   Metalle bei gleichzeitiger Reduktion ausgeschieden werden. 



   Das Neuartige der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass bei der Anwendung des Verfahrens zum Raffinieren von Eisen oder ähnlichem Metall das durch die bekannte   Erzbehandlung   in einem Ofen gewonnene Produkt nachher noch in einen rotierenden Konverter gebracht und bewegt wird, wo die oberste Schicht einer   Exhaustwirkung   ausgesetzt wird, um das Produkt noch weiter zu reduzieren und eine vollständige Entgasung des Metalles zu erzielen. 



   In der Zeichnung sind die zur Anwendung des Verfahrens nötigen Einrichtungen dar- 
 EMI1.1 
 Fig. 2 einen Vertikalsehnitc durch den Konverter allein, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Konverterboden, Fig. 4   e'. nen Schnitz   nach 2-2 der Fig. 2. 



   Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Apparat ist besonders für das Raffinieren von Eisen oder dergl. verwendbar. Der eigentliche   Ofenkörper.   1 trägt die Elektroden B. den   Zuführung-   trichter C und stützt sich auf die feuerfeste Bodenplatte D. In der Ofenwand ist eine Reihe von Öffnungen   M   unterhalb der Elektroden   vorgesehen, zwecks Einführung   eines   gasförmigen   Reagens, das seinerseits durch den Kanal 11 zugeleitet wird. Mit 12 ist der   Abstielt am Boden   des Ofens bezeichnet, der durch eine Rinne 13 mit einem rotierenden Konverter E in Verbindung steht.

   Der Konverter rotiert um seine   fe 'echte Achse auf Laufrollen 14,   die an   Lagerarmcn 7-' !   im Boden des Konverters sitzen auf einer kreisförmigen Bahn 16 (Fig. 2). Unten am Boden des Konverters sitzt ein Zahnkranz 17, welcher mit einem Zahnrad 18 kämmt. Letzteres erhält seine 
 EMI1.2 
 doppelten Boden sind eine Anzahl von feinen   Öffnungen 32 vorgesehen.   Auf dem doppelten Boden ist eine Spirale 29 (Fig. 4) angebracht, wogegen an den Seiten der Konverterwandung   schräg   
 EMI1.3 
 Apparates ist folgende :   Das   zu behandelnde. Erz, beispielsweise Eisenoxyd, wird in den Trichter C eingebracht. 



  Es fällt dann auf die gegeneinander geneigten Elektroden B. woselbst es im Lichtbogen schmilzt. 
 EMI1.4 
 

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 des Inhaltes der absaugenden Wirkung   dos   Rohres 27 ausgesetzt wird. Es erfolgt dabei eine innige Mischung in der Masse gelösten Kohlenoxydes mit dem Eisenoxyd, wodurch dieses vollständig reduziert und die   entstehenden Kohlendioxyd-oder-Monoxydgase   frei werden, die dann durch das Rohr   25   abgesaugt werden. Wenn das mit dem aus den Ofen   A   erhaltene Produkt in den Konverter zugeführte Kohlenmonoxydgas nicht genügt, dieses zu reduzieren, setzt man zweckmässigerweise durch das Rohr 28 und den doppelten Boden 26 noch etwas frisches Gas zu.

   Will man Nickel-oder Chromstahl erzeugen, so werden die betreffenden Elemente eingebracht, um sich mit dem geschmolzenen Metall zu mischen. Am Ende des Verfahrens wird das fertige Produkt   dur h den Abstich 33   entfernt.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zum Reduzieren von Erzen, insbesondere von Eisenerzen, dadurch gekennzeichnet, dass geschmolzenes in bekannter Weise mittels reduzierender Gase im Gegenstrom vorrt-duziertes Erz in einem rotierenden Gefäss einer Saugwirkung ausgesetzt und gegebenenfalls gleichzeitig noch mit Kohlenoxyd unter Druck behandelt wird.
AT50142D 1909-04-09 1909-04-09 Verfahren zum Reduzieren von Erzen, insbesondere von Eisenerzen AT50142B (de)

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