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Vorrichtung zum Ablegen von flachen Gegenständen wie Teller, Schüsseln u. s. w.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ablegen von mehr oder minder flachen Gegenständen, wie Teller, Schüsseln oder dgl. in zur Aufbewahrung bestimmte Fächer, wbei die von einer Ablieferungsstelle auf schiefen Ebenen abrutschenden oder abrollenden Gegenständen hintereinander gleichmässig aufgestapelt werden. Wenn die Gegenstände aus leicht zerbrechlichem Material bestehen, ist die Einrichtung getroffen, dass sich je eine Schutzleiste selbsttätig hinter jeden an seinen Aufbewahrungsort gelangten Gegenstand legt, so dass der nächste Gegenstand gegen diese Schutzleiste fallen muss.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung dargestellt, wie sie zum Ablegen verschieden geformter Teller, Schüsseln, Gläser, Töpfe und dgl. Verwendung finden soll.
Fig. l zeigt einen Grundriss mit verschiedenen Ablegefächern, Fig. 2 eine Seitenansicht,
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Die Einrichtung zur Zuführung der Teller an den Ablegeort (Tellerständer oder dergl.) besteht z. B. aus zwei einander gegenüberliegenden Rollen oder Walzen 2, 3, über welche ein end-
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geführt, der geneigt zur Ebene des endlosen Tuches liegt und teilweise an dem Aufgabeort 15 entlang angeordnet ist. Der Trog kann inwendig mit einem Bezug 16 aus Gummi oder dergl.
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Während dieser Bewegung dreht doi Teller einen zweiarmigen Hebel (Leiste) 20. Der nächste Teller fällt also gegen diese mit Gummibezug belegte Leiste und dreht seinerseits die nächste Leiste in die Schutzstellung usf., so dass die Gefahr des Zertrümmerns beseitigt wird. Vor der Inbenutzullgsnahme liegen die Hebel schuppenartig aufeinander in solcher Lage, dass die Teller daran vorbeigleiten oer rollen können. vorbeigleiten oder rollen können.
Will man ovale Schüsseln in dieser Weise stapeln, so verwendet man eine Ablegevorrichtung, wie sie in Fig. 3 rechts beispielsweise dargestellt ist. Die Überführung der Schüsseln vom Tuch 4 in das vom Rahmen 37 gebildete Fach 29 wird dadurch ermöglicht, dass man die Rückwand 39 des Troges um das Scharnier 44 in die gestrichelte Lage (Fig. 3) umklappt und eine Führung 36 mittels eines Zapfens 38 als Übergang zu den Schutzleisten 30 einschaltet, die hintereinanderliegen
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kommt der darüber gleitende Gegenstand gleichzeitig auf zwei oder mehrere Kammleisten zu liegen und verhindert dadurch ein vorzeitiges brehen der letzteren.
Erst die jeweilig letzte Leiste
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Anschläge 33 gesichert, die von einem Gummistreifen überdeckt sind, so dass sich bei 34 ein elastisches Auflager bildet.
Neben dem Fach 29 kann noch ein drittes, vom Rahmen 48 gebildetes Fach 4-5 vorgesehen sein, das zur Führung von Gläsern, Töpfen usw. dient. Die Schutzleisten sind hier ebenfalls zweiarmige Hebel, die mittels Zapfen 50 an einer Längsschiene 47 drehbar angeordnet sind und deren einer Arm 46 rechtwinklig abgebogen ist. Diese Arme ragen in die Führungsbahn hinein. Beim Hinabrutse & en stossen die Gläser nacheinander je an diese Arme 46, so dass die Schutzleisten gedreht und in die in Fig. 4 gezeichnete Lage gebracht werden. Um zu erreichen, dass die Gläser ohne weiteres vom Tuch 4 in das Fach 45 übergeleitet werden, kann man in geeigneter Höhe über dem Tuch 4, damit flache Gegenstände z.
B. Schüsseln darunter hinweggefiihrt werden können, eine Führungsleiste-M, die bei 52 drehbar am Rahmentoil 6 befestigt ist, so quer legen, dass das freie Ende neben die Eingangsöffnung zum Fach 45 zu liegen kommt. Der Arm 51 kann dabei durch einen Arm 53, der bei 54 befestigt ist, unterstützt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Ablegen von flachen Gegenständen, wie Teller, Schüsseln und dgl., gekennzeichnet durch geneigte Führungsflächen (14), welche zweckmässig rinnen-oder trogartig ausgestaltet sind und von einer die abzulegenden Gegenstände in üblicherweise zuführenden Ablieferungsstelle (4) (Transportband oder dgl.) vermittelst einer oder mehrerer, der Form der Gegenstände entsprechend dimensionierter Austritte (19, 25a) zu einem Stapelraum überleiten, der aus einem oder aus mehreren verschieden grossen Fächern (18) besteht, in denen drehbare chutzlûi8ten (20) derart angeordnet sind,
dass sie den Eintritt der Gegenstände in die Fächer nicht hindern und einzeln beim Anlangen des Gegenstandes an seinem Stapelort von ersterem umgelegt werden, zum Zwecke, ein Aneinanderprallen zerbrechlicher Gegenstände zu verhüten.
2. Ausführungsform der Schutzleisten bei der unter 1 beanspruchten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben aus schuppenartig übereinander liegenden zweiarmigen Hebeln (20) bestehen.
3. Ausführungsform der Schutzleisten bei der unter 1 beanspruchten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben kammartig ineinandergreifen und eine ebene Führungsbahn für die abzuführenden Gegenstände bilden.
4. Ausführungsform der Schutzleisten bei der unter 1 beanspruchten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben aus Winkelhebeln gebildet werden, deren einer Arm (46) in die Führungsbahn der Gegenstände hineinragt.