AT46182B - Verfahren zur Erzeugung von echten nüancierbaren Tönen in der Färberei und Druckerei. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von echten nüancierbaren Tönen in der Färberei und Druckerei.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erzeugung von echten nüancierbaren Tönen in der Färberei und Druckerei. 
 EMI1.1 
 tönen durch Oxydation von p-Phenylendiamin durch Chlorate in   Gegenwart   von Vanadium salzen beschrieben. 



   Die so erzeugten   Brauntöne iassen sich teider bis heute nicht   in genügender Weise 
 EMI1.2 
 wenn man dem   Paraphenylendiamin oder den Homologen   oder Isomeren desselben gewisse   Monoaminoverbindungen, insbesondere Aminooxyverbindungen oder deren Derivate zusetzt.   Diese Verbindungen werden entweder in Form der abgestumpften neutralen Salze, zweck-   mässig aber im Zustand der Base,   in Gegenwart von Salmiak verwendet. 



   Durch   diese   Zusätze wird ein eigenartiges und neues Resultat erreicht. Während 
 EMI1.3 
 ParaminbraunsinhervorragenderWeiseGenügegetan. 



   Austelle der Aminophenole kann man auch deren im Benzolkern oder in der Amino-   gruppe substituierter Derivate verwenden.   
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 anderer   aromatischer   Amine bei der Wechselwirkung mit Ferrocyanalkali un- oder schwer-   ) lösliches Ferrocyanamin ausgeschiende wird, welches sich zum Klotzen nicht eignet, findet   

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 EMI2.1 
 nicht statt. Erst im Dampf auf der Faser geht die Reaktion vor sich. Die Güte des Brauns ist dieselbe wie beim   Vanadiumprozess   ; die Töne sind nur etwas kräftiger und violettstichiger, können jedoch durch Seifen auf das gewöhnliche Braun   zurückgeführt   werden. 



   Die Verwendung von Ferrocyanalkali anstelle der Vanadiumsalze bildet den Vorteil, dass die   gellotzten   Stücke beim Trocknen und Aufbewahren weniger empfindlich sind und weniger Neigung zeigen, anzulaufen wie beim Vanadium. Die Färbung des geklotzten Stoffes ist ein gleichmässiges grau, welches sich wie beim Paraminbraun weiss und bunt 
 EMI2.2 
 Zinkoxyd-Anilinfarben verwendet werden. 



   Die Menge des Ferrocyanalkalis, welche man den Klotz- und Druckfarben zusetzt, kann variieren, z. B. zwischen 10 und 30 g im Liter. Wendet man bei vorliegendem Verfahren konzentriertere Klotzbäder bezw. Druckfarben an, mit einem Gehalt von z. B.   25-409   Paramin im Liter, so erhält man bei sonst gleicher Behandlung ein tiefes braunstichiges Schwarz, das in gleicher Weise ätzbar ist wie das Braun. Dasselbe erträgt gelindes Seifen ohne Veränderung und wird nur durch stärkere alkalische Behandlung gegen Dunkelbraun hin gezogen. Das neue Schwarz besitzt gegenüber dem Anilinschwarz den Vorteil, dass es absolut unvergründlich ist und die Faser nicht angreift, da bei seiner Bildung keine Mineralsäure anwesend ist. 



   Das m-Phenylendiamin verhält sich dem   p-Phonylendiamin analog   und liefert unter denselben Bedingungen ein Schwarz von ähnlichen Eigenschaften. m-Toluylendiamin gibt   ein Olivschwarz. 



  Beispiele. 



  Klotzbad für Braun; 10 g p-Phenylendiamin, 4 g o-Am,inophenol, 2 g m-Amino-   phenol, 16 g Salmiak, 16 g Natriumchlorat, 15 cm3 Ammonvanadatlösung 1 : 1000 werden in 11 Wasser gelost und eventuell filtriert. Man verwendet das Bad konzentriert oder mit Wasser verdünnt. 
 EMI2.3 
 10-20gFerrocyankalium Auf 1 I stellen. 
 EMI2.4 
   30-35 9 Natriumchlorat   Auf 11 stellen. 
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 acetat. Kaliumsulfit und Rongalit C, mit Gummi verdickt-5-10 Minuten dämpfen, waschen und eventuell seifen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abänderung des durch Patent Nr. 31230 geschützten Verfahrens behufs Erzeugung echter nüancierbarer brauner und schwarzer Töne, gekennzeichnet durch Mitverwendung von   A m i nooxy Verbindungen.  

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des in Anspruch 1 sowie des in dem Patant Nr. 31230 geschützten Verfahrens, gekennzeichnet durch die Verwendung von Ferrocyankali anstelle der Vanadiumsalze.
    3 Verfahren zum Weiss- und Buntätzen der gemäss Anspruch 1 und 2 erzielten Färbungen in Prudhomme'scher Weise, gekennzeichnet durch Bedrucken des getrockneten Klotzes mit stark reduzierend wirkenden, namentlich Sulfite, Hydrosulfite oder Formaldehydsulfoxylate enthaltenden Reserven und nachheriges kurzes Dämpfen, wobei für Bunteffekte ebensowohl Anilintanninfarben wie unlösliche mit Albumin fixierbare Lackfarben zur Ver- wendung kommen können.
AT46182D 1905-09-13 1909-07-03 Verfahren zur Erzeugung von echten nüancierbaren Tönen in der Färberei und Druckerei. AT46182B (de)

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