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Knebelloses ssarbenband.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein knebelloses Garbenband. Das bei den allgemein in Gebrauch stehenden Garbenbändern vor dem Endknoten angeordnete Plättchen oder der Knebel findet im vorliegenden Fall keine Verwendung. Das den Gegenstand der Erfindung bildende Garbenband weist an einem Ende eine Schlinge auf, die durch Bilden eines Knotens in zwei Schlingen, in eine Durcbzugschlinge und eine Handschlinge geteilt ist. In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Art der Herstellung und Fig. 2 das fertige Garbenband dar.
Zur Anfertigung des Garbenbandes macht man zuerst den einfachen Knoten JA. dann am anderen Ende den einfachen Knoten IB. Vom Endknoten IB misst man 45 cm ab und macht den einfachen Schlingenknoten llc, zieht denselben so fest zu, dass der Endknoten IB in zugezogenem Zustande sich durch den Schlingenknoten llc nicht durchzieht ; dadurch erhält man eine Schlinge von 20 cm Länge, in deren Mitte der Schlingenknoten IIID gemacht wird. So erhält man zwei Doppelknoten und zwei Schlingen, eine Durchzugschlinge IF, eine Handschlinge IIB und hiemit das knebellose fertige Garbenband.
Das Garbenbinden mit diesem Bande geschieht auf einfache Weise und kann selbst von weniger kräftigen Leuten vorgenommen werden.
Das in Rede stehende Garbenband wird auf folgende Art verwendet : Der Garben- binder nimmt zuerst den Ortknoten JA in die reehte Hand, hält denselben fest, wirft Schlingen samt Knoten von sich ab zur Erde, dass der Ort knoten JA zu Füssen des Binders
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zieht mit der HandscbUnge llB in der linken Hand den Ortknoten JA in der rechten Hand. zieht beide Enden gestreckt auseinander, wo sich die Garbe unter den Händen und in dem Band festziehen lässt, so viel es nötig ist. Ist die genügende Festigkeit der Garbe erreicht, so nimmt man den Ortknoten l--, der stets in der rechten Hand gespannt bleibt. zurück über die Garbe.
Die Handschlinge IIB spannt man senkrecht aufwärts, nimmt das in der rechten Hand befindliche überbleibende Ende. wickelt es einmal unterhalb dem Schlingen-
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gespannt links neben dem Bande hervorsteht, während die Handschlinge J1B mit Ort- l (noten JA neben dem Bande nach rechts liegen bleibt.
Beim Aufbinden der Garbe nimmt man den Ortknoten JA, welcher auf der Garbe als überbleibendes Ende sichtl) ar liegt, in die Hand und zieht denselben senkrecht in die
Höhe ; bei diesem Zuge zieht sich der Knopf, welcher den Bund der Garbe festhält, von selbst unter dem Bande hervor und die Lösung erfolgt viel rascher und vollkommener als beim alten Strohseilhand und den anderen Systemen der Garbonbänder mit Plättchen oder Knebel. Das Selbstauflösen der Garben durch Herumwerfen oder beim Auf-und
Abladen, das Hervorziehen des Knopfes mit dem überbleibenden Ende ist nicht möglich.