AT41670B - Selbsttätiges Klappenwehr. - Google Patents

Selbsttätiges Klappenwehr.

Info

Publication number
AT41670B
AT41670B AT41670DA AT41670B AT 41670 B AT41670 B AT 41670B AT 41670D A AT41670D A AT 41670DA AT 41670 B AT41670 B AT 41670B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
flap
weir
automatic flap
water
automatic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Buechler
Original Assignee
Hans Buechler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Buechler filed Critical Hans Buechler
Application granted granted Critical
Publication of AT41670B publication Critical patent/AT41670B/de

Links

Landscapes

  • Barrages (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selbsttätiges   Klappenwehr. 



   Bei hydraulischen Anlagen, wo der   Oberwasserapiegel   nur auf eine ganz bestimmte Höhe ansteigen darf, kann dem Übersteigen dieser Höhe mittels fester Überläufe nur unvollkommen entgegengewirkt werden, indem bei höheren Wasserständen der Oberwasserspiegel schon sehr hoch steigen muss, bis die ganze Wassermenge über solche feste Überläufe oder Wehrkronen abfliesst. Will man ein Übersteigen der bestimmten Höhe vermeiden, dann müssen die   überlaufkante   von Anfang an entsprechend tiefer gelegt werden, wodurch aber ein unnötiger   Gefällsverlust   entsteht. Mit gewöhnlichen   Schützen,   Fallen oder sog. 



  Aufsteckern, die nach Bedarf mehr oder weniger geöffnet bezw. entfernt werden, kann wesentlich nachgeholfen werden, aber eine zuverlässige Konstanterhaltung des Oberwasserspiegels kann auch dadurch, selbst bei der hierbei nötigen beständigen Aufsicht und Wartung, nicht erreicht werden. 



   Es ist schon vielfach versucht worden, durch selbsttätige Wehre dieses Ziel zu erreichen, aber die bestehenden Konstruktionen ermöglichen entweder auch nicht den obgenannten 
 EMI1.1 
 welche   heaume   und Sträucher, Geschiebe   und Gerölle   mitführen, oder in solchen mit sehr kleinem Gefälle und starkem Hinterwasser, wie Ausflüsse von Seen, nicht funktionieren. 



   Andere selbsttätige Stauvorrichtungen wiederum erfüllen ihren Zweck deshalb nicht, weit das abzulassende Wasser unter dem   beweglichen Stauorgan abniesst, wodurch sich     Schwimmkörper   oder   Geröllc festklemmen   oder lagern   können, und beim Niedergehen   des Wassers würde dadurch auch ein Niedergehen des Stauorgans verhindert, wodurch die Funktion der Einrichtung illusoriseh wird. 



   Der Druck auf dit Stützen bei beweglichen Klappen von   selbsttätigen   Wehren ver- ändert sich mit jeder Änderung der Klappenstellung sehr stark, es kann ihm also nicht mit gleichbleibenden Kräften entgegengewirkt werden, um den   Gleichgewichtszustand LU   erhalten. 



   Mitunter ragt die Unterseite der Klappen vollständig aus dem Wasser heraus, mitunter wirkt bei Eintritt sogenannten   Hinterwassors   ein mit dem über die Klappe   fliessenden   Wasser zunehmender hydrostatischer Gegendruck. Diese auf die Stützen wirkenden Drucke verlaufen, graphisch   dargestellt,   nicht nach einer geraden Linie, sondern nach einer Kurve. die abhängig ist von der jeweiligen Stellung des Angriffspunktes der Druckresultierenden der Wehrklappe, den mit jeder Neigung der Klappe sich ändernden mechanischen und hydraulischen Reibungsverlusten und dem Teil des Druckes, der durch die lebendige Arbeit des gegen und über die Klappe fliessenden Wassers auf diese erzeugt wird sowie von allen auf die Klappe einwirkenden Kräften. 



   Ausserdem soll das Klappenwehr erlauben, dass die grössten Wassermengen mit schwerem Geschiebe, mitgerissenen Bäumen und Sträuchern ungehindert über die Klappen hinweggleiten können, ohne an den letzteren oder an Mechanismen Angriffspunkte zum Festhalten zu finden. 



   Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung sollen die bezeichneten Übelstände behoben und den letzterwähnten Anforderungen an ein Klappenwehr Rechnung getragen werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   Zwischen dem freien Ende der Klappe 1 (Fig. 1) und dem Arm 3 des zweiarmigen Wagebalkens 3, 4 ist eine Stütze 2 eingeschaltet. Der Arm 4 des Wagebalkens besitzt kurvenförmige Gestalt und ist mit einem Hängegewicht 5 versehen, derart, dass bei Bewegung des Balkens der Gewichtshebelarm in seiner Wirkungslänge sich verändert. 



   Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ausftihrungsform mit dem Unterschiede, dass der Wagebalken 3,4 über der Klappe 1 angeordnet ist. An Stelle der Stütze tritt hier die Zugstange 2. Die Wirkungsweise der Wehranlage ist die gleiche wie beim ersten Ausführungbeispiel. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Klappenwehr zur selbsttätigen Konstanterhaltung eines Oberwasserspiegels mit einer um ihre untere wagrechte Kante drehbaren Klappe, welche mit Stütze versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze mit dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels   (9,   4) verbunden ist, dessen anderer ein Gewicht tragender Arm in seiner   Wirkungslänge   ver- änderlich ist.

Claims (1)

  1. 2. Klappenwehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtshebelarm des Hebels (3, 4) infdlgo kurvenfürmiger Gestaltung in seiner Wirkungslänge veränderlich ist. EMI2.1
AT41670D 1907-07-19 1907-07-19 Selbsttätiges Klappenwehr. AT41670B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT41670T 1907-07-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT41670B true AT41670B (de) 1910-04-11

Family

ID=3560527

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT41670D AT41670B (de) 1907-07-19 1907-07-19 Selbsttätiges Klappenwehr.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT41670B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2641704B2 (de) Wehr mit einer um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Stauklappe
CH634371A5 (en) Apparatus with downflow baffle for stormwater tanks or clarification tanks
DE2948596A1 (de) Stabilisierungseinrichtung fuer ein schiff
DE2506126C3 (de) Regenüberlaufbauwerk
AT41670B (de) Selbsttätiges Klappenwehr.
EP0128122B2 (de) Ablaufvorrichtung in einem Klär- oder Staubecken
DE2130987A1 (de) Bewegliches Wehr und Verfahren fuer seine Bedienung
DE37583C (de) Fischwege mit von der Gefällhöhe unabhängiger Wassergeschwindigkeit
DE3937685A1 (de) Rueckstauwehr an vorflutern
DE3922481A1 (de) Vorrichtung zur regelung des durchflusses durch kanaele, insbesondere abwasserkanaele
DE3403072C2 (de) Regelvorrichtung für eine Abflußmenge
DE2406857B2 (de) Vorrichtung für den Flüssigkeitsabzug aus Becken o.dgl., insbesondere Abwasserbecken
DE928940C (de) Hydraulisches Sektorwehr
DE3817444A1 (de) Schwimmergesteuerte regelvorrichtung zur veraenderung des durchflussquerschnittes der auslaufoeffnung eines fluessigkeitsbehaelters, insbesondere eines regenrueckhaltebeckens
DE2931487A1 (de) Hydraulischer siphon mit pneumatischer rueckflusswirkung in von der abflusstelle beliebig hochstellbaren behaeltern
DE1119779B (de) Selbsttaetiges Klappenwehr
EP1069252B1 (de) Abflussmengenregelvorrichtung für Regenrückhaltebecken
DE438667C (de) Selbsttaetige, durch den Wasserdruck gesteuerte Stauklappe fuer UEberlaeufe
DE3428500A1 (de) Regenabschlagwerk
CH126538A (de) Reguliervorrichtung für mit Wasserdruck bewegbare Wehrkörper.
AT146030B (de) Durch Luftpolster ausbalancierte Wehrklappe.
DE287302C (de)
DE35028C (de) Selbstthätiges Stauschleusenwehr
DE1235826B (de) Selbsttaetiger Segmentverschluss mit UEberlaufnase, insbesondere fuer kleinere oder mittlere Hochwasser-Rueckhaltebecken
DE1634168C (de) Vorrichtung zum Ausgleich zwischen dem Wasserstand von Schiffahrtskanalen u dgl und einem hoher hegenden Grundwasser spiegel mittels Rückschlagventilen