AT4754U1 - Hebeklammervorrichtung - Google Patents

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AT4754U1
AT4754U1 AT0048800U AT4882000U AT4754U1 AT 4754 U1 AT4754 U1 AT 4754U1 AT 0048800 U AT0048800 U AT 0048800U AT 4882000 U AT4882000 U AT 4882000U AT 4754 U1 AT4754 U1 AT 4754U1
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AT
Austria
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lifting
lifting arm
main beam
arm
pivotable
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Application number
AT0048800U
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English (en)
Inventor
Siegfried Piringer
Hermann Reiter
Original Assignee
Waagner Biro Brueckenbau Ag
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Abstract

Gezeigt wird eine Hebeklammervorrichtung zumindest bestehend aus einem Hauptbalken (1) mit zumindest einem Paar Hebearmen (2, 3, 3a), von denen zumindest einer (3, 3a) am Hauptbalken (1) verschwenkbar gelagert ist, wobei die Hebearme beim Heben das zu hebende Objekt (A) zumindest seitlich umfassen. Ein verschwenkbarer Hebearm (3, 3a) und der Hauptbalken (1) sind so ausgebildet, dass der Hebearm zum Lösen der Hebeklammervorrichtung vom Objekt aus dem Lager am Hauptbalken entfernbar ist. Damit wird zur Bewegung (Heben, Ziehen, Drehen) von Großbauteilen unter Wasser, in kontaminiertem Gebiet oder bei schlechter Sicht oder Unzugänglichkeit eine technisch einfache Vorrichtung zur Verfügung gestellt, mit der ein Umfassen des Objektes weitgehend ohne unmittelbare Tätigkeit von Menschen vor Ort möglich ist und die vom Objekt so gelöst werden kann, dass eine unmittelbare Tätigkeit von Menschen vor Ort ebenfalls nicht erforderlich ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft eine Hebeklammervorrichtung zumindest bestehend aus einem Hauptbalken mit zumindest einem Paar Hebearmen, von denen zumindest einer am Hauptbalken verschwenkbar gelagert ist, wobei die Hebearme beim Heben das zu hebende Objekt zumindest seitlich umfassen. 



  Derartige Vorrichtungen zum Heben schwerer oder grosser Objekte sind hinreichend bekannt. 



  Zur Bewegung (Heben, Ziehen, Drehen) von Grossbauteilen unter Wasser, in kontaminiertem Gebiet oder bei schlechter Sicht oder Unzugänglichkeit ist das Anbringen der Vorrichtungen zum Bewegen oft mit sehr kostspieligen Vorgängen verbunden, wenn nicht oft unmöglich. Ebenso ist das Entfernen der Vorrichtung vom Objekt nach erfolgter Bewegung problematisch und nur mit einem Zusatzaufwand an Technik oder durch direkten Eingriff von Personal möglich, der unter den genannten Umständen nicht oder nur begrenzt vertretbar ist. 



  Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine technisch einfache Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mit der ein Umfassen des Objektes weitgehend ohne unmittelbare Tätigkeit von Menschen vor Ort möglich ist und die vom Objekt so gelöst werden kann, dass eine unmittelbare Tätigkeit von Menschen vor Ort ebenfalls nicht erforderlich ist. 



  Die Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss Anspruch 1 gelöst. Dadurch kann nach erfolgter Bewegung des Objekts die Klammer auf einfache Weise gelöst werden. Für den nächsten Hebevorgang kann die Vorrichtung wieder einfach zusammengesetzt werden, wobei auch ein anderer Hebearm eingebaut werden kann. 



  Mit der vorliegenden Erfindung ist der Einsatz von Fachkräften mit Schutzanzügen, Taucherausrüstung oder ähnlichem nicht oder nur kurzfristig nötig, sodass die dafür erforderlichen Kosten niedrig bleiben. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist ein robustes Gerät, das sich für mehrmaligen Einsatz eignet und keine grossen Ansprüche an Passgenauigkeit und sorgfältige Vorgangsweise stellt. 



  Eine einfache technische Ausführung der Erfindung ergibt sich dadurch, dass der verschwenkbare Hebearm mittels Zugelementen betätigbar ist. Dies erlaubt, ein Objekt zu umfassen und durch Hebelwirkung über einwirkende   Zugkräfte festzuhalten,   sodass He-   be- oder Zieh bewegungen ermöglicht   werden. 

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 Weiters kann vorgesehen sein. dass der zweite Hebearm mittels eines entfernbaren Bolzens verschwenkbar am   Hauptbaiken   gelagert ist. 



   Die Hebearme können so ausgeführt werden, dass der untere Abschnitt des verschwenkbaren Hebearms zum Unterstützen des zu hebenden Objekts um weniger   als 900   gegen- über der Längsrichtung des Hebearms abgewinkelt ist und dass der andere Hebearm an seinem unteren Ende zum Untergreifen des zu hebenden Objektes, insbesondere unter Bildung eines rechten Winkels, abgewinkelt ist. 



  Dabei kann vorgesehen werden, dass ein verschwenkbarer Hebearm durch eine im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Hebearms wirkende Kraft bewegbar ist, wodurch ein Kippvorgang eingeleitet werden kann. 



  In einer anderen Ausführung ist ein verschwenkbarer Hebearm an dessen oberen Ende als Kniehebel ausgebildet, sodass der Hebearm im Wesentlichen durch eine in Richtung der Längsachse des Hebearms wirkende Kraft bewegbar ist. Damit lässt sich auch die Klemmkraft entsprechend dimensionieren. 



  Die Ausführung, dass ein Hebearm starr und ein Hebearm verschwenkbar mit dem Hauptbalken verbunden ist, wird vorzugsweise verwendet für   Kipp- oder   Ziehvorgänge. 



  Dabei kann der starre Hebearm an seinem unteren Ende zum Untergreifen des zu hebenden Objektes, insbesondere unter Bildung eines rechten Winkels, abgewinkelt sein, wodurch ein sicheres Aufnehmen des Objektes erleichtert wird. 



  Eine andere Ausführung sieht vor, dass beide Hebearme verschwenkbar mit dem Hauptbalken verbunden sind. Dadurch vergrössert sich der   Greifwinkel   im Vergleich zur Ausführung mit einem schwenkbaren Hebearm. Diese Ausführung wird vorzugsweise verwendet für das Heben von Objekten insbesondere mit besonderen Umrissformen. 



  Schliesslich kann durch Zusammenfügen mehrerer erfindungsgemässer Hebeklammervorrichtungen zu einer Hebevorrichtung eine Vorrichtung geschaffen werden, die das Kippen des zu hebenden Objekts während des Hebens verhindert. Es kann dadurch auch eine Vorrichtung zum Bewegen von besonders langen Objekten geschaffen werden. 



  Die Erfindung ist in den Figuren 1 und 2 beispielhaft und schematisch dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine Hebeklammervorrichtung mit einem verschwenkbaren und einem starren Hebearm. 



  Fig. 2 zeigt eine Hebeklammervorrichtung mit zwei verschwenkbaren Hebearmen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Die Hebeklammervorrichtung in Fig. 1 besteht aus einem Hauptbalken 1, an welchem ein starrer Arm 2 und ein beweglicher Arm 3,3a angebracht sind. Die Beweglichkeit des Armes wird entweder durch Lagerknaggen 4 oder mit einem entfernbaren Bolzen 5 erzielt. 



  Am Arm 3,3a greift die Zugkraft Z1 (Seil, Zugstange, Litzen etc. ) an. 



  Die Hebeklammervorrichtung in Fig. 2 besteht aus einem Hauptbalken 6, an welchem zwei bewegliche Arme 7,8 angebracht sind. Die Beweglichkeit der Arme wird wieder entweder durch Lagerknaggen 4 oder mit entfernbaren Bolzen 5 erzielt. Die   Zug kräfte Z2   greifen an Kniehebeln 9 der Arme 7 und 8 an. 



  Die Arme 3,3a, 7 und 8 sind auswechselbar und können durch jeweils der Grösse des Objektes A angepasste Alternativteile derselben Konstruktionsart ersetzt werden. Die Arme 3,8 weisen mit den Lagerknaggen 4 korrespondierende Ausnehmungen auf. 



  In beiden Ausführungen wird das zu bewegende Objekt A von der Hebeklammer 2,3 (bzw. 3a) bzw. 7,8 mit gelockerten Armen umfasst. Je nach dem Gewicht des Objektes A werden mehrere solcher Klammern verwendet, welche in Längserstreckung des Objektes hintereinander angeordnet sind. Mit dem Angreifen der Zugkräfte Z schliessen sich die Arme und üben Klammerkräfte auf das Objekt A aus. Damit kann das Objekt seitlich bewegt oder gehoben werden. Nach dem Absetzen werden die Zugkräfte gelöst. Durch Ausfädeln des Armes 3 bzw. 8 oder durch Lösen des Bolzens 5 werden die Arme der Hebeklammer mit nicht dargestellten Hilfszügen vom Objekt A entfernt und können neuerlich eingesetzt werden. 



  Selbstverständlich sind auch verschiedene Kombinationen der Arme aus den Fig. 1 und 2 möglich,   z. B.   eine Kniehebelkonstruktion wie in Fig. 2 auch beim Hebearm 3 in Fig. 1 für einen besonders ermittelten Kraftangriff, oder auch zwei gleiche Arme bei Fig. 2. 



  Die Arme können auch eine Verjüngung am Ende des schwenkbaren oder des festen Hebebalkens 2,3, 3a, 7,8 zur Verringerung des Zieh- oder Kippwiderstandes erhalten.

Claims (11)

  1. ANSPRÜCHE 1. Hebeklammervorrichtung zumindest bestehend aus einem Hauptbalken (1,6) mit zu- mindest einem Paar Hebearmen (2,3, 3a ; 7,8), von denen zumindest einer (3,3a, 7, 8) am Hauptbalken (1,6) verschwenkbar gelagert ist, wobei die Hebearme beim Heben das zu hebende Objekt (A) zumindest seitlich umfassen und wobei ein verschwenkba- rer Hebearm (3, 3a ; 7,8) und der Hauptbalken (1 ; 6) so ausgebildet sind, dass der He- bearm zum Lösen der Hebeklammervorrichtung vom Objekt aus dem Lager am Haupt- balken entfernbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein verschwenkbarer Hebearm (3 ; 8) mittels Lagerknaggen (4) am Hauptbalken (1 ; 6) gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verschwenkbare Hebearm (3, 3a ; 7,8) mittels Zugelementen (Z1, Z2) betätigbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite He- bearm (3a ; 7) mittels eines entfernbaren Bolzens (5) verschwenkbar am Hauptbalken (1 ; 6) gelagert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt eines verschwenkbaren Hebearms (3, 3a ; 8) zum Unterstützen des zu hebenden Objekts (A) um weniger als 900 gegenüber der Längsrichtung des Hebe- arms abgewinkelt ist und dass der andere Hebearm (2 ; 7) an seinem unteren Ende zum Untergreifen des zu hebenden Objektes (A), insbesondere unter Bildung eines rechten Winkels, abgewinkelt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein verschwenkbarer Hebearm (3,3a) durch eine im Wesentlichen senkrecht zur Längs- achse des Hebearms wirkende Kraft (Z1) bewegbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein verschwenkbarer Hebearm (7,8) an dessen oberen Ende als Kniehebel (9) ausgebil- <Desc/Clms Page number 5> det ist, sodass der Hebearm im Wesentlichen durch eine in Richtung der Längsachse des Hebearmes wirkende Kraft (Z2) bewegbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebearm (2) starr und ein Hebearm (3,3a) verschwenkbar mit dem Hauptbalken (1) verbunden ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der starre Hebearm (2) an seinem unteren Ende zum Untergreifen des zu hebenden Objektes (A), insbesonde- re unter Bildung eines rechten Winkels, abgewinkelt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Hebearme (7,8) verschwenkbar mit dem Hauptbalken (6) verbunden sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebearm (2,3, 3a, 7,8) zur Verringerung des Zieh- oder Kippwiderstandes am unteren Ende eine Verjüngung aufweist.
  11. 11. Hebevorrichtung, bei der mehrere Hebeklammervorrichtungen nach einem der vorge- henden Ansprüche vorgesehen sind.
AT0048800U 2000-07-03 2000-07-03 Hebeklammervorrichtung AT4754U1 (de)

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