AT410295B - Anlage zum herstellen eines ringförmigen werkstückes aus beton, insbesondere eines schachtbodens - Google Patents

Anlage zum herstellen eines ringförmigen werkstückes aus beton, insbesondere eines schachtbodens Download PDF

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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Herstellen eines ringförmigen Werkstückes aus Beton, insbesondere eines Schachtbodens, mit einer bodenseitig durch eine anklemmbare Bodenpalette abdeckbaren Formeinrichtung aus zwei zusammenklemmbaren Teilen,   nämlich   einem topfartigen Formkern und einem den Formkern mit Abstand koaxial umschliessenden Formmantel, mit einer Rütteleinrichtung für die Formelnnchtung und mit einer Wende- und Entformeinrichtung. 



   Um Schachtböden, die einen Boden mit einem Gerinne und eine vom Boden aufragende Umfangswand aufweisen, aus Beton vorteilhaft fertigen zu können, ist es bekannt (DE 43 42 518   A 1,   DE 36 11 394 A) Formeinrichtungen einzusetzen, die aus einem topfartigen Formkern und einem den Formkern mit Abstand koaxial umschliessenden Formmantel zusammengesetzt sind. Der Formmantel, der gegenüber dem Formkern anschlagbegrenzt axial verschiebbar geführt ist, um beim Entformen des Schachtbodens zunächst den Formkern und dann den Formmantel vom Schachtboden abziehen zu können, wird mit dem Formkern durch dem Formkern bzw. dem Formmantel zugehörige Spanneinrichtungen starr verbunden, damit der Beton in diese Formeinrichtung   eingerüttelt   werden kann.

   Das Einrütteln des Betons in die Formeinnchtung erfolgt in einer Ferti-   gungsstellung, In   der der Boden des topfartigen Formkerns nach oben weist, so dass der angeförderte Frischbeton über den bodenseitig offenen   Formmantel In   den Ringraum zwischen Formkern und Formmantel eingebracht und dann der   Formmantel   Im Bereich seines Überstandes über den Boden des Formkerns aufgefüllt werden kann. Zum Absetzen des fnsch gefertigten Schachtbodens mit nach unten weisendem Boden auf einer Bodenpalette muss die Formeinrichtung mit dem Schachtboden um eine horizontale Achse gewendet werden, was eine Abdeckung des bodenseitig offenen Formmantels erfordert.

   Zu diesem Zweck wird die Bodenpalette vor dem Wenden der Formeinrichtung auf den Formmantel aufgesetzt und an diesem festgeklemmt, wofür wiederum Klemmeinrichtungen an der Bodenpalette oder am Formmantel erforderlich werden. Zum Wenden der Formeinrichtung mit dem Schachtboden ist ein den Formkern aufnehmendes Traggestell vorgesehen, dass mit einem Wenderahmen verbunden ist, der in einem Hubrahmen um eine horizontale Achse drehbar lagert. Zum Entformen eines Schachtbodens kann daher die Formeinrichtung mit dem Schachtboden und der angeklemmten Bodenpalette uber den Wenderahmen um   1800 gedreht   werden, um den gewendeten Schachtboden auf der Bodenpalette über den Hubrahmen absetzen zu können.

   Nach dem Lösen der Klemmeinrichtungen zwischen der Bodenpalette und dem Formmantel sowie zwischen dem Formmantel und dem Traggestell des Formkerns kann die Entformung durch ein Anheben des Hubrahmens eingeleitet werden, wobei zunächst der Formkern alleine abgezogen werden kann, bevor nach dem Erreichen des Endanschlags der Verschie-   beführung   zwischen dem Formmantel und dem Formkern der Formmantel über den Formkern mitgezogen wird. 



   Nachteilig bei diesem bekannten Verfahren Ist vor allem, dass durch die nur von Hand betätlgbaren Klemmeinrichtungen zwischen Formkern und Formmantel sowie zwischen Formmantel und Bodenpalette nicht nur der Konstruktionsaufwand vergrössert, sondern auch die Handhabung der Formeinnchtung erschwert wird. Dazu kommt, dass der am Traggestell des Formkerns angebaute Wenderahmen einem einfachen Auswechseln des Formkerns entgegensteht, so dass es mit Hilfe dieses bekannten Herstellungsverfahrens nicht möglich ist, die Formeinrichtung durch ein Auswechseln von Formkern bzw.

   Formmantel an unterschiedliche Schachtbodenformen anzupassen, wenn nicht lange Umrüstzeiten In Kauf genommen werden
Wird nicht der Formkern mit einem Wenderahmen, sondern der Formmantel mit einer Wendeeinrichtung verbunden (DE 195 40 454   A 1),   so treten vergleichbare Schwierigkeiten auf, weil wiederum die einzelnen Formteile über entsprechende Klemmeinrichtungen aneinandergeklammert werden müssen und der Anbau des Formmantels an die Wendeeinrichtung ein einfaches Auswechseln des Formmantels unmöglich macht. 



   Schliesslich Ist es bekannt (EP 496 077   A 1),   zur Herstellung von Formsteinen einen Formkasten einzusetzen, wobei das Herausfallen der Formsteine aus dem Formkasten beim Wenden des Formkastens durch gegenüber dem Formkasten verschiebbare Bleche verhindert wird. Ein solcher gattungsfremder Stand der Technik kann jedoch keine Anregungen dafür geben, wie ringförmige Werkstücke aus Beton bei einer einfachen Handhabung hergestellt werden können. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zum Herstellen eines Schachtbodens aus Beton der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass ein Herstellen unterschiedlicher Schachtboden möglich wird, ohne lange Umrüstzeiten befürchten zu müssen. Ausserdem soll 

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 eine einfache Handhabung der Formteile gewährleistet werden. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Rütteleinrichtung eine Klemmeinrichtung für die beiden Teile der Formeinrichtung und die Wende- und Entformeinrichtung eine Spanneinrichtung zum Zusammenspannen des Formkernes und der Bodenpalette aufweisen. 



   Durch die der Rütteleinrichtung zugeordnete Klemmeinrichtung werden daher die Formteile sowohl in der Rütteleinrichtung als auch in der Wende-und Entformeinrichtung unverrückbar zusammengehalten. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass der den Formkern von aussen umschliessende Formmantel zwangsläufig gegenüber dem Formmantel abgestützt sein muss, was bei einem äusseren Aneinanderklemmen dieser Teile eine rüttelfest Verbindung erlaubt. Werden daher der Formkern und die auf die Formeinrichtung aufgesetzte Bodenpalette zusammengespannt, so wird der Formmantel zwischen dem Formkern und der Bodenpalette eingeklemmt, was eine starre Klemmverbindung zwischen allen diesen drei Teilen ergibt. 



   Um die Bodenpalette zum Verdichten des in die Formeinrichtung eingefüllten Betons an den Beton andrücken zu können, kann oberhalb der Rütteleinrichtung ein Druckstempel für die Bodenpalette vorgesehen werden, die einen gegen den Formraum der Formeinrichtung vorstehenden Formansatz zum Verdichten und Glätten der von der Bodenpalette abgedeckten Werkstückoberfläche aufweist. Ist zusätzlich die Bodenpalette mit Hilfe eines Drehantriebes um eine zur Formeinrichtung koaxiale Achse hin- und herdrehbar, so kann über die Drehbewegung der Bodenpalette ein besonders glatter Boden für das Werkstück erzielt werden. 



   Mit Hilfe einer erfindungsgemässen Anlage lässt sich in vorteilhafter Weise ein Herstellungsverfahren durchführen, das sich dadurch auszeichnet, dass die auswechselbaren, miteinander lose verbundenen Formteile während der Betoneinfüllung und-Verdichtung über die der Rütteleinrichtung zugehörige Klemmeinrichtung und während des Wendevorganges zumindest über die durch die Wende-und Entformeinrichtung andrückbare Bodenpalette aneinandergeklemmt werden. 



  Durch diese Massnahmen erübrigen sich gesonderte Klemmeinrichtungen an den Formteilen, was einfache Konstruktionen für die Formteile als Voraussetzung dafür sicherstellt, dass diese Formteile in vergleichsweise einfacher Art ausgewechselt und zu Formeinrichtungen für die Herstellung unterschiedlicher Werkstücke zusammengesetzt werden können. Die Formteile können daher ausserhalb der Rütteleinrichtung bzw. der Wende-und Entformeinrichtung nur lose miteinander verbunden sein. Ausserdem ist kein aufwendiger Anbau an die Wende- und Entformeinrichtung erforderlich, weil das Aneinanderklemmen der Formteile von aussen deren Halterung gegenüber der Wende-und Entformeinrichtung zwangsläufig mit sich bringt, so dass sich besondere Anbaukonstruktionen am Traggestell des Formkerns bzw. am Formmantel erübrigen. 



   Die für den Wendevorgang auf den nach oben offenen Formmantel aufsetzbare Bodenpalette kann in vorteilhafter Weise zur Verdichtung und Glättung der anschliessenden Werkstückoberfläche eingesetzt werden, wenn der in die Formeinrichtung eingefüllte Beton mit Hilfe eines gegen den Formraum der Formeinrichtung vorstehenden Formansatzes der Bodenpalette beim Anpressen der Bodenpalette verdichtet und geglättet wird. Besonders günstige   GlättungsverhÅaltnisse   ergeben sich dadurch, dass die Bodenpalette während des Anpressens an den Beton koaxial zur Formeinrichtung hin-und hergedreht wird. 



   Weist der topfartige Formkern in herkömmlicher Weise ein Traggestell auf, auf das der Formmantel koaxial zum Formkern aufgesetzt wird, so ergeben sich besonders einfache Konstruktionsverhältnisse, wenn das Traggestell des Formkerns, der Formmantel und die auf den Formmantel aufsetzbare Bodenpalette jeweils Kupplungsansätze zum lösbaren Anschluss an   Klemm- bzw.   Spanneinrichtungen einer   Rüttel- bzw.   einer   Wende- und Entformeinrichtung aufweisen.

   Mit Hilfe   dieser lediglich einen geringen Konstruktionsaufwand bedingenden Kupplungsansätze können die Formteile bzw. die Bodenpalette einfach über an einer   Rüttel- bzw.   einer Wende- und Entformeinrichtung vorgesehenen   Klemm- bzw.   Spanneinrichtungen erfasst und formschlüssig gehalten werden, um eine Bewegungsmitnahme durch die   Rüttel- bzw. Wende- und Entformeinrichtung   sicherzustellen. Zum Zusammensetzen unterschiedlicher Formeinrichtungen brauchen daher lediglich die einzelnen Formteile In entsprechender Weise miteinander kombiniert zu werden, was wegen des einfachen Aufbaus dieser Formteile und ihrer losen Verbindung ausserhalb der Rütteleinrichtung bzw. der Wende-und Entformeinrichtung mit einem genngen Arbeitsaufwand vorgenommen werden kann.

   Das sonst aufwendige Zusammenspannen und Lösen der Formteile kann maschinell gesteuert innerhalb der Rütteleinrichtung bzw. der Wende- und Entformeinrichtung vorgenommen 

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 werden
Anhand der Zeichnung wird das erfindungsgemässe Verfahren näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Anlage zum Herstellen eines Schachtbodens aus Beton in einer vereinfachten, zum Teil aufgerissenen Seitenansicht,
Fig. 2 die Rütteleinrichtung dieser Anlage in einer gegenüber der Fig. 1 um 90  gedrehten
Seitenansicht in der abgesenkten Fertigungsstellung in einem grösseren Massstab,
Fig. 3   die Wende- und Entformeinrichtung   dieser Anlage in einer zum Teil aufgerissenen Sei- tenansicht In einem grösseren Massstab,
Fig.

   4 eine   erfindungsgemässe   Formeinrichtung In einem schematischen Axialschnitt in einem grösseren Massstab,
Fig. 5 den Formkern der Formeinrichtung nach der Fig. 3 in einem Axialschnitt,
Fig 6 den Formkern nach der Fig. 4 in einer Draufsicht,
Fig. 7 eine   Bodenpalette In   einer Draufsicht in einem grösseren Massstab und
Fig. 8 die Bodenpalette nach Fig. 6 in einer zum Teil aufgerissenen Seitenansicht. 



   Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Anlage zum Herstellen von Schachtböden aus Beton aus einer in einer Fertigungsgrube angeordneten Rütteleinrichtung 1, die auf einem Hubtisch 2 gelagert ist, und aus einer Wende- und Entformeinrichtung 3 die In einem über die Grube der   Rütteleinnchtung   verfahrbaren Hubrahmen 4 vorgesehen ist. Die Rütteleinrichtung 1 ist mit Unwuchtantrieben 5 versehen und bildet eine Aufnahme 6 für eine Formeinrichtung 7. 



  Die Wende- und Entformeinrichtung 3 weist im gabelartigen Hubrahmen 4 angeordnete Drehlager 8 mit einem Drehantrieb 9 für eine die Formeinrichtung 7 aufnehmende Halterung 10 auf, die Kupplungseinrichtungen 11 und 12 für die Formeinrichtung 7 sowie eine Spanneinrichtung 13 für eine auf die Formeinrichtung 7 aufsetzbare Bodenpalette 14 trägt. 



   Wie der Fig. 4 entnommen werden kann, setzt sich die Formeinrichtung 7 aus einem Formmantel 15 und einem dazu koaxialen Formkern 16 zusammen, der entsprechend den Fig. 5 und 6 topfartig ausgebildet ist und einen Boden 17 mit einem Gerinne 18 bildet. Dieser Formkern 16 ist auf einem rahmenartigen Traggestell 19 angeordnet, das über die Rahmenlängsholme vorragende Kupplungsansätze 20 mit Steckaufnahmen 21 für Kupplungsbolzen 22 der Kupplungseinrichtung 11 der Halterung 10 aufweist. Der Formmantel 15 ist mit ähnlichen Kupplungslaschen 23 versehen, die mit Kupplungsbolzen 24 der Kupplungseinrichtungen 12 zusammenwirken.

   Diese Kupplungbolzen 22 und 24 können voneinander unabhängig über Stellzylinder aus einer Entkupplung-in eine Kupplungsstellung verlagert werden, in der sie In die zugehörigen Steckaufnahmen 21 der Kupplungslaschen 20 bzw. in Steckaufnahmen 25 der Kupplungslaschen 23 eingreifen. 



   Darüber hinaus ist der Formmantel 15 mit gegen das Traggestell19 des Formkerns 16 vorragenden Klemmlaschen 26 ausgerüstet, deren Steckaufnahmen 27 mit Klemmkeilen der der   Rüttel-   einrichtung 1 zugeordneten Klemmeinrichtung 28 zusammenwirken. Da das Traggestell 19 auf der Aufnahme 6 der   Rüttelelnnchtung   1 aufruht, wird beim Betätigen der Klemmeinrichtung 28 und dem dadurch bedingten Eingreifen der Klemmkeile in die Steckaufnahmen 27 der Klemmlaschen 26 des Formmantels 15 dieser gegen die Aufnahme 6 gezogen, womit ein gemeinsames Klemmen sowohl des Formmantels 15 als auch des Formkerns 16 verbunden ist. Der Formmantel 15 und der Formkern 16 können daher ausserhalb der Rütteleinrichtung 1 und der   Wende- und Entformeln-   richtung 3 lose miteinander verbunden sein, wie dies in der Fig. 4 dargestellt ist.

   Der Formmantel 7 kann gegenüber dem Formkern 16 zusätzlich In einer Verschiebeführung 29 anschlagbegrenzt verschiebbar geführt werden, wie dies in der Fig. 4 strichpunktiert angedeutet ist. Die Verschiebeführung 29 kann aus einem auf dem Traggestell19 des Formkerns 16 angeordneten Führungszapfen bestehen, der von einer Hülse des Formmantels 15 umschlossen wird
Die entsprechend der Fig.

   4 zusammengesetzte Formeinrichtung 7, die zwischen dem Formkern 16 und dem Formmantel15 zusätzlich einen Formring 30 aufnimmt, der zum Ausformen eines Anschlussfalzes des Schachtbodens 31 dient, kann von der Wende- und Entformeinrichtung 3 über die Kupplungseinrichtungen 11 und 12 aufgenommen und der über den Hubtisch 2 ausgefahrenen Rütteleinrichtung 1 übergeben werden, gegen deren Aufnahme 6 die Formeinrichtung 7 über die Klemmeinrichtung 28 niedergespannt werden kann, wenn die Formeinnchtung 7 von den Kupplungseinnchtungen 11 und 12 der Halterung 10 der Wende- und Entformeinrichtung 3 freigegeben wird Nach dem Absenken der   Rüttelelnnchtung   1 in die Fertigungsstellung nach der Fig.

   2 wird die Formeinrichtung 7 mit Hilfe einer nicht dargestellten, üblichen Beschickungseinrichtung mit Beton 

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 gefüllt, der durch die Rütteleinrichtung 1 entsprechend verdichtet wird. Danach wird die Rütteleinrichtung 1 über den Hubtisch 2 in die Stellung nach der Fig. 1 ausgefahren, um wieder von der Wende-und Entformeinrichtung 3 übernommen zu werden. Zum Wenden der Formeinrichtung 7 mit dem fertiggestellten Schachtboden 31 ist der bodenseitig offene Formmantel 15 mit einer Bodenpalette 14 abzudecken, die gemäss den Fig. 7 und 8 eine auf einem Rahmen 32 aufruhende Tragplatte 33 aufweist. Die mit der Tragplatte 33 auf den Formmantel 15 aufgesetzte Bodenpalette 14 wird über die Spanneinrichtung 13 der Halterung 10 gegen das Traggestell 19 des Formkerns 16 gedrückt.

   Zu diesem Zweck weist die Spanneinrichtung 13 seitlich ausfahrbare Spannbolzen 34 auf, die mit Rastausnehmungen 35 in Spannansätzen 36 des Gestellrahmens 32 der Bodenpalette 14 eingreifen, wenn die Spanneinrichtung 13 in Richtung der Pfeile 37 beaufschlagt wird. Die über die Spanneinrichtung 13 gegen die Formeinrichtung 7 gedrückte Bodenpalette 14 kann nunmehr mit der Formeinrichtung 7 und dem frisch gefertigten Schachtboden 31 gewendet werden, indem der Drehantrieb 9 für die Wendelager 8 betätigt wird Nach einem Absetzen des Schachtbodens 31 auf der Bodenpalette 14 über den Hubrahmen 4 kann der Schachtboden 31 entformt werden, wobei zunächst die Spanneinrichtung 13 von der Bodenpalette 14 gelöst werden muss.

   Zu diesem Zweck können die Spannbolzen 34 aus den Rastausnehmungen 35 der Bodenpalette 14 zurückgezogen werden, um die Spanneinrichtung 13 beim Anheben des Hubrahmens 4 an den Spannlaschen 36 vorbeibewegen zu können. Bevor der eigentliche Entformungsvorgang eingeleitet werden kann, müssen die Kupplungen 12 zwischen der Halterung 10 und dem Form mantel 15 gelöst werden, weil gemäss dem Ausführungsbeispiel der Formkern 16 zunächst alleine aus dem Schachtboden 31 ausgezogen werden soll, wie dies in der Fig. 4 dargestellt ist. Da ausserdem verhindert werden soll, dass der Formring 30 vom Schachtboden 31 abgehoben wird, wird der Formring 30 über Niederhalter 38 am Schachtboden 31 angedrückt gehalten, und zwar über Anstellzylinder 39. 



  Der Formmantel 15 wird erst vom Schachtboden 31 abgezogen, wenn er nach einem entsprechenden Leerweg vom Hubrahmen 4 mitgenommen wird. Zu diesem Zweck kann die Anschlagstellung der Verschiebeführung 29 zwischen dem Formmantel 15 und dem Traggestell 19 des Formkerns 16 ausgenützt werden. Es ist aber auch möglich, hiefür einen eigenen Mitnehmer an der Halterung 10 vorzusehen
Nach dem Entformen des Schachtbodens 31 ist die Formeinrichtung wieder zu wenden, um sie erneut einsetzen zu können. Wird dieser Wendevorgang mit Hilfe der   Wende- und Entformeinnch-   tung 3 durchgeführt, so sind sowohl der Formmantel15 als auch der Formkern 16 über die Kupplungseinrichtungen 11 und 12 mit der Halterung 10 zu verbinden.

   Wird der Wendevorgang ausserhalb der Wende-und Entformeinrichtung 3 durchgeführt, so kann auf die zusätzliche Kupplungeinrichtung 12 für den Formmantel 15 verzichtet werden, weil dann lediglich die Formeinrichtung mit der aufgesetzten Bodenpalette 14 zu wenden ist. Die über die Spanneinrichtung 13 gegen den Formmantel 15 gedrückte Bodenpalette 14 bedingt nämlich eine Klemmung des Formmantels 15 zwischen dem über die Kupplungseinrichtung 11 mit der Halterung 10 verbundenen Traggestell 19 des Formkerns 16 und der Bodenpalette 14, so dass sich eine gesonderte Festlegung des Formmantels 15 gegenüber der Halterung 10 erübrigt. 



   Wie den Fig. 7 und 8 entnommen werden kann, weist die Tragplatte 33 der Bodenpalette 14 einen einspringenden, abgesetzten Randbereich 40 auf, so dass dieser abgesetzte Randbereich 40 einen gegen das Werkstuck vorstehenden Formansatz 41 umschliesst, mit dem die Bodenpalette gegen den Boden des Werkstückes drückt, wenn die Bodenpalette auf die Formeinrichtung 7 aufgesetzt wird. Wird daher oberhalb des Hubtisches 2 ein Druckstempel vorgesehen, mit dessen Hilfe die auf die Formeinrichtung 7 aufgesetzte Bodenpalette 14 gegen den Schachtboden 31 gedrückt werden kann, so wird der Schachtboden 31 im Bodenbereich zusätzlich verdichtet und geglättet. Diese Glättwirkung kann zusätzlich verbessert werden, wenn die Bodenpalette 14 während des Andrückens an den Schachtboden 31 hin-und hergedreht wird, was über einen entsprechenden Drehantrieb ohne weiteres erreicht werden kann.

   Dieser Drehantrieb kann entweder auf dem Druckstempel wirken, wobei die Bodenpalette 14 mit dem Druckstempel verdreht wird, oder zwischen dem Druckstempel und der Bodenpalette 14 angreifen, was eine gegenüber dem Druckstempel drehbare Lagerung der Bodenpalette 14 erfordert. 



   Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt So könnten nicht nur Schachtböden, sondern auch Schachtringe oder Rohrstücke mit entsprechend abgewandelten Formeinrichtungen nach dem gleichen Verfahren hergestellt werden. In 

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 einem solchen Fall ist die Höhe des Formkerns entsprechend an die Höhe des Formmantels anzugleichen, um lediglich den Ringraum zwischen Formkern und Formmantel mit Beton auszufüllen   PATENTANSPRÜCHE :    
1.

   Anlage zum Herstellen eines ringförmigen Werkstückes aus Beton, insbesondere eines
Schachtbodens, mit einer bodenseitig durch eine anklemmbare Bodenpalette abdeckbaren
Formeinrichtung aus zwei zusammenklemmbaren Teilen, nämlich einem topfartigen Form- kern und einem den Formkern mit Abstand koaxial umschliessenden Formmantel, mit einer
Rütteleinrichtung für die Formeinrichtung und mit einer Wende- und Entformeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rütteleinrichtung (1) eine Klemmeinrichtung (28) für die beiden Teile (15,16) der Formeinrichtung (7) und die Wende- und Entformeinrichtung (3) eine Spanneinrichtung (13) zum Zusammenspannen des Formkernes (16) und der Boden- palette (14) aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Rütteleinrichtung (1) ein Druckstempel für die Bodenpalette (14) vorgesehen ist, die einen gegen den Form- raum der Formeinrichtung (7) vorstehenden Formansatz (41) zum Verdichten und Glätten der von der Bodenpalette (14) abgedeckten Werkstückoberfläche aufweist.
    3 Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenpalette (14) mit Hilfe eines Drehantriebes um eine zur Formeinrichtung (7) koaxiale Achse hin- und herdrehbar ist.
    4. Verfahren zum Herstellen eines ringförmigen Werkstückes aus Beton, insbesondere eines Schachtbodens, mit Hilfe einer Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Beton von der nach oben weisenden Bodenseite des Formkernes her in die Formeinrichtung ein- gebracht und mit Hilfe der Rütteleinrichtung verdichtet wird, bevor das fertiggestellte Werk- stück mit der durch die Bodenpalette abgedeckten Formeinrichtung durch die Wende- und Entformeinrichtung um eine horizontale Wendeachse In eine Entformstellung mit auf der Bodenpalette aufruhendem Werkstück gedreht und durch ein Abziehen des Formkerns und des Formmantels entformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbaren,
    miteinander lose verbundenen Formteile während der Betoneinfüllung und-Verdichtung über eine der Rüttelelnnchtung zugehörige Klemmeinrichtung und während des Wende- vorganges zumindest über die durch die Wende- und Entformeinrichtung andrückbare Bodenpalette aneinandergeklemmt werden.
    5 Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Formeinrichtung ein- gefüllte Beton mit Hilfe eines gegen den Formraum der Formeinrichtung vorstehenden Formansatzes der Bodenpalette beim Anpressen der Bodenpalette verdichtet und geglät- tet wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenpalette während des Anpressens an den Beton koaxial zur Formeinrichtung hin-und hergedreht wird.
    7. Formeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bestehend aus einem topfartigen, auf der dem Topfboden gegenüberliegenden Seite mit einem Traggestell verbundenen Formkern und aus einem den Formkern mit Abstand koaxial umschliessenden, auf das Traggestell aufsetzbaren Formmantel, der bodenseitig mit einer Bodenpalette abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (19) des Formkerns (16), der Formmantel (15) und die Bodenpalette (14) jeweils Kupplungsan- sätze (20,23, 26,36) zum lösbaren Anschluss an Klemm- bzw Spanneinrichtungen (13, 28) einer Rüttel- bzw. einer Wende- und Entformeinrichtung (1 bzw. 3) aufweisen.
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