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Die bisher bekannt gewordenen Uhrschutxgeläuse hatten die Einrichtung, dass die Zelluloidplatte in einen besonderen Ring gefasst war, welcher in den Gehäusedeckel eingelötet, eingesprengt oder eingefalzt wurde. Dadurch wurde die Herstellung der Gehäuse komplizierter und deshalb teurer. Auch hatten derartige Uhrschutzgehäuse kein gutes Aussehen.
Diese Übelstände werden nun mit dem Gegenstand vorliegender Erfindung vollständig beseitigt, und zwar dadurch, dass der besondere Ring in Wegfall kommt, vielmehr die Zelluloidplattenfassung und die Schlusswulst aus einem einzigen Stück hergestellt sind.
Dadurch wird eine wesentliche Verbilligung des Gehäuses und ein besseres Aussehen erzielt.
Die Metallfassung, welche einen U-förmigen Querschnitt besitzt, greift entweder mit ihrem inneren und äusseren Schenkel, oder aber nur mit dem inneren bezw. nur mit dem äusseren Schenkel tiber den Rand der Zelluloidplatte, während dann der andere, nicht über den Rand der Zelluloidplatte greifende Schenkel als Stütze für die durchsichtige Platte selbst dient, so dass letztere in allen Fällen sicher gehalten und auch gegen Eindrücken bezw. Nachgeben gesichert wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Bei allen drei Ausführungsformen ist # wie aus der Zeichnugn ersichtlich - der die Zelluloid-oder dergl. Platte a aufnehmende Deckel b mit der Plattenfassung und der Schlusswnlst aus einem Stück hergestellt, wobei der Querschnitt der Metallfassung b zwei ringförmig gebogene Schenkel 1 und 2 und als Verbindung der beiden Schenkel 1 und 2 die Schlusswulst 3 aufweist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird bei der dert gezeichneten beispielsweisen Ausführungsform die Zel aidplatte a von den beiden U-Schenkeln 1 und 2 der Metallfassung sowohl von innen als auch von aussen umgriffen, wobei die Strecke, auf welcher die Schenkel 1 und 2 die zelluloidplatte a umfassen, eine beliebige sein kann. Fernerhin ist es hiebei gleichgültig, ob der äussere Schenkel 1 der Metallfassung b über den inneren Schenkel 2 oder aber der innere über dem äusseren Schenkel vorsteht, ober ob beide Schenkel gleich weit den Rand der Zelluloidplatte halten. Hiemit wird die Zelluloidplatte dauernd festgehalten, so dass ein Herausdrücken derselben aus dem U-förmigen, von den beiden Schenkeln der Fassung gebildeten Schlitz nicht möglich ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 der Zeichnung ist die Einrichtung so getroffen, dass nur der äussere Schenkel J, weicher auch hier ringförmig gebogen ist, über den Rand der Zellnloidplntte greift und diesen Rand von aussen umgibt, während sich der Rand der Zellnloidplatte a gegen den inneren Schenkel 2 bezw. gegen dessen Rand stützt, wobei also der innere Schenkel 2 der Metallfassung b der Zelluloidplatte als Widerlage dient.
Auch hiebei ist ein Hinausdrücken der Zelluloidplatte aus der Metallfassung so gut wie ausgeschlossen.
Endlich kann die Befestigung der Zwlluloidplatte a # ohne dass damit der Rahmen @ der vorliegenden Erfindung verlassen würde # auch umgekehrt wie in Fig. 2 dargestellt, erfolgen, uämlich derart, wie es in Fig. 3 der Zeichnung veranschaulicht, wobei
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der innere ringförmig gebogene Schenkel 2 der Metallfassung b, und zwar von innen her über den Rand der Zelluloidplatte a herübergroift, während der äussere Schenkel 1 der Metallfassung b der Platte a als Widerlage dient, wobei sich also die Zelluloidplatte mit ihrem Rand 4 gegen den äusseren Schenkel 1 stützt.
Ausser einem sicheren Festhalten der Zelmloidplatte bietet diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in gleicher Weise wie die in Fig. 1 dargestellte den Vorteil, dass die Zelluloidplatte gegen Nachgeben und Eindrücken vollständig gesichert ist.
Allen drei Ausführungsformon des Gegenstandes vorliegender Erfindung ist überdies noch der Vorteil gemeinsam, dass dem ganzen Gehäuse infolge der eigenartigen Ausbildung von Deckel, Metallfas8ung und Schlusswulst aus einem einzigen Stück eine grosse Festigkeit gegeben ist.