AT42401B - Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite.

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AT42401B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite. 



   Im Patente   Nr.     26645   ist ein Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier   Hydrosuisste   beschrieben, das darin besteht, dass man wasserhaltige   Hydrosulfit-in   ab- 
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 einige Zeit in der Wärme behandelt. Das Patent   Nr. 42400 vom 9. Juli 1908,   Zusatz zum   Patente Xl'. 2 (j645,   betrifft eine Abänderung dieses Verfahrens, darin bestehend, dass 
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 tinuierlich auf eine über die Verdampfungstemperatur des Wassers erhitzte Heizfläche aufbringt und dabei durch kurzes Erhitzen das Wasser möglichst rasch zur   Verdampfung   bringt und zwar ohne oder mit Anwendung von vermindertem Druck. 



   Es wurde nun gefunden,   dass-   es mit Leichtigkeit und ohne irgendwelche besonderen   Vorsichtsmassregeln   und Apparaturen gelingt, das wasserhaltige IIydrosuiit oder den bei 
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 in einem gelinden Vakuum zur Trocknung abdampft.   Die Entwässerung   des Hydrosulfits verläuft demnach bei Gegenwart von Ammoniak wie die eines beliebigen anderen, nicht zersetzlichen Salzes. 



   In dem   amerikanischen   Patent Nr. 861218 vom   24. Dezember I90H   wird ein Verfahren zum Haltbarmachen von Hydrosulfiten beschrieben, das darin besteht, dass   man     Hydrosulfitlösungell   unter Zusatz geringer Mengen von   Sai/en schwacher Säuren,   wie Soda, Borax,   Natriumphosphat   etc. eindampft, wobei dann in der eingedampften Masse das darin 
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 dann in dem Patent erwähnt, dass man hiezu auch Ammoniak benutzen kann, obgleich doch Ammoniak beim Eindampfen der   Lösung weggekocht wird, und   gar nicht mehr konservierend wirken könnte Davon, dass Ammoniak das Hydrosulfit in den wasserfreien   Zustand überführen kann,   ist in der genannten Patentschrift nicht die Rede.

   Dies ist auch ganz   unmöglich.   denn nicht nur mit geringen   Mengen Ammoniak, wie   sie in dem genannten amerikanischen Patent   ausdrücklich   vorgeschrieben sind, sondern auch durch Zusatz eines grossen Überschusses von wässerigem Ammoniak zu der   Hydrosulfitlösung   und Eindampfen derselben ist es nicht möglich. wasserfreies Hydrosulfit darzustellen. Die beim Eindampfen eintretende Zersetzung wird auch durch Zusatz eines grossen Überschusses von Ammoniak nur ganz unwesentlich aufgehalten. Löst man z.

   B. 74% iges Natriumhydrosulfit in Wasser unter Zusatz einer der Hälfte des Wassers entsprechenden Menge konzentrierter Ammoniaklösung und    dampft'im Vakuum   bei 530 ein, so geht der Gehalt an Natriumhydrosuiit 
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 hydrosulfit in Wasser beim Eindampfen im Vakuum bei   530   einen sauersföfffreien Aramoniakstrom hindurch, so erhält man einen Rückstand, der   ungefähr     5000 Natriurnhydrosulfìt   enthält.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Weiterbildung des durch das Stammpatent Nr. 26645 und dessen Zusatzpatent Nr. 42400 geschützten Verfahrens zur Darstellung haltbarer wasserfreier Ilydrosulfite, darin bestehend, dass man die Lösungen von Ilydros (ilfiten oder die krystallwasserhaltigen Hydrosulfite hier unter Durchleiten von Ammoniakgas eindampft, zweckmässig unter Anwendung eines gelinden Vakuums.
AT42401D 1907-11-05 1909-03-10 Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite. AT42401B (de)

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