<Desc/Clms Page number 1>
Zerstäuber für warm aufzutragende Flüssigkeiten wie Leimfarbe, Leimlösung und dergl.
Gegenstand der Erfindung ist ein Zerstäuber für Leimfarbe, flüssigen Leim usw., welcher so angeordnet ist, dass er zwecks Erwärmens bezw. Warmhaltens seines Inhaltes einschliesslich der Düsen leicht in ein Wasserbad eingesetzt bezw. aus diesem entfernt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt im Schnitt den in die Wärmvorrichtung eingesetzten Zerstäuber. Fig. 2 ist ein Grundriss zu Fig. 1. Fig. 3 veranschaulicht im Aufriss und teilweisem Schnitt eine zweite Ausführungsform
EMI1.1
und Seitenansicht des Zerstäubers nach Fig. 3. Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Zerstäubers mit Einrichtung zu dessen Erwärmung während des Betriebes.
Der Behälter a zur Aufnahme des flüssigen Leims, der Leimfarbe und dergl. ist mit einer ein Ventil b enthaltenden Düse c versehen, unterhalb welcher die Druckluftdüse d angeordnet
EMI1.2
eingesetzt bezw. aus diesem entfernt werden kann.
Da bei vorliegender Anordnung die Düsen mit in den Wärmbehälter eintauchen, so ist ein
EMI1.3
flüssigen oder gasförmigen Brennstoff beheizbar.
Die Anordnung und Betätigung der Ventile des Zerstäubers ist beliebig.
Bei der zweiten Ausführungsform des Zerstäubers (Fig. 3 bis 5) ist das den Behälter a für den flüssigen Leim oder dergl. aufnehmende Wärmgefäss h von einer Ummantelung r umgeben. die eine den Behälter umgebende Rohrschlange n oder dergl. umschliesst, und dieser die von der Heizvorrichtung 11t aufsteigende überschüssige Wärme zuführt. Die Rohrschlange n bildet einen Teil der Zuleitung für die zum Betriebe des Zerstäubers erforderliche Pressluft und dient dazu, letztere vorzuwärmen, so dass beim Arbeiten mit dem Zerstäuber die Düsen warm gehalten werden, um nach Möglichkeit ein Erstarren des Leims, der Leimfarbe oder dergl. an den Düsen und somit ein Verstopfen derselben zu verhindern.
Die zum Betriebe des Zerstäubers erforderliche
EMI1.4
die von Dem Brenner m an der Aussenseite des Behälters h aufsteigenden Heizgase. Letztere erwärmen die durch die Rohrschlange n geführte Pressluft nach dem Gegenstromprinzip. Der die Schlange ? ! in einigem Abstände umgebende, nach unten zwecks sicheren Auffangens der Gase zweckmässig glockenartig erweiterte Mantel r sichert die Zuführung aller von der Wärmquelle m aufsteigenden überschüssigen Heizgase zur Schlange n.
Um das Durchstreichen der Heizgase durch den Mantel r zu sichern, kann man beispielsweise entweder den oberen Mantelrand in einigem Abstande von der Wandung des Behälters h anordnen, oder, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, in dem oberen Teile des Mantels Öffnungen s vorsehen.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
längeren Arbeitspausen unter Benutzung nur eines Wärmbehälters gleichzeitig zwei gleichartige Zerstäuber im Betriebe halten, von denen immer der eine zur Ausführung der Arbeit benutzt wird, solange der andere im Wärmbehälter h hängt, so kann man das Ende des Rohres p mit einer Gabelung u versehen, mit der zwei Schlauchstutzen v und w oder dergl. verbunden sind, deren jeder durch eine nicht gezeichnete biegsame Leitung mit je einem Zerstäuber in Verbindung steht.
Um zu verhüten, dass der Inhalt des Zerstäuberbehälters sich zu schnell abkühlt, nachdem der Zerstäuber aus der Wärmvorrichtung herausgenommen und mit demselben gearbeitet wird, kann der Behälter a des Zerstäubers während der Arbeit vermittels warmer Luft oder eines anderen Mittels erwärmt werden, so dass nur eine langsame Abkühlung des Inhaltes des Zerstäuberbehälters stattfinden kann.
Fig 6 veranschaulicht eine Ausführungsform eines derartigen auch während der Arbeit zu erwärmenden, aber im übrigen ebenfalls in den Wärmbehälter h einsetzbaren Zerstäubers, der beispielsweise an das Rohr p angeschlossen werden kann, das mit der Rohrschlange n des bei der Vorrichtung nach Fig. 3 bis 5 benutzten Wärmbehälters verbunden ist.
Der Flüssigkeitsbehälter a des Zerstäubers nach Fig. 6 ist in gewissem Abstande von einem Mantel l umgeben. In dem Zwischenraume zwischen dem Behälter a und dem Mantel l ist eine Rohrschlange 2 angeordnet, die einerseits mit dem Luftleitungsrohr e und andererseits vermittels des Rohres 3 mit der Luftdüsc d des Zerstäubers in Verbindung steht. Der Mantel 1 umgibt den Behälter a dichtschliesspnd, so dass Wärmeverluste nach Möglichkeit vermieden sind.
Es wird durch den Schlauchstutzen x, das Luftfilter'4 oder dergl. und das Rohr e der
Schlange 2 in beliebiger Weise erwärmte Luft zugeführt, die einen Teil ihrer Wärme dem Flüssigkeitsbehälter a mitteilt und noch genügend warm durch Rohr 3 und Düse d entweicht, um ein Erstarren der Flüssigkeit in oder an den Düsen zu verhindern.
- Falle die Druckluft nicht wie bei der Ausführungsform nach Fig. 3-5 vor ihrem Eintritt in den Zerstäuber vorgewärmt wird, so kann man anstatt den Behälter a mittels von der Rohr- sdllange 2 ausstrahlender Wärme zu erhitzen, umgekehrt die dem Behälter a entströmende
Wärme dazu benutzen, unter Vermittlung der Rohrschlange 2 die durch den Schlauchstutz n x eingeführte Luft zu erwärmen, um ein Erstarren der Flüssigkeit in bezw. an den Düsen zu verhüten.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, liegt der Handgriff i bei dieser Ausführungsform des Zerstäubers
EMI2.2
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Zerstäuber für warm aufzutragende Flüssigkeiten, wie Leimfarbe, Leimlösung und derg !., dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitungsrohr an dem die zu zerstäubende Flüssigkeit pnthaltendt'n, zweckmässig mit Anschlägen (t) und versehenen Behälter entlang geführt und erst dann abgebogen ist, um den Zerstäuber einschliesslich der Düsen in einen beheizbaren Wärmbehälter einsetzen zu können.