AT47711B - Rost für mit Unterwind betriebene Verbrennungsöfen, insbesondere für Verbrennung von Müll. - Google Patents
Rost für mit Unterwind betriebene Verbrennungsöfen, insbesondere für Verbrennung von Müll.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 Stoffe, als auch deren Grösse ausserordentlich verschieden. Daher ist der Verbrennungsprozess beim Mull ein schwieriger. Zur Müllverbrennung werden als Roste entweder gerade Roststäbe bekannter Form oder Platten verwendet. Der Wind tritt von unten durch die Öffnungen der Roststäbe oder der Platten senkrecht nach oben in den aufgeschütteten Müll und sucht sich da seinen Weg. Hiebei tritt der Missstand ein, dass der Wind an den Stellen durchgeht, wo er am wenigsten Widerstand findet, d. h. wo die meisten Sperrstoffe-grobe Stoffe-liegen, die grosse Hohlräume bilden. Die Verbrennung wird infolgedessen eine unrationelle und ungleichmässige. Ferner tritt noch der Miss- EMI1.3 In Fig. 1 der Zeichnung sind im Vertikalschnitt und in Fig. 2 im Horizontalschnitt zwei Ausführungsformen dem Roste eingebaut und als R] und R2 bezeichnet. IF ist die vom Gebläse führende Windleitung. In Fig. 2 sind von dei Rostanlage die wesentlichen Teile im einzelnen und im grösseren Massstabe dargestellt. Fig. 3 und 4 zeigt die gewöhnliche Lochplatte, aus deren Darstellungen sofort die Möglichkeit des Verstopfens der Windinnungen zu erkennen ist. Würde der Wind statt in senkrechter Richtung, also von unten nach oben, seitlich eintreten und die Rostplatte dementsprechend ausgebildet werden. so würde eine Verstopfung durch Feinmüll oder durch Schlacke schwer EMI1.4 Beschickung in vertikaler Richtung herabfallenden Stoffe können sich wohl vor die Windönnung legen, nicht aber, infolge der Fallkraft, in dieselbe hereingedmckt werden. Fig. 8 und 9 zeigt diese Rostanlagc noch in einer wesentlich anderen Form, indem statt EMI1.5 dass die, namentlich die oberen Reihen Windlöcher verschlacken können, da die Schlacke, wie aus der Fig. 7 hervorgeht, nach unten abfliesst und in dem lochfreien Teil des Rostes sich ansammeln kann. Ausserdem sind weitere wesentliche Vorteile, welche diese Rostanlage bietet, EMI1.6 nach der Mitte hin nachrutscht. Die sich bildende Schlacke fliesst nach dem tiefsten Punkt des Rostes, passiert hiebei die heisseste Verbrennungszone und wird so aschefrei und hart. Der hydraulischen Eigenschaft wegen ist die harte Müllseblacke ein wertvolles Baumaterial. <Desc/Clms Page number 2> In Fig. 8 ist die Roatanlage links mehrteilig ausgebildet, und zwar mit der Absicht, wenn der Müll ziemlich zusammengebrannt ist, den Wind für die oberen Lochreihen abstellen zu können. Die Form der Roatanlage kann, wie es aus der Darstellung ohneweiters zu entnehmen ist, statt einteilig auch mehrteilig sein, ohne dass im Wesen der neuen Rostanlage dadurch etwas geändert wird. Auch kann der Wind, der seitlich eintritt, in horizontaler Richtung, wie auch in einer solchen, die von der Horizontalen nach oben oder nach unten abweicht, eingeführt werden und ferner die Windrichtung statt gleichgerichtet, wechselnd entgegengesetzt usw. gerichtet sein. PATENT. ANSPRÜCHE : 1. In wagerechter oder schräger Ebene liegender oder mulden-oder rinnenförmiger Rost für mit Unterwind betriebene Verbrennungsöfen und mit Öffnungen für den Durchtritt des Windes, insbesondere für Verbrennung von Müll, Abfällen usw., dadurch gekennzeichnet, dass die Windöffnungen wagerecht oder nahezu wagerecht liegen und gegen die Mitte des Rostes gerichtet sind.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer bestimmten Stelle (zweckmässig in der Mitte) der Rost nicht mit Durchlochungen versehen ist, zum Zwecke, ein Sammeln der Schlacke an dieser Stelle zu ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT47711T | 1908-08-26 |
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|---|---|
| AT47711B true AT47711B (de) | 1911-05-10 |
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| AT47711D AT47711B (de) | 1908-08-26 | 1908-08-26 | Rost für mit Unterwind betriebene Verbrennungsöfen, insbesondere für Verbrennung von Müll. |
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1908
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