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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abstellen zweier Fahrzeuge mit zwei übereinander angeordneten, je ein Fahrzeug aufnehmenden Plattformen, die ein zwischen zwei Hublage verstellbares, auf zwei feststehenden seitlichen Führungssäulen verschiebbar gelagertes Gestell bilden, und mit einem Hubantrieb für das Gestell.
Zum Abstellen zweier oder mehrerer Fahrzeuge ist es bekannt (AT 310 664 B) Fahrzeuge auf mehreren übereinander angeordneten Plattformen abzustellen, die in einem gemeinsamen, heb- und senkbaren Gestell angeordnet sind. Die Plattformen sind dabei voneinander unabhängig neigbar im Gestell gelagert, um mit einer geringeren Hubhöhe auszukommen. Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist vor allem, dass die Neigungsverstellung der Plattformen über den Hubantrieb eine aufwendige Konstruktion bedingt. Ausserdem muss für ein entsprechendes Fundament gesorgt werden, auf dem die Konstruktion aufgebaut werden kann.
Darüber hinaus ist es bekannt (AT 320 524 B) ein förderkorbartiges Gestell aus mehreren übereinandersitzenden starr miteinander verbundenen Plattformen vorzusehen. Da dieses Gestell über Hubzylinder in Abhängigkeit vom Höhenabstand der Plattformen verlagerbar ist, können die einzelnen Plattformen wahlweise an die Zufahrt angeschlossen werden. Das den Förderkorb aufnehmende Bauwerk muss dabei über wie unter der Zufahrtsebene Platz vorsehen, der nur zur Hälfte zur Fahrzeugabstellung ausgenützt werden kann.
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Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abstellen zweier Fahrzeuge der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass eine einfache Konstruktion erhalten wird, die mit wenig Aufwand errichtet werden kann Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Führungssäulen, von einem Grundrahmen aufragen, der in einem nach oben offenen kastenartigen Behälter einsetzbar ist, dass je eine der beiden Plattformen die ebene Behälteröffnung in den beiden Hublage des Gestells abschliesst und dass der Behälter mit den Führungssäulen und dem Gestell als vormontierte Baueinheit in einem Erdaushub versetzbar ist.
Durch das Vorsehen eines nach oben offenen, kastenartigen Behälters, in den der Grundrahmen für das verschiebbar gelagerte Gestell eingesetzt wird, kann auf ein gesondertes Fundament verzichtet werden, weil die Last über den Behälterboden entsprechend verteilt auf den Untergrund abgetragen werden kann. Darüber hinaus wird es durch die Aufnahme des Gestells in einem solchen Behälter möglich, die Vorrichtung als vormontierte Baueinheit in einem Erdaushub zu versetzen, was einfachste Montageverhältnisse sicherstellt, weil lediglich für einen den Behälter aufnehmenden Erdaushub gesorgt werden muss.
Eine hohe Steifigkeit des Gestelles, bei vergleichsweise geringem Gewicht erreicht man, wenn die beiden Plattformen aus je einem Rahmen bestehen, wobei die äusseren Längsschenkel der Rahmen zur Bildung des Gestells durch Steher verbunden sind.
Weist der Rahmen der oberen Plattform eine zumindest bereichsweise abnehmbare Abdeckung zwischen zwei Fahrstreifen für das aufzunehmende Fahrzeug auf, so ist es möglich, die obere Plattform als Hebebühne für Reperatur- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug zu verwenden. Nach der Abnahme der Abdeckungen wird ja das auf der oberen Plattform abgestellte Fahrzeug von der unteren Plattform aus zugänglich Um eine geringe Bauhöhe sicherzustellen, kann das Gestell über im Bereich der unteren Plattform vorgesehene Führungsschlitten auf den Führungssäulen gelagert werden.
Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die Führungssäulen die jeweils in der Zufahrtsebene befindliche Plattform nicht zu überragen brauchen, was die zum
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Ein- und Aussteigen erforderliche Seitenfreiheit für das abzustellende Fahrzeug sichert.
Die beiden Führungsschlitten können durch eine eine Auflage für die untere Plattform bildende Brücke miteinander verbunden sein, um die Biegesteifigkeit des Gestelles zu erhöhen.
Eine einfache, betriebsichere, leicht und günstig zu wartende Hubeinrichtung erhält man, wenn der Hubantrieb aus entlang der Führungssäulen vorgesehenen Spindeltrieben besteht und die Gewindespindeln dieser Spindeltriebe über einen im Bereich des Grundrahmens vorgesehenen Kettentrieb miteinander angetrieben werden. Ein weiterer Vorteil eines solchen Hubbantriebes liegt in seiner selbsthemmenden Wirkung, d. h. es müssen keine zusätzlichen, das Gestell in seiner jeweiligen Hublage haltenden Brems- oder Sicherungseinrichtungen vorgesehen werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Abstellen zweier Fahrzeuge in einem vereinfachten Querschnitt durch die beiden Führungssäulen, Fig. 2 diese Vorrichtung in Seitenansicht bei aufgeschnittenem Behälter und Fig. 3 diese Vorrichtung im Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2.
Die Vorrichtung zum Abstellen zweier Fahrzeuge besteht gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem aus Blech gefertigtem Behälter 1, dessen Boden 2 einen rechteckigen Grundrahmen 3 aufnimmt. Von diesem Grundrahmen 3 ragen zwei seitliche Führungssäulen 4 auf, auf denen Führungsschlitten 5 verschiebbar gelagert sind. Diese Führungsschlitten 5 sind durch eine Brücke 6 miteinander verbunden, die einen Teil eines Gestells 7 darstellt, das zwei übereinander liegende Plattformen 8,9 zum Abstellen je eines Fahrzeuges trägt. Diese Plattformen 8,9 weisen einen tragenden Rahmen 10 auf, wobei die äussersten Längsschenkel 11 dieser Rahmen durch Steher 12 zum Gestell 7 verbunden sind, wie dies insbesonders die Fig. 1 und 2 erkennen lassen. Die Plattformen 8,9 bilden zwei das abzustellende Fahrzeug aufnehmende Fahrstreifen 13 (Fig. 3).
Zwischen den beiden Fahrstreifen 13 zumindest der oberen Plattform 8 Ist eine mehrteilige, abnehmbare Abdeckung 14 vorgesehen, so dass nach einer Abnahme dieser Abdeckung 14 das auf der oberen Plattform 8
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abgestellte Fahrzeug von der unteren Plattform 9 aus zugänglich ist. Die obere Plattform 8 kann daher als Hebebühne für Reparatur- und Wartungsarbeiten eingesetzt werden. Ein vertikales Verfahren des Gestells 7 erfolgt über einen Elektromotor 15, der zwei in den Führungssäulen 4 gelagerte Gewindespindeln 16a und 16b mittels Kettentrieb 17 antreibt. Die beiden Gewindespindeln 16a, 16b sind über einen sich im Bereich des Grundrahmens 1 befindlichen Kettentrieb 18 antriebsverbunden. Die zugehörigen Spindelmuttern 19 sind drehfest in den Führungsschlitten 5 gehalten.
Das Gestell 7 kann daher mit Hilfe des durch diese Spindeltriebe gebildeten Hubtriebs zwischen einer angehobenen und einer abgesenkten Arbeitsstellung verfahren werden. In der unteren in Fig. 1 mit vollen Linien dargestellten Arbeitsstellung schliesst die obere Plattform 8 den Behälter 1 nach oben ab, so dass ein Fahrzeug auf die obere Plattform 8 auffahren oder von dieser Plattform 8 abfahren kann. In der strichpunktiert gezeichneten angehobenen Arbeitsstellung wird die untere Plattform 9 zugänglich. Es kann daher jedes Fahrzeug unabhängig davon, ob es auf der oberen oder der unteren Plattform 8 bzw. 9 abgestellt wird, für sich ein oder ausgefahren werden. Es braucht zu diesem Zweck lediglich das Gestell 7 entsprechend verfahren zu werden.
Damit nicht nur das auf der unteren Plattform 9 abgestellte Fahrzeug vor Witterungeinflüssen geschützt ist, kann die obere Plattform 8 überdacht werden, wobei diese Überdachung mit dem Gestell 7 angehoben wird, um die voneinander unabhängige Benützung der beiden Plattformen zu gewährleisten.