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Grünmalzwender.
Vorstehende Erfindung betrifft eine Maschine, die dazu dient, das auf dem Boden einer Malztenne liegende Grünmalz zu wenden und zu lüften, zu welchem Zwecke das Malz über eine schiefe Ebene geführt und dadurch gehoben wird. Diesen letzteren Vorgang hat man schon früher dadurch zu erreichen gesucht, dass man die schiefe Ebene als endloses Transportband ausbildete, so wie dies z. B. in der deutschen Patentschrift Nr. 185422 beschrieben ist. Diese Anordnung bedingt jedoch eine unverhältnismässig breite Greiferplatte, um das Grünmalz auf die Höhe der unteren Transportbandtrommel zu leiten, weil der Neigungswinkel der Greiferplatte ein geringer sein muss. Hiedurch wird aber durch das Wendegut ein Widerstand entgegengesetzt, der das selbsttätige Fortbewegen der Maschine auf der Tenne geradezu ausschliesst.
Dieser Umstand wird auch nicht beseitigt durch eine Anordnung, wie solche in Fig. 3 vorbenannter Patentschrift dargestellt ist, vielmehr hat letztere Anordnung noch den Nachteil, dass die Schaufeln nicht den Krümmungen des Tennenbodens angepasst werden können. Auch andere Anordnungen z. B. spiralförmige Transportschnecken etc. haben nicht zum gewünschten Resultat geführt.
Vorstehend beschriebene Nachteile sind nun in vorliegender Erfindung, die in Zeichnung im Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im llorizontalschnitt dargesellt ist, dadurch behoben, dass über der schiefen Ebene C ein endloses, mit Greifern F versehenes Band oder Kette G so angeordnet ist, dass dass Wendogut über die schiefe Ebene C einer daran anschliessenden Rutschfläche D zugeführt wird, wosolbst es durch sein Eigengewicht abgleitet und dadurch gewendet und gelüftet wird. Am vorderen Ende der schiefen Ebene C befinden sich Greiferschuhe E.
Die Eigenart der Konstruktion ge-
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horizontal anzubringen, wodurch erreicht wird, die Greifer F fast bis zum Niveau der Tonnenfläche zu leiten und dort ein Ansammeln von Grünmalz und somit den Widerstand gegen die Fortbewegung der Maschine zu verhindern, vielmehr wird diese Fortbewegung durch das Einstechen der Greifer F in das Wendegut günstig beeinflusst.
Unter der schiefen Ebene C sind Laufräder A und B angeordnet. Das Laufrad A, durch einen Elektromotor 8 angetrieben, dient zur Fortbewegung der Maschine auf dem Tonnenboden, während durch die beiden drohbar angeordneten Laufräder B, die in goeignoter Verbindung mit dem Führersitz H stehen, das Lenken der Maschine besorgt wird.
Der Elektromotor 81 dient zum Antrieb des Fördorbandes G. Die Maschine ist durch seitliche, schwache Wandungen begrenzt, welche zugleich die Lagerungen für das Getriebe aufnehmen. Am vorderen Ende dieser Wandungen können Scheiben J angebracht werden, die in entgegengesetzter Richtung zum Transportband rotierend allenfalls im Wendegut befindliche Klumpen teilen und somit der Maschine, bezw. den seitlichen Wandungen K oin leichtes Durchleiten derselben durch das Grünmalz sichern.
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