AT43836B - Verfahren zur Darstellung von Natriumperborat. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Natriumperborat.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Natriumperborat. 



   Durch das Patent Nr.   40656 ist ein Verfahren geschützt,   nach weichem Natriumpc'rborat aus Alkalisuperoxyden, Borsäure und einer ein lösliches Salz gebenden   Säuie bequem hergestellt   werden kann. 



   Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der bei der weiteren Durcharbeitung des Verfahrens gewonnenen Erkenntnis. dass man bei dem Verfahren Kohlensäure bezw. Alkalikarbonate mit Vorteil an Stelle einer mineralischen Säure verwenden kann. 



   Während man es streng vermeiden muss. einen Überschuss an Mineralsäure bei dem Verfahren der oben erwähnten Erfindung anzuwenden, weil dann sofort eine dem Überschuss ent- 
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 genauen Abmessung von   Mineraisäur sehr   ins   GewLIit fällt, kann man von Kohlensäure bezw.   



  Alkalikarbonaten einen Überschuss ruhig anwenden er ist in gewisser Beziehung sogar vorteilhaft ohne dass   das Natriumperborat eine Zersetzung   erlitte. Ein wesentlicher Vorteil ist es auch, dass durch die   Verwendung von Kohlensäure bezw. Alkalikarbonaten   keine Entwertung des einen Teiles Alkalis im   Alkalisuperoxvd eintritt, vielmehr gewinnt   man eine bei der   Reaktionstemperatur   und Einhalten bestimmter Konzentrationen gesättigte und recht reine Sodalösung, die man auf Bikarbonat verarbeiten oder direkt in einem anderen Teil des Betriebes weiter verwerten kann. 



  Während ferner die   Mineralsäuren   die Apparatur angreifen und zu   Belästigungen   im Betrieb Venanlassung geben und ausserdem verhältnismässig kostspielig sind. ist die Kohlensäure absolut   harmlos   und fast   kostenlos,   z.   H.   aus Rauchgasen zu erhalten. 



     Die Verwertbarkeit der Kohlensäure war auch   gar nicht vorauszusehen, da sie besonders im Zustande der Verdünnung mit anderen Gasen (Abgasen) sehr schwer richtig   abzumessen   
 EMI1.2 
 das dem Perborate sehr ähnlichen. bekannte Natriumperkarbonat und Metaborat hätte stattfinden können. 



     Folgende Beispiele mgen   das neue Verfahren erläutern :
Beispiel l : In etwa 200 Teile Wasser werden 156 Teile   Natriumsuperoxyd   eingetragen unter Zugabe von so viel   Eis. dass keine wesentliche Temperaturerhöhung stattfindet. Nun trägt   man 124 Teile Borsäure ein und leitet solange staubfreie Rauchgase, die arm an schwefliger Säure sein müssen, ein, bis 50   Cil/3   einer abfitrierten Probe der Reaktionsflüssigkeit nur etwa 5-10 cm3 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Hierauf trägt man in das Reaktionsgefäss   allmählich 960 Teile Natriumbikarbonat   in Pulverform ein und gleichzeitig damit fügt man Eiswasser und Eis hinzu mit der Massgabe,

   dass am Schluss der Operation die Temperatur des Gemisches etwa 0 bis   2"C und   die   Flüssigkeit-   menge ca. 14000 Teile beträgt. Das ausgeschiedene Perborat behandelt man weiter wie bekannt. 



   Die Reihenfolge, in der man die Körper in Reaktion bringt, lässt sich   natürlich   beliebig abändern, ebenso lässt sich das Natriumbikarbonat durch Kaliumbikarbonat und das Natriumauperoxyd durch Natrium-Kaliumsuperoxyd oder durch Kaliumsuperoxyd ersetzen, sofern man nur für die Anwesenheit der für die Bildung des Natriumperborats nötigen Natronsalzmenge sorgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Darstellung von Natriumperborat aus Alkalisuperoxyd und Borsäure nach dem Stammpatent Nr. 40656, dahin abgeändert, dass der nicht an Borsäure zu bindende Teil des Alkalis der Alkalisuperoxyde an Kohlensäure gebunden wird.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.1
AT43836D 1905-04-14 1909-03-18 Verfahren zur Darstellung von Natriumperborat. AT43836B (de)

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