AT409685B - Elektrisches/elektronisches gerät - Google Patents

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AT409685B
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Georg Ing Dorfmeister
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Egston Eggenburger Syst Elektr
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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft ein elektrisches/elektronisches Gerat, insbesondere Netzgerät, mit einem, in eine Normsteckdose einsteckbaren, am Gehäuse des Gerätes von einer Arbeits- in eine Trans- portposition verschwenkbar festgelegten Stecker mit einem isolierenden, Steckkontakte haltenden Grundkorper, wobei der Grundkorper zwischen den Symmetrieachsen der Steckkontakte eine Verschwenkwelle aufweist, die von einer am Gehause festgelegten Wellenlagerung umgriffen ist. 



   Einen derartigen Aufbau weisen vorwiegend die Gehause von sog. Steckernetzgeräten auf Darunter werden Netzgeräte verstanden, deren Gehäuse vereinfacht ausgedrückt die Gestalt über- dimensionaler Stecker aufweisen, damit sie neben dem eigentlichen Anschlussstecker, umfassend einen isolierenden Grundkörper und die Steckkontakte auch die notwendigen elektrischen und/ oder elektronischen Bauteile des Netzgerätes zum Erzeugen einer Klein-Wechsel- oder -Gleich- spannung aufnehmen können. Daneben werden aber auch andere   Kleingeräte,   wie z. B.   elektn-   sche Insektenfallen, Ladegeräte od. dgl. in der erwähnten Steckerform ausgebildet.

   Bei sämtlichen derart ausgebildeten Geräten ist es notwendig, den eigentlichen Anschlussstecker, bestehend aus den Steckkontakten und dem sie haltenden isolierenden Grundkörper, vom übrigen Gehäuse abstehend auszubilden, damit sein Einstecken in eine Steckdose möglich ist. Bei einer starren Festlegung des Steckers am Gehäuse ergibt sich der Nachteil, dass der Anschlussstecker auch dann, wenn das Gerät ausgesteckt ist und transportiert oder gelagert wird, vom Gerätegehäuse absteht. Das Gerät hat dadurch einen relativ grossen Platzbedarf, was insbesondere bei besonders kleinen, zur Mitnahme auf Reisen konzipierten Netzgeräten von Nachteil ist. 



   Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist es bereits bekannt, den Stecker verschwenkbar am Ge- häuse des Gerätes zu lagern, wodurch es möglich ist, den Stecker an die Gehäuseoberflache an- zulegen. Da Kleingeräte in der Regel   schutzisoliert   sind, benötigen sie lediglich Neutral- und Pha- senleiter des Netzes, sodass ihre Anschlussstecker als Flachstecker ausgebildet werden können Flachstecker weisen aber eine wesentlich geringere Dicke als Länge auf, sodass durch Verschwen- ken des Steckers in eine Lage, in der seine Längserstreckung parallel zum Gehäuse verläuft, der Gesamtplatzbedarf des Gerätes bedeutend verringert werden kann.

   Bei solchen bekannten elektri- schen/elektronischen Geräten wurde die Verschwenkbarkeit des Steckers so realisiert, dass an den Grundkörper dieses Steckers zwei, den Grundkörper seitlich überragende Verschwenkwellen angeformt wurden, welche in zwei, neben dem Grundkörper angeordnete, am Gehäuse festgelegte Wellenlagerungen eingreifen 
Durch das Anordnen der Wellenlagerungen seitlich neben dem Grundkörper bzw. die Notwen- digkeit, zwei derartige Wellenlagerungen vorzusehen, ergibt sich der Nachteil des Materialbedarfes für zwei Verschwenkwellen und zwei Wellenlagerungen, was entsprechende Gestehungskosten nach sich zieht. Weiters bedingen die seitlich neben dem Grundkörper liegenden   Verschwenkwet-   len bzw. Wellenlagerungen eine entsprechend breite Bauform des gesamten Gerätes. 



   Inder US-PS-3 474 376 wird ein Netzstecker beschrieben, dessen Kontaktstifte an einer Iso- lierwalze festgelegt sind. Diese Walze ist um 90  verschwenkbar im Grundkorper des Steckers gelagert, wobei die Kontaktstifte in einer ersten Position in Steckerlängs-Erstreckung ausgerichtet sind und in einer zweiten Position normal zu dieser verlaufen. Die US-PS-3 474 376 zeigt kein   elektrisches/elektronisches   Gerät, sondern lediglich einen Netzstecker, der ausser den Kontaktstif- ten, den elektrischen Leitern und den diese mit den Kontaktstiften verbindenden Federn keine elektrischen Komponenten, insbesondere keine elektrische/elektronische Schaltung, welche ein elektrisches/elektronisches Gerät auszeichnet, aufweist. 



   In der GB-A-2 170 064 wird ein Gehause einer Taschenlampe beschrieben, welches zur Auf- nahme von Akkumulatoren geeignet ist und an welchem ein Stecker verschwenkbar festgelegt ist Zur Realisierung dieser Verschwenkbarkeit ist am Stecker uber einen Schaft eine Kugel festgelegt und ist am Gehäuse ein hohlkugelförmiger Sitz angeordnet, in welchem die Kugel aufgenommen ist. Das Gehäuse ist aus zwei Halbschalen zusammengesetzt und an jeder dieser Halbschalen ist jeweils eine halb-hohlkugelförmige Kappe angeformt, welche im zusammengesetzten Zustand der Gehäuse-Halbschalen gemeinsam den hohlkugelformigen Sitz bilden. Der Stecker ist solcherart von einer Arbeitsposition, in welcher seine Kontaktstifte etwa 90  zur Gehäuse-Längsachse verlau- fen, in eine Transportposition, in welcher die Kontaktstifte etwa in Richtung der Gehäuse-Längs- achse verlaufen, verschwenkbar.

   Die hier als Verschwenkwelle dienende Kugel liegt beabstandet vom Stecker-Grundkörper und ist mit diesem nur mittelbar über einen Schaft verbunden 
Die US-PS-5 791 921 zeigt einen Adapter, bei welchem in einem Gehause insgesamt drei 

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 Netzstecker angeordnet sind, welche jeweils nach verschiedenen Normen ausgeführt und damit an drei verschieden ausgestaltete Steckdosen ansteckbar sind. In das Gehäuse des Adapters ist weiters eine Steckdose eingearbeitet. Die Steckstifte sämtlicher Netzstecker sowie die Steckbuch- sen der Steckdose sind untereinander über zwei elektrisch leitende Platten verbunden. Der dritte Netzstecker umfasst einen isolierenden Grundkörper, der die Steckstifte trägt.

   Die diesen Steckstif- ten gegenüberliegende Stirnseite des Grundkörpers ist von Kontaktstiften überragt, die elektrisch mit den Steckstiften in Verbindung stehen (vgl. Fig.12). Dieser Netzstecker ist verschwenkbar im Gehäuse gelagert und kann eine Transportposition einnehmen, in der er in einer H-förmigen Ein- buchtung des Gehäuses liegt (vgl. Fig.9) und eine Arbeitsposition, in der er einen Winkel von etwa 90  mit der Gehäusewandung einschliesst (vgl. Fig.10, 12 und 13) Die verschwenkbare Lagerung dieses Netzsteckers erfolgt durch einen an das Gehäuse angeformten, zwischen den Symmetrie- achsen der Steckkontakte liegenden Lagerbock, an welchem der Grundkörper des Netzsteckers über einen Drehzapfen verschwenkbar gelagert ist.

   Dieser Lagerbock ist gemäss den Zeichnungen der US-PS-5 791 921 als einstückiger, an das Gehäuse angeformter Block ausgebildet, womit sich die Montage des Netzsteckers auf diesem Lagerblock als schwierig gestaltet. 



   Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektrisches/elektronisches Gerät der eingangs angeführten Art anzugeben, bei welchem der verschwenkbar gelagerte Netzstecker besonders einfach und rasch am Gehäuse montiert werden kann 
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Wellenlagerung durch zwei Halbschalen gebildet ist, wobei die erste Halbschale am Gehäuse festgelegt, vorzugsweise einstückig mit die- sem ausgebildet ist, und die zweite Halbschale durch einen separaten, am Gehäuse festlegbaren Bauteil gebildet ist. 



   Zur Festlegung des Netzsteckers am Gehäuse wird zunächst dessen Verschwenkwelle in die erste, am Gehäuse festgelegte Halbschale eingelegt. Anschliessend wird die zweite Halbschale die Verschwenkwelle umgreifend auf die erste Halbschale aufgesetzt, vorzugsweise aufgeschnappt. 



   Diese Montage ist wie gefordert besonders einfach durchzuführen bzw. lassen sich die dafür notwendigen Komponenten besonders einfach fertigen. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Verschwenkwelle einen kreisförmigen Querschnitt hat und die beiden Halbschalen im Querschnitt gesehen etwa C-förmig ausgebildet sind. Es ist hierbei eine besonders leichtgängige und verschleissfreie Ver- schwenkung des Steckers möglich. 



   Gemäss einer anderen Variante der Erfindungs-Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Querschnitt der Verschwenkwelle die Form eines Quadrates mit abgerundeten Ecken hat und die beiden Halbschalen im Querschnitt gesehen etwa L-förmig ausgebildet sind. Dadurch ergibt sich eine Arretierung des Steckers in der Arbeits- und in der Transportposition, wodurch eine Inbetrieb- nahme des Gerätes, d. h. ein Einsetzen des Steckers in eine Steckdose nur bei ordnungsgemäss verschwenktem Stecker möglich ist.

   Zwischen der Arbeits- und der Transportposition liegende Verschwenkwinkel, in welchen möglicherweise ein Einsetzen des Steckers in eine Steckdose be- reits möglich wäre, gerateintern aber noch keine ausreichend gute Verbindung der Kontaktstifte mit der elektrischen/elektronischen Schaltung gegeben ist, können nicht stabil vom Stecker eingenom- men werden Aus einer damit verbundenen unzureichenden Kontaktierung resultierende Erwar- mung kann damit ausgeschlossen werden. 



   In diesem Zusammenhang kann weiters vorgesehen sein, dass die zweite Halbschale in ihren beiden Endbereichen Rastnasen aufweist, welche entsprechende Kanten des Gehäuses hinter- greifen und so die zweite Halbschale am Gehäuse festlegen. Die Montage des Steckers am Ge- häuse wird damit nochmals vereinfacht, insbesondere ist unmittelbar nach Verrastung der zweiten Halbschale am Gehäuse eine vollwirksame Verbindung zwischen dieser und dem Gehäuse gege- ben. 



   Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Gerätes dargestellt ist, näher erläutert. Dabei zeigt: 
Fig. la .bperspektivische Ansichten eines Gehäuses 6 eines erfindungsgemässen Gerätes mit einem westeuropäischen Stecker 1; 
Fig.2a,bperspektivische Ansichten eines Gehauses 6 eines erfindungsgemässen Gerätes mit einem US-amerikanischen Stecker 2; 

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Fig.3 das Gehäuse 6 gemäss Fig.1a,b im Grundriss; 
Fig 4 den Schnitt entlang der in Fig.3 eingetragenen Linie B-B ; 
Fig.4a einen Schnitt gemäss   Fig.4   durch ein Gehäuse 6 mit einem US-amerikanischen Stecker 2;

   
Fig.5 das Gehäuse 6 gemäss Fig. 3 im Seitenriss, 
Fig. 6 den Schnitt entlang der in   Fig.3   eingetragenen Linie A-A, 
Fig.6a einen Schnitt gemäss Fig. 6 durch ein Gehäuse 6 mit einem US-amerikanischen Stecker 2 ; 
Fig.7 das in Fig. 6 eingetragene Detail X in grösserem Massstab ; 
Fig 7a das Detail X gemäss Fig.7 mit einer anderes gestalteten Wellenlagerung 23 ; 
Fig.8a-d eine erfindungsgemäss eingesetzte Blattfeder 11 in Grund-, Auf- und Seitenriss sowie in perspektivischer Ansicht und 
Fig. 9a-c den Unterteil 6' eines Gehäuses 6 eines erfindungsgemässen Gerätes, jeweils in per- spektivischer Ansicht bei noch nicht festgelegtem Stecker 1,2. 



   Das erfindungsgemässe elektrische/elektronische Gerät umfasst, wie aus den Fig.1a,b und 2a,b hervorgeht, ein Gehäuse 6, welches die elektrische/elektronische Schaltung aufnimmt. Das Gerät ist vorzugsweise ein Netzgerät, kann aber jede beliebige andere Funktion haben. 



   Das Gehäuse 6 ist zweiteilig, nämlich einen Unterteil 6' und einen Oberteil 6" umfassend, aus- gebildet, welche über eine Schnappverbindung aneinander befestigt sind. Dazu sind am Unterteil 6' Rastnasen 20 angebracht, die entsprechende Rastkanten 21 am Oberteil 6" hintergreifen (vgl. 



  Fig. 9a-c sowie Fig.4,4a und 6,6a). 



   Das Gerät weist weiters zumindest einen, in eine Normsteckdose einsteckbaren Stecker 1,2 auf, der verschwenkbar am Gehäuses 6 festgelegt ist. 



   Der Stecker 1,2 kann dabei eine Arbeitsposition einnehmen, in welcher er in einem Winkel von etwa 90  zur Geräteoberfläche verläuft. Weiters ist der Stecker 1,2 in eine Transportposition verschwenkbar, in welcher er parallel zur Geräteoberfläche verläuft, also innerhalb der U-förmigen Anformung 3 des Gehäuses 6 zu liegen kommt. 



   Der genaue geometrische Aufbau des Stecker 1,2 ist beliebig wählbar, d. h. gemäss einer belie- bigen Steckernorm ausführbar. Beispielsweise ist in den beigeschlossenen Zeichnungen in Fig.1a,b der Stecker 1 entsprechend Normnr. EN 50075 und der Stecker 2 nach Normnr IEC 83 A1-15 ausgebildet, womit das erfindungsgemässe Gerat in Westeuropa bzw. in den USA verwendbar ist 
Bei der in   Fig.1a   dargestellten westeuropäischen Ausführung des Steckers 1 nach Normnr. 



  EN 50075 weist der Steckergrundkörper 4 leistenartige, vorspringende Ansätze 4' auf. Damit ein solcher Stecker 1 in der Transportposition parallel zur Gehäuseoberfläche verlaufen kann, ist in letztere eine dem Ansatz 4' entsprechende Einbuchtung 4" eingelassen, in welcher der Ansatz 4' bei in die Transportposition verschwenktem Stecker 1 zu liegen kommt 
Bei beiden dargestellten Stecker-Ausführungsformen umfasst der Stecker 1,2 einen isolieren- den Grundkörper 4,5, welcher Steckkontakte 1',2' hält und auf welchem Kontaktstifte 8,9 festgelegt sind (vgl. Fig 4 und 6 bzw 4a und 6a sowie 7) Diese Kontaktstifte 8,9 sind elektrisch mit den Steckkontakten 1',2' verbunden, was z. B. durch innerhalb des Grundkorpers 4,5 verlaufende Lei- terbahnen erfolgt.

   Im einfachsten Fall konnen die Steckkontakte 1',2' insgesamt oder zumindest die elektrisch leitenden Abschnitte der Steckkontakte 1',2' einstückig mit den Kontaktstiften 8,9 ausge- bildet sein (vgl Fig. 4). 



   Durch die Festlegung der Kontaktstifte 8,9 am verschwenkbaren Grundkörper 4,5 sind diese beweglich gegenüber dem Gerätegehause 6. Wie insbesondere aus den Fig.4,4a und 7 hervor- geht, ragen die Kontaktstifte 8,9 in das Gehäuse 6 hinein, was durch schlitzartige Durchbrechun- gen 10 des Gehäuses, welche von den Kontaktstiften 8,9 durchgriffen sind, erreicht wird (vgl auch Fig. 9a). 



   Um diese Kontaktstifte 8,9 und damit die Steckkontakte 1',2' in elektrische Verbindung mit der elektrischen/elektronischen Schaltung 7 des Gerätes zu bringen, ist innerhalb des Gehäuses 6 pro Kontaktstift 8,9 ein unbeweglich festgelegter Kontakt vorgesehen, der mit der elektrischen/elek- tronischen Schaltung des Gerätes in elektrischer Verbindung steht. Dieser Kontakt ist so im Ge- häuse 6 positioniert, dass der ihm zugeordnete Kontaktstift 8,9 bei in die Arbeitsposition ver- schwenktem Stecker 1,2 an diesem Kontakt zur Anlage kommt. 

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   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Realisierung der verschwenkbaren Lagerung des Steckers 1,2 am Gehäuse 6, welche unabhängig von der konkreten Ausführung der elektri- schen Verbindung zwischen den Steckkontakten 1',2' ist. Bei bisher bekannten Geraten mit verschwenkbarem Netzstecker 1,2 sind an den Grundkörper 4,5 im Bereich der Kontaktstifte 8,9 zwei, den Grundkörper 4,5 seitlich überragende Wellenstummel 19 angeformt, die am Gehause 6 -beispielsweise in der U-förmigen Anformung 3 des Gehäuses 6- gelagert sind (vgl. strichlierte Darstellung dieser Wellenstummel 19 in Fig.4). 



   Erfindungsgemäss ist demgegenüber vorgesehen, dass der Grundkörper 4,5 des Steckers 1,2 lediglich eine Verschwenkwelle 22 aufweist, die zwischen den Symmetrieachsen 1",2" der Steck- kontakte 1',2' angeordnet ist. 



   Wie aus   Fig,4   hervorgeht, ist diese Verschwenkwelle 22 beim westeuropäischen Stecker 1 im zweiten Endbereich des Steckers 1 angeordnet, welcher dem ersten Endbereich, von welchem die Steckkontakte 1',2' abstehen, gegenüber liegt. Die Verschwenkwelle 22 ist durch Herausarbeiten einer entsprechenden Durchbrechung 28 (vgl. Fig.6,7) bzw. einer entsprechenden Einkerbung 29 des Grundkörpers 4 gebildet. 



   Diese Verschwenkwelle 22 ist von einer Wellenlagerung 23 umgriffen, die am Gehäuse 6 fest- gelegt ist. Wie in Fig.7a dargestellt, kann diese Wellenlagerung 23 eine Zange 30 sein, deren Schenkel aus elastischem Material, beispielsweise einem Kunststoff, bestehen und zwischen wel- che die Verschwenkwelle 22 einschnappbar ist. 



   Eine andere, bevorzugt eingesetzte Konstruktionsweise der Wellenlagerung 23 ist in Fig.4, 6 und 7 dargestellt. Sie umfasst hier zwei Halbschalen 24,25. Die erste dieser Halbschalen 24 ist am Gehäuse 6 festgelegt, vorzugsweise aus demselben Material wie das Gehäuse 6 gebildet und einstückig mit diesem ausgebildet (vgl. auch Fig.9a). 



   Die zweite Halbschale 25 ist ein vom Gehäuse 6 separat ausgebildeter Bauteil, welcher aller- dings am Gehäuse 6 so festlegbar ist, dass er in Zusammenwirkung mit der ersten Halbschale 24 die Verschwenkwelle 22 umgreift. 



   Diese Festlegung kann unter Zuhilfenahme von Befestigungsmittel, wie Kleber, Schrauben, Nieten od. dgl. erfolgen; günstiger ist es allerdings, die Halbschale 25 formschlüssig am Gehäuse 6 festzulegen, was dadurch erreicht wird, dass die zweite Halbschale 25 in ihren beiden Endberei- chen Rastnasen 26 aufweist, welche entsprechende Kanten 27 des Gehäuses 6 hintergreifen. 



   Diese Kanten 27 werden durch die Berandungen von Durchbrechungen 31 gebildet, welche unmittelbar benachbart zur ersten Halbschale 24 liegend in das Gehäuse 6 eingearbeitet sind. 



   Das Querschnittsprofil der Verschwenkwelle 22 ist bei dieser Ausbildung der Wellenlagerung 23 durch zwei Halbschalen 24,25 frei wählbar, denkbar ist ein kreisförmiger Querschnitt, so wie in Fig.7a dargestellt. Daneben hat sich aber der in Fig. 6,7 erkennbare Querschnitt eines Quadrates, dessen Ecken abgerundet sind, bewährt, weil dadurch der Stecker 4,5 in Arbeits- und Transport- position arretiert wird. 



   Sollte bei Ausbildung der Wellenlagerung 23 durch zwei Halbschalen 24,25 eine Verschwenk- welle 22 mit kreisförmigem Querschnitt verwendet werden, so ist die Gestalt der Halbschalen 24,25 dieser Form entsprechend zu wählen. Die Halbschalen 24,25 sind im Querschnitt gesehen etwa C-förmig auszubilden. 



   Bei einem gemäss der US-amerikanischen Norm IEC 83 A1-15 ausgebildeten und in den Fig. 4a und 6a dargestellten Stecker 2 ist ein kleiner Grundkörper 5 vorgesehen, dessen Abmes- sungen jene der Verschwenkwelle 22 nur geringfügig übersteigen Es kann hier die Wellenlage- rung 23 ebenfalls durch zwei, entsprechend dem Querschnitt der Verschwenkwelle 22 geformten Halbschalen 24,25 gebildet sein, allerdings weist der Grundkörper 5 zur Ausbildung der Ver- schwenkwelle 22 eine sich über den gesamten Umfang des Grundkörpers erstreckende Einker- bung 29, nicht aber eine Durchbrechung 28 auf. 



   Als besonders günstig hat sich die einfache Montierbarkeit des Steckers 1,2 bei der eben erör- terten Gestaltung der verschwenkbaren Lagerung erwiesen: Es muss nämlich lediglich die zweite Halbschale 25 in die Durchbrechung 28 eines westeuropäischen Steckers 1 eingesetzt bzw. an die Verschwenkwelle 22 eines amerikanischen Steckers 2 angelegt werden, der Stecker 1,2 in Rich- tung seiner Arbeitsposition verlaufend ausgerichtet und auf das Gehäuse 6 aufgesetzt werden. Die sich dabei einstellende Verrastung der Halbschale 25 am Gehäuse 6 stellt eine sichere und sofort voll wirksame Festlegung des Steckers 1,2 am Gehäuse dar. 

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   Die konstruktive Ausgestaltung des oben bereits erwähnten Kontaktes, der im Inneren des Ge- häuses festgelegt ist und welcher zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen den Steckkontakten 1',2' und der elektrischen/elektronischen Schaltung des Gerätes dient, ist grund- sätzlich beliebig wählbar. So ware es z.B. möglich, diesen Kontakt als starren Block aus einem elektrisch leitenden Material zu bilden 
Gemäss der bevorzugten, in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten Ausführungs- form der Erfindung ist besagter Kontakt durch eine gegen den Kontaktstift 8,9 vorgespannte Blatt- feder 11 gebildet In der Arbeitsposition des Steckers 1,2 wird damit der im Gehäuse 6 festgelegte Kontakt elastisch gegen den ihm zugeordneten Kontaktstift 8,9 gedrückt, was zu einem niedrigen Übergangswiderstand zwischen Kontaktstift 8,9 und feststehendem Kontakt fuhrt. 



   Im einfachsten Fall kann diese Blattfeder 11mit ihrem ersten Ende fest eingespannt sein und permanent mit der elektrischen/elektronischen Schaltung verbunden sein, beispielsweise mit der die elektrische/elektronische Schaltung tragenden Leiterplatte 13 verlötet sein, wobei dann das freie, zweite Blattfedern-Ende in der Arbeitsposition des Steckers 1,2 gegen den Kontaktstift 8,9 gedrückt wird. 



   Zur Festlegung dieser Leiterplatte 13 innerhalb des Gehäuses sind an die Innenwandung des Gehäuse-Unterteiles 6' kleinflächige Auflager 15 angeformt, auf welchen die Leiterplatte 13 aufge- legt ist (vgl. Fig.9a-c, 6 und 7) Die im Bereich der Breitseitenkanten der Leiterplatte 13 liegenden Auflager 15 weisen Stifte 16 auf, welche in der Leiterplatte 13 befindliche Bohrungen durchgreifen. 



  An die Innenseite des Gehäuse-Oberteiles 6" sind Streben 17 angeformt, deren freie Enden bei auf den Unterteil 6' aufgeschnapptem Oberteil 6" an der Leiterplatte 13 zur Anlage kommen und diese damit gegen die Auflager 15 drücken. 



   Bei dem bevorzugten, in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei- spiel ist die Blattfeder 11einerends an einem Teil des Gehäuses 6 -namlich der Gehäusewand selbst- festgelegt. 



   Die Blattfeder 11 weist eine erste Kontaktstelle 11' und eine zweite Kontaktstelle 11"auf. Bei in die Arbeitsposition verschwenktem Stecker 1,2 kommt die erste Kontaktstelle 11' an einer mit der elektrischen/elektronischen Schaltung des Gerätes verbundenen Kontaktfläche 12 zur Anlage, während die zweite Kontaktstelle 11" an dem betreffenden Kontaktstift 8,9 anliegt.

   Insgesamt besteht daher eine elektrische Verbindung zwischen den Steckkontakten 1',2' und der elektrischen/ elektronischen Schaltung des Gerätes In der Transportposition des Steckers 1,2 verlaufen Steck- kontakte 1',2' und Kontaktstifte 8,9 in der in Fig.6,6a und 7 dargestellten Lage des Gerätes waag- recht, wobei die Kontaktstifte 8,9 von der zweiten Kontaktstelle 11" abgehoben und damit die elektrische Verbindung zwischen den Steckkontakten 1',2' und der elektrischen/elektronischen Schaltung des Gerätes unterbrochen ist 
Die mit der elektrischen/elektronischen Schaltung des Gerätes verbundene Kontaktfläche 12 kann grundsätzlich in beliebiger Weise innerhalb des Gehäuses 6 festgelegt sein, beispielsweise auf einer entsprechend positionierten Anformung an die Gehäuse-Innenwandung,

   ist aber gemäss den beigeschlossenen Zeichnungen auf der die elektrische/elektronische Schaltung tragenden Leiterplatte 13 angeordnet. 



   Die Festlegung des ersten Endes der Blattfeder 11am Gehäuse 6 erfolgt mittels eines in das Gehäuse 6 eingearbeiteten Schlitzes 14, in welchen die Blattfeder 11 eingesetzt ist Wie aus den   Fig.7   und 9b hervorgeht, verläuft der Schlitz 14 zur Aufnahme dieser Blattfeder 11 parallel und in geringem Abstand zur Oberfläche der Gehäusewandung. Die Querschnitte dieses Schlitzes 14 und der Blattfeder 11 werden so gewählt, dass sich eine Presspassung zwischen diesen beiden Kompo- nenten ergibt, womit keinerlei weitere Befestigungsmassnahmen, wie z. B. Nieten, Verkleben od. dgl. zur Festlegung der Blattfeder 11 notwendig sind. 



   Ein Vorteil dieser Festlegung der Blattfeder 11 an einer von der Leiterplatte 13 verschiedenen Komponente des Gerätes ist insbesondere in folgendem Umstand zu sehen: 
Elektronische Schaltungen werden heute in der Regel mit SMD-Bauteilen (surface mounted devices) aufgebaut, welche auf die Lötseite einer Leiterplatte aufgebracht und dort automatisch mittels Lötwelle verlotet werden. Diese Technologie wird auch im erfindungsgemässen Gerät ange- wandt, die SMD-Bauteile werden hier zumindest auf der Unterseite, das ist die dem Stecker 1,2 zugewandte Oberfläche der Leiterplatte 13, aufgelotet. Die erfindungsgemässe Blattfeder 11liegt gemäss   Fig.6,7   ebenfalls an dieser Oberfläche der Leiterplatte 13.

   Diese Blattfeder 11 darf aber 

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 nicht verzinnt werden und kann deshalb nicht durch den automatischen Lötvorgang mit der Leiter- platte 13 verlötet werden, mittels welchem sämtliche übrigen Bauteile an der Leiterplatte 13 festge- legt werden. 



   Die Blattfeder 11 müsste daher, sofern sie mit der Leiterplatte 13 verlötet werden soll, händisch nachbestückt und verlötet werden. Diese Schritte sind jedoch umständlich, d. h. verfahrenstech- nisch aufwendig und können durch die bevorzugt vorgenommene Festlegung der Blattfeder 11am Gehäuse vermieden werden. 



   Die bevorzugt eingesetzte Blattfeder 11weist ein etwa C-förmiges Profil auf, wobei die erste Kontaktstelle 11' im mittleren Abschnitt und die zweite Kontaktstelle 11" im Bereich des zweiten, freien Endabschnittes angeordnet ist (vgl. auch Fig.8a-d). 



   Die erste Kontaktstelle 11' der Blattfeder 11 ist durch eine Erhöhung 18 gebildet, deren freie Oberfläche klein gegenüber der Blattfederoberfläche ist. Diese Erhöhung 18 kann beispielsweise durch Aufbringen eines Schweisspunktes auf die Blattfeder 11 oder durch Prägung derselben her- gestellt werden. Die Kraft, mit welche der Kontaktstift 8,9 die Blattfeder 11 gegen die Kontaktfläche 12 drückt, wird dadurch über eine kleine Auflageflache übertragen, was zu einem besonderes hohen Kontaktdruck und damit zu einem niedrigen Übergangswiderstand führt. 



   Die Blattfeder 11 ist -wie besonders deutlich aus   Fig.8a   hervorgeht- im Bereich der zweiten Kontaktstelle 11"breiter, in etwa doppelt so breit, als in den übrigen Bereichen ausgebildet. 



   Dies erlaubt es, ein und dieselbe Blattfedergrösse sowie ein und dasselbe Gehäuse 6 für unter-    schiedliche Steckerbauformen einzusetzen : Abstand zwischen den Steckkontakten 1',2' ver-   schiedener Steckernormen variiert (vgl. Fig 4,4a), sodass bei der vorteilhaften einstückigen Ausbil- dung der Kontaktstifte 8,9 mit den Steckkontakten 1',2' diese Kontaktstifte 8,9 auf verschiedenen Höhen der Blattfedern 11zu liegen kommen. Durch die breite Ausgestaltung des zweiten Kontakt- flächenbereiches ist für eine relativ grosse Variation des Steckkontakt-Abstandes sichergestellt, dass die Kontaktstifte 8,9 sicher zur Anlage an den Blattfedern 11 kommen können. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Elektrisches/elektronisches Gerät, insbesondere Netzgerät, mit einem, in eine Normsteck- dose einsteckbaren, am Gehäuse (6) des Gerätes von einer Arbeits- in eine Transportposi- tion verschwenkbar festgelegten Stecker (1,2) mit einem isolierenden, Steckkontakte (1',2') haltenden Grundkörper (4,5), wobei der Grundkörper (4,5) zwischen den Symmetneach- sen (1", 2") der Steckkontakte (1',2') eine Verschwenkwelle (22) aufweist, die von einer am 
Gehäuse (6) festgelegten Wellenlagerung (23) umgriffen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenlagerung (23) durch zwei Halbschalen (24,25) gebildet ist, wobei die erste 
Halbschale (24) am Gehäuse (6) festgelegt, vorzugsweise einstückig mit diesem ausgebil- det ist, und die zweite Halbschale (25) durch einen separaten, am Gehäuse (6) festlegba- ren Bauteil gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektrisches/elektronisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkwelle (22) einen kreisförmigen Querschnitt hat und die beiden Halbschalen (24,25) im Querschnitt gesehen etwa C-förmig ausgebildet sind.
    3. Elektrisches/elektronisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Verschwenkwelle (22) die Form eines Quadrates mit abgerundeten Ecken hat und die beiden Halbschalen (24,25) im Querschnitt gesehen etwa L-förmig ausgebildet sind.
    4. Elektrisches/elektronisches Gerät nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Halbschale (25) in ihren beiden Endbereichen Rastnasen (26) aufweist, welche entsprechende Kanten (27) des Gehäuses (6) hintergreifen und so die zweite Halbschale (25) am Gehäuse (6) festlegen.
    HIEZU 4 BLATT ZEICHNUNGEN
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