AT41969B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Platten aus einem aus Fasern und hydraulischen oder anderen Bindemitteln hergestellten Brei. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Platten aus einem aus Fasern und hydraulischen oder anderen Bindemitteln hergestellten Brei.

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AT41969B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Platten aus einem aus Fasern und hydraulischen oder anderen Bindemitteln hergestellten Brei. 



   Die bisher bekanntgewordenen Verfahren zur Herstellung von Platten aus Fasern und   emem   hydraulischen Bindemittel durch Aufbringen einer wasserhältigen Mischung dieser Materialien auf ein Sieb hatten den Nachteil, dass die Fasern sich bei der   Aufbringung   auf das bewegte Sieh in die Bewegungsrichtung verlegten. so dass die erhaltenen Platten nach den   verschiedenen   
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   steinmasse während   einer Ruhepause der Bewegung des Siebes auf dieses aufbrachte. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Platten aus einen aus Fasern und hydraulischen oder anderen Bindemitteln hergestellten Brei, welches in einfacherer und vollkommenerer Weise, als dies bisher möglich war, die Gleichrichtung der Fasern verhindert, ohne dass die fortlaufende Bewegung des siebes unterbrochen werden müsste. Der Brei wird hiebei von der Seite her   quer zur Rewegungsridltung   des   Siebes über eine mehr   oder 
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   Fläche des fortlaufend bewegten Siebes, und zwar in der Querrichtung der Bewegung, geschoben werden, die m der Mitte des Siebes aneinanderprallen und ein Durcheinanderwirbeln der Fasern   bewirken, was eine vollkommene Verfilzung der   sien) nach   allen Richtungen verlegenden Fasern im Gefolge hat. 



   Das Aufbringen des Breies in der Querrichtung auf das fortlaufend bewegte Sieb wird vorteilhaft nicht kontinuierlich, sondern periodisch auf aufeinanderfolgende Flächenteile des 
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 ein Absetzen dieser letzteren statt, so dass das in dem Brei enthaltene Wasser nach oben austritt und von dem vom Sieb abfliessenden   Überschuss weggeführt wird, wodurch schon   an dieser Stelle eine ganz bedeutende Entwässerung der sich hier bildenden Platten stattfindet. Auf diese Weise wird der   grösste   Teil des Abwassers in die Behälter   zurückgeführt,   aus denen die Maschine gespeist wird, während bei dem bekannten Verfahren auf der Papiermaschine bekanntlich 20-30% des Fabrikationsstoffes mit dem durch die   Siebmaschen @@@@ufenden Abwasser verloren gehen.   



   Eme   Vorrichtung, die   sich zur   Durchführung   des beschriebenen Verfahrens eignet, ist in der Zeichnung schematisch in Fig. 1 im Aufriss, in Fig. 2 im Grundriss und in Fig. 3 in einem Querschnitt dargestellt. 



   Mit   a.   ist das in der Pfeilrichtung fortlaufend bewegte, endlose Sieb bezeichnet, zu dessen beiden Seiten je ein Breitrog b angeordnet ist, in welchem ein   Flügel   c in der Pfeilrichtung   um-   läuft. Diese Flügel c, die sich symmetrisch zueinander bewegen, wirken als Verdrängungsorgane zur Aufbringung des Breies auf das Sieb und   schwemmen   die Masse durch Anheben derselben aus dem Behälter auf das Sieb. Zur Unterstützung der gleichmässigen Verteilung des Breies auf 
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   Felder unterteilt, deren erstere durch zwei an den Rändern des Siebes geführte endlose Bänder oder Riemen von der Dicke der herzustellenden Schicht gebildet sind, während die Querleisten e durch endlose Riemen oder Ketten ! getragen werden.

   Sowohl die Riemen d als auch die Querleisten e werden mit der gleichen Geschwindigkeit und in derselben Richtung bewegt, wie das Sieb. Infolge der durch die Flügel c hervorgerufenen periodischen Verdrängung des Breies aus den Trögen b wird der Brei in überschüssiger Menge auf das bewegte Sieb gebracht und verteilt sich auf dem eben zwischen den beiden Trögen b befindlichen Feld. Durch das Zusammenprallen der beiden Breiströme in der Mitte des Siebes und durch das Anschlagen an die das Feld begrenzenden Leisten wird jenes Durcheinanderwirbeln der Fasern bewirkt, welches den Hauptvorteil des beschriebenen Verfahrens ausmacht. Der Brei setzt sich alsbald, und durch den über die Längsleisten wieder in die Tröge b abfliessenden Überschuss wird das nach oben ausgetretene Wasser von der auf dem'Sieb verbleibenden Platte abgeführt.

   Selbstverständlich bleibt auf dem Sieb nur eine Platte höchstens von der Höhe der Längsleisten d zurück. Das Verhältnis der   
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 leicht einzusehen, derart gewählt werden, dass in der Zeit, in welcher zwei aufeinanderfolgende Querleisten e an den Trögen b vorübergehen, das Aufbringen des Breies auf das Sieb und das   ZurÜckfliessen   des Überschusses in die Tröge b stattfinden kann. Zur Unterstützung der gleichmässigen Verteilung des Breies auf dem Siebe kann dieses einer Rüttelbewegung ausgesetzt werden. 



   Da hinter den Trögen b die Querleisten e das Sieb verlassen, "so werden. die Ränder der aufeinanderfolgenden Platten aneinanderstossen, und es wird im weiteren Verlaufe des Arbeitsvorganges eine Vereinigung dieser Platten zu einer einheitlichen Bahn stattfinden, welche in bekannter Weise weiter verarbeitet werden kann. 



   Die konstruktive Ausgestaltung der Vorrichtung lässt selbstverständlich mancherlei Änderungen im Rahmen des dargelegten Prinzipes zu, und insbesondere die   Verdrängungsorgane   zur Beförderung des Breies quer auf das Sieb können verschiedentlich ausgebildet werden, wie z. B. als Schaufelräder, Unrundscheiben, u. s. w. Das Aufbringen des Breies kann aber auch unter Druck geschehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Platten aus einem aus Fasern und hydraulischen oder anderen Bindemitteln hergestellten Brei, dadurch gekennzeichnet, dass der Brei quer über eine Fläche eines fortlaufend bewegten Siebes aufgebracht wird. wodurch eine Gleichrichtung der Fasern verhindert wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Brei in zwei gegeneinander treibenden Strömen auf eine Fläche des Siebes aufgebracht wird. so dass bei deren Zusammenprallen die im Brei enthaltenen Fasern durch die darin entstehenden EMI2.2 Aufschwemmen erfolgt.
    4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Brei mit einem Überschuss auf eine Fläche des Siebes aufgebracht wird, der unter Mitreissen des aus dem abgesetzten Brei ausgetretenen Wassers wieder von dem Sieb abströmt.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 4, dadurch gekenn- zeichnet. dass gegenüberliegend zu beiden Seiten des Siebes Breibehälter mit gleichzeitig periodisch ein-und austretenden Verdrängungsorganen angeordnet sind.
    6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb durch mit gleicher Geschwindigkeit bewegte, entlang der Siebränder angeordnete Längsleisten (d) und zwischen diesen geführte Querleisten (e) in Felder geteilt ist, innerhalb deren sich der aufgebrachte Brei höchstens in einer der Höhe der Längsleisten entsprechenden Dicke gleichmässig verteilt.
    7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsleisten aus endlosen, mit der Geschwindigkeit des Siebes angetriebenen Riemen gebildet und die Querleisten von endlosen, gleichfalls mit der Geschwindigkeit des Siebes umlaufenden Riemen, Ketten oder dergl. getragen sind.
AT41969D 1909-05-08 1909-05-08 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Platten aus einem aus Fasern und hydraulischen oder anderen Bindemitteln hergestellten Brei. AT41969B (de)

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