AT4347U1 - Spritzgiessmaschine - Google Patents

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AT4347U1
AT4347U1 AT0029800U AT2982000U AT4347U1 AT 4347 U1 AT4347 U1 AT 4347U1 AT 0029800 U AT0029800 U AT 0029800U AT 2982000 U AT2982000 U AT 2982000U AT 4347 U1 AT4347 U1 AT 4347U1
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AT
Austria
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injection molding
molding machine
machine according
levers
closing
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Application number
AT0029800U
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English (en)
Inventor
Stefan Eppich
Original Assignee
Engel Gmbh Maschbau
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Abstract

Eine Spritzgießmaschine mit zwei Formaufspannplatten (1, 2), von denen eine ortsfest und die andere bewegbar angeordnet ist. Es sind ein Schließmechanismus für die bewegbare Formaufspannplatte (2) sowie Holme (4) vorgesehen. Die Holme (4) durchragen die Formaufspannplatten (1, 2) und übertragen die Schließkräfte. Der Schließmechanismus, an dem die Holme (4) angelenkt sind, umfaßt schwenkbare Hebel (11, 20), mit denen die bewegbare Formaufspannplatte (2) beim Einspritzvorgang über einen Antriebsmechanismus mit der ortsfesten Formaufspannplatte (1) verspannt wird.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzgiessmaschine mit zwei Formaufspannplatten, von denen eine ortsfest und die andere bewegbar angeordnet ist, und mit einem Schliessmechanismus für die bewegbare Formaufspannplatte, wobei Holme vorgesehen sind, die die Formaufspannplatten durchragen und die die Schliesskräfte übertragen. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zwei-Plattenmaschine mit einem verbesserten Schliessmechanismus zu schaffen. 



  Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Schliessmechanismus an den Holmen angelenkte an sich bekannte schwenkbare Hebel umfasst, mit denen die bewegbare Formaufspannplatte beim Schliessvorgang über einen Antriebsmechanismus mit der ortsfesten Formaufspannplatte verspannt und somit die Schliesskraft aufgebaut wird. 



  Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Hebel über Exzenterbolzen mit den Holmen verbunden sind. 



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die Hebel einen doppelten Kniehebelmechanismus bilden. 



  Erfindungsgemäss ist weiters vorgesehen, dass an der ortsfesten   Formaufspannplatte   eine Antriebseinheit lagert, mit der die Holme verschiebbar sind. 



  Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. 



  Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Spritzgiessmaschine, wobei die Formaufspannplatten in der Offenstellung gezeigt sind, die Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Spritzgiessmaschine, wobei die Formaufspannplatten in der   Schliessstellung   gezeigt sind, die Fig. 3 zeigt eine Ansicht nach dem Pfeil A der Fig. 1, die Fig 4 zeigt eine Ansicht nach dem Pfeil B der Fig. 1, die Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht einer Spritzgiessmaschine mit geöffneten Formaufspannplatten gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Spritzgiessmaschine   gemäss   Fig. 5 bei geschlossenen   Formaufspannplatten,   die Fig. 7 zeigt die Ansicht A der Fig. 5, 

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 die Fig. 8 zeigt die Ansicht B der Fig. 5, die Fig.

   9 zeigt einen Horizontalschnitt durch die oberen Hebel und den Holm nach dem Schliesskraftaufbau und die Fig. 10 zeigt den gleichen Schnitt in der Stellung der Hebel, in der auf den Holm keine Schliesskraft ausgeübt wird. 



  Die erfindungsgemässe Spritzgiessmaschine weist in herkömmlicher Weise eine ortsfeste Formaufspannplatte 1 und eine bewegbare Formaufspannplatte 2 auf, die auf einem Maschinenbett 3 gelagert sind. Die Formaufspannplatten 1,2 sind über Holme 4 miteinander verbunden. Die Holme 4 sind in der ortsfesten Formaufspannplatte 1 verschiebbar gelagert, und zwar mittels einer Antriebseinheit, die aus einem Sonnenrad 5 und vier Planetenrädern 6 besteht. 



  Das Sonnenrad 5 wird von einem an einem Elektromotor 7 gelagerten Ritzel angetrieben. 



  Durch Verstellen der Holme 4 wird im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 sowohl die Position der bewegbaren Formaufspannplatte 2 auf die Formhöhe angepasst als auch die eigentliche   Schliess- und Öffnungsbewegung   durchgeführt. 



  Die bewegbare Formaufspannplatte weist Halterungen 8 auf, in denen Verbindungslaschen 9 mittels Bolzen 19 gelagert sind. Die Holme 4 sind über Exzenterbolzen 10 mit Hebeln 11 und den Verbindungslaschen 9 der bewegbaren Formaufspannplatte 2 verbunden. 



  Die oberen und unteren Hebel 11 sind durch Verbindungsstange 12 gekoppelt. Die Hebel 11 und die Verbindungsstangen 12 sind, wie aus der Fig. 4 ersichtlich, jeweils paarweise angeordnet. 



  Am Verbindungsbolzen 13 zwischen den unteren Hebeln 11 und dem unteren Ende der Verbindungsstangen 12 greift eine Spindel 14 an, die von einem Elektromotor 15 beaufschlagt wird. Der Elektromotor 15 lagert mittels Achsstummeln 16 kippbar an den unteren Verbindungslaschen 9, die mit der bewegbaren Formaufspannplatte 2 verbunden sind. 



  Beim Schliessvorgang wird die bewegbare Formaufspannplatte 2 zuerst durch die Antriebseinheit und die Holme 4 in die   Schliessstellung   gezogen. Die bewegbare Formaufspannplatte 2 ist dabei mittels   Gleitfüssen   7 auf Schienen 28 verschiebbar. 

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  Befindet sich die Formaufspannplatte 2 in der   Schliessstellung,   werden die Hebel 11 durch den Motor 15 und die Spindel 14 in die in der Fig. 2 gezeigten   Schliessstellung   geschwenkt. 



  Die Exzenterbolzen 10 werden dadurch gedreht und die Schliesskraft und Formzuhaltekraft wird dadurch aufgebaut. 



  Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 bis 8 sind die Holme 4 und die bewegbare Formaufspannplatte 2 über Hebel 20 eines doppelten Kniehebelmechanismusses verbunden. Die Hebel 20, von denen jeweils zwei einen Kniehebel bilden, sind einerseits an den Auslegern 21 der bewegbaren Formaufspannplatte 2 und andererseits mittels Bolzen 23 mit den Holmen 4 verbunden. An den Verbindungsbolzen 24 der oberen Hebel 20 greift eine Spindel 25 an und ein Gehäuse eines Elektromotors 27 ist am unteren Gelenk 26 der Hebel 20 gelagert. In der Fig. 5 ist wieder die Öffnungsstellung der beiden Formaufspannplaften 1, 2 gezeigt. Durch die Antriebseinheit bzw. durch das Sonnenrad 5 und die Planetenräder 6 erfolgt die Einstellung der Formhöhe. 



  Zum Schliessen der Form werden die Hebel 20 der Kniehebelmechanismen, wie in der Fig. 6 gezeigt, gespannt, wobei die Spindel 25 die Hebel 20 in die Spannstellung zieht. 



  Zum Unterschied vom zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel kann das Öffnen und Schliessen der   Formhälften ausschliesslich   über den Hebelmechanismus erfolgen, wobei die Antriebseinheit nur der Einstellung der Formhöhe dient.

Claims (10)

  1. Ansprüche 1. Spritzgiessmaschine mit zwei Formaufspannplatten, von denen eine ortsfest und die andere bewegbar angeordnet ist, und mit einem Schliessmechanismus für die bewegbare Formaufspannplatte, wobei Holme vorgesehen sind, die die Formaufspannplatten durchragen und die die Schliesskräfte übertragen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliessmechanismus an den Holmen (4) angelenkte an sich bekannte schwenkbare Hebel (11,20) umfasst, mit denen die bewegbare Formaufspannplatte (2) beim Schliessvorgang über einen Antriebsmechanismus mit der ortsfesten Formaufspannplatte (1) verspannt und somit die Schliesskraft aufgebaut wird.
  2. 2. Spritzgiessmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an oberen und unteren Holmen (4) angelenkte Hebel (11) mittels mindestens einer Verbindungsstange (12) gekoppelt sind.
  3. 3. Spritzgiessmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (11) über Exzenterbolzen (10) mit den Holmen (4) verbunden sind.
  4. 4. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus einen Elektromotor (15,27) umfasst, der eine Mutter dreht, in der eine an mindestens einem der Hebel (11,20) angelenkte Spindel (14,25) lagert.
  5. 5. Spritzgiessmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (15) an der bewegbaren Formaufspannplatte (2) gelagert ist.
  6. 6. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (20) einen doppelten Kniehebelmechanismus bilden.
  7. 7. Spritzgiessmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kniehebelmechanismen nach entgegengesetzten Seiten öffnen.
  8. 8. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (11,20) paarweise angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 5>
  9. 9. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der ortsfesten Formaufspannplatte (1) eine Antriebseinheit lagert, mit der die Holme (4) verschiebbar sind
  10. 10. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Formaufspannplatte (2) an den Holmen (4) fixiert oder fixierbar ist, so dass das Öffnen und Schliessen der Form beim Spritzzyklus durch das Verschieben der Holme (4) erfolgt.
AT0029800U 2000-04-19 2000-04-19 Spritzgiessmaschine AT4347U1 (de)

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