AT44437B - Verfahren zur Herstellung von metallischen Überzügen, insbesondere Zinküberzügen auf Metallflächen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von metallischen Überzügen, insbesondere Zinküberzügen auf Metallflächen.

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  Verfahren zur Herstellung von metallischen Überzügen, insbesondere Zinküberzügen aut   Metallflächen.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung eines metallischen Überzuges, und zwar insbesondere eines Zinküberzuges, auf Metallflächen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Überzugsmetall (Zink) in Staubform auf den zu   überziehenden Metallgegenstand   aufzutragen, somit dasselbe in direkte Berührung mit der zu   überziehenden   Fläche zu bringen und den durch nachfolgendes Erhitzen erzeugten Metalldampf auf dieser Fläche niederzuschlagen. 



   Im Gegensatz hiezu besteht das Wesen des den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Verfahrens darin, dass das   staubförmige Überzugsmetall gesondert   von der zu überziehenden Fläche durch Erhitzen bis zu einer unterhalb des Verdampfungspunktes des Überzugsmittels liegenden Temperatur in   metallischen Dampf verwandelt   und   dieser auf der zu überziehenden   Fläche niedergeschlagen wird, so dass eine direkte Berührung dieser letzteren mit dem staub-   förmigen   Überzugsmetall hintangehalten ist. 



   Der metallische Dampf wird durch Verdampfen   von metallischem, einen   Zusatz von Oxyd enthaltenden Staub erhalten, bespielsweise bei   Anwendung   von Zink durch   plötzliche Abkühlung   von Zinkdämpfen. Dieser Staub befindet sich in einem sehr labilen physikalischen Zustande und hat die Eigenschaft, dass er bei langsamer Erwärmung bis zu einer tief unter dem Verdampfungspunkt des Überzugsmetalls liegenden   Temperatur verdampft.   



   Das Verfahren ist nicht bloss auf Zink beschränkt,   sondern auch auf andere Metalle, wie   Kupfer.   Antimon.   Aluminium, Arsen usw. anwendbar. 
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   eingelegt, welcher darauf zugedeckt   und verschlossen wird. Dieser Behälter, welcher in manchen Fällen durch den mit einem inneren Überzug zu versehenden Gegenstand selbst gebildet wird, steht durch ein Rohr oder eine Leitung mit einer Retorte oder einem Topf in Verbindung, welche das Metall in   stabform   enthalten, aus dem der Überzug bestehen soll. Falls Zink verwendet werden soll, nimmt man vorzugsweise den   gewöhnlichen käuflichen Zinkstaub, der etwas Zinkoxyd   enthält. Wenn der Metallstaub kein Oxyd enthält, so muss solches zugesetzt werden.

   Zur Beschleunigung des Prozesses empfiehlt es sich, ein Reduktions- oder Fixiermittel zu verwenden, wie Zyankalium, Asphalt, Teeröl, oder ein anderes Reduktionsmittel oder auch mehrere solche, 
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 überziehenden Metallgegenstände 4 ; das Rohr 5 verbindet die beiden Gefässe und ist vorteilhaft mit einem Regulierventil   5a versehen.   Die Retorte ist derart in einen Herd eingesetzt, dass sie 
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 in Nuten liegen, welche Asbestdichtungsringe oder, ein ähnliches Packungsmaterial enthalten. 



   Wird der Staub in der Retorte auf Verdampfungstemperatur erhitzt, so gelangt der Metalldampf in den Behälter mit den zu   überziehenden Gegenständen, reagiert mit dem   Reduktionsmittel und lagert das Metall auf den Gegenständen ab. Der Metallüberzug ist von zäher, festhaftender Beschaffenheit und meistens von feinkörnigem Gefüge und glänzend oder auch   kristallinisch.   Er ist mit der Oberfläche fest amalgamiert und legiert. 



   Die Dicke des Überzuges kann abgeändert werden, indem man die Zeitdauer des Vorganges, die angewendete Temperatur und sonstigen Bedingungen entsprechend wählt. In der Retorte und auch in dem Behälter für die Gegenstände bringt man zweckmässig Pyrometer 10 und 11 
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 einzuführen, kann es auf die Gegenstände selbst aufgebracht werden. In diesem Falle ist gefunden worden, dass, wenn Asphalt als Reduktionsmittel und zwar in Form eines Überzuges auf dem   Gegenstande verwendet wird, der Zink-oder sonstige Metallüberzug unter dem Asphalt entsteht. 



  Dies ist von besonderem Vorteil bei Stahl für Bauzwecke, indem dann die ganze Kon-   struktion nicht nur mit dem metallischen Schutzüberzug versehen, sondern dieser Überzug, ohne irgend eine weitere Massnahme, noch mit eine Asphaltschicht bedeckt wird. 



   Gegenstände, die mit einem Überzug oder Anstrich aus nicht metallischen Stoffen versehen sind. können auf diese Weise mit einem Metallüberzug unterhalb der nicht metallischen Schicht versehen werden, indem man das Reduktionsmittel in einen der beiden Behälter einbringt oder es als nichtmetallischen Überzug selbst benützt. 



   Es hat sich herausgestellt, dass, wenn entweder Asphalt oder Bitumen oder schweres Petroleum oder ein   ähnliches Material mit   dem metallstab benutzt wird, ein doppelter Überzug entsteht, wobei die innere Schicht metallisch, die äussere nichtmetallisch ist. 
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1. Verfahren zur Herstellung von metallischen Überzügen auf Metallflächen, insbesondere von   Zink Überzügen durch Niederschlagen   von in Dampf verwandeltem Zinkstaub. dadurch gekennzeichnet.

   dass das   staubförmige Überzugsnietall gesondert   von der zu   überziehenden   Fläche durch Erhitzen bis zu einer unterhalb des Verdampfungspunktes des Überzugsmetalles liegenden Temperatur in den metallischen, auf der zu   überziehenden   Fläche niederzuschlagenden Dampf verwandelt wird, so dass eine direkte Berührung der zu überziehenden Metallflächen mit dem   staubförmigen Überzugsmet. all hintangehalten ist.  

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der mit einem metallischen Schutzüberzug zu versehende Gegenstand zuerst mit einem Überzug von Asphalt. Bitumen oder dergl. versehen und dann den Metalldämpfen ausgesetzt wird, wodurch unter der nicht metallischen Schicht eine Mctallschicht erhalten wird.
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