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schrieben sind.
Es sind bereits Vakuumpumpen, z. B. einstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpen bekannt, beispielsweise die ELMO-F-Vakuumpumpen der Firma Siemens. Diese Gaspumpen weisen ein zylinderförmiges Pumpengehäuse auf, indem ein Flügelrad rotiert. Die Rotationsachse des Flügelrades ist gegenüber der Längsachse des zylindrischen Pumpengehäuses um eine Distanz versetzt. Ein Aussendurchmesser des Flügelrades ist um das doppelte dieser Distanz kleiner als ein Innendurchmesser des Pumpengehäuses. Die zwischen den einzelnen Flügeln des Flügelrades ausgebildeten Kammern sind auf der einer senkrecht zur Rotationsachse ausgerichteten Stirnwand des Pumpengehäuses zugewandten Frontseite geöffnet und auf der dieser gegenüberliegenden Rückseite mittels einer Stirnwand zumindest über einem Teil ihrer Länge verschlossen.
In der den geöffneten Stirnseiten der Kammern zugewandten Stirnwand des Pumpengehäuses ist ein Ein- und Auslass für das Gemisch aus Luft und Flüssigkeit vorgesehen. Eine Grundfläche der Kammern zwischen den Flügeln kann üblicherweise von der Frontseite in Richtung eines Aussenrandes der Stirnwand ansteigend, konkav ausgebildet sein und im Querschnitt in einer zur Rotationsachse parallelen Ebene eine beispielsweise pa- rabelfônnige Querschnittsform aufweisen.
Nachteilig ist hierbei, dass bei einem Betrieb der Gaspumpe mit einem höheren Anteil an Feststoffpartikel die Wandung des Pumpengehäuses nach relativ kurzer Betriebsdauer durchgescheuert wird. Durch diese Scheuerstellen tritt dann die Flüssigkeit des Flüssigkeitsring. nach aussen aus und ist ein ordnungsgemässer Betrieb der Gaspumpe als Vakuumpumpe nicht mehr möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die eine längere Lebensdauer des Pumpengehäuses auch bei mit Feststoffpartikel verschmutzten Gemischen aus Luft und Flüssigkeit ermöglicht.
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Rückwand abgelenkt wird, sodass die Strömung schräg zur Innenwand des Pumpengehäuses bzw. in Richtung des Ein- und Auslasses gerichtet wird, treffen die in dem Gemisch aus Luft und Flüssigkeit gegebenenfalls enthaltenen Feststoffpartikel schräg auf die Innenwand des Pumpengehäuses auf. Dadurch wird die Aufprallenergie verringert und ausserdem der dadurch hervorgerufene Abrieb verringert.
Dazu kommt, dass die Feststoffpartikel durch die damit in der Flüssigkeit aufgebauten Strömung in Richtung des Auslasses in der von der
Rückwand abgewendeten Stimwand des Pumpengehäuses bewegt werden und dadurch eher vom aus dem Innenraum durch den Auslass austretenden Luftstrom oder gegebenenfalls mit einer überschüssigen Flüssigkeit aus dem Innenraum durch den Auslass ausgespült werden können.
Dadurch wird in überraschend einfacher und nicht vorhersehbarer Weise der Anteil an Feststoffpartikeln, die im Flüssigkeitsring im Inneren des Pumpengehäuses rotieren und in Art eines Schleifmittel wirken, verringert und werden damit Kavitationen und schluss- endlich Zerstörungen des Pumpengehäuses, insbesondere im Übergangsbereich zwischen der Rückwand und dem Mantel des Pumpengehäuses zuverlässig verhindert.
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konkave Auftreffläche geschaffen wird, werden auch die schwereren Feststoffpartikel, die entlang der Grundfläche der Kammer bis in den Bereich der Rückwand hochwandem, durch den in etwa parabel-bzw.
hyperbelförmigen Querschnittsverlauf der Grundfläche der Kammer in den Übergangsbereich zwischen der Rückwand und dem Mantel abgelenkt und erhalten eine Bewegungskomponente in Richtung der von der Rückwand abgewendeten Stirnwand des Pumpengehäuses und können dadurch eher durch den Auslass ausgeblasen bzw. ausgeschwemmt werden.
Damit kann in vorteilhafter Weise der Anteil an Feststoffpartikel im Innenraum rotierenden Flüssigkeitsring verringert werden.
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auf den Flüssigkeitsring übertragen, sondern auch eine laminare Teilströmung erzeugt, die winkelig zur Umfangsrichtung verläuft Über diese Strömung kann ohne Veränderung der Leistungsdaten der Gaspumpe ein Abtransport von Feststoffpartikel aus dem Innenraum der Gaspumpe erreicht werden.
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weiter distanziert ist, die Querschnittsform der Leitfläche vergrössert, das heisst entweder grö- ssere Krümmungsradien oder grössere Breiten der Leitfläche verwendet werden können,. wodurch in diesen Bereichen die Abnutzung des Innenmantels noch zusätzlich reduziert werden kann.
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oder weniger Feststoffpartikel mit den entsprechenden Leitkörper vor der Installation versehen werden können.
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erreicht.
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Feststoffpartikel im Flüssigkeitsring bzw. in dem angesaugten Gemisch aus Luft und Flüssigkeit eine hohe Standzeit des Pumpengehäuses.
Eine einfach Befestigung des Leitkörpers wird durch die weitere Ausgestaltung des Leitkör-
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genüber dem Innenmantel der Ablenkwinkel der Feststoffpartikel bzw. der Anteil der Quer- strömungskomponenten im Flüssigkeitsring einfach verändert werden.
Eine vorteilhaft einfache Ausgestaltung des Pumpengehäuses wird durch die Ausbildung
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chen 12 bis 16 gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen : 'Fig. l eine erfindungsgemäss ausgebildete Gaspumpe in Seitenansicht und stark verein- fachter schematischer Darstellung, geschnitten gemäss den Linien I-I in Fig. 2 ;
Fig. 2 das Pumpengehäuse der Gaspumpe in Stimansicht, geschnitten, gemäss den Li- nien II-II in Fig. 1 ;
Fig. 3 die Gaspumpe in Stimansicht, teilweise geschnitten, gemäss den Linien ici-ni in
Fig. 1 ;
Fig. 4 den Übergangsbereich zwischen der Rückwand und einem Mantel des Pumpen- gehäuses, in Seitenansicht, geschnitten ;
Fig. 5 einen Teil des Pumpengehäuses und des Flügelrades gemäss einer anderen Aus- bildung einer erfindungsgemässen Gaspumpe, in Seitenansicht, geschnitten ;
Fig. 6 eine weitere erfindungsgemässe Lösung des Übergangsbereiches zwischen Rück- wand und Mantel des Pumpengehäuses, sowie einen Teil des Flügelrades in diesem Bereich, in Seitenansicht, geschnitten ;
Fig. 7 ein Flügelrad, gemäss einer anderen Ausführungsvariante der Erfindung, mit im
Bereich der Stirnwand angeordneten Leitfortsätzen, in vereinfachter, schemati- scher Darstellung ;
Fig. 8 eine andere Ausführungsform eines Flügelrades einer erfindungsgemässen Gas- pumpe, mit von den Stirnkanten der Flügel des Flügelrades in Richtung der
Kammern vorragenden Leitfortsätzen, in vereinfachter, schematischer, schaubildlicher Darstellung ;
In den Fig. 1 bis 5 ist eine Gaspumpe 1 gezeigt, die als Vakuumpumpe dient und als einstufi- ge Flüssigkeitsring-Gaspumpe ausgebildet ist.
Die Gaspumpe 1 umfasst ein Pumpengehäuse
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2 mit einem zylinderförmigen Mantel 3, der in seinen beiden Stirnseiten senkrecht zu seiner Längsachse 4 durch eine bevorzugt einstückig am Mantel 3 angeformte Rückwand 5 und eine Stirnwand 6 verschlossen ist, die über einen Pumpendeckel 7 und den diesem zugeordnete Befestigungsmittel, z. B. Schrauben am Mantel 3 lösbar befestigt ist.
Im Pumpendeckel 7 ist ein Einlassstutzen 8 und ein Auslassstutzen 9 für ein schematisch durch Pfeile 10 angedeutetes Gemisch aus Luft 11 - schematisch durch kleine Blasen dargestellt-und Flüssigkeit 12 - schematisch durch kleine Striche dargestellt-angeordnet, welches in einen Innenraum 13 des Pumpengehäuses 2 angesaugt, verdichtet und danach ausgepresst wird. Dieses durch den Pfeil 10 angedeutete Gemisch aus Luft 11 und Flüssigkeit 12, ist im täglichen Betrieb vielfach mit Feststoffpartikel 14, z. B. Späne, Abrieb oder dgl. verunreinigt.
Das über den Einlassstutzen 8 angesaugte Gemisch, schematisch durch Pfeile 10 angedeutet, wird über den Einlassstutzen 8 und einen diesem nachgeordneten Einlass 15 in der Stirnwand 6 in den Innenraum 13 der Gaspumpe 1 angesaugt. Durch eine gesondert zugeführte Betriebsflüssigkeit, sowie der angesaugten Flüssigkeit 12 bevorzugt Wasser, es können aber auch andere Flüssigkeiten, wie Säuren, Laugen, Lösungsmittel oder dgl. eingesetzt werden, baut sich im Innenraum 13 entlang des Innenmantels 16 ein Flüssigkeitsring 17 auf.
Aufgrund einer um eine Distanz 18 gegenüber der Längsachse 4 exzentrisch versetzten Anordnung einer Rotationsachse 19 eines als Laufrad dienenden Flügelrades 20 mit einer Mehrzahl von über den Umfang verteilt angeordneten Flügeln 21,22, die zwischen sich Kammern 23,24 einschliessen, kann die von einem Motor 25 über die Antriebswelle 26 auf das Flügelrad 20 übertragene Antriebsleistung auf den Flüssigkeitsring 17 im Innenraum 13 des Pumpengehäuses 2 übertragen werden. Beim Inbetriebsetzen der Gaspumpe 1 baut sich aufgrund der exzentrischen Anordnung des Flügelrades 20 im Innenraum 13 des Pumpengehäuses 2 der konzentrisch zum Mantel 3 angeordnete Flüssigkeitsring 17 auf.
Bei der Bewegung des Flüssigkeitsring 17 nach aussen, also von der Rotationsachse 19 weg und zwar etwa über einen Winkelbereich 27 wird die Luft 11 aus dem Einlass 15 in die zwischen den Flügeln 21,22 angeordneten Kammern 23,24 angesaugt. Über den an den Winkelbereich 27 anschliessenden Winkelbereich 28 wird bei der Annäherung des Flüssigkeitsringen 17 in Richtung der Rotationsachse 19, die Luft 11 verdichtet und aus den Kammern 23,24 über die in den Auslässen 29 angeordneten Klappenventile bzw. die Steuerschlitze ausgepresst und über den Auslassstutzen 9 abgeführt.
Aufgrund des zum ordnungsgemässen Betrieb der Gaspumpe 1 benötigten Flüssigkeitsringes
17 der die Verdichtungswärme abzuführen und die Spalte zwischen dem Flügelrad 20 und
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dem Innenmantel16 abzudichten hat, ist die Flüssigkeit 12 des Flüssigkeitsringes 17 ständig zu ergänzen bzw. in bestimmtem Umfang auszutauschen.
Wird nun die Gaspumpe 1 zur Herstellung eines Vakuums im Bereich von Produktionsmaschinen, beispielsweise für Kalibriertische in Extrusionsanlagen, die unter Vakuum arbeiten eingesetzt, so besteht immer wieder die Gefahr, dass Feststoffpartikel14 mit dem Gemisch aus Flüssigkeit 12 und Luft 11 in den Innenraum 13 der Gaspumpe 1 angesaugt werden.
. Diese Feststoffpartikel14 werden dann im Flüssigkeitsring 17 eingetragen und rotieren mit dem Flüssigkeitsring 17 im Innenraum 13 der Gaspumpe 1. Dies kann dazu führen, dass bei stärkeren Verunreinigungen, bzw. bei Feststoffpartikeln 14 mit höherer Härte als das Pumpengehäuse 2 durch den über den Flüssigkeitsring 17 ausgeübten Schleifeffekt, in Art eines
Schleifpulvers, der Innenmantel 16 sehr stark verschleisst. Dies führt in vielen Fällen dazu, dass in einem Übergangsbereich 30 zwischen der Rückwand 5 und dem Mantel 3, der Mantel 3 ausgehöhlt bzw. durchgeschliffen wird und damit das Pumpengehäuse 2 leckt.
Diese Schäden dürften vor allem auch darauf zurückzuführen sein, dass der geringste Ab- stand 31 zwischen der Rotationsachse 19 bzw. der Antriebswelle 26 des Flügelrades 20 und dem Innenmantel 16 nur geringfügig, z. B. im Bereich von 0, 2 bis 5 mm grösser ist, als die
Hälfte eines Aussendurchmessers 32 eines Stirnkanten 33 des Flügelrades 20 umhüllenden - in Fig. 2 durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten - Hüllkreises 34. Das heisst der Au- ssendurchmesser 32 des Hüllkreises 34 des Flügelrades 20 ist somit geringfügig kleiner als ein Innendurchmesser 35 des Innenmantels 16 abzüglich der Distanz 18 zwischen der Rota- tionsachse 19 und der Längsachse 4 des Innenmantels 16.
Die Kammern 23,24 zwischen den Flügeln 21,22 weisen eine Grundfläche 36 auf, die von einer der Stirnwand 6 zugewandten Frontseite 37 in etwa parabelförmig oder hyperbelförmig in Richtung einer Rückseite 38 des Flügelrades 20 ansteigt. Die Grundfläche 36 kann sich dabei bis zur Stimkante 33 der Flügel 21,22 erstrecken oder bereits in einem Abstand davor enden.
Durch diesen Verlauf der Grundfläche 36 kann es vorkommen, dass grössere Feststoffpartikel
14 an der Grundfläche 36 hochwandem und durch den etwa parabelförmigen Verlauf der
Grundfläche 36 in Richtung des Übergangsbereiches 30 zwischen dem Innenmantel 16 und der Rückwand 5 ausgeworfen werden und dort aufprallen. Dadurch wird die Belastung bzw. der Abrieb in diesem Bereich der Gaspumpe 1 erhöht.
Um diesen erhöhten Verschleiss, insbesondere im Übergangsbereich 30 zu vermeiden, ist
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nun vorgesehen, dass in diesem Übergangsbereich 30 ein Leitkörper 39 angeordnet ist. Die- ser Leitkörper 39 besteht aus einem Ring 40, der einen in etwa dreieckförmigen Querschnitt aufweist Wie besser aus Fig. 4 zu ersehen ist, liegen die beiden die Ankatheten bildenden Seitenwän- de 41,42 an dem Innenmantel 16 bzw. der Rückwand 5 an und bilden die Hypotenuse, also die dem Innenraum 13 zugewandte Oberfläche, eine Leitfläche 43. Ein Winkel 44 zwischen Ider Seitenwand 42 und der Leitfläche 43 ist kleiner 90 , bevorzugt 45 .
Wie nun vereinfacht graphisch in Fig. 4 gezeigt ist, bewirkt dieser Leitkörper 39 mit der ge- neigten Leitfläche 43, dass eventuell vom Flügelrad 20 weg geschleuderte Feststoffpartikel14 auf die schräg verlaufende Leitfläche 43, wie symbolisch durch den Pfeil 45 angedeutet, auftreffen und seitlich, also schräg zum Innenmantel 16, abgelenkt werden, entsprechend dem Pfeil 46. Gleichermassen wird auch der im Innenraum 13 rotierende Flüssigkeitsring 17 durch die schräg verlaufende Leitfläche 43 ständig in Richtung des Ein- und Auslasses 15 bzw. 29 abgelenkt, sodass die in dem Flüssigkeitsring 17 enthaltenen Feststoffpartikel 14 in
Richtung des Ein- und Auslasses 15 bzw.
29 beschleunigt werden und somit eher die Mög- lichkeit besteht, dass sie mit einer Überschussmenge an Flüssigkeit 12, die für den Aufbau des
Flüssigkeitsringes 17 nicht benötigt wird, durch den Auslass 29 abtransportiert werden.
Dadurch wird insgesamt der Verschleiss im Pumpengehäuse 2 herabgesetzt und damit die
Standzeit einer derart ausgestalteten Gaspumpe 1 erheblich verbessert.
Wie weiters aus der Darstellung in Fig. 5 zu ersehen ist, ist durch die umlaufende
Anordnung des Leitkörpers 39 mit der Leitfläche 43 im Übergangsbereich 30 des Mantels 3 auch eine Anpassung der Querschnittsform der einzelnen Flügel 21,22 des Flügelrades 20 in einer radial durch die Längsachse 4 verlaufenden Querschnittsebene 47 - durch strichzweipunktierte Linien in Fig. 2 eingetragen-erforderlich. Diese Querschnittsebene 47 ist weiters so angeordnet, dass in dieser Querschnittsebene 47 durch die kürzeste radiale Ver- bindung über einen Abstand 48 zwischen der Rotationsachse 19 und dem Innenmantel16 verläuft.
Wie aus der Darstellung in Fig. 5 zu ersehen ist, weisen die Flügel 21, 22 zwischen der
Rückseite 38 und der Stirnkante 33 eine Übergangsfläche 49 auf, die geradlinig jedoch zwi- schen der Rückseite 38 und einer über diese Rückseite 38 vorragenden Verlängerung der Übergangsfläche 49 unter einem Neigungswinkel 50 verläuft, der dem Winkel 44 zwischen der Leitfläche 43 und der Rückwand 5 entspricht. In diesem Ausführungsbeispiel verläuft
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somit die Leitfläche 43 parallel zur Übergangsfläche 49.
Damit ist es auch im Bereich des Leitkörpers 39 möglich, eine geringe Distanz 51 zwischen dem Flügelrad 20 und dem Innenmantel 16 einzuhalten - wie auch in Fig. 2 ersichtlich - und wird daher durch die Anordnung des Leitkörpers 39 die Leistung der Gaspumpe nicht vermindert bzw. deren Fördercharakteristik nicht verändert.
In Fig. 6 ist eine andere Ausführungsvariante einer Übergangsfläche 49 im Eckbereich eines - Flügels 21eines Flügelrades 20 zwischen der Rückseite 38 und der Stimkante 33, sowie des Übergangsbereiches 30 im Pumpengehäuse 2 einer Gaspumpe 1 gezeigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel verbindet der Übergangsbereich 30 die Rückwand 5 mit dem Mantel 3 des Pumpengehäuses 2 einstückig, also ist in den Formteil des Pumpengehäu- ses 2 integriert. Um eine seitliche Ablenkung von in etwa senkrecht zum Innenmantel16 auftreffenden Feststoffpartikel 14 zu ermöglichen, ist der Übergangsbereich 30 gekrümmt und somit die Leitfläche 43 konkav ausgeführt, wobei ein Krümmungsradius 52 der Leitflä- che 43 grösser als 15 mm ist.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann dementsprechend die der Leitfläche 43 gegen- überliegende Übergangsfläche 49, wie mit strichpunktierten Linien gezeichnet, mit einer zur
Leitfläche 43 komplementären, konvexen Krümmung versehen sein und entweder den glei- chen oder einen um die Distanz 51 zwischen der Übergangsfläche 49 und der Leitfläche 43 geringeren Krümmungsradius 52 aufweisen.
Um zu zeigen, dass aufgrund der geringfügigen Änderungen der Pumpencharakteristik nicht in jedem Fall eine exakt komplementäre Ausbildung der Übergangsfläche 49 in Bezug auf die Leitfläche 43 notwendig ist, ist beispielsweise-wie mit vollen Linien gezeichnet - die Übergangsfläche 49 mit einer mehreckigen Kontur versehen. Es ist beispielsweise aber auch möglich, dass der Übergangsbereich 30 entsprechend der Darstellung in Fig. 5 ausgebildet ist.
In jedem Fall muss nur sichergestellt werden, dass die Aussenumhüllende des Flügelrades 20 insbesondere im Übergangsbereich 30 immer innerhalb des durch die Leitfläche 43 bzw. den durch das Pumpengehäuse 2 vorgegebenen Hohlraum verläuft, sodass ein Anschlagen des
Flügelrades 20 bzw. dessen Flügeln 21,22 am Innenmantel 16 vermieden ist.
Selbstverständlich ist es für die Leistungsfähigkeit der Gaspumpe 1 von Vorteil, wenn die
Distanz 51 äusserst gering ist, da damit der Verlust an Antriebsenergie bei der Übertragung von den Flügeln 21,22 auf den Flüssigkeitsring 17 gering gehalten werden kann.
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Eine andere Ausführungsvariante zur Vermeidung eines senkrechten Aufpralls von
Feststoffpartikel 14 auf den Innenmantel16 ist in Fig. 7 gezeigt. Dazu ist an derdr Rück- wand 5 zugewandten Rückseite 38 des Flügelrades 20 an ihren den Stirnkanten 33 der Flügel
21, 22 zugewandten Endbereichen ein Leitfortsatz 53 angeformt. Dieser Leitfortsatz 53 ragt von der Rückseite 38 in Richtung der Kammer 23 zwischen zwei einander benachbarten Flü- geln 21,22, beispielsweise um eine Distanz 54 vor. Dazu kann beispielsweise die Grundfläche 36, wenn diese beispielsweise hyperbel- oder parabe1fönnig ausgebildet ist, über ihren
Scheitelpunkt hinaus verlängert sein, sodass eine sich in Richtung der Kammer 23 fortsetzen- de Krümmung erzielt wird.
Dieser Leitfortsatz 53 bewirkt nun nicht nur-wie schematisch durch einen gewellten Pfeil
46 angedeutet-dass Feststoffpartikel 14, die aus den Kammern 23,24 ausgeworfen werden unter einen spitzen Winkel auf den Innenmantel 16 des Mantels 3 des Pumpengehäuses 2 auftreffen, sondern bewirkt auch eine Flüssigkeitsströmung in dieser Richtung, sodass die
Feststoffpartikel 14 im Zuge dieser Laminarströmung in Richtung der vorderen Stirnwand 6 und des Auslasses 29 bewegt werden. Die Feststoffpartikel 14 können daher bei einem Aus- tragen von überschüssiger Flüssigkeit 12 durch den Auslass 29 entweder mit der Flüssigkeit
12 oder ansonst mit dem ausströmenden Luftstrom aus dem Innenraum 13 der Gaspumpe 1 leichter entfernt werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, dass die Distanz 54 des Leitfortsatzes 53 entgegen der
Drehrichtung des Flügelrades 20 von einem Flügel 21 zum nachfolgenden Flügel 22, bevor- zugt kontinuierlich zunimmt, sodass die Wirkung dieser Austragung der Feststoffpartikel 14 noch zusätzlich erhöht wird.
In Fig. 8 ist eine andere Ausführungsvariante gezeigt, bei der zur Erzeugung einer zur Rota- tionsachse 19 schrägen, in eine von der Rückwand 5 des Pumpengehäuses 2 einer Gaspumpe
1 abgewandten Richtung verlaufenden Strömung zumindest zwei Flügel 21,22 im Bereich der Rückseite 38 mit einem schaufelartigen Leitfortsatz 55 versehen sind. Dieser Leitfortsatz
55 ragt über den Flügel 21, entgegen der durch einen Pfeil 56 - wie auch in Fig. 2 ersichtlich - bezeichneten Rotationsrichtung des Flügelrades 20, in Richtung des nachfolgenden Flügels
22, also in die zwischen diesen befindliche Kammer 23 vor.
Dieser Leitfortsatz 55 kann auf jeden der Flügel 21,22 des Flügelrades 20 oder nur auf einigen angeordnet sein, um im
Pumpengehäuse 2 eine laminare Strömung in Richtung des Auslasses 29 aufzubauen, sodass
Feststoffpartikel 14 im Innenraum 13 des Pumpengehäuses 2 in Richtung dieses Auslasses
29 bewegt werden und Feststoffpartikel 14 in zum Innenmantel 16 schrägen Richtungen ausgeworfen werden.
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Abschliessend sei noch festgehalten, dass der Leitkörper 39 und selbstverständlich auch die Leitfortsätze 53 bzw. der Leitfortsatz 55, so sie nicht einstückig mit dem Flügelrad 20 und
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Als bevorzugtes Material für die Herstellung des Pumpengehäuses 2 bzw. der Rückwand 5 und der Stirnwand 6 kann Gussmaterial, wie z. B. Grauguss, Stahlguss oder Bronze verwendet werden. Es ist aber auch möglich das Pumpengehäuse 2 aus einem hochfesten Kunststoffteil, z. B. in Spritzgussverfahren, herzustellen.
Durch die Gestaltung bzw. Anordnung der Leitfläche 43 im Innenraum 13 des Pumpenge- häuses 2 und durch entsprechende Ausgestaltung der Übergangsflächen 49 der Flügel 21,22 des Flügelrades 20 bzw. der Anordnung eines Leitfortsatzes 53 und/oder 55 am Flügelrad 20 wird nun eine Bewegungsrichtung gemäss der Pfeile 45 bzw. 46 der Feststoffpartikel 14 so gesteuert, dass ein Auftreffwinkel 57 zwischen der Bewegungsrichtung, gemäss Pfeil 45 und der Leitfläche 43 - in Fig. 4 bzw. 5 bzw. 7 - oder zwischen dieser Bewegungsrichtung, gemäss Pfeil 45 und einer an einen konkaven Bereich der Leitfläche 43 angelegten Tangente 58, wie in Fig.
6 kleiner ist als 90 und somit auch den Feststoffpartikel 14 beim Auftreffen auf den Innenmantel 16 eine Bewegungskomponente in Richtung der Stirnwand 6, also in Richtung des Auslasses 29 erfährt, wodurch der Abrieb, der durch die Feststoffpartikel am Innenmantel 16 ausgeübt wird, verringert ist, bzw. der Anteil der Feststoffpartikel 14 im Flüssigkeitsring 17 dadurch erheblich verringert werden kann, da die Austragung der Feststoffpartikel14 aus dem Flüssigkeitsbereich durch den Auslass 29 dadurch begünstigt wird. In diesem Zusammenhang ist noch festzuhalten, dass in dem jeweiligen Auftreffbereich 59 der Feststoffpartikel 14 die einen Abrieb bzw. ein Abfräsen bzw. Abtragen des Innenmantels 16 bewirkende Energie des Feststoffpartikels 14 durch die parallel zum Innenmantel
16 verlaufende Bewegungskomponente herabgesetzt wird.
Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen einzelne Teile unproportional vergrössert dargestellt wurden, um das Verständnis der erfindungsgemässen Lösung zu verbessern. Des weiteren können auch einzelne Teile der zuvor beschriebenen Merkmalskombination der einzelnen Ausführungsbeispiele in Verbindung mit anderen Einzelmerkmalen aus anderen Ausführungsbeispielen, eigenständige, erfindungsgemässe Lösungen bilden.