AT42184B - Funkenzünder für Explosionskraftmaschinen. - Google Patents

Funkenzünder für Explosionskraftmaschinen.

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AT42184B
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Luther Henry Wattles
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Luther Henry Wattles
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Funkenzünder für Explosionskraftmaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Funkenzünder für   Explosionskraftmaschinen,   bei denen die verdichtete Ladung dazu benützt wird, den Magneten zu betätigen, um die Erzeugung eines Stromes grosser elektromotorischer Kraft für den   Zünderstromkreis   zu gewährleisten. 



   Ferner sind Mittel vorgesehen, um einen Umlauf in   der Explosionskammer   und in der Zone des toten Brennstofflagers um die Elektroden herum zu gewährleisten, und Mittel, die, unabhängig von den Mitteln zur   Betätigung der elektromagnetischen   Maschine, den Anker der elektromagnetischen Vorrichtung zu betätigen gestatten. 



   In den Zeichnungen sind : Fig. 1, 2 und 3 Vorder-. Seiten-und Oberansicht einer Vor-   richtung gemäss der Erfindung   zur Seite eines   Maschinenzyiinders. Fig.   4 ist eine Unteransicht des Zünders. Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie   a :-a- der Fig. l. Fig. 6   ein Schnitt nach der   Linie @-y der Fig. 3. Fig.   7 ist ein Querschnitt durch den Zünder nach der   Linie s-s der Fig. 6.   
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 mit einer Vorrichtung gemäss der Erfindung. 



   Die Vorrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, kann sowohl an zweizylindrigen.   a) s auch an vierzylindrigen Maschinen   zur Verwendung kommen und ist in der Zeichnung als 
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 auf entgegengesetzten Seiten von der Bohrung 10 nach der   Zündkammer. Im Metall   des   Zünders J   und davon isoliert sind Elektroden 14 und 16 eingebettet, von denen 76 drehbar ist. Die Elek-   trode 76   ist mit einem   Kontaktarm 77 innerhalb   der   Zündkammer vorgesehen.   



   Innerhalb der   Kammer 7 beendet sich   ein Kolben 19, der auf seiner Oberfläche die Ventilstange 20 eines Ventiles 21 trägt. Eine Stange   22 verbindet den Kolben mit einem Kurbel-     zapfen eines Kurbelarmes   der Scheibe 24 auf dem Anker 25 einer elektrischen Kraftwelle auf einem Konsol oder Arm 26 auf den Zünder ;. 



   Die Kraftquelle, hier eine elektrmagnetische Maschine, von behebiger Bauart, zeigt Huf- 
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 wickelte Strom durch den   Draht 31,   der zur Klemme 32 führt, nach der   festliegenden     Eiek     trod (^ geht.   



   Auf dem Rande der Oberfläche des Kurbelarmes oder der   Kurbel. ? 4 befindet sich ein   
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   An der Grundplatte 28 der elektromagnetischen Maschine ist ein Tragarm 42 für den Unterteil des Ankers 25 befestigt. 
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 eines Winkelhebels   76 auf einem   Zapfen 47'im Maschinengehäuse verbunden ist, und an dessen anderes Ende der obere Teil 49 einer teleskopartig verstellbaren Stange drehbar angelenkt ist (Fig. 1 und 9). Diese Stange hat eine Längsbohrung 50 (Fig. 1) zur Aufnahme des oberen Endes einer zweiten Gleitstange 51, die in einem   Lager ! j2   am Maschinengehäuse geführt wird. Auf den Teilen 49 und 51 in der Nähe ihrer teleskopartigen Enden sind Scheiben 53 und   54   aufgesetzt, 
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 und dem Lager 52 presst die Rolle gegen die Exzenterscheibe 3. 



   Die   Vorrichtung   arbeitet wie folgt : Sobald die Maschinenkurbel den toten Punkt überschritten hat, betätigt die Exzenterscheibe den Anker   25,   und dabei wird vermittels der Stangen- 
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 durch Kurbel 24 dem Anker 25 eine plötzliche Weiterdrehung. Die dabei entwickelte Kraft soll im Stande sein, die Kurbel um ungefähr 30  zu drehen, und die Weite dieser Bewegung kann durch die Feder   41,   die durch eine Mutter 40 eingestellt werden kann, geregelt werden. Die Bewegung der Kurbel erteilt vermittels der Ansätze 54 und 35 der beweglichen Elektrode 16 eine drehende Bewegung, wodurch der Kontaktarm 17 von der Elektrode   14   mit grosser Kraft und in langem Bogen abgeschwungen und ein langer Funke erzeugt wird.

   Nach der Explosion wird der Kontaktarm 17 in innigen Kontakt mit der Elektrode 14   zurückgeschwungen,   indem die Feder 41 auf die Stange 38 und Hebel   16   wirkt. Der Anker, der Kolben und das Ventil werden durch die Exzenterscheibe 3, Stange 61, 49, Hebel   46,   Glied 44 und Arm   43   in ihre Grundstellung   zurückgeschwungen.   Der Raum 11 erleichtert die Tätigkeit des Ventiles. 



   Man sieht, dass der Durchmesser des Ventiles 21 geringer ist als der des Kolbens   19,   und dass die Einlasskanäle 13, sobald das Ventil auf seinem Sitz sich befindet, nach dem Raum zwischen Kolben und Ventil offen liegen. Die Gleichgewichtslage bewirkt daher, dass, nachdem das Ventil ein wenig von seinem Sitz gehoben worden ist, ein ganz geringer Druck genügt, um den Kolben 19 zu bewegen, und nur eine geringe mechanische Kraft erforderlich ist, das Ventil von seinem Sitz zu reissen. Dieses Abreissen des Ventiles von seinem Sitz kann zu irgend einer Zeit bewirkt werden, indem man den Teil 49 mit der Hand niederdrückt, der Spannung der Feder 55 entgegen, die das Ventil 21 für gewöhnlich auf seinem Sitz festhält. 



   Die   Möglichkeit,   auf diese Weise das Ventil von Hand aus mit geringer Kraftanstrengung von seinem Sitz zu reissen, erlaubt es, einen Funken zu erzeugen, und die Maschine in Gang zu versetzen, ohne dass es nötig ist, der Kurbelwelle eine volle Umdrehung zu erteilen oder die Ladung   vollkommen zusammenzupressen. Das heisst,   das Schwungrad wird beim Anlassen um einen kleinen Teil einer Umdrehung zurückgedreht und dadurch eine teilweise Verdichtung erzeugt, worauf das Ventil wie beschrieben mit der Hand von seinem Sitz gerissen wird. 



   Der Übertritt der Ladung von der Verbrennungskammer durch den Kanal 13 gewährleistet einen Umlauf um die Funken erzeugenden Punkte herum und verhindert die Entwicklung einer Ablagerungszone der toten Gase um die Elektroden herum. Die Sicherheit der   Zündung   und die Stärke des Funkens werden durch die dem Anker durch die verdichtete Ladung erteilte   grosse Geschwindigkeit vergrössert.   
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   sammengepresste   noch unverbrannte Gasmischung im Zylinder durch Kanäle auf einen Kolben (19)   im Zünder wirkt,   und unter Vermittlung einer Kurbel (24) dem Anker der elektromagnetischen   Maschine   eine so plötzliche Drehung erteilt, dass ein Funken entsteht, wenn durch Abreissen der   einen Elektrode (16) von   der anderen (14),

   was ebenfalls durch die Verschiebung des Kolbens geschieht, der Stromkreis im Innern des Zylinders unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. Ll. Zünder nach Anspruch !, gekennzeichnet durch eine zylindrische Ausbohrung (10) in feinem äusseren Ende mit Kolben (19) und einer verjüngten Ausbohrung (11) mit Ventilsitz, EMI2.3 Zylinders führen, um den gepressten Gasen zum Kolben Zugang 7U gewähren.
    3. Zünder nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Knaggen (34) auf der Kurbel 62J) des Ankers zur Drehung eines auf der einen Elektrode (16) sitzenden unter Federbelastuing zu regelnden Hebels (36), um gleichzeitig mit der Bewegung des Ankers einen inneren Finger (17) der drehbaren Elektrode (16) von dem inneren Ende der festen Elektrode (14) abzuheben. EMI2.4
AT42184D 1909-01-07 1909-01-07 Funkenzünder für Explosionskraftmaschinen. AT42184B (de)

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