AT40938B - Selbsttätig wirkende Federbremse. - Google Patents

Selbsttätig wirkende Federbremse.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätig wirkende Federbremse. 



   Um elektrisch betriebene Fahrzeuge aus der Ferne anhalten zu können, hat man bereits selbsttätig wirkende Federbremsen in Vorschlag gebracht, bei denen der dem Fahrzeuge zugeführte elektrische Strom unmittelbar zum Lösen der Bremse benutzt wird. Dies hat jedoch verschiedene Nachteile. Abgesehen davon, dass der Stromverbrauch sehr gross ist und demgemäss die Fahrleitungen und gegebenenfalls auch die Speiseleitungen grösser als sonst bemessen worden müssen, ist es sehr schwierig, die Bremse in ein Fahrzeug mit be-   schränktem   Raum einzubauen. Diese Nachteile werden vermieden, wenn vom Motorstrom gesteuerter Luftdruck zum Lösen der Bremse verwendet wird.

   In diesem Falle können die   Federgehäuse   als Luftzylinder ausgebildet werden und es wird hiefür kaum mehr Raum   benötigt   als vordem für die Federgehäuse allein. Das an sich kleine, durch einen schwachen elektrischen Strom aus der Fahrleitung gesteuerte Luftventil kann ebenso wie der Luftbehälter an eine beliebige Stelle des Fahrzeuges verlegt werden, so dass diese Brems- 
 EMI1.1 
   Einnuss haben.   Dagegen wird bei unmittelbarer Benutzung der Elektrizität zum Lösen der Bremse ein grosses Solenoid benötigt, das im allgemeinen in der Achse des   Federgehäuses   zu liegen kommt und sich bei   beschränktem   Raum kaum auf dem Fahrzeuge unterbringen lässt. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher die Bremse aus zwei Teilen besteht, die durch besondere Federn angestellt, aber gemeinschaftlich durch denselben Luftdruck gelöst werden. a sind die Achsen einer elektrisch angetriebenen Lokomotive, deren Räder   b   durch   die Bremsklötze d   und deren Räder c durch die   Bremsklötze   e gebremst werden. h und i sind   Bremsgestänge,   die den Druck der Federn k, 1 auf die Bremsklötze d, e übertragen. 



  Dem Druck der Federn wirkt der auf der linken Seite der   Kolben f, 9   lastende Luftdruck entgegen, m ist ein Elektromagnet, dessen Wicklung aus den Fahrleitungen s, t gespeist wird ; im erregten Zustande drückt er das Ventil n entgegen dem Druck einer Feder o auf den unteren Ventilsitz ; hört die Stromzufuhr zum Elektromagneten m auf, so wird das
Ventil durch die Feder o auf den oberen Ventilsitz gepresst. q ist ein beispielsweise auf dem Endbahnhof befindlicher Schalter, der es gestattet, die Fahrleitungen s, t von der Stromquelle r abzuschalten. 



   Die Wirkungsweise der Bremse ist   folgende-. Solange   die Leitungen s, t unter Spannung stehen, wird der Elektromagnet m erregt und das Ventil n auf den unteren Sitz gedrückt. 



   Druckluft strömt aus einem Behälter hinter die   Bremskolben f, p   und löst die Bremsen 
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 von dem nicht dargestellten Luftbehälter abgeschlossen und mit der Aussenluft verbunden werden. Auf die Kolben f, 9 wirken nur noch die Federn k, 1, die nunmehr die Bremse anziehen. 

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   Wie ersichtlich, besitzt die Bremse eine ausserordentlich gedrängte Bauart ; die Brems- zylinder und das Bremsgestänge können in der Ebene der   Laufräder,   bezw. c liegen, so dass der Raum zwischen den Achsen a zur Unterbringung der Elektromotoren vollkommen frei bleibt.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Selbsttätig wirkende, aus der Ferne anstellbare Federbremse für elektrisch betriebene Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lösen der Bremse durch den Motorstrom ge- steuerter Luftdruck verwendet wird. EMI2.1
AT40938D 1908-06-13 1908-06-13 Selbsttätig wirkende Federbremse. AT40938B (de)

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