AT4549U1 - Balken zum aufbau einer wand eines blockhauses - Google Patents

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Abstract

Balken zum Aufbau einer Wand eines Blockhauses, der wenigstens einen oder auch mehrere Kerne (3) enthält, die aus Holzmaterial bestehen, dessen Faserverlauf bei etwa waagerecht zu verlegendem Balken im wesentlichen vertikal orientiert ist, während in den Außenbereichen (2) des Balkens (1) der Faserverlauf des verwendeten Holzmaterials im wesentlichen waagerecht orientiert ist, wobei er durch wenigstens zwei vertikal verlaufende Trennungen einen Aufbau aus wenigstens drei Schichten (2, 3) aufweist, von denen die beiden äußeren Schichten (2) aus Massivholz mit einem im wesentlichen waagerechten Faserverlaufgebildet sind und die dritte (mittlere) Schicht (3) aus einem Holzmaterial besteht, das wenigstens überwiegend einen vertikalen Faserverlauf aufweist, wobei die dritte Schicht (3) aus einer Sperr- oder Schichtholzplatte ausgebildet ist.

Description

AT 004 549 Ul
Die Erfindung betrifft einen Balken zum Aufbau einer Wand eines Blockhauses, gemäß des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Ein BiocKnaus wird bekanntlich traditionell aus Bauten aufgeoaut, die zur Ausoii-aung einer Blocxwana norßontai aufeinander gescnlcntet werden, wobei die Ballten entweder vierkantig zugericntet werden oder, zumindest auf den äußeren seiten, ais Runddaiiten waiaKantig vermeiden, wooel ggf. zumindest die tagerfiäcnen Deschiagen oder ausgeformt werden. Die Verbindung ln aen ßcknereicnen erfolgt in elnfacner weise zumeist aurcn Überkämmung der Balken, indem beispielsweise jeder Balken oDen und unten auf ein viertel ausgeschnitten dzw. ausgekehlt wird. An den Balken-enden bleiben dadurch sogenannte Vorstöße dzw. Balkenköpfe stenen, was zur Verstärkung der Eckpereicne beitragt.
Diese traditionelle Bauweise führt zu einem Haus, aas senr schnell und mit viel Eigenleistung aufbauoar ist, eine none Stabilität aufweist, und zwar sogar In eraoeben-gefänraeten Gebieten, und in dem sicn zudem automatisch ein natüriicnes wonnwima einsteilt.
Schwierigkeiten begegnet diese traditionelle Bauweise jeaocn dann, wenn mit inr modernere Arcnitekturformen verwirklicht werden sollen, da die traditionelle Bauweise am enesten zu einer einfacnen quaderförmigen Hausform fünrt. es ist relativ scnwierig und kompliziert, bei einer Blockbauweise Erker, cauoen oder sonstige ver- 2 AT 004 549 Ul wmKeSungen vorzusehen. Am schwierigsten wird dies, wenn aurcn derartige Ansaaten ooer Auspauten aucn nocn ein Materiaiwechsei stattfindet, Inaem beispielsweise Wintergärten angeoaut werden sollen, nie zu einem größeren Anteil aus cias und Stein oder Metall erstellt werden.
Bei der Blockbauweise muß man nämiicn die recnt starke Setzung oer Balken berücksichtigen. die durcn Feucntigkeitsvenuste und damit verpunaene voiumenänae-rungen der Balken nach einer gewissen 2eit elntritt und aucn durcn eine vortrocknung aer Balken nicnt vermieden werden kann, über die Höhe eines Stockwerkes kann es dabei durchaus zu Setzungen kommen, die insgesamt einige Zentimeter ausmachen. Es kann aadurcn gerade im Anschiußbereich von Erkern oder annlicnen Anbauten zu unliebsamen Lücken kommen, die in geeigneter weise üüerdrückt werden müssen, indem beispielsweise keine starren, sondern ener flexioiere verplnaun9seiemente gewarnt werden.
Anniicne Probleme können aucn Del einer zusätzlichen Wärmedämmung für die Biocknauswänae auftreten. Zwar nanaelt es sicn Dei dem Material Holz um einen relativ guten warmeisotator. Jedoch werden die auch gesetzlichen Anforderungen an Wärmeisolierung und Energiesparmöglicnkelten immer schärfer, so daß die entsprechenden Auflagen allein mit dem verwendeten Heizmaterial nur sehr schwer zu erfüllen sind, will man moderne isaiiereigenscnaften allein mit Blockwandoonlen aus Masslvnoiz erreichen. so müßten unter umständen mittlerweile die Balken eine etwa doppelte Dicke dzw. Stärke aufweisen ais bisher üDlicn. was einen solchen Holzbau sehr viel senwieriger und vor allem auch kostentrachtlger gestalten würde. Die Wettbewerbsfähigkeit derartiger Bauweisen gegenüber der Bauweise unter Verwendung minerallscner Baustoffe würde extrem leiden. Dies wäre jedoen schade im Hinblick auf die sonstigen guten Qualitäten und Eigenschaften von ßiocknäusern. die diese traditionelle Bauweise weiternin wünschenswert machen. 3 AT 004 549 Ul zur Vermeidung aer veraickung aer siocKwanabalken seiest wäre zur Verbesserung einer Wärmedämmung einer solenen wand daher die Verwendung von oe-sonöerem Dämrnateriai zu erwägen. Dies Könnte Beispielsweise im Ranmen einer AuSanöämmung gesenenen, bei der außen vor die Biocicbaikenwana in einem Apstana 2u dieser eine Außenverschalung. peispieisweise aus wandDrettern. erstellt wird und aer 2wlscnenraum zwisenen dieser Außenverscnaiung und der Biocküafkenwand mit einem geeigneten Dämrnateriai verfünt wird. Eine Außenaämmung wäre aesnaio zu De Vorzügen, wen dann die die Innenwand oildenaen BlockDaiken weltemin das innen· Klima natürlich klimatisieren können, onne daß es dort peispieisweise zu Tauwasseraus-fällen oder aergtelcnen kommt.
Bel der Erstellung einer Außenverschalung für eine solche Wärmedämmung tritt aoer wiederum das Problem auf, daß sien die Biaekoaikenwand sehr viel stärker setzen wird als die aus Brettern erstellte Außenverscnaiung. es wird daher wieder zu nicht ver-nachläßlgparen Maßdifferenzen kommen.
Eine Möglichkeit, die Del dem Biackwandbalken eintretende Setzung zu Berücksichtigen Dzw. aufzufangen bestem darin, daß Im wesentlichen lotrecht verlaufende Düoei oder Stangen zur Verbindung der aufeinander gesenicnteten Biockoalken verwendet werden, wobei diese Düoei oder Stangen Beispielsweise aus Metall gefertigt sind. Kommt es dann zu einer Schrumpfung der einzelnen Balken aufgrund von feucn-tigkeitsveriusten, so bleibt die gesamt wanonöhe durch die verdüoelung bzw. das Gestänge Im Prinzip ernaiten, während slcn ggf. nur die jeweiligen Fugen zwisenen aufeinander liegenden Barnen vergrößern, was vielleicht mit einem geeigneten Fugenmaterial ausgeglichen und aogeaicntet werden könnte.
Die geschilderte Mögiicnkeit fünrt jedoch zu einem weltgeneno geänderten wandkonzept und eine damit verbundene starke Verfremdung aes verwendeten Mate- 4 AT 004 549 Ul riats. insbesondere aucn zu einer Verkomplizierung aes Aufpaus una zu einer entsprechenden Verteuerung der so aufgecauten wänae.
Der Erfindung liegt aaner die Aufgabe zugrunde, eine Mögiicnkeit aufzuzeigen, pei aer unter weitestgenenaer BeiDenaitung des Aufbaus der Biocknausbaiken und des Ersteilens der Balkenwände, secungen der wand weitgenend vermieden werden können.
Diese Aufgabe wird erfinduagsgeinäß durch, die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst.
Der Erfindung liegt also die Idee zugrunde, weiternin nacn Mögiicnkeit reines Hoizmateria! für den Balken zu verwenden, jeaocn den Balken ment einstückig aus einem Massivndizstamm zu erstellen, sondern wenigstens einen Berelcn innernaiü des Balkens so vorzusenen und anzuordnen, daß in diesem kernnerelcn aer Faservenauf aes Malzes Dei waagereent verlegtem Balken im wesentlichen vertikal orientiert ist. Daoei gent die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß es durch Feuchtigkeltsvenuste ln Ricntung des Faserverlaufes des Holzes zu sehr viel kleineren, vemachläBIgbaren Setzungen kommt, was beispielsweise bei Fachwerkhäusern mit einem entsprechenden Baikenständerwerk ausgenutzt werden kann, indem nämlich derartige Stander kaum eine Setzung zeigen, so daß die Facnausfüiiung mit minerallscnen Baustoffen onne weiteres möglich ist.
Die Erfindung bietet also- eine Lösung, bei der die traditionelle Biockhausbau-weise mit waagereent venegten Balken nient nur opüsen, sondern aucn tatsäcniicn strukturell oeibenaiten wird, jedoch dennoch vorteile aus aer stanaeroauwelse übernommen werden, ohne daß tatsäcniicn zu einer komplizierteren und aufwendigeren 5 AT 004 549 Ul siänoerpautecnnik üoergegangen würde. Die vanelte aer Stänaeroauweise steilen sicn vieimenr Dei aer erfinaungsgemäßen Lösung oei einer normalen horizontalen schien-tung aer Balken automatisch ein, indem eine aus erfinaungsgemäßen Balken erstellte BiocKnauswana, für die selbständiger scnuc peanspruent wird, sicn aaouren auszeien- net, daß die jeweils dritten Schichten der Balken bei unmittelbarem Aufeinenderliegen der Balken eine Ständerschicht der Blockhauswand bilden.
Die Erfindung sieht- nämlich vor, daß zur Erleichterung der Fertigung derartiger Ballten nicht einzelne Kerne mit vertikalem Faserverlauf einge-Pracht werden, sondern eine gesamte mittlere schient mit im wesentlichen vertikal orientierten Faserverlauf in aen Balken eingebunden wird. Daoei ist es durchaus nient ungewöhnlich, Biockhausoalken beispielsweise aus zwei Kleineren Balken zu erstellen, die norizontai ooer vertikal miteinander verleimt sind. Derartiges ergibt sich oeisplels-weise aus dem DE-GM 297 22 944.
Die erfindungsgemäße Lösung sieht in welterfünrung dieser verleimungsmög-lichkeit vor. einen entsprechenden BiDcKhauspaiken aus drei vertikalen schichten in einer Art sandwicn-Bauweise zu erstellen, bei der die mittlere Scnicnt sa orientiert ist, daß sie eine entsprechende stütz- Dzw. Standerfunktion übernehmen kann.
Bei einem soicnen erflndungsgemä&en Balken kommt es zwar dann dennoen zu einer senrumpfuns aer oeiden Außenscnicnten quer zum Faserverlauf, jedoch kann dies onne weiteres von der Verleimung aufgefangen werden und fünrt dies nlcnt zu untolerierbaren Verwerfungen oder Rissen in oem erflndungsgemäß erstellten Balken.
Die mittlere Schicht, nicht sichtbare Schicht ist eine Sperr* oder Schichtholz-platte, deren Heizmaterial wenigstens überwiegend einen vertikal orientierten 6 AT 004 549 Ul
Faserverlauf bar. im Hinblick auf eine verbesserte Wärmedämmung derartiger ßaiken, könnte vor-gesenen sein, den Balken gleich aus vier Schichten 2u erstellen, wobei eine mittlere schient den stutzenden vertikalen Faserveriauf hätte, während die andere mittlere schient vielleicht eine reine oammscnicht aus einem hoi2naitigen oder holzfreien Material sein könnte.
Auen die Erstellung einer Außenaämmung wäre mit Hilfe der erfinaungsge-mäßen Balken kein Problem. da ja erfindungsgemäß zu große Setzungen der Balken vermieden werden. Es könnte also zur Wärmedämmung eine Außenverscnaiung aus wana-Dretrem vargesenen werden, die in einem Aöstana zur Biockpalkenwana gesetzt wlra una mit geeignetem Dämmateriai verfallt wird. Hleröel kommt es insDesondere in Bemacnt, mit Zement ummantelte Holzspäne zu verwenden, die in einfacher weise in den Zwischenraum zwischen Außenverscnaiung und Blockhauswana elngefülit, beispielsweise eingeöiasen, werden können und gleichzeitig günstige Klimaeigenschaften naben. insbesondere eine gute Feucntigkeitsaufnanme und -abgabe zeigen. Außerdem würden derartige Dämmateriallen auch ausreienenae Brandslcnerungseigenschaften aufweisen.
Eine Verbindung zwischen der Biockhaus-Baikenwand und der Außenverschalung könnte zudem mit vorteil über spezielle verbindungsanker gesehenen, die gielcnmäßig einem Raster folgend über die jeweilige wanaflöcne verteilt angeordnet werden. Derartige verDinaungsanker könnten flacne oder runae Metalibänaer sein, die in inren Enabereichen sa gebogen sind, daß sie wenigstens teilweise einem Nut-Feder-veriauf oer Biockbalken D2w. aer Wandbretter folgen, so daß sie beim Aufbau der wand dzw. aer versenalung automatisch formscniüssig fixiert werden. Dies ist mit den erfindungs-gemaßen setzungsfreien Balken besonders gut möglich, aa mangels Setzung die reia- 7 AT 004 549 Ul tive Fugennöne der Biocknaus-Baikenwana una aer Außenverscnaiung oestenen DielDt. sicn also die Fugen aer ßalkEn nicht gegenüber aen Fugen aer Wandbretter nacn unten verscniepen. Daoei würden Wandbretter pevoreugt, aie gleich große sicntfläcnen napen wie aie dahinter oefinailcnen Balken, so aaß aie wanapretter una die Balken jeweils deckungsgleich zueinander angeordnet weraen konnten una entsprechend aucn jeweils die Fugen sicn auf glelcner Hone oefinden. Auen an aer Außenseite oieiot also im wesentlichen aas gewohnte Blocknauspiia ernaiten. Auen aie Balkenvorstöße bzw. Balkenköpfe in aen EckOereicnen des Blocknauses konnten im Prinzip ernaiten DieiDen. wenn peispieisweise die wanüpretter aer Außenverscnaiung in entsprechende Nuten aiesar Vorstöße von aDen eingesenooen weraen.
Es wäre aper aucn möglich, die Wanapretter im Eckberelcn völlig aneinanaer-stoßen zu lassen, so daß die Balkenköpfe nicht menr sientoar sind, per aaduren entstehende geringe Fugen-NantDereicn in den Ecken des Hauses könnten auren winkelige Verkleidungen verkleidet werden.
Ein Ausfünrungspeispiei. aus dem sicn weitere erfinderisene Merkmale ergehen, ist in aer Zeichnung aargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 zwei horizontal üDereinanaer gesenientete. erfindungsgemäße Balken im Querscnnitt als Kanthölzer,
Fig. 2 Balken entsprechend Fig. 1 als Rundhölzer ausgeDiiaet,
Fig. 3 im Querschnitt einen Ausschnitt aus einer wand aus Balken gern. Fig. 1 mit einer Vorgesetzten Außenverscnaiung und Wärmedämmung,
Fig. 4 aen Fugenbereich einer wand gern. Fig. 3 unter Darstellung eines ver* oinaungsankers.
Fig. 5 den verainaungsanker aus Fig. a in perspektivischer Ansicnt.
Fig. ß einen Pugenbereicn gern. Fig. 4 mit einer zweiten Ausführungsform 8 AT 004 549 Ul eines verpmdungsankers.
Fig. 7 den vereinüungsanker gern. Fig. 6 in perspektivischer Ansicnt.
Fig. a einen Horizontaiscnnitt auren eine wand mit Außenverscnalung.
Fig. 9 einen Horizantaiscnnitt gemäß Fig. 8 duren ein zweites Ausfunrungs· oeispiei einer Wand mit Außenverscnalung,
Fig. io zwei üoereinanaergesenientete Balken gemäß Fig. i mit geänderter Ausführungsform una
Fig. 11 zwei Rundhölzer gemäß Fig. 2 mit einer Ausführungsform entsprechend den Balken in Fig. 10.
Fig. 1 zeigt zwei norizontai zu einem wanaapscnnltt aufeinander gesenientete. erfinaungsgemaße Balken 1 im Querschnitt. jeaer Balken 1 Destent aus drei schienten, nämlicn zwei Au&enscnicnten 2, die aus Massivnaiz Descenen, deren Faservenauf im wesentiicnen waagereent orientiert ist, und einer dritten, mittleren Schient 3, die in dem in Fig. 1 aargestellten Ausführungsbeispiel aus Schichtholz besteht, wobei die schienten 4 dieses scnicntnoßes mit inrem Faservenauf im wesentiicnen vertikal orientiert sind.
Die dritte schient 3 könnte auch ebenfalls aus Massivhoiz gefertigt sein, weicnes einen Im wesentlichen vertikal orientierten Faservenauf aufweist. wie die Fig. 1 zeigt, stoßen die dritten Schichten 3 der horizontal übereinander geschichteten Balken 1 unmittelbar aufeinander, so daß sich bei dem Aufbau einer Biocknauswand aus derartigen Balken 1 eine mittlere Ständerscnicnt aus den senientsn 3 ergibt, die keinen nennenswerten Setzungen unterliegt, well der Faserverlauf insgesamt im wesendienen vertikal orientiert ist, so daß diese ständerscnicnt letztendiicn für die permanente Maßhaltigkeit der so aufgeoauten wand sorgt
Pas Material mit im wesentlichen vertikalen Faserverlauf im mittleren Bereich der erflndungsgemäöen saiken 1 muß nicht unbedingt eine durchlaufende dritte 9 AT 004 549 Ul schient 3 bilden. Eventuell wäre es ausreichend, entsprechende stütz- oder Ständer-kerne aus einem in dieser weise orientierten Halz einzuaroeiten, so caQ sicn Del einer horizontalen Schichtung der Balken aadurcn quasi integrierte stänaeroaiken ergeben. Die Fertigung ist jeaocn günstiger, wenn aurchiaufenae schienten, wie aargestellt, verwendet werden.
Die Baitcen 1 in Fig. i weisen tagerfugen auf, die zu einer Nut-Feder-veroindung beim wanaaufoau führen. Diese Arx aer Ausformung aer Lagerfiäcnen der Balken 1 ist aber prinzipiell bereits bekannt.
Die Balken 1 in Fig. 1 sind als im wesentlichen vlerkantbalken ausgebliaet.
Die Fig. 2 zeigt zwei übereinander geschicntete Balken n, die entsprechend er-ftnöungsgemäß aus drei schienten aufgeoaut sind/ jeaocn Im wesentiicnen als Runa-oaiken ausgsformt sind. sielcr^Baueiemente sind mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet wie in Fig. i, \
Fig. S zeigt drei norizantal übereinander gesenientete Balken 1 gemäß Fig. 1. die als unterer Abschnitt einer Biockhauswand auf einem Fundament 5 aufgebaut sind, wobei zwischen dem Fundament S und dem untersten Balken 1 eine Abdlcntungsbann ε eingelegt ist.
Der aus den Balken 1 bestehenden wand ist eine Außenverscnaiung aus Wandbrettern 7 Jn einem ADstand vargesem. per Abstand zwlscnen den Balken 1 und den Wandbrettern 7 ist mit einem Dämmaterial 8 gefüllt, das nient näner aargestellt ist, aas aber beispielsweise aus mit Zement ummantelten Holzspänen oestenen könnte.
Die Balken 1 und die wandorerter 7 sind mit gielcn großen sicntfiäcnen ausge-Diiaet unG zueinander in Deckung angeoranet, so qaß die Fugen zwischen den Balken i und den Wandbrettern 7 sicn jeweils etwa auf derselben Höhe befinden, innerhalb dieser Fugen sind die Balken 1 mit den Wandbrettern 7 über veroindungsanker 9 miteinander verbunden. Diese verbindungsanker 9 sind vorzugsweise MecailDänder,-die io AT 004 549 Ul an inren freien Enden Biegungen aufweisen, die aen Nut-Feaer-verP'maungen der Ballten i dzw. der Wandbretter 7 wenigstens teilweise folgen.
Dafür kommen beispielsweise zwei Ausfünrungsformen in Betracht. ale in aen Fig. 4 Dis 7 näher aargesteut slna.
Die Flg. 4 zeigt einen FugenDereicn mit einem veroinaungsanker 9a. der an seinem den Balken i zugewandten Enae so gefdrmt Ist. aafi ein Fiacneisen verbtefDt, aas auf der Oberseite eines Balken 1 mit Nägetn oder aergieicnen Befestigungseiemen* ten 10 an demzugearaneten Balken 1 Gefestigt werden kann.
Fig. 5 zeigt aiesen veroinaungsanker 93 in perspektivischer Ansicnc. flg. 6 zeigt einen entsprechenden FugenDereicn mit einem zweiten Ausfün-rungsDelspiei eines veroinaungsankers 9p. Dieser verblnaungsanker 9b weist an seinem aen Balken 1 zugewandten Ende eine Apwinraung auf. die in einer Art Fiankenoereich des Balken 1 mit einem Befestigungseiement 1Q befestigt werden kann.
Der Verbindungsanker 9b ist in Fig. 7 In perspektivischer Anslcnt gezeigt.
Ergänzend soll nocn erwärmt werden, daß die erfnaungsgemäßen Balken beispielsweise aucn aus vier scnicnten bestenen könnten, wobei der jeweils dritten mittleren Schicht 3 die entsprechende vierte Scnicnt als ebenfalls mittlere dzw. innere scnlcnt nebengeoranet Ist. Diese vierte schient könnte eine integrierte pämmsenient sein, beispielsweise aus einem noiznaitigen oder holzfreien Dämmateriai.
Die Figuren 8 und 9 zeigen zwei Ausfünrungsbeispleie von Biocknauswänoen, die in einem Hauseckenoereich aufeinander treffen, Jeweils in einem HorizontalschnitL in beiden AusfünrungSbeispieien sind die aus Balken 1 ersteilten Siocknauswände mit einer Außenverscnamng aus Wandbrettern 7 und einer Dämmschicht aus Dämmateriai 8 versenen. Die Wandbretter 7 sind mit Hilfe von veroinaungsankern des Types sa mit den Batken 1 verbunden. 11 AT 004 549 Ul
Die Eckoereicne seiost sind Bei Beiden Ausfunrungsoeispieien unterschiedlich ausgestaltet. im Ausfunrungsoeispiei gemäß Fig. b sind die Balken i aer aufeinanaerstaßen-oen wänoe durch üoerkämmungen miteinander verDunoen. wobei die BalKenvorstöße 11 desonaers lang und ausgeprägt ausgebiidet sind uno dadurcn die Blockhaus-Optik in diesen EckDerelchen Besonders Betont wird. Die Wandbretter 7 sind in Muten 12 dieser Balkenvorstöße 11 eingeführt.
Beim AusfünrungsDelsplei gemäß Fig. 9 sind die Balken 1 ebenfalls durch Überkämmungen miteinander vemunden, jedocn sind die Balkenvomöße n weniger ausgeprägt, und die Wandbretter 7 veraecken diese saikenvorstöee 11, indem sie selbst, die Ecke Diiaena. aneinanaerstoßen. Der Eckstoß-Bereich dieser Wandbretter 7 ist seinerseits durcn eine winkelige Verkleidung 13 verdeckt. Die Enden der Wandbretter 7 sind aucn im EckDereicn mit den Baikenvorstößen 11 über verblnflungsanker 9a ver· t
Bunden, in dem Eck&erelch. der von den Balkenvorstößen 11 gebildet wird, Ist aucn Dämmaterlai 8 eingefüllt, sa aaß aucn dieser EckDereicn keine bämmungsiücke Bildet.
Die Figuren 1Q und 11 zeigen entsprechend den Figuren 1 und 2 Querschnitte zweier aufeinandergestapeiter Balken 1. wobei die Balken i gemäß Fig. 1Q als Kant-noizer ausgeoildet sind und die Balken 1 gemäß Fig. 11 als Runonölzer ausgebildet sind. im unterscniea zum Ausführungsoeispiei gemäß den Figuren 1 und 2 weisen die Balken 1 in den Figuren 10 und 11 eine zusätzliche vierte Schient 14 auf, die eine Dämmschicht innemalb der Balken 1 aarstelit und aus einem geeigneten, holzhaltigen oder holzfreien Dämmaterlai gebildet ist, das sien in Form einer starren schient mit den übrigen senienten 2 und s fläenig verleimen läßt.
Durch diese integrierte Dämmscnicht 14 könnte unter Umständen sogar eine Außenverschalung 7 mit zusätzlichem äußeren Oämmateriai 8 entfallen, eine solche Außenverscnaiung könnte aoer energiesparend auch noen zusätzlich vorgesehen sein. 12

Claims (2)

  1. AT 004 549 Ul Ansprüche: 1. Balken zum Aufbau einer Wand eines Blockhauses, der wenigstens einen oder auch mehrere Keroe^lmthSlt, die aus Hoizmateriai bestehen, dessen Faserverlauf bei etwa waagerecht zu verlegendem Balken itn wesentlichen. (ft vertikal orientiert ist, während in den Außenbereicben (2) des Balkens der Faserverlauf des verwendeten Heizmaterials ixn wesentlichen waagerecht orientiert ist, dadurch gekennzeichnet, dag er durch wenigstens zwei vertikal verlaufende Trennungen einen Aufbau aus wenigstens drei Schichten (2, 3) aufweist, von denen die beiden äußeren Schichten (2) aus Massivholz mit einem im wesentlichen waagerechten Faserverlauf gebildet sind und die dritte (mittlere) Schiebt (3) aus einem Hoizmateriai besteht, das wenigstens überwiegend einen vertikalen Faserverlauf aufweißt, wobei die dritte Schicht (3) aus einer Sperr- oder Schichtholzplatte ausgebildet ist. Balken nach ^nspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere vierte mittlere Schicht aus einem wärmedämmenden Baustoff. S. Balken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einander benachbarte Schichten (2, 3) flächig miteinander verleimt sind.
  2. 4. Blockhauswand, die aus einem Balken gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche aufgebaut bzw. aufbaubar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils dritten Schichten (S) der Balken (1) bei unmittelbarem Aufeinanderliegen der Balken (1) eine Ständerechicht der Blockhauswand bilden. 13
AT0055000U 1999-07-26 2000-07-26 Balken zum aufbau einer wand eines blockhauses AT4549U1 (de)

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