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Funkenzünder für Explosionskraftmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf Funkenzünder für Explosionskraftmaschinen, bei denen die verdichtete Ladung dazu benützt wird, den Magneten zu betätigen, um die Erzeugung eines Stromes grosser elektromotorischer Kraft für den Zünderstromkreis zu gewährleisten.
Ferner sind Mittel vorgesehen, um einen Umlauf in der Explosionskammer und in der Zone des toten Brennstofflagers um die Elektroden herum zu gewährleisten, und Mittel, die, unabhängig von den Mitteln zur Betätigung der elektromagnetischen Maschine, den Anker der elektromagnetischen Vorrichtung zu betätigen gestatten.
In den Zeichnungen sind : Fig. 1, 2 und 3 Vorder-. Seiten-und Oberansicht einer Vor- richtung gemäss der Erfindung zur Seite eines Maschinenzyiinders. Fig. 4 ist eine Unteransicht des Zünders. Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie a :-a- der Fig. l. Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie @-y der Fig. 3. Fig. 7 ist ein Querschnitt durch den Zünder nach der Linie s-s der Fig. 6.
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mit einer Vorrichtung gemäss der Erfindung.
Die Vorrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, kann sowohl an zweizylindrigen. a) s auch an vierzylindrigen Maschinen zur Verwendung kommen und ist in der Zeichnung als
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auf entgegengesetzten Seiten von der Bohrung 10 nach der Zündkammer. Im Metall des Zünders J und davon isoliert sind Elektroden 14 und 16 eingebettet, von denen 76 drehbar ist. Die Elek- trode 76 ist mit einem Kontaktarm 77 innerhalb der Zündkammer vorgesehen.
Innerhalb der Kammer 7 beendet sich ein Kolben 19, der auf seiner Oberfläche die Ventilstange 20 eines Ventiles 21 trägt. Eine Stange 22 verbindet den Kolben mit einem Kurbel- zapfen eines Kurbelarmes der Scheibe 24 auf dem Anker 25 einer elektrischen Kraftwelle auf einem Konsol oder Arm 26 auf den Zünder ;.
Die Kraftquelle, hier eine elektrmagnetische Maschine, von behebiger Bauart, zeigt Huf-
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wickelte Strom durch den Draht 31, der zur Klemme 32 führt, nach der festliegenden Eiek trod (^ geht.
Auf dem Rande der Oberfläche des Kurbelarmes oder der Kurbel. ? 4 befindet sich ein
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An der Grundplatte 28 der elektromagnetischen Maschine ist ein Tragarm 42 für den Unterteil des Ankers 25 befestigt.
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eines Winkelhebels 76 auf einem Zapfen 47'im Maschinengehäuse verbunden ist, und an dessen anderes Ende der obere Teil 49 einer teleskopartig verstellbaren Stange drehbar angelenkt ist (Fig. 1 und 9). Diese Stange hat eine Längsbohrung 50 (Fig. 1) zur Aufnahme des oberen Endes einer zweiten Gleitstange 51, die in einem Lager ! j2 am Maschinengehäuse geführt wird. Auf den Teilen 49 und 51 in der Nähe ihrer teleskopartigen Enden sind Scheiben 53 und 54 aufgesetzt,
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und dem Lager 52 presst die Rolle gegen die Exzenterscheibe 3.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt : Sobald die Maschinenkurbel den toten Punkt überschritten hat, betätigt die Exzenterscheibe den Anker 25, und dabei wird vermittels der Stangen-
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durch Kurbel 24 dem Anker 25 eine plötzliche Weiterdrehung. Die dabei entwickelte Kraft soll im Stande sein, die Kurbel um ungefähr 30 zu drehen, und die Weite dieser Bewegung kann durch die Feder 41, die durch eine Mutter 40 eingestellt werden kann, geregelt werden. Die Bewegung der Kurbel erteilt vermittels der Ansätze 54 und 35 der beweglichen Elektrode 16 eine drehende Bewegung, wodurch der Kontaktarm 17 von der Elektrode 14 mit grosser Kraft und in langem Bogen abgeschwungen und ein langer Funke erzeugt wird.
Nach der Explosion wird der Kontaktarm 17 in innigen Kontakt mit der Elektrode 14 zurückgeschwungen, indem die Feder 41 auf die Stange 38 und Hebel 16 wirkt. Der Anker, der Kolben und das Ventil werden durch die Exzenterscheibe 3, Stange 61, 49, Hebel 46, Glied 44 und Arm 43 in ihre Grundstellung zurückgeschwungen. Der Raum 11 erleichtert die Tätigkeit des Ventiles.
Man sieht, dass der Durchmesser des Ventiles 21 geringer ist als der des Kolbens 19, und dass die Einlasskanäle 13, sobald das Ventil auf seinem Sitz sich befindet, nach dem Raum zwischen Kolben und Ventil offen liegen. Die Gleichgewichtslage bewirkt daher, dass, nachdem das Ventil ein wenig von seinem Sitz gehoben worden ist, ein ganz geringer Druck genügt, um den Kolben 19 zu bewegen, und nur eine geringe mechanische Kraft erforderlich ist, das Ventil von seinem Sitz zu reissen. Dieses Abreissen des Ventiles von seinem Sitz kann zu irgend einer Zeit bewirkt werden, indem man den Teil 49 mit der Hand niederdrückt, der Spannung der Feder 55 entgegen, die das Ventil 21 für gewöhnlich auf seinem Sitz festhält.
Die Möglichkeit, auf diese Weise das Ventil von Hand aus mit geringer Kraftanstrengung von seinem Sitz zu reissen, erlaubt es, einen Funken zu erzeugen, und die Maschine in Gang zu versetzen, ohne dass es nötig ist, der Kurbelwelle eine volle Umdrehung zu erteilen oder die Ladung vollkommen zusammenzupressen. Das heisst, das Schwungrad wird beim Anlassen um einen kleinen Teil einer Umdrehung zurückgedreht und dadurch eine teilweise Verdichtung erzeugt, worauf das Ventil wie beschrieben mit der Hand von seinem Sitz gerissen wird.
Der Übertritt der Ladung von der Verbrennungskammer durch den Kanal 13 gewährleistet einen Umlauf um die Funken erzeugenden Punkte herum und verhindert die Entwicklung einer Ablagerungszone der toten Gase um die Elektroden herum. Die Sicherheit der Zündung und die Stärke des Funkens werden durch die dem Anker durch die verdichtete Ladung erteilte grosse Geschwindigkeit vergrössert.
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sammengepresste noch unverbrannte Gasmischung im Zylinder durch Kanäle auf einen Kolben (19) im Zünder wirkt, und unter Vermittlung einer Kurbel (24) dem Anker der elektromagnetischen Maschine eine so plötzliche Drehung erteilt, dass ein Funken entsteht, wenn durch Abreissen der einen Elektrode (16) von der anderen (14),
was ebenfalls durch die Verschiebung des Kolbens geschieht, der Stromkreis im Innern des Zylinders unterbrochen wird.