DE239203C - - Google Patents

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DE239203C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/12Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in electric furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys

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Description

.ISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reduzieren von Erzen und bezweckt, gewisse Verunreinigungen aus den Erzen zu entfernen, indem dem reduzierenden Gase die Möglichkeit gegeben wird, alle Teile des zu behandelnden Stoffes zu erreichen. Bei der Reduktion von Eisenerz ist es schwierig, zu verhindern, daß eine gewisse Menge von Kohlenmonoxydgas, welches bei der Reaktion erzeugt wird, in
ίο dem Metall verbleibt, wodurch dieses verschlechtert wird.
Diese Schwierigkeit wird nach der Erfindung dadurch überwunden, daß das reduzierende Gas dem Erz zugeführt wird, wenn dasselbe sich in der Form eines dünnflüssigen Stromes befindet, wobei das Reduktionsmittel gasförmig ist. Gleichzeitig wird nach der Erfindung in dem Ofen eine Saugwirkung ausgeübt, um aus dem Erz alles Kohlenmonoxyd herauszuziehen. Zwar vermindert diese Saugwirkung notwendigerweise den Druck des reduzierenden Gases, jedoch kann die Menge desselben entsprechend vermehrt werden, um diese Druckverminderung auszugleichen.
In dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung ist Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch einen elektrischen Ofen und Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1.
Der Ofen A ist mit den Elektroden B ausgestattet, die Regulatoren C besitzen, nach der Mitte des Ofens gerichtet sind und so einen Schmelztiegel für das Erz bilden. Der Bodenteil des Ofens, in welchen das geschmolzene Metall fließt, ist mit einer Bekleidung D aus feuerfestem Material und mit einer Ausflußöffnung 10 versehen. Das Material wird durch einen Trichter E in den Ofen eingebracht, in dessen oberem Ende ein Abzugsrohr jF vorgesehen ist, welches zu irgendeiner Saugvorrichtung führt. Um das flüssige Metall mit einem reduzierenden oder reinigenden Gase zu behandeln, sind eine Anzahl Öffnungen 11 in den Wänden des Ofens unterhalb der Elektroden angebracht, durch welche das Gas hindurchgelassen wird. Dasselbe strömt durch einen Ringkanal 15, der an der Platte 12 ausgebildet ist, die mit einer Anzahl von Öffnungen versehen ist und an den Seiten des Ofens von einem Ringflansch 14 getragen wird. Die Platte kann so eingestellt werden, daß die Auslässe 13 in jedem gewünschten Maße mit den Öffnungen 11 sich decken.
Bei der Ausführung des Verfahrens wird das Erz in den Trichter E eingeführt und fällt in einem ununterbrochenen Strome in den von den schrägen Elektroden gebildeten Schmelztiegel, wo es vom Lichtbogen geschmolzen wird, einen kleinen Tümpel bildet und durch die Zwischenräume zwischen den Elektroden ununterbrochen nach unten fließt. Das Erz wird hierbei durch die Kohle der Elektroden und durch den Gasstrom reduziert; die Schlacke mit dem reduzierten Metall sammelt sich zusammen auf dem Boden des Ofens an. Das Gas oder die Luft, welche bei der Erzbehandlung gebraucht wird, wird durch die Öffnungen 11 eingeführt und umstreicht den Erzstrom, wenn er nach dem Boden des Ofens fällt, und wird längs desselben infolge der durch das Rohr F ausgeübten Saugwirkung herausgezogen.
Die Wirkung dieses das Metall umspülenden
Gases hängt von der Natur desselben ab. Durch Luft könnte man beispielsweise eine Oxydation hervorrufen, während eine Reduktion durch Anwendung von Kohlenstoffmon-5 oxyd erreicht werden kann. Durch die Saugwirkung in dem Rohr F wird nicht nur das eingeführte Gas veranlaßt, um den Metallstrom herumzuströmen, sondern es wird auch das durch die Reduktion der Erze entstehende
ίο Gas, wie Kohlenstoffdioxyd oder -monoxyd, aus der flüssigen Masse abgezogen, welche sich auf dem Boden sammelt.
Da nach dem neuen Verfahren das Erz in Form eines dünnen und dünnflüssigen Stromfadens dem gasförmigen Reduktionsmittel ausgesetzt . ist, findet das letztere zu dem ersteren einen sehr gleichmäßigen Zutritt, so daß die beabsichtigte Reduktion in vollkommenster Weise erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Gewinnung von Metall, dadurch gekennzeichnet, daß beim Reduktionsprozeß ein gasförmiges Reagenzmittel um das flüssige und fließende Metall geleitet und gleichzeitig auf den Metallstrom in bekannter Weise eine Saugwirkung ausgeübt wird, um das Kohlenmonoxyd- und -dioxydgas herauszuziehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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