AT47564B - Kochvorrichtung. - Google Patents

Kochvorrichtung.

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AT47564B
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boiler
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sealing flange
cooking device
flame protection
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August Warchalowski
Kommanditgesselschaft Werner &
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    K ochverrlchtung.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kochvorrichtung und besteht darin, dass an dem Kessel eine Hülse verschiebbar gelagert ist, welche in der herabgezogenen Lage einen nur nach einer Seite hin offenen als Feuerraum dienenden Ständer für den Kessel bildet und in der hinaufgeschobenen Lage am Kessel anliegt. Diese Hülse ism der Erfindung   gemäss   aus mehreren Blechen gebildet, welche derart mit dem Kessel verbunden sind, dass beim Verschieben des Kessels in die Gebrauchslage ein Auseinandergehen der Flammschutzbleche erfolgt, so dass zwischen Kesselwandung und Flammschutzbleche Kanäle für die Flamme gebildet werden, wodurch   cme   rasche und intensive Erwärmung des Kochgutes erfolgt.

   Ausser Gebrauch liegen die Bleche an der Kesselwandung an, wodurch bei Unterbrechung des Abkochens durch die Wärmeabgabe der stark erhitzten Flammschutzbleche ein selbsttätiges Garkochen des Kesselinhaltes erfolgt. 



   Die Erfindung bezieht sich ferner auf solche   Deckelverschlüsse   für Kochkessel, bei welchen der Deckel den Dichtungsflansch des Kessels von aussen umgreift. Um die den Verschluss bildenden Teile vor Deformierung zu schützen und   sohin   einen dichten Abschluss dauernd zu sichern, ist 
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 Deckelrand zu liegen. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Kochvorrichtung nach vorliegender Erfindung in der Gebrauchsstellung schaubildlich dargestellt, während Fig. 2 einen Schnitt durch den Kesseldeckel zeigt. 



   Der im vorliegenden Falle aus zwei durch Gelenke 6,7 scherenartig miteinander verbundenen Flammschutzblechen 2,3 gebildete Ständer ist verschiebbar am Kessel 7 gelagert und derart zwangläufig mit dem Kessel verbunden, dass bei Verschieben des Kessels in der Höhenrichtung ein Auseinandergehen der Flammschutzbieche 2, 3 erfolgt und zwischen diesen und dem Kessel 7   Kanälss 4, 5   für die Flamme gebildet werden.   Die zwangläunge   Verbindung zwischen Kessel und Flammschutzblechen kann entweder mittelbar durch Lenker oder dergl. oder, wie dargestellt, unmittelbar erfolgen. Bei der gezeichneten Ausführungsform sind in den   Schutzblechen 2. J   Schlitze 8 vorgesehen, in welche am Kessel 1 angeordnete Zapfen 9 eingreifen.

   Die oberen Enden der Schlitze sind hakenförmig gestaltet, und zwar derart, dass für die am Kessel vorgesehenen 
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 sind mit ihren hakenförmigen Teilen gegeneinander gerichtet, so dass in der   Hochstellung des   Kessels die   FImmschutzbleche   gleichzeitig in auseinander geklappter Lage, also vom Kessel abgehoben, festgestellt sind. Die Flammschutzbleche 2,   3   bilden in der Hochstellung des Kessels eine allseits geschlossene Feuerstelle zum Anheizen, welche nur an der Vorderseite eine Öffnung zum Einbringen des Heizmateriales besitzt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Soll abgekocht werden, so werden die 
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 bezw. der Kessei hochgezogen, so dass die Bleche die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung einnehmen.

   Hiedurch wird unter dem an den Schutzblechen in der Hochstellung festgestellten Kessel 
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 geschlossen ist. Nachdem während der Höhenverstellung des Kessels gleichzeitig   ut1 en   Abheben der Flammschutzbleche von der Kesselwandung erfolgt, werden Feuerzüge   4,   5 gebildet. und zwar derart, dass nicht nur der Kesselboden, sondern auch die Kesseiwandungen von der Flamme bestrichen werden können. 



   Nach Fertigkochen, bezw. bei Unterbrechung des Kochprozesses wird der Kessel nach Entfernen von der Feuerstelle soweit angehoben, bis die Zapfen 9 über die höchste Stelle der 
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 und knapp an der Kesselwandung anliegend nach aufwärts geschoben werden können. In der Geschlossenstellung befinden sich die Zapfen 9 an den unteren Enden der Schlitze 8. Die ganze Vorrichtung kann nun in einer die Grösse des Kessels kaum übersteigenden Kiste verpackt werden, welche zweckmässig aus wärmeundurchlässigem Material gebildet ist. Durch die Wärmeabgabe der stark   erhitzten Bleche erfolgt wälhrend   des Transportes ein Garkochen des   Kesse1inhaltes.   



     Cm   letzterem Zwecke zu genügen und ein Verpacken des mit Kochgut angefÜllten Kessels zu ermöglichen, ist derselbe, wie in der Zeichnung veranschaulicht, mit einem hermetisch abschliessenden Deckel versehen. 

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 EMI2.1 
 



  Bei der veranschaulichten Ausführungsform wird der   Schutzflansch   des Deckels durch eine Umbördelung 16 des Deckelrandes gebildet, welche den Deckel derart versteift, dass eine Deformierung desselben wirksam verhindert wird. 



   Um auch eine Beschädigung des Dichtungsflansches 10 möglichst hintanzuhalten, ist derselbe in geeignetem Abstande von einem Schutzring 17 umgeben, der an der Kesseldecke angeordnet ist und den   Dichtungsnanach   überragt. Bei dem dargestellten   Ausführungsbeispiel   weist der Schutzring 17 einen U-förmigen Querschnitt mit verschieden hohen Schenkeln auf und ist der kürzere Schenkel mit dem Dichtungsflansch 10 derart verbunden, dass die Dichtungsfläche vergrössert wird. Der Schutzring 17 ist an seiner Basis mit Öffnungen 18 versehen, welche ein Abfliessen des sich innerhalb des Schutzringes ansammelnden   Kondens-,   bezw. Regenwassers von der Kesseldecke   ermöglichen,   bezw. ein leichtes Entfernen der sich zwischen Dichtungsflansch und Schutzring ansammelnden Unreinigkeiten gestatten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1.   Koch Vorrichtung,   dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer für den Kessel von einer verschiebbar an demselben geführten Hülse gebildet wird, die in der herabgezogenen Lage einen nur nach einer Seite hin offenen   Feuerungsraum   für   denkossel   bildet und in der hinauf geschobenen Lage am Kessel anliegt.

Claims (1)

  1. 2. Kochvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer aus mehreren Flammachutzbleohen besteht, welche mit de@ Kessel (1) derart zwangläufig verbunden sind, dass beim Hochstellen des Kessels ein Auseinandergehen der Flammschutzbleche (2, 3) erfolgt, zum Zwecke, in der gehobenen Lage des Kessels zwischen Kesselwand und Flammschutzblechen Kanäle (4, 5) für die Flamme zu schaffen.
    3. Kochvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer aus zwei scherenartig miteinander verbundenen Flammschutzblechen (2, 3) besteht.
    4. Kochvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Kessel (1) und Flammschutzblc < hen (2, 3) durch in hakenförmige Führungen (8) eingreifende Zapfen (9) erfolgt und die Führungen (8) derart zueinander angeordnet sind, dass, wenn sich die Zapfen (9) behufs Feststellung des Kessels in der Gebrauchslage in den hakenförmigen Enden EMI2.2 festgestellt sind.
    5. Einrichtung zum Schutze des DichtungsHansches des Kochkessels und des denselben umgreifenden Deckels gegen Deformierung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schutzring im Abstande vom Dichtungsflansch angeordnet ist und der umgebördelte Deckelrand in der Verschlusslage zwischen Dichtungsflansch und Schutzring zu liegen kommt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzring (17) einen U-förmigen Querschnitt mit verschieden hohen Schenkeln besitzt, von welchen der kürzere innere Schenkel mit dem Dichtungsfiansch (10) verbunden ist und die Dichtungsfläche verbreitert.
    7. Einrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzring (17) an seiner Basis mit öffnungen (18) zum Abfliessen des Kondenswassers oder dergl., bezw. zum Entfernen der sich zwischen Schutzring und Dichtungsfiansch ansammelnden Um"inigkeiten versehen ist.
AT47564D 1908-12-01 1908-12-01 Kochvorrichtung. AT47564B (de)

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