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Auf das Keilstück stützt sich die Stange 7, die durch die Platte 3 und den Bügel 6 in ihrer Längs- richtung geführt wird, und die am oberen Ende einen Becher 12 trägt, in den der Tragball 13 eingelegt ist. Seitlich zum Gewehrlauf kann der Becher 12 noch mit Armen 14 versehen sein, durch die ein Herabfallen des auf dem Ball aufliegenden Gewehres g verhindert wird. Der Becher 12 wird also je nach der Stellung des Keilstückes 9 gehoben oder gesenkt werden. Um eine feste Berührung zwischen der Stange 7 und dem bogenförmigen Keilstück 9 zu erhalten, ist auf der Stange 7 ein Bundring verstellbar angebracht, gegen den eine Feder 34 drückt, die an dem Bügel 6 ihr Widerlager findet. Der Bügel ist auf der Deckplatte 3 des Gehäuses 4 befestigt. Die Deckplatte 3 ist um einen Zapfen 8 drehbar.
Dieser Zapfen ist in einem Bügel 35 auf der Platte 2 befestigt und trägt oberhalb des Deckels 3 eine Feder oder Spannvorrichtung, die den Deckel 3 fest auf das Gehäuse 4 drückt.
Die Füllung des Tragballes 13 mit Druckluft geschieht durch einen Schlauch 31. Vorteilhaft wird zur genauen Regelung der Spannung des Tragballes 13 dieser mit einem zweiten Ball 17 verbunden, ebenfalls mit Pressluft gefüllt ist. In die Schlauchleitung 31 ist ein Hahn 25 eingeschaltet, durch den Luft ein-oder ausgeblasen werden kann. Eine weitere Regelung der Spannung des Tragballes 13 kann dadurch bewirkt werden, dass der Pressball 17 mehr oder weniger zusammengedrückt wird. Dies geschieht durch eine Kalotte 18, die mit einer Stellschraube 22 verbunden ist. Die Stellschraube. 22 dreht sich in dem Muttergewinde einer Querstange 36, die in zwei seitlich angebrachten Armen 2. 3 einstellbar befestigt werden kann. Der Ball 77 ruht hierbei in einem Lager 24.
Statt der Stellschraube 22, der Querstange J6 und der Seitenarme 23 können auch scherenartig angeordnete Hebel für die Pressung des Balles zur Anwendung kommen.
Das Widerlager 20 besteht aus einem Kasten, der nach vorn offen ist und einseitig um ein Scharnier 29 drehbar mit dem Klotz 30 auf der Grundplatte 1 verbunden ist. In der Arbeitsstellung werden die beiden Teile 20 und 30 in bekannter Weise, etwa durch eine Schraube oder Spannhebel, mitemander fest verbunden. Die gelenkige Verbindung zwischen den Teilen 20 und 30 dient dazu. das Laden des Gewehres in der gegebenen Las bewirken zu können. Der Gewehrkolben k stützt sich auf eingelegte Klötze. 32 und ruht auf zwei Seiten gegen federnde Polster, wird aber durch einen Riemen im Kasten 20 festgehalten. Damit man die Backe gegen den Kolben anlegen kann, ist der Kasten. ? 0 an der Backenstelle mit einem Ausschnitt 26 versehen.
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Pkttt, 1 angeordnete, einstellbare Gleitbacke.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende : Nachdem das Gewehr in den Schuh 20 eingelegt und durch den Riemen festgehalten ist. und der Gewehrlauf in der dargestellten Weise auf dem Tragball1 : J durch sein Gewicht aufruht, wird zunächst eine grobe Einstellung des Gewehres auf das Ziel vorgenommen durch Verschiebung der Platte 1 auf dem Tisch. ausserdem in lotrechter Richtung durch stärkeres oder geringeres Spannan des Gummiablls mit Hilfe des Pressballes 17. Die Seiteneinstellung wird durch Drehen der Platte 3 mit dem Handhebel 77 vorgenommen. Ist jetzt das Gewehr seitlich auf das Ziel
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Der Hebelarm 10 ist gegenüber dem Hebelarm zwischen Drehachse 15 und Keilstück 9 sehr lang und die Neigung der Keilfläche sehr geringe, so dass selbst bei einem grösseren Ausschlag des Hebelarmes 10 die Stange 17 mit dem Becher 12 nur um ein geringes Mass gehoben oder gesenkt wird. Mit Hilfe dieser Vorrichtung ist also die genaue Einstellung auf das Ziel möglich. Nachdem das Gewehr gerichtet ist, kann der Schuss abgefeuert werden, ohne dass ihn schädliche Einflüsse von seiten des Schützen beeinflussen. Ein Verdrehen des Gewehrs behufs Einstellung in die wugerechte Lage beim Visieren ist möglich, weil der Kolben zwischen federnden Polstern ruht, die dem Drucke der Hand nach Wunsch nachgeben @ so kann die Lage des Gewehres festgelegt werden.
Der Rückstess des Gewehres beim Abfeuern wirkt nicht auf den Schützen selbst, sondern gegen die Rückwand des Widerlagers 20, wodurch unter Spannung der Feder 18 die Grundplatte 1 auf dem Tisch verschoben wird. Sobald der Rückstoss nicht mehr wirkt, wird die Grundplatte 1 mit der Vorrichtung durch die Feder 18 wieder in die ursprüngliche Stellung zurückgezogen. Ohne die Wirkung der Vorrichtung ungünstig zu beinflussen, kann aber auch die Feder 18 ausser Tätigkeit gesetzt werden. Hierbei wird dann der Rückstoss zum Teil durch die Vorrichtung
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und zum Teil durch die Schulter des Schützen aufgenommen. Zum Laden des Gewehres ist es nicht nötig, dieses aus der Vorrichtung herauszunehmen.
Wird die Verbindungsschraube oder der Spannhebel zwischen den Teilen 20 und 30 dse Widerlagers gelöst und das Widerlager zurück- gekippt, dann kann das Gewehr, wie Fig. 8 zeigt, zum Entladen und Wiederladen geöffnet werden, ohne dass sich die Lage des Gewehrs in der Vorrichtung störend ändert.
An der Grundplatte 1 können noch Armstützen angebracht werden, wie z. B. in Fig. 3 gezeichnet.
Statt des Pressballs 17 mit dem Druckstück 18 kann natürlich auch ein Zylinder mit Kolben angewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Zielen und Einschiessen von Handfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass die Handfeuerwaffe am Kolben zwischen federnden Polstern befestigt und mit dem Lauf auf einen in seiner Höhen-und Seitenrichtung einstellbaren und in seiner Spannung regelbaren
Tragball aufgelegt wird.
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